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Snapshot gelöscht - vm bootet nicht mehr ---- HILFE

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Snapshot gelöscht - vm bootet nicht mehr ---- HILFE

Beitragvon kekks » 12.03.2012, 15:29

Hallo,

hab grossen mißt gebaut! Da auf dem Datastore kein Platz mehr frei war, hab ich dummerweisse einen alten Snapshot über den Datenspeicher gelöscht.
Jetzt startet natürlich die VM nicht mehr. Gast ist (war) ein Server 2008, Wirt ist ein ESXi 5.0

Gibt es eine möglichkeit, dass wieder rückgängig zu machen bzw. gelöschte Dateien wieder herzustellen??

Bin für Hilfe und Anregungen sehr dankbar.
(dass ich alleine schuld und blöd bin weiss ich aber schon :-) )

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Beitragvon irix » 12.03.2012, 16:20

Wenn das VMFS bereits vom Typ 5 war und nicht noch ein 3.x stehen die Chancen gegen Null, da die ganzen Tools nicht damit umgeben koennen.

Logge dich mal auf die Konsole ein und paste ein Dateilisting hier rein damit wir sehen was noch da ist.

Gruss
Joerg

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Beitragvon kekks » 12.03.2012, 17:20

Bitteschön:

-rw------- 1 root root 19226775552 Mar 11 15:10 Win Server 2008-000001-delta.vmdk
-rw------- 1 root root 333 Mar 11 15:07 Win Server 2008-000001.vmdk
-rw------- 1 root root 86016 Mar 11 14:43 Win Server 2008-000002-delta.vmdk
-rw------- 1 root root 340 Mar 11 14:43 Win Server 2008-000002.vmdk
-rw------- 1 root root 86016 Mar 11 16:54 Win Server 2008-000004-delta.vmdk
-rw------- 1 root root 340 Mar 11 16:54 Win Server 2008-000004.vmdk
-rw-r--r-- 1 root root 23 Mar 1 11:20 Win Server 2008-36dac6e1.hlog
-rw------- 1 root root 28990 Mar 11 16:01 Win Server 2008-Snapshot3.vmsn
-rw------- 1 root root 42949672960 Mar 12 14:12 Win Server 2008-flat.vmdk
-rw------- 1 root root 8684 Mar 12 14:12 Win Server 2008.nvram
-rw------- 1 root root 502 Mar 12 12:50 Win Server 2008.vmdk
-rw-r--r-- 1 root root 424 Mar 12 14:12 Win Server 2008.vmsd
-rwx------ 1 root root 3610 Mar 12 14:12 Win Server 2008.vmx
-rw------- 1 root root 270 Mar 12 13:30 Win Server 2008.vmxf
-rw------- 1 root root 239747239936 Mar 11 15:13 Win Server 2008_1-000001-delta.vmdk
-rw------- 1 root root 338 Mar 11 15:12 Win Server 2008_1-000001.vmdk
-rw------- 1 root root 823296 Mar 11 14:43 Win Server 2008_1-000002-delta.vmdk
-rw------- 1 root root 345 Mar 11 14:43 Win Server 2008_1-000002.vmdk
-rw------- 1 root root 429496729600 Mar 12 14:12 Win Server 2008_1-flat.vmdk
-rw------- 1 root root 480 Mar 12 13:30 Win Server 2008_1.vmdk
-rw-r--r-- 1 root root 16875520 Mar 11 13:43 vmmcores-1.gz
-rw-r--r-- 1 root root 36990 Mar 11 16:11 vmware-23.log
-rw-r--r-- 1 root root 36990 Mar 11 18:54 vmware-24.log
-rw-r--r-- 1 root root 36990 Mar 11 18:54 vmware-25.log
-rw-r--r-- 1 root root 36276 Mar 12 07:28 vmware-26.log
-rw-r--r-- 1 root root 36341 Mar 12 07:37 vmware-27.log
-rw-r--r-- 1 root root 36274 Mar 12 12:49 vmware-28.log
-rw-r--r-- 1 root root 199203 Mar 12 14:12 vmware.log

