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Mal wieder: XENserver vs. HyperV vs. VMware vSphere

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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Mal wieder: XENserver vs. HyperV vs. VMware vSphere

Beitragvon Mr.Schrotti » 26.03.2011, 15:47

Hi,

ich muss dringend begründen warum ESXi (vSphere) besser ist als die Konkurrenz. Am besten mit nem Killerfeature ;)

In Frage kommt ein vSphere Essentials Plus mit 3 Hosts. Zur Zeit wird eine Mischumgebung aus VMware Server 1 & 2 so wie Microsoft Virtual Server 2005 genutzt.

Ich möchte gern vSphere durchsetzen da ich damit die meiste Erfahrung hab und vollkommen überzeugt bin ;)


Pflicht ist:

- Integriertes Backup
- Snapshots
- HA
- Live Migration
- Rollenbasierte Zugriffsrechte um Benutzern Rechte auf Virtuelle Maschinen zu gewähren
- Einfaches Updaten der Hosts (Speziell Security Updates)
- Virtuelle Switches mit der möglichkeit vLANs durchzureichen (Server hängen am Trunk)

Jemand eine Idee? Würde mir echt weiterhelfen :D


Gruß
Mr.Schrotti

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Beitragvon PeterDA » 26.03.2011, 17:02

Hi,
heute noch XEN einzusetzen ist wohl die falsche Entscheidung. Von einem Kollegen weiß ich, dass es von MS wohl die Aussage gibt das XEN sterben soll, wenn Hyper-V genauso viel kann. Okay noch ist MS von den dreien am Ende hinsichtlich Performance und Features, doch das kann sich schnell ändern.

Ob man nun HyperV oder vSphere einsetzt ist meiner Meinung nach von ein paar Faktoren abhängig
- Hat man das Geld für VMware
- Handelt es sich um eine große oder kleine Umgebung
- Handelt es sich um eine reine MS Umgebung oder Heterogene OS Umgebung

Gruß Peter

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Beitragvon Supi » 26.03.2011, 17:20

Ob nun MS entscheidet, ob Xen stibt, sei mal dahin gestellt.

Bei einem solchen Vergleich kann man schnell das eine oder andere schlecht dastehen lassen. Wie würde bei der Xen Variante den der Backup laufen?

Sind die3 Hosts so konfiguriert, das noch die Standard Essential Plus Lizenz reicht?

Wichtig ist doch, dass der, der das System später administriert, damit klar kommt. Da nützt doch der mögliche Preisvorteil von Xen nix, wenn der Admin dann im Fehlerfall beim Backup oder Restore scheitert.

Vielleicht in die Kostenrechnung den Schulungsaufwand mit reinnehmen?
Nicht allle technischen Features vergleichen sondern die für den eigenen Fall relevanten.

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Beitragvon Mr.Schrotti » 26.03.2011, 18:26

PeterDA hat geschrieben:Hi,
heute noch XEN einzusetzen ist wohl die falsche Entscheidung. Von einem Kollegen weiß ich, dass es von MS wohl die Aussage gibt das XEN sterben soll, wenn Hyper-V genauso viel kann. Okay noch ist MS von den dreien am Ende hinsichtlich Performance und Features, doch das kann sich schnell ändern.


Naja ich denke nicht das MS das zu entscheiden hat. Die Zeiten das man für XEN eine angepasste Betriebssystem Version benötigt ist doch denke ich vorbei. Und XENserver ist ja ein Produkt von Citrix und nicht von Microsoft.

Ob man nun HyperV oder vSphere einsetzt ist meiner Meinung nach von ein paar Faktoren abhängig
- Hat man das Geld für VMware
- Handelt es sich um eine große oder kleine Umgebung
- Handelt es sich um eine reine MS Umgebung oder Heterogene OS Umgebung


- Geld ist da
- Umgebung mit ca 30-40 VMs
- Heterogen (Linux (Ubuntu, debian) und Windows (2003, 2008) ) wobei die meisten VMs Windows VMs sind

______________________________________________________________

Supi hat geschrieben:
Bei einem solchen Vergleich kann man schnell das eine oder andere schlecht dastehen lassen. Wie würde bei der Xen Variante den der Backup laufen?


