Hallo.
Ich haber irgendwie noch nicht so richtig die strategische Platzung des GSX Servers verstanden.
Wenn ein Kunde doch eine Server Konsolidierung machen möchte, dann möchte ich doch, dass die Basis auf der in Zukunft vielleicht 5 oder mehr meiner aktuellen Produktionsserver laufen sehr stabil und zuverlässig arbeitet.
Ich würde dann, wenn ich das entscheiden müsset, eher auf die ESX Technologie setzen, wo zertifizierte Hardware verwendet wird, die von Hersteller mit dem Produkt getestet und freigegeben wurde, und wo die Performance auch noch ein bischen besser sein soll.
Vom Preis her ist das ja nicht mehr so der grosse Unterschied. Und im vergleich zu den Dienstleistungskosten für eine Konsolidierung eigentlich eher zu vernachlässigen.
Auch die Möglichkeit das Virtualcenter mit kopieren oder auch Failover von Systemen ist eine sehr interessante Sache.
Würde gerne mal eure Meinung zu dem Thema hören.
Viele Grüße
Alex
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Platzierung von GSX gegenüber ESX
-
HartmutSchaumburg
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Quo Vadis GSX versus ESX
Hallo,
mal ein paar Worte zur Frage, ob GSX oder ESX.
Zunächst muss zwingend gelten:
Lass Dir nichts von einem Softwarevertreter aufschwatzen.
Die Umgebung und der Einsatzzweck allein bestimmen das Produkt.
Der Preis der Software und der Preis der Hardware bestimmen den Preis der virtuellen Maschine hinsichtlich ROI und TCO.
Sind die Skills vorhanden?
Was willst Du an virtuellen Maschinen deployen.
Aus diesen paar Fragen ergibt sich, was Du einsetzt.
Obwohl ich das ROI-Tool von VMware kenne,
Ich entscheide anders, ich rechne anders.
Erstes KO-Kriterium für den Einsatz vom ESX:
Willst Du XP-Worksations deployen?
Wenn ja, kannst Du den ESX vergessen, der unterstützt XP nämlich nicht.
Anmerkung:
(Das stimt jetzt nicht mehr, der ESX 2.1 kann das jetzt, ist aber meines Erachtens mit Kanonen auf Spatzen schiessen)
Also sind wir schon beim GSX, da musst du den einsetzen.
Obwohl ich hier nur die Preise für den GSX berechne, (die kann ich nämlich aus meiner Vorlage kopiren) schreibe ich auch mal die Preise für den ESX dabei.
Der GSX kann maximal 64 GB RAM und 32 Prozessoren verwalten.
Es gibt aber kein Microsoft Betriebssystem, welches auf Standard-Hardware läuft und 64 GB RAM und 32 Prozessoren verwalten kann.
Also nimmst Du als Hostbetriebssystem Windows 2003 Enterprise-Server, der kann 32 GB RAM adressieren und hast somit die Maximalkonfiguartion für den GSX erreicht.
Nun kommen wir zur Zahl der Prozessoer im Rechner.
Je nachdem, ob Du 2, 4 oder 8 Prozessoren einsetzen willst, kostet ein StandardServer mit 32 GB RAM (geschätzt):
2 XEON-Prozessoren, 32 GB RAM, 6*72 GB HDD 20.000 €
4 XEON-Prozessoren, 32 GB RAM, 6*72 GB HDD 40.000 €
8 XEON-Prozessoren, 32 GB RAM, 6*72 GB HDD 60.000 €
Die (geschätzten) Preise für den GSX mit SMP
Da kostet eine 2 Prozessor Lizenz 2500 €
Da kostet eine 4 Prozessor Lizenz 5000 €
Da kostet eine 2 Prozessor Lizenz 10000 €
Also kostet ein komplettes
2 Prozessorsystem 22.500 €
4 Prozessorsystem 45.000 €
8 Prozessorsystem 70.000 €
Wir lassen mal 2 GB für das Betriebssystem übrig und verteilen die verbleibenden 30 GB RAM auf die maximal möglichen 64 virtuellen Maschinen, wobei wir der Einfachheit halber nur mit 60 virtuellen Maschinen rechnen.