Die eigentlich en vmdk dateien, die ich der maschine zuordne sind:
Win Server 2008_1-000001.vmdk und
Win Server 2008-000001.vmdk

wie finde ich den raus, welche version das dateisystem hat?

mfg
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Beitragvon JustMe » 12.03.2012, 17:49

Die Versions-Info zum VMFS findet man z.B. im vSphere-Client, Konfiguration, Speicher. Wenn man hier einen auswaehlt, steht unten rechts bei Formatierung die VMFS-Version.

Was genau wurde denn geloescht? Und wie gross wurden die Dateien im Datastore-Browser angezeigt?

Eigentlich sieht das noch recht vielversprechend aus. Ausser natuerlich, dass der Snap1 so eine enorme Groesse angenommen hat. Nicht umsonst wird hier IMMER darauf verwiesen, dass Snapshots kein Backup ersetzen, und nur fuer kurzfristige Aktionen verwendet werden sollen.

Geloeschte Dateien wiederherzustellen duerfte eine echte Herausforderung sein, aber wenn nur die VM wieder laufen soll (mit zumindest einem Teil der Daten) bekommt man das sicher hin.

Eventuell muss hier aber auch "der Spezialist fuer solche Faelle" ran. Dazu einfach auf eine Antwort vom Benutzer "continuum" warten 8)

Edit:
Und bis dahin vielleicht schon einmal die Dateien vmware.log und Win Server 2008.vmsd verlinken.

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Beitragvon kekks » 12.03.2012, 18:25

ok, vmfs ist version 5.54!

gelöscht wurde eine snapshot, wie der genaue name war kann ich leider nicht mehr sagen.
Die grösse des snapshot lag irgendwo bei 12GB

wie kommst du auf die grösse des snap1? seh ich da was nicht, oder kuck ich falsch....

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Beitragvon JustMe » 12.03.2012, 18:32

Ganz einfach:
Platte 1 hat 40GB und einen Snap -000001 mit 19GB
Platte 2 hat 400GB und einen Snap -000001 mit 239GB.

Das ist in meinen Augen recht gross...

Die Name.vmdk-Dateien sind nur Deskriptoren; die tatsaechlichen Daten liegen in den -flat.vmdk und -delta.vmdk.

Merkwuerdig ist halt, dass es fuer die erste Platte einen Snap -00004 gibt, aber nicht fuer die zweite. Und ein Snap -00003 ueberhaupt nicht auftaucht. Das muessen sie auch nicht unbedingt, wenn zwischenzeitlich an den Snapshots gedreht wurde, aber das wuerde die Sache auch nicht leichter machen, da man dann erstmal ermitteln muesste, welche Dateien ueberhaupt gebraucht werden.

Wurden vielleicht schon erste Versuche der "Datenrettung" unternommen? Wenn ja, welche? Und hier, und wenn's fuer mich sein soll: Moeglichst praezise bitte. ;)

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Beitragvon continuum » 12.03.2012, 19:22

Wenn du diese Dateien postest
-rw-r--r-- 1 root root 36990 Mar 11 16:11 vmware-23.log
-rw-r--r-- 1 root root 36990 Mar 11 18:54 vmware-24.log
-rw-r--r-- 1 root root 36990 Mar 11 18:54 vmware-25.log
-rw-r--r-- 1 root root 36276 Mar 12 07:28 vmware-26.log
-rw-r--r-- 1 root root 36341 Mar 12 07:37 vmware-27.log
-rw-r--r-- 1 root root 36274 Mar 12 12:49 vmware-28.log
-rw-r--r-- 1 root root 199203 Mar 12 14:12 vmware.log
(am besten alle zusammen gezippt und bei http://ifile.it hochladen )
dann koennen wir praezise Aussagen machen