Gute Frage bei VMware wär DataRecovery dabei. Wobei das ja nicht so der bringer ist ;) habs aber schonmal gebändigt also von daher bin ich da Optimistisch.

Sind die3 Hosts so konfiguriert, das noch die Standard Essential Plus Lizenz reicht?

Ja die reichen. 32GB Speicher, 2x Quad Core CPU extra dafür ausgesucht. Auch vSphere Zertifiziert, ja der hersteller installiert ESXi auf SD Karte sogar vor.


Wichtig ist doch, dass der, der das System später administriert, damit klar kommt. Da nützt doch der mögliche Preisvorteil von Xen nix, wenn der Admin dann im Fehlerfall beim Backup oder Restore scheitert.


Logisch. Wobei das nicht relevant ist, reinarbeiten kann man sich überall ich werde es nur noch ein 3/4 jahr Administrieren müssen dann muss ein Kollege es administrieren und bis auf VMware Server und VirtualPC kennt der auch kein anderes System.
Die vorhandene VMware Erfahrung darf aus bestimmten Gründen keine Rolle spielen für die Kaufentscheidung - leider.


Gruß
Mr.Schrotti

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Beitragvon PeterDA » 26.03.2011, 19:39

Hi,
zu deiner Aussage das MS das nciht zu entscheiden hat. Da wäre ich vorsichtig einfach mal schauen wer bei den einzelnen Unternehmen die Aktienmehrheit hat....

Gruß Peter

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Beitragvon Tschoergez » 26.03.2011, 20:08

auch wenn die vorhandene Erfahrung keine Rolle spielen darf:
Kannst Du den aufwand für die Einrichtung mitreinbringen? gerade HA und VLANs sind ja beim ESX nur einen Mausklick entfernt (hat schon jemand mal versucht, nen sauberen HyperV-Cluster einzurichten :P )...
Gibts integriertes Backup bei HyperV und XEN?
Muss es integriert sein oder reicht eine kostenlose Möglichkeit?

Weitere Argumente: Offene und sauber dokumentierte API (für eigene Scripte), riesen Ecosystem von drittanbietern für Backup, Monitoring, Systemmanagement,..

Wie siehts aus mit dem offiziellen Support der Konkurrenz für Deine Linux-Distributionen als Gast-OS?

viele grüße,
jörg

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Beitragvon Mr.Schrotti » 26.03.2011, 22:00

Tschoergez hat geschrieben:auch wenn die vorhandene Erfahrung keine Rolle spielen darf:
Kannst Du den aufwand für die Einrichtung mitreinbringen? gerade HA und VLANs sind ja beim ESX nur einen Mausklick entfernt (hat schon jemand mal versucht, nen sauberen HyperV-Cluster einzurichten :P )...
Kann ich ehrlich gesagt nix zu sagen wie man vLAN bei nem HyperV einrichten kann. Ich habe ein HyperV noch nie in meinem leben im Betrieb gesehen ;) Ich kenne nur VMware ab ESX 3

Gibts integriertes Backup bei HyperV und XEN?

Muss es integriert sein oder reicht eine kostenlose Möglichkeit?

Vieleicht etwas blöde ausgedrückt mit dem Integriert. Ich wollte damit sagen das die VMs als ganzes gesichert werden sollen und schnell zurückgespielt werden sollen.


Weitere Argumente: Offene und sauber dokumentierte API (für eigene Scripte), riesen Ecosystem von drittanbietern für Backup, Monitoring, Systemmanagement,..

OK das ist ein Argument. Halt der Marktführer Bonus von VMware.

Wie siehts aus mit dem offiziellen Support der Konkurrenz für Deine Linux-Distributionen als Gast-OS?


Damit ist XEN schonmal raus. Keine Ubuntu Unterstützung (zwar debian aber naja zumindestends schonmal ein Argument ;) )

Bei HyperV ist sogar nichtmal Debian Offiziell Supported damit sind die beiden eigentlich ausgeschlossen ;) Außerdem würde ich da ohnehin kritisieren das MS ein OS Hersteller ist und somit natürlich eigene Systeme besser Supportet als Fremdsysteme.

