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Hardwareempfehlung aus der Praxis

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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Hardwareempfehlung aus der Praxis

Beitragvon senfpeitsche » 24.02.2010, 22:36

Hallo zusammen,

ich bin am Überlegen ob es bei einem Kunden Sinn mach einen ESX hinzustellen.
Folgendes ist zu ersetzen da die vorhandene Hardware langsam am Ende ist:

1x SBS 2008 mit ca. 25 aktiven Exchange Usern
1x SQL/Fileserver
2x Terminalserver mit gesammt 25 Benutzern
1x Terminalserver mit ca.5 Usern (keine PowerUser)
1x Kommunikationsserver XP
1x Linux, Server für Wiki

Die Benutzer würde ich schon mal als PowerUser bezeichnen. Der Softwarehersteller empfiehlt für den SQL und die Terminalserver Quad-Core und 16GB Ram. Obwohl ich noch keine Kiste gesehen habe die das ganze auch genutzt hätte

Meine Idee wäre jetzt das ganze auf einer dicken Maschine zusammenzuführen:

2x XEON QUAD E5560 / 48GB RAM / 10x SAS Platten Local-Storage mit 4 Stunden Hardwareservice und ESX4 Standard

Macht das Ganze überhaupt Sinn?
Ist die Auslegung des Servers evtl. zu klein?
Oder kein Local-Storage und besser ein FC-Array mit mehr Platten für mehr IO-Power
Oder doch besser ein Blade-System und keine Virtualisierung?

Vielleicht könnt Ihr mir ein paar Schubser in die eine oder andere Richtung geben.

Danke!

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Beitragvon PANIC » 25.02.2010, 16:04

Hi,

ich würde zwei normale x86 Server benutzen und eine kleine Storage dahinter.

Da ich mit HP gute Erfahrung habe würde ich dir zu einer MSA oder Lefthand Starter / Virtualisation SAN raten.

Bladcenter würde ich in der Umgebung für overkill halten.

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Beitragvon bla!zilla » 25.02.2010, 20:28

Ich würde zwei DL360 G6 nehmen, jeweils 48 GB RAM (Triple-Channel), einen Dual-Channel HBA und dahinter (ohne Switches) eine StorageWorks P2000 MSA mit 12 SFF Platten, wahlweise 300 GB oder 146 GB. 10k UPM sollten reichen. Dazu 4 Jahre 13x5x4h vor Ort und VMware vSphere Essenti als Plus. Evtl. noch einen dritten Server für vCenter mit SAS HBA und LTO-3 oder LTO-4 Tape für das Backup. Dazu Data Protector Express. Via VMware Data Recovery werden die Daten gesichert. Den Server kannst du per iSCSI an die P2000 anbinden. Dann kannst du da den Platz nutzen und dorthin z.B. die VMware Data Recovery Backups schieben. Von da aus dann auf das LTO Tape.

Hängt natürlich vom Budget des Kunden ab... Aber bei 7 Servern und 25 Benutzern sollte schon was möglich sein. Mach dem Kunden Leasing schmackhaft. Vier Jahre Laufzeit sollten drin sein. Der Kunde kann dann mit ca. 2,5% der Gesamtsumme als monatliche Leasingrate rechnen (keine Anzahlung, Restwert 0 €)


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