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 1 GB RAM
auf einem
2 Prozessorsystem 750 €
4 Prozessorsystem 1.500 €
8 Prozessorsystem 2.333 €
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 512 MB RAM
auf einem
2 Prozessorsystem 375 €
4 Prozessorsystem 666 €
8 Prozessorsystem 1.166€
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 256 MB RAM
auf einem
2 Prozessorsystem 375 €
4 Prozessorsystem 666 €
8 Prozessorsystem 1.166€
Wie Du siehst, werden bei weniger als 512 MB RAM die Maschinen nicht billiger, weil mehr als 60 gehen nicht.
Und schon hast Du den Preis einer virtuellen Maschine bezogen auf den Anschaffungspreis der Hard- und Software.
Jetzt nehmen wir den AfA-Zeitraum von 36 Monaten und kalkulieren den Preis auf die Laufzeit:
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 1 GB RAM im AfA-Zeitraum pro Monat auf einem
2 Prozessorsystem 21 €
4 Prozessorsystem 42 €
8 Prozessorsystem 65 €
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 512 MB RAM im AfA-Zeitraum pro Monat auf einem
2 Prozessorsystem 11 €
4 Prozessorsystem 19 €
8 Prozessorsystem 33 €
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 256 MB RAM im AfA-Zeitraum pro Monat auf einem
2 Prozessorsystem 11 €
4 Prozessorsystem 19 €
8 Prozessorsystem 33 €
Und schon hast Du die Kalkulationsgrundlage für Dein Angebot an den Kunden in der Firma, dem Du diese Dienstleistung verkaufst. Dazu kommen zwar noch Kosten für Betrieb, Wartung, Netz, Administration etc.
Fazit ist aber:
Keine virtuelle Maschine auf dem GSX wird (gewichtet) mehr als 100 € im Monat kosten.
Und einen letzten Satz zur Performance:
Es gibt hinsichtlich der Performance letztenendes nur noch Fragen, die die Peripherie und die virtuellen Maschinen betreffen.
Entscheidend ist dann, ob Du
Multiprozessorsysteme virtualisieren willst auf denen Anwendungen lausfen, die tatsächlich multiprozessorfähig sind, wie z.B. Exchange oder SQL-Server,
ob Du die Anbindung an das SAN vornehmen willst,
ob Du in der virtuellen Umgebung Produktion fahren willst,
ob Du die Server, die die virtuellen Systeme hosten, clustern willst.
Dann ist der ESX die erste Wahl.
Unter Kostengesichtspunkten ist der GSX erste Wahl.
Aber wie immer gilt,
es gibt mehrere Möglichkeiten und:
Die Umgebung und der Einsatzzweck allein bestimmen das Produkt.
Und Virtual Center, das gibts natürlich auch bald für den GSX.
Hartmut Schaumburg
mal ein paar Worte zur Frage, ob GSX oder ESX.
Zunächst muss zwingend gelten:
Lass Dir nichts von einem Softwarevertreter aufschwatzen.
Die Umgebung und der Einsatzzweck allein bestimmen das Produkt.
Der Preis der Software und der Preis der Hardware bestimmen den Preis der virtuellen Maschine hinsichtlich ROI und TCO.
Sind die Skills vorhanden?
Was willst Du an virtuellen Maschinen deployen.
Aus diesen paar Fragen ergibt sich, was Du einsetzt.
Obwohl ich das ROI-Tool von VMware kenne,
Ich entscheide anders, ich rechne anders.
Erstes KO-Kriterium für den Einsatz vom ESX:
Willst Du XP-Worksations deployen?
Wenn ja, kannst Du den ESX vergessen, der unterstützt XP nämlich nicht.
Anmerkung:
(Das stimt jetzt nicht mehr, der ESX 2.1 kann das jetzt, ist aber meines Erachtens mit Kanonen auf Spatzen schiessen)
Also sind wir schon beim GSX, da musst du den einsetzen.