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Beitragvon minimike » 27.03.2011, 16:05

Hi

Ich evaluiere die Tage XEN 4.1 auf Linux mit ZFS Dateisystem. Der Linux LVM hat schon einigen in verschiedensten Umgebungen das Grauen eingebracht. Nachteil: SELINUX vom NSA lauft dann nicht. Man muss eine Alternative wie GRSECURITY oder TOMOYO implementieren.

Ein Vorteil mit XEN ist halt das es mit exotischer Hardware läuft. Auf dem HOST läst sich auch noch ein IDS System betreiben. Abgesehen von Snapshots geben sich Vspehere und XEN nicht viel. Ist mehr eine Pattsituation.

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Beitragvon mangold » 29.03.2011, 07:04

PeterDA hat geschrieben:Hi,
zu deiner Aussage das MS das nciht zu entscheiden hat. Da wäre ich vorsichtig einfach mal schauen wer bei den einzelnen Unternehmen die Aktienmehrheit hat....

Gruß Peter
na ja das gleiche Argument wird auch immer bei Terminal Services gebracht, und das seit 1998...wenn MS mal so weit ist, dann ist das Geschäft für Citrix vorbei. Das ist nicht eingetreten und meiner Einschätzung nach, wird das auch nicht für Cirix XenServer eintreten. Ich denke nicht, dass DAS das Ausschlag gebende Moment sein sollte.

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Re: Mal wieder: XENserver vs. HyperV vs. VMware vSphere

Beitragvon rprengel » 30.03.2011, 13:09

Mr.Schrotti hat geschrieben:Hi,

ich muss dringend begründen warum ESXi (vSphere) besser ist als die Konkurrenz. Am besten mit nem Killerfeature ;)

In Frage kommt ein vSphere Essentials Plus mit 3 Hosts. Zur Zeit wird eine Mischumgebung aus VMware Server 1 & 2 so wie Microsoft Virtual Server 2005 genutzt.

Ich möchte gern vSphere durchsetzen da ich damit die meiste Erfahrung hab und vollkommen überzeugt bin ;)


Pflicht ist:

- Integriertes Backup
- Snapshots
- HA
- Live Migration
- Rollenbasierte Zugriffsrechte um Benutzern Rechte auf Virtuelle Maschinen zu gewähren
- Einfaches Updaten der Hosts (Speziell Security Updates)
- Virtuelle Switches mit der möglichkeit vLANs durchzureichen (Server hängen am Trunk)

Jemand eine Idee? Würde mir echt weiterhelfen :D


Gruß
Mr.Schrotti


Ich ziehe gerade alle Systeme von Citrix Xen auf ESX4i um.
Begründung:
Citrix Xen bekommt es seit über einem Jahr nicht hin seine Probleme im Bereich Snapshots zu lösen. Fehler passieren aber wenn so ein Problem nach einer solangen Zeit noch nicht gefixt ist stinkt das zum Himmel.
Zu Hyper-V kann ich nichts sagen ausser das ich MS in Sachen Linuxunterstützung nicht über den Weg traue.

Gruß

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Snapshots unter Xen

Beitragvon ndy78 » 28.04.2011, 00:59

Hallo,

schade dass ich mit der Info etwas spät dran bin, aber ein Kunde (danke Thomas!) hat einen manuellen Workaround erarbeitet um liegengebliebene Snapshots zu entfernen: Vielleicht interessiert das ja noch jemand anderen hier.

Mit FP1 wird der Snapshot auf der zweiten und allen nachfolgenden Platten nicht entfernt, ist ein Problem mit falschen Besitzrechten.

Folgendes Kommando schafft Abhilfe:

Code: Alles auswählen

xe vbd-param-set uuid=<vbd-uuid> other-config:owner=true


Backups könnt Ihr unter XenServer übrigens mit PHD Virtual Backup machen, wenn mir diese Eigenwerbung einmal erlaubt sei.

Siehe PHD VB

Alles Gute,
Andy


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