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Beitragvon kekks » 12.03.2012, 20:51

phuu, natürlich hab ich schon versuche unternommen. weiss aber nimmer genau die reihenfolge. ich hab versucht die images in anderen virtuellen maschinen einzubinden und auch 2-3 mal eine konsolidierung versucht. die "Win Server 2008.vmdk" und "/Win Server 2008_1.vmdk" hab ich auch schon mal erfolgreich gestartet. bitte nicht schimpfen, ich weiss... aber achhh (kurze panikattacken...)

ich hab noch die gezippten log dateien angehängt:
zusätzlich noch auf http://ifile.it/3jor1v9/vmware-28.zip

ich bin euch auf jeden fall schon mal unsagbar dankbar, dass ihr mir helfen wollt.

mfg
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Beitragvon kekks » 12.03.2012, 21:11

ich würd ja gern noch die vmsd datei schicken, aber momentan klappt der upload bei ifile.it nicht.
dann halt so:

.encoding = "UTF-8"
snapshot.lastUID = "3"
snapshot.current = "3"
snapshot.needConsolidate = "TRUE"
snapshot0.uid = "3"
snapshot0.filename = "Win Server 2008-Snapshot3.vmsn"
snapshot0.displayName = "test"
snapshot0.createTimeHigh = "310009"
snapshot0.createTimeLow = "-1120331612"
snapshot0.numDisks = "1"
snapshot0.disk0.fileName = "Win Server 2008-000001.vmdk"
snapshot0.disk0.node = "scsi0:0"
snapshot.numSnapshots = "1"

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Beitragvon irix » 12.03.2012, 21:22

kekks hat geschrieben:ich würd ja gern noch die vmsd datei schicken, aber momentan klappt der upload bei ifile.it nicht. mach ich aber später noch.


Paste den Inhalt hier rein weil der ist immer klein.

Die VM bekommt man schon wiede zum laufen allerdings nur mit einem alten Stand. Wie alt das haengt davon ab wie die akt. Reihenfolge der Snaps ist. Die Nummerierung laesst keine Rueckschluesse zu auf die zeitliche Reihenfolge.

Da die VM 2 Disks hat und du scheinbar nur die Snaps der Bootdisk geloescht hast koennte man evtl. die 2 Disk auf den jetzigen Stand weiterverwenden.

Die *.vmsd und die kleinen Descriptordateien zeigen die Reihenfolge.

Gruss
Joerg

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Beitragvon JustMe » 13.03.2012, 03:26

Also, ich mag ja total blind sein, aber ich denke, die VM ist um 13:30 GMT erfolgreich hochgefahren worden, wenn auch erst einmal nur mit Basis-Disk der ersten Platte. Dann wurde die zweite Platte (wieder nur die Basis-Disk) erfolgreich angehaengt...

In den Logs vorher sieht man die erwarteten Meldungen "...parent has been changed, CID does not match..."

Und diese Logs zeigen, dass doch schon einiges versucht wurde ;)

Ich wuerde mal tippen, dass irgendwann vor vmware-23.log ein Snapshot-3 erzeugt wurde, und der Datastore dann vollgelaufen ist. Dann wurde noch in vmware-24.log ein Snapshot-4 erzeugt, aber der passte dann schon nicht mehr.

Kritisch ist in meinen Augen, dass die VM mit den Basisdateien gestartet wurde, und fast 1,5h betrieben wurde...