Obwohl ich hier nur die Preise für den GSX berechne, (die kann ich nämlich aus meiner Vorlage kopiren) schreibe ich auch mal die Preise für den ESX dabei.
Der GSX kann maximal 64 GB RAM und 32 Prozessoren verwalten.
Es gibt aber kein Microsoft Betriebssystem, welches auf Standard-Hardware läuft und 64 GB RAM und 32 Prozessoren verwalten kann.
Also nimmst Du als Hostbetriebssystem Windows 2003 Enterprise-Server, der kann 32 GB RAM adressieren und hast somit die Maximalkonfiguartion für den GSX erreicht.
Nun kommen wir zur Zahl der Prozessoer im Rechner.
Je nachdem, ob Du 2, 4 oder 8 Prozessoren einsetzen willst, kostet ein StandardServer mit 32 GB RAM (geschätzt):
2 XEON-Prozessoren, 32 GB RAM, 6*72 GB HDD 20.000 €
4 XEON-Prozessoren, 32 GB RAM, 6*72 GB HDD 40.000 €
8 XEON-Prozessoren, 32 GB RAM, 6*72 GB HDD 60.000 €
Die (geschätzten) Preise für den GSX mit SMP
Da kostet eine 2 Prozessor Lizenz 2500 €
Da kostet eine 4 Prozessor Lizenz 5000 €
Da kostet eine 2 Prozessor Lizenz 10000 €
Also kostet ein komplettes
2 Prozessorsystem 22.500 €
4 Prozessorsystem 45.000 €
8 Prozessorsystem 70.000 €
Wir lassen mal 2 GB für das Betriebssystem übrig und verteilen die verbleibenden 30 GB RAM auf die maximal möglichen 64 virtuellen Maschinen, wobei wir der Einfachheit halber nur mit 60 virtuellen Maschinen rechnen.
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 1 GB RAM
auf einem
2 Prozessorsystem 750 €
4 Prozessorsystem 1.500 €
8 Prozessorsystem 2.333 €
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 512 MB RAM
auf einem
2 Prozessorsystem 375 €
4 Prozessorsystem 666 €
8 Prozessorsystem 1.166€
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 256 MB RAM
auf einem
2 Prozessorsystem 375 €
4 Prozessorsystem 666 €
8 Prozessorsystem 1.166€
Wie Du siehst, werden bei weniger als 512 MB RAM die Maschinen nicht billiger, weil mehr als 60 gehen nicht.
Und schon hast Du den Preis einer virtuellen Maschine bezogen auf den Anschaffungspreis der Hard- und Software.
Jetzt nehmen wir den AfA-Zeitraum von 36 Monaten und kalkulieren den Preis auf die Laufzeit:
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 1 GB RAM im AfA-Zeitraum pro Monat auf einem
2 Prozessorsystem 21 €
4 Prozessorsystem 42 €
8 Prozessorsystem 65 €
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 512 MB RAM im AfA-Zeitraum pro Monat auf einem
2 Prozessorsystem 11 €
4 Prozessorsystem 19 €
8 Prozessorsystem 33 €
Also kostet eine virtuelle Maschine mit 256 MB RAM im AfA-Zeitraum pro Monat auf einem
2 Prozessorsystem 11 €
4 Prozessorsystem 19 €
8 Prozessorsystem 33 €
Und schon hast Du die Kalkulationsgrundlage für Dein Angebot an den Kunden in der Firma, dem Du diese Dienstleistung verkaufst. Dazu kommen zwar noch Kosten für Betrieb, Wartung, Netz, Administration etc.
Fazit ist aber:
Keine virtuelle Maschine auf dem GSX wird (gewichtet) mehr als 100 € im Monat kosten.
Und einen letzten Satz zur Performance:
Es gibt hinsichtlich der Performance letztenendes nur noch Fragen, die die Peripherie und die virtuellen Maschinen betreffen.
