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Backup über Windows Software RAID

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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Backup über Windows Software RAID

Beitragvon DerSchaffi » 25.03.2009, 13:05

Hallo,

bin gerade am Netzwerk / Serverausbau planen. Dabei will ich auch in die Virtualisierung mit dem ESXi einsteigen.
Bin gerade am Thma Ausfallsicherung. Werden am Anfang wohl nur einen ESXi Server haben und nochmal einen Windowsserver mit VMWare Server 2.0. Ein SAN ist nicht vorhanden, soll aber irgendwann folgen.

Habe mir nun gedacht diverse wichtige virtuelle Server folgend aufbauen:

Eine virtuelle Platte am ESXi (wird ein Raid System haben) und eine virtuelle Platte auf einen NFS Share auf den Windowsserver. Den Windows Gast dann mit Softwareraid 1 über beide Platten installieren. Bei einem Ausfall des ESXi kann ich dann den Gast per VMWare Server starten und er ist immer auf aktuellen Stand.

Geht das so oder hat dies Fallstricke die ich nicht bedacht habe? Gibt dans die NFS Anbindung die Festplattenperformance vor und das schnellere RAID muss warten?

Das ich mich auch noch um die eigentliche Datensicherung kümmern muss ist klar. Mir gehts jetzt vorrangig mal um die Verfügbarkeit.

Gruß

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Beitragvon florianfranke » 25.03.2009, 22:28

Ich mach gerade mein backup mit einem 2. Windows 2003 server mit VCB von VM Ware, ist echt klasse hab da von meinem Admin ein super script bekommen und des geht alles wie von alleine, kann ich nur empfehlen.

Denn Rest was du da geschrieben hast hab ich ned kapiert

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Beitragvon continuum » 25.03.2009, 23:02

Eine virtuelle Platte am ESXi (wird ein Raid System haben) und eine virtuelle Platte auf einen NFS Share auf den Windowsserver. Den Windows Gast dann mit Softwareraid 1 über beide Platten installieren.


Au weia - wenn das geht ist es sicher grotten langsam :?:

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Beitragvon echt_weg » 26.03.2009, 07:33

das hatte ich schonmal mit 2 sans vor als günstige alternative zum mirroring. also die vm komplett auf ein san und dann ne zweite hdd die auf dem anderem san liegt zusätzlich anbinden und ein software raid aufbauen. im zweifel muß man aber wissen dass man dann die vmx auch extra sichern muß und manuell edititieren wenn das hautpstorage wegfliegt.....

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Beitragvon DerSchaffi » 26.03.2009, 11:42

Also gehen tuts. Habs jetzt mal ausprobiert. Fühlte sich auch nicht extrem langsam an (ohne jetzt große Tests gefahren zu haben). Mit 2 schnellen SANs wie echt_weg sagt, sollte das ordentlich laufen denk ich.

Das mit der Sicherung der VMX usw. ist klar. Aber an dieser ändert sich ja nicht ständig was, und man könnte ja schon eine voreditierte VMX auf der Ausfallmaschine (egal ob 2. ESX oder VMWare Server) bereit stellen.

Werde aber auch noch andere Möglichkeiten testen. VCB wäre sicher interessant, bekomme ich aber zumindestens am Anfang wohl nicht ins Budget. Jetzt erst mal ein ordentlicher ESXi, später mal ein SAN und dann wird man sehen was man machen kann.

Wobei ich mir bei einem SAN immer gedanken um einen Ausfall von diesem mache. Inzwischen empfehlen alle "Berater" auch bei KMUs ein SAN. Aber deren Budget reicht meist nie für die großen Lösungen mit Spielgelung, Cluster usw. Und bei einem Ausfall fällt nicht nur ein Server weg sondern alle. Oder ist die wahrscheinlichkeit eines Defekt des SANs niedriger als bei einem Server mit DAS?