Da die Snapshot-Informationen fuer -000002 bis -000004 unvollstaendig sind, fehlen, und auch sonst eher klein aussehen, wuerde ich folgendermassen vorgehen:

- Datastore mit 500GB besorgen, und in ESXi einbinden
- Die VM ausgeschaltet lassen!
- Die vorhandenen kleinen Deskriptordateien *.vmdk in ein Unterverzeichnis kopieren (zur Sicherheit)
- Die Verzeigerung von -000001 auf die Basisdateien fuer beide Platten entsprechend http://kb.vmware.com/kb/1002511 wieder herstellen (dabei muessen zwar keine Deskriptoren wiederhergestellt werden, aber der Teil zum Einstellen der CIDs ist hier interessant. Aber keine Bange, wenn Du uns die kleinen .vmdk Dateien auch noch zur Verfuegung stellst, koennen wir da schon helfen, denke ich)
- Dann beide -000001-Dateien mit vmkfstools auf den neuen Datastore klonen (dabei wird der Snapshot -000001 in die Basisdateien eingepflegt)
- Neue VM erstellen, und der die beiden geklonten Platten zuweisen
- Diese VM starten, und dabei die bevorzugte Gottheit anrufen
- Schauen, ob man mit dem Ergebnis leben kann

Ansonsten bleibt nur, mit dem jetzigen Stand der Basisdateien weiterzuleben.

Eventuell kannst Du auch noch auf einen Kommentar von erfahreneren Postern (continuum, irix, ...) warten; moeglicherweise haben die noch bessere Ideen. Zumindest kann man mit meinem Vorschlag wieder auf den Status Quo zurueckkehren. :(

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Beitragvon kekks » 13.03.2012, 08:32

@justme: uff, dann werd ich erstmal ne hd besorgen! bin mir aber nicht sicher, ob ich dass alleine so hinbekomme.

@irix: wenn ich nur die datenplatte hätte währ mir schon sehr viel geholfen. meinst dass man die schneller wieder hinbringen könnte als der anleitung von justme zu folgen??

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Beitragvon irix » 13.03.2012, 09:05

Ein "grep vmdk *.vmx" im Verzeichnis zeigt an welche VMDKs die VM verwendet. Am besten mit der Kontrolle der 2. Disk anfangen da hier eigentlich noch alles i.O zusein schein, einzig die Reihenfolge kann man nicht ableiten aus den Datumsangaben und Nummererierungen.

Die 1. Platte hat den Namen "Win Server 2008"
Die 2. Platte hat den Namen "Win Server 2008_1"

1. Ermittle auf welchen Snap die 2. Platte zeigt. Das muss eine "Win Server 2008_1-00000x.vmdk" sein.
2. Ermittle die ParrentID (Descriptordatei angucken) aus dem Snapshot und pruefe ob der Descriptor inkl. Delta vorhanden ist
3. Gehe Rueckwaerts bis du bei der Basedisk angekommen bist. Diese Kette mal "aufmalen" und die Datennamen hinschreiben.

Das gleiche dann fuer die 1. Disk. Hier wird aber ein Bruch vorhanden sein da du was geloescht hast. Du must nun gucken ob es fuer die "Win Server 2008.vmdk" noch darauf aufbauende Snaps gibt oder ob schon alles darueber kaputt ist.

Sollte dies der Fall sein so traegst du den Namen "Win Server 2008.vmdk" anstelle von "Win Server 2008-00000x.vmdk" in die *.vmx ein. Die VM dann bitte von der Kommandozeile starten und nicht ueber den vSphere Client (Der pushed oftmals seine Konfig, zumind. wenn man ein vCenter hat, haeufig weil er den aktuellen Stand nicht sieht).

Gruss
Joerg

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Beitragvon JustMe » 13.03.2012, 09:30

Ich fuerchte, dass das jetzt keine zielfuehrende Idee ist...

Das grep wird nur die Basis-Dateien zeigen. Man kann ja im vmware.log deutlich erkennen, dass die VM zuletzt 1.5h auf den Basisdateien erfolgreich gelaufen ist. Im uebrigen ist ja die .vmx-Datei auch mehr oder weniger in der Log-Datei zu sehen. Contimuum hat doch, glaube ich, auch ein Programm im Download, mit dem man aus den Log-Dateien verlorengegangene .vmx Files neu erstellen kann.

Ich bleibe eigentlich bei meinem Vorschlag, doch mal die kleinen .vmdk-Dateien bereitzustellen. Dann kann man deren CID-Verlinkung mal pruefen...