Entscheidend ist dann, ob Du
Multiprozessorsysteme virtualisieren willst auf denen Anwendungen lausfen, die tatsächlich multiprozessorfähig sind, wie z.B. Exchange oder SQL-Server,
ob Du die Anbindung an das SAN vornehmen willst,
ob Du in der virtuellen Umgebung Produktion fahren willst,
ob Du die Server, die die virtuellen Systeme hosten, clustern willst.
Dann ist der ESX die erste Wahl.
Unter Kostengesichtspunkten ist der GSX erste Wahl.
Aber wie immer gilt,
es gibt mehrere Möglichkeiten und:
Die Umgebung und der Einsatzzweck allein bestimmen das Produkt.
Und Virtual Center, das gibts natürlich auch bald für den GSX.
Hartmut Schaumburg
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Interessant diese Sache mal von dieser Warte zu betrachten.
Ein weiterer Vorteil des GSX ist die direkte Kompatibilitaet mit der Workstation. Man kann also seine VMs zur Not auf dem Notebook im Zug nach Hintertupfingen entwickeln und diese dann direkt in einem GSX starten.
Im Falle einer Katastrophe kann man zur Not den GSX fast auf jedem Rechner installieren und hat dadurch im Falle eines GAUs viel schneller Ersatz zur Hand.
Continuum
Ein weiterer Vorteil des GSX ist die direkte Kompatibilitaet mit der Workstation. Man kann also seine VMs zur Not auf dem Notebook im Zug nach Hintertupfingen entwickeln und diese dann direkt in einem GSX starten.
Im Falle einer Katastrophe kann man zur Not den GSX fast auf jedem Rechner installieren und hat dadurch im Falle eines GAUs viel schneller Ersatz zur Hand.
Continuum
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HartmutSchaumburg
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Interoperabilität zwischen GSX und Workstation
Hallo Ulli,
ja stimmt.
Beide Produkte sind perfekt aufeinander abgestimmt.
Ich erstelle bestimmte virtuelle Maschinen auf der Workstation, da hab ich alle Tools, brauch nix zu suchen. Und wenn ich alles fertig habe, dann packe ich es auf den GSX und schiebe den RAM-Regler nach rechts. Und schon performt alles wie gewünscht. Und wenn es mir oder dem Kunden mit der Leistung immer noch nicht reicht, dann kommt es auf den ESX ins SAN.
VMware ist einfach die genialste Softwareentwicklung der letzten 5 Jahre.
Hartmut Schaumburg
ja stimmt.
Beide Produkte sind perfekt aufeinander abgestimmt.
Ich erstelle bestimmte virtuelle Maschinen auf der Workstation, da hab ich alle Tools, brauch nix zu suchen. Und wenn ich alles fertig habe, dann packe ich es auf den GSX und schiebe den RAM-Regler nach rechts. Und schon performt alles wie gewünscht. Und wenn es mir oder dem Kunden mit der Leistung immer noch nicht reicht, dann kommt es auf den ESX ins SAN.
VMware ist einfach die genialste Softwareentwicklung der letzten 5 Jahre.
Hartmut Schaumburg
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HartmutSchaumburg
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AfA >>>Absetzungen für Abnutzungen
Hallo,
AfA steht für
Absetzungen für Abnutzungen.
Stichwort "Abschreibung"
Abschreibung ist der Oberbegriff aller möglichen Wertabsetzungen. Diese umfassen die Absetzung für Abnutzung (AfA), die Absetzung für Substanzverringerung (AfS), Absetzung wegen außergewöhnlicher technischer Abnutzung, Absetzung wegen außergewöhnlicher wirtschaftlicher Abnutzung sowie Teilwert- und Sonderabschreibungen.
Die Abschreibung erfolgt buchtechnisch, d.h., sie hat Aufwandscharakter ohne zum Zeitpunkt des Aufwandes mit einem Geldabfluß verbunden zu sein. Der Wert eines Wirtschaftsgutes wird also auf die Dauer seiner voraussichtlichen Nutzung aufwandsmäßig verteilt. Die jeweilige Nutzungsdauer ist dabei in der Praxis aufgrund ausführlicher Abschreibungstabellen des Bundesfinanzministeriums vorgegeben. Diese Tabellen enthalten Angaben für mehr als 12 000 einzelne Wirtschaftsgüter.
