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Abnahmekriterien Performance

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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Abnahmekriterien Performance

Beitragvon processit » 04.11.2009, 13:24

Ein Hallo in die Runde,

ich stehe vor der Problematik, dass ich für ein Storage (HP MSA 2012) und Virtualisierungsprojekt (Vsphere) Abnahmekriterien definieren soll. Viele Bereiche habe ich abgedeckt. Allerdings sollen Abnahmekriterien für die Performance des Gesamtsystems definiert werden. Sprich der Anbieter soll in die Pflicht genommen werden, wenn das von ihm angebotene und installierte System nicht den Performance-Vorstellungen des Auftraggebers entspricht.

Fragt man den Auftraggeber, bekommt man als Kriterium nur "schneller als vorher". Wer kann mir hier Tipps geben, wie ich sinnvoll Kriterien hinsichtlich Performance definiere?

Danke für jeden Tipp.

Grüße

Alex Beck

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Beitragvon irix » 04.11.2009, 13:32

Ist es dafuer nicht zuspaet? Die muss man doch definieren vor bevor jemand nen Angebot macht bzw. die Hardware spezifiert.

- Wieviele VMs mit vievielen vDisk woll ihr spaeter mal fahren
- Backup Vorgang einer VM GB/min
- Cloning einer VM in GB/min
- Bemessung was Platz angeht.. Startzeitpunkt, Laufzeit, Wachstum, Reserve fuer Backup/Restore
- Haelt sich eine Installation hat die Vorgaben des Herstellers
- Test und deren Dokumentation. Das heist koennen spezifierte Aufgaben in einer definierten Zeit vom System erledigt werden?
- Dokumentation
- Wer solche scherze wie Replikation eingekauft hat.. funktioniert diese... geht das Failover?
usw.

Gruss
Joerg

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Beitragvon processit » 04.11.2009, 14:01

Hallo Jörg,

im Prinzip hast du Recht. Die Ausschreibung hätte hier bereits konkreter ausfallen können. In der Ausschreibung stehen Dinge drin, wie:

- Test von Backup und Restore
- Test des Failovers
- Test der Snapshots
- der Speicherbedarf wurde definiert
- die Anzahl der VMs wurde definiert
- .......

Auf Basis dieser Kriterien ist dann ein Angebot zustande gekommen. Nun will sich der Auftraggeber absichern, dass nicht nur die Dinge funktionieren, sondern, dass eben auch für die zu erwartende Performance Kriterien zu definieren sind.

Gibt es hier Ideen für konkrete Kriterien, die man ansetzen kann?

Gruss

Alex

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Beitragvon irix » 04.11.2009, 14:07

Wie schon beschrieben.... koennen bestimme Dinge in definierter Zeit und somit in GB/min oder GB/Stunde erledigt werden. Das geht dann alles indirekt in die Richtung liefert mein Storage genug IOPS und ist es pasend angebunden.

Ansonsten kann man auch IOmeter bemuehen bzw. ESXTOP Rennen lassen und aufzeichnen lassesn waehrend ein paar VMs ihre taegliche Arbeit und Backup verrichten.

Aber als Dienstleister wuerde ich mir komisch vorkommen wenn mir nun ein Kunde eine Liste unter die Nase haelt wo Dinge drauf stehen ueber die man vorher nun nicht geredet hat.

Gruss
Joerg

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Beitragvon bla!zilla » 04.11.2009, 14:11

Die Liste ist jetzt quasi wertlos. Solche werden _vor_ der Installation besprochen und _gemeinsam_ festgelegt. Nicht danach und auch nicht einseitig.

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Beitragvon processit » 04.11.2009, 14:38

Hallo blazilla, hallo Joreg,

ich denke, ich muss hier was klarstellen:

- wir stehen vor Auftragserteilung und demnach auch noch vor Installation
- die Abnahmekriterien sollen Vertragsbestandteil werden.

Das Problem, was ich mit deinen Ausführungen habe Joerg ist, dass ich keine Werte habe, die ich als Grundlage heranziehen kann. Welcher Durchsatz ist angemessen. Weclhe I/O Leistung muss ich voraussetzen können.

Grüße

Alex

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Beitragvon bla!zilla » 04.11.2009, 14:44

Miss die Werte jetzt, frag deinen Dienstleister nach Erfahrungswerten was mit eurer neuen Anlage möglich ist, ziehe 10% ab und schreibe diese als Soll-Werte in das Abnahmeprotokoll. Das Testszenario muss _genau_ festgelegt sein. Nur ein Beispiel: Man kann jetzt nicht vMotion mit einer kleinen VM testen und diesen Wert nehmen, und dann bei der Abnahme vMotion mit einer VM testen, die 16 GB RAM hat.


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