Aus dem Directory-Listing sieht man, dass ab -000002 wohl eine Wiederherstelleung moeglich waere. Da diese Snapshot-Dateien aber relativ klein sind, und uns der OP nicht allzu deutlich sagen kann (oder mag) was wann getan wurde, denke ich, wuerde die Bearbeitung ab -000001 schon ausreichen.

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Beitragvon irix » 13.03.2012, 09:37

JustMe hat geschrieben:..
Das grep wird nur die Basis-Dateien zeigen. Man kann ja im vmware.log deutlich erkennen, dass die VM zuletzt 1.5h auf den Basisdateien erfolgreich gelaufen ist...


Urrrghh.... wenn sich die Basis Disk aber geaendert hat dann ist doch ein Zusammenspiel mit den Snaps unmoeglich.

Gruss
Joerg

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Beitragvon JustMe » 13.03.2012, 09:48

Aber das habe ich doch weiter oben auch schon geschrieben :D

Meiner Ansicht bleibt hier wirklich nur der Versuch, es mit den gegebenen Daten einfach mal zu versuchen, weil der Snap-000001 so unglaublich gross ist. Entweder es geht, oder es geht nicht. Wenn's nicht geht, hat der OP was fuer's Leben gelernt...

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Beitragvon continuum » 13.03.2012, 10:07

Urrrghh.... wenn sich die Basis Disk aber geaendert hat dann ist doch ein Zusammenspiel mit den Snaps unmoeglich.


Das ist alles nicht so dramatisch - wenn man die VM ein paar Stunden mit asisplatte allein laufen laesst ist noch nichts verloren.

Schwierig wird es erst dann wenn man dann innerhalb der VM checkdisk oder defrag aussfuehrt.

Je groeeser der snapshot umso undramtischer sind Aenderungen an der Basisplatte.
Sehr grosse und alte snapshots haben oft beide MasterFileTables komplett innerhalb des snapshots - wenn man da Kleinigkeiten an der basedisk aendert wirkt sich das manchmal gar nicht aus.

kekks - wenn du so einen Fall nochmal hast - starte die VM nicht so oft neu.
Die logs ergeben durch das haeufige Neustarten keine Hinweise mehr.
Poste mal folgede Dateien:


Win Server 2008-000001.vmdk
Win Server 2008-000002.vmdk
Win Server 2008-000004.vmdk
Win Server 2008.vmdk
Win Server 2008_1-000001.vmdk
Win Server 2008_1-000002.vmdk
Win Server 2008_1.vmdk

die kannst du nur per winscp oder aehnlichem runterladen - ueber den webbased Datastorebrowser gehts auch - nur mit dem normalen Datastorebrowser geht es nicht.

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Beitragvon irix » 13.03.2012, 10:12

continuum hat geschrieben:
Urrrghh.... wenn sich die Basis Disk aber geaendert hat dann ist doch ein Zusammenspiel mit den Snaps unmoeglich.


Das ist alles nicht so dramatisch - wenn man die VM ein paar Stunden mit asisplatte allein laufen laesst ist noch nichts verloren.

Schwierig wird es erst dann wenn man dann innerhalb der VM checkdisk oder defrag aussfuehrt.


Wie muss man sich vorstellen das sowas funktioiert? Wenn ein Block im Snap vorhanden ist und sich spaeter in der Basis geaendert hat was passiert dann beim Merge?

Gruss
Joerg

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Beitragvon JustMe » 13.03.2012, 10:39

Nun, der Merge ueberschreibt die Daten in der Basisdatei. Der geht ja davon aus, dass alles was geaendert wurde, sich im Snap abgespielt hat, und der somit unbedingt die neuesten Daten enthaelt. Alle Aenderungen an der Basisdatei sind nach dem Snap-Merge wieder verschwunden, ausser, wenn sie Bloecke betreffen, die nicht im Snap vorhanden sind.

Eine History-Datei, wann welche Bloecke geaendert wurden, gibt es meines Wissens nicht.

Ohne Frage, problematisch ist so etwas in jedem Fall, und dauerhaft damit arbeiten wuerde ich auch nicht wollen. Aber wenn das manchmal alles ist, was man hat, heisst es: Daumen druecken....

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Beitragvon continuum » 13.03.2012, 10:45

Wie muss man sich vorstellen das sowas funktioiert? Wenn ein Block im Snap vorhanden ist und sich spaeter in der Basis geaendert hat was passiert dann beim Merge?


wenn ein block im Snapshot vorhanden ist wird der entsprechende Block in der basedisk ueberschrieben beim mergen.

Dadurch kann man ja bei sehr grossen Snapshots auch heile aus der Affaere rauskommen wenn man die basedisk komplett neu erstellt.


und dauerhaft damit arbeiten wuerde ich auch nicht wollen.

Sehe ich auch so. Wenn ich nach so einem Fall die Snapshotketter wieder zusammen gefuckelt habe sage ich den Leuten immer - sie sollen die snapshotketter sofort consolidieren - oder wenn es ein ganz extremer Fall war - sollen sie die wirklich wichtigen Daten in eine frische vmdk rueberkopieren

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Beitragvon irix » 13.03.2012, 10:52

continuum hat geschrieben:
Wie muss man sich vorstellen das sowas funktioiert? Wenn ein Block im Snap vorhanden ist und sich spaeter in der Basis geaendert hat was passiert dann beim Merge?


wenn ein block im Snapshot vorhanden ist wird der entsprechende Block in der basedisk ueberschrieben beim mergen.

Dadurch kann man ja bei sehr grossen Snapshots auch heile aus der Affaere rauskommen wenn man die basedisk komplett neu erstellt.


Das mit dem je Groesser der Snap ist.... leuchtet mir ja ein. Aber wie Gross ist ein Block und kann es passieren das dort mehrere Dateien drin liegen?

Edit:
Wenn man einen Block als kleinste gemeinsame Einheit hat dann ist ein mergen in der Tat moeglich. Der "Verlust" von 1.5h ist da sicher zuverschmerzen wenn man davon ausgeht das eh nicht viele Daten bewuesst veraendert worden sind. Wird natuerlich die Anordnug durch eine Reorganisation veraendert ist es natuerlich unmoeglich ein funktionierendes Ganzes zubekommen.

Gruss
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Beitragvon continuum » 13.03.2012, 11:03

Die Groesse der Bloecke spielt keine Rolle denn in Snapshots werden immer nur komplette Bloecke geschrieben.
Ich gucke die Groesse mal nach - muss ich nachliefern ;-)

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Beitragvon irix » 13.03.2012, 11:08

continuum hat geschrieben:Die Groesse der Bloecke spielt keine Rolle denn in Snapshots werden immer nur komplette Bloecke geschrieben.
Ich gucke die Groesse mal nach - muss ich nachliefern ;-)


Kannst du ja hinterher mal nachgucken.... was genau macht der OP denn nun gerade?

Gruss
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Beitragvon kekks » 13.03.2012, 11:37

so hallo,

bin gerade am vorbereiten eines neuen datastores. bald gehts los ;-)
da ich über ifile.it keine dateien mehr uploaden kann, hab ich die vmdk dateien anderweitig zur verfügung gestellt:
http://www.korbers.de/WinServer2008.zip

ich bin jetzt aber etwas verwirrt von den vorschlägen. was soll ich denn nun als erstes machen?

ich werde jetzt mal einen zusätzlichen datastore bereitstellen und dann auf euch warten.....

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Beitragvon Supi » 13.03.2012, 11:53

Wenn es wichtige Daten Sind:
So Continuum Zeit hat, Auftrag an Ihn geben und die Kosten dafür als Lehrgeld abrechnen.


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