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Beitragvon dennis80 » 26.03.2009, 11:50

Ich kenn mich mit Raids jetzt nicht so gut aus, meine aber mal gelesen zu haben das die Anschlussposition der Festplatten bei einigen Raidcontrollern nicht verändert werden sollte.
Wenn nun die Platte am SCSI(0:0) nicht mehr verfügbar ist, müsste man das ja manuell umstellen damit die VM bootet.
Könnte das nicht Probleme bereiten oder liege ich damit komplett falsch?

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Beitragvon echt_weg » 26.03.2009, 13:27

dennis80 hat geschrieben:Ich kenn mich mit Raids jetzt nicht so gut aus, meine aber mal gelesen zu haben das die Anschlussposition der Festplatten bei einigen Raidcontrollern nicht verändert werden sollte.
Wenn nun die Platte am SCSI(0:0) nicht mehr verfügbar ist, müsste man das ja manuell umstellen damit die VM bootet.
Könnte das nicht Probleme bereiten oder liege ich damit komplett falsch?

bei windows 2003 gespiegeltem datenträger sollte das egal sein

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Beitragvon PeterDA » 26.03.2009, 14:54

Hi,
was ich mich frage ist, was passiert wenn das Netz kurze Aussetzer hat. Wird die per NFS gespieglet Platte dann im Windows RAID offline gesetzt. Denn dann müste ich die ja wieder von hand online setzten. :?:

Gruß Peter

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Beitragvon Darlin » 26.03.2009, 16:23

Kann man überhaupt eine ESXi VM so einfach im VMWare Server starten ?

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Beitragvon DerSchaffi » 27.03.2009, 17:58

Hmm. Wegen den Aussetzern. Das wäre echt blöd. Weis nicht was da alles passieren kann. Glaub inzwischen auch nicht mehr, das es eine gute Idee ist. Zumindestens nicht mit NFS. Mit 2 ISCSI SANs wäre es aber m.E. nach machbar.

ESXi müsste man unter VMWare Server starten können.

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Beitragvon Kran01 » 27.03.2009, 21:17

Also ESXi VM-Maschine läßt sich auch unter VMware Server starten.

Wegen Ausfällen haben wir auch verschiedene Scenarien überlegt, die bezahlbar sind.

Wir haben im ESXi ein Raid5, nachts Sicherung auf ein externes Raid, das als NFS eingebunden ist. Falls also Raid ausfallen sollte - Datensicherung.

Aber es ist wohl eher wahrscheinlich, dass der Server wegen was anderem ausfällt. Das Rad, das wir einsetzen, ist nicht on Board. Wenn also Server ausfällt, nehmen wir das Raid raus und hängen es in enen Reserveserver. Betriebssystem ESXi läuft auf separater Platte. Demzfolge haben wir Ausfall, solange der Umbau dauert, also vielleicht 1 h? Reserverserver ist alter Server, auf dem sich ESXi installieren ließ. Der wird immer auch mal angeschalten und mit neuesten Patches bestückt.

Das mit dem Umbau des Raid wollen wir mal am Wochenende testen, aber es sollte keine Probs geben.

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sehr gefaehrlich und unsupported

Beitragvon Saturnous » 28.03.2009, 09:28

Dynamische Datenträger in VMware Gästen sind generell unsupported da die vmdk bei bestimmten Aktionen die letzten Sektoren einer Platte ignoriert oder überschreibt. Dort liest aber windows einen Prüfwert aus, ohne diesen Sektor je als "benutz ich" markiert zu haben. Vergrösser mal die Platte leicht oder versuch mal über cli zu klonen.

Linuxgäste sollten das sauber vertragen, LVM ist weniger empfindlich.

Schau dir doch mal Doubletake Storrage Mirroring an, das kann asynchron die Platten spiegeln. Aber dann lässt du eh ja 2 Instanzen laufen.

Wer hochverfügbar Zero-Cost haben will verwendet XEN auf Debian und nutzt DRBD Devices.


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