Die jeweilige Jahresabschreibung muß aufgrund der steuerrechtlichen Vorschriften zwingend vorgenommen werden. Es steht also nicht im Belieben eines Unternehmers oder Selbständigen, eine Abschreibung wahlweise anzusetzen und im nächsten Jahr darauf zu verzichten.
Absetzungen für Abnutzung (AfA) kommen nur für abnutzbare Anlagegüter in Betracht. Sie sind zulässig für Gebäude und sonstige Wirtschaftsgüter, deren Verwendung oder Nutzung zur Erzielung von Einkünften sich erfahrungsgemäß auf einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt. Für Wirtschaftsgüter, die im Normalfall keiner Abnutzung unterliegen, zum Beispiel Grund und Boden, Beteiligungen sowie Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens, kann im Einzelfall eine Abschreibung auf den sogenannten "niedrigeren Teilwert" in Betracht kommen. Wird ein Wirtschaftsgut nicht angeschafft sondern selbst hergestellt, so bildet die Summe der Herstellungskosten die AfA-Bemessungsgrundlage.
Weitere Infos hierzu kannst Du hier nachlesen:
http://www.vnr.de/vnr/steuernrechnungsw ... 01398.html
http://www.steuernetz.de/spezial/afa/zeitraum.html
Hartmut Schaumburg
AfA steht für
Absetzungen für Abnutzungen.
Stichwort "Abschreibung"
Abschreibung ist der Oberbegriff aller möglichen Wertabsetzungen. Diese umfassen die Absetzung für Abnutzung (AfA), die Absetzung für Substanzverringerung (AfS), Absetzung wegen außergewöhnlicher technischer Abnutzung, Absetzung wegen außergewöhnlicher wirtschaftlicher Abnutzung sowie Teilwert- und Sonderabschreibungen.
Die Abschreibung erfolgt buchtechnisch, d.h., sie hat Aufwandscharakter ohne zum Zeitpunkt des Aufwandes mit einem Geldabfluß verbunden zu sein. Der Wert eines Wirtschaftsgutes wird also auf die Dauer seiner voraussichtlichen Nutzung aufwandsmäßig verteilt. Die jeweilige Nutzungsdauer ist dabei in der Praxis aufgrund ausführlicher Abschreibungstabellen des Bundesfinanzministeriums vorgegeben. Diese Tabellen enthalten Angaben für mehr als 12 000 einzelne Wirtschaftsgüter.
Die jeweilige Jahresabschreibung muß aufgrund der steuerrechtlichen Vorschriften zwingend vorgenommen werden. Es steht also nicht im Belieben eines Unternehmers oder Selbständigen, eine Abschreibung wahlweise anzusetzen und im nächsten Jahr darauf zu verzichten.
Absetzungen für Abnutzung (AfA) kommen nur für abnutzbare Anlagegüter in Betracht. Sie sind zulässig für Gebäude und sonstige Wirtschaftsgüter, deren Verwendung oder Nutzung zur Erzielung von Einkünften sich erfahrungsgemäß auf einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt. Für Wirtschaftsgüter, die im Normalfall keiner Abnutzung unterliegen, zum Beispiel Grund und Boden, Beteiligungen sowie Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens, kann im Einzelfall eine Abschreibung auf den sogenannten "niedrigeren Teilwert" in Betracht kommen. Wird ein Wirtschaftsgut nicht angeschafft sondern selbst hergestellt, so bildet die Summe der Herstellungskosten die AfA-Bemessungsgrundlage.
Weitere Infos hierzu kannst Du hier nachlesen:
http://www.vnr.de/vnr/steuernrechnungsw ... 01398.html
http://www.steuernetz.de/spezial/afa/zeitraum.html
Hartmut Schaumburg
Hallo Hartmut,
ich habe testweise mal XP auf einem ESX installiert, hat nach etwas startschwierigkeiten dann doch geklappt (mal von zwei warnungen dass ich die installation abrechen soll abgesehen).
was hast du weiter oben mit
"Willst Du XP-Worksations deployen?
Wenn ja, kannst Du den ESX vergessen, der unterstützt XP nämlich nicht.
Anmerkung:
(Das stimt jetzt nicht mehr, der ESX 2.1 kann das jetzt, ist aber meines Erachtens mit Kanonen auf Spatzen schiessen)"
Hast du keine guten erfahrungen mit XP auf einem ESX ? Wenn die test abgeschlossen sind sollen auf em ESX verschiedern betriebsysteme bereitstehen, die dann auch wieder für testzwecke verwendet werden. Kann mir da XP probleme machen ?
Wenn sonst jemand erfahrungen gesammelt hat, kann der/diejenige es selbstversändlich gerne auch schreiben, nicht nur Hartmut
Gruß Thomas
ich habe testweise mal XP auf einem ESX installiert, hat nach etwas startschwierigkeiten dann doch geklappt (mal von zwei warnungen dass ich die installation abrechen soll abgesehen).
was hast du weiter oben mit
"Willst Du XP-Worksations deployen?
Wenn ja, kannst Du den ESX vergessen, der unterstützt XP nämlich nicht.
Anmerkung:
(Das stimt jetzt nicht mehr, der ESX 2.1 kann das jetzt, ist aber meines Erachtens mit Kanonen auf Spatzen schiessen)"
Hast du keine guten erfahrungen mit XP auf einem ESX ? Wenn die test abgeschlossen sind sollen auf em ESX verschiedern betriebsysteme bereitstehen, die dann auch wieder für testzwecke verwendet werden. Kann mir da XP probleme machen ?
Wenn sonst jemand erfahrungen gesammelt hat, kann der/diejenige es selbstversändlich gerne auch schreiben, nicht nur Hartmut
Gruß Thomas
Hallo zusammen.
Ich teste zur Zeit eine ESX 2.1 und muss sagen:
Ein XP rechner als VM im ESX ist als ob Du die Concorde nur mit 600 Km/h fliegen lässt. Ressourcenverschwendung.
ESX ist da eher was für "Hochleistungssysteme" spricht Citrix Server, SAP usw.
geeignet deswegen, weil nicht nur der Zugriff auf die Hardware "besser" ist ( Windows als Betriebssystem steht ja nicht merh zwischen Hardware und ESX)
sondern auch die Systeme hochverfügbar sein müssen, sprich VMotion fähig.
Für GSX finde ich sind Systeme wie Web FTP Mail server ganz gut geeignet. SAP hat meines Erachtens nichts auf GSX zu suchen.
Gruss
Alex
Ich teste zur Zeit eine ESX 2.1 und muss sagen:
Ein XP rechner als VM im ESX ist als ob Du die Concorde nur mit 600 Km/h fliegen lässt. Ressourcenverschwendung.
ESX ist da eher was für "Hochleistungssysteme" spricht Citrix Server, SAP usw.
geeignet deswegen, weil nicht nur der Zugriff auf die Hardware "besser" ist ( Windows als Betriebssystem steht ja nicht merh zwischen Hardware und ESX)
sondern auch die Systeme hochverfügbar sein müssen, sprich VMotion fähig.
Für GSX finde ich sind Systeme wie Web FTP Mail server ganz gut geeignet. SAP hat meines Erachtens nichts auf GSX zu suchen.
Gruss
Alex
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HartmutSchaumburg
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XP auf dem ESX
Hallo,
als ich den Bericht eingestellt habe, hat der ESX noch kein XP unterstützt.
Daher mein Hinweis, wenn Du XP deployen willst, nimm den GSX.
Nunmehr unterstützt der ESX aber auch XP, daher die Klarstellung.
Ich sehe den Einsatz von GSX oder ESX nur unter Kostengesichtspunkten.
Rechne mal aus, was Dich eine XP Workstation auf dem ESX kostet.
Das lohnt sich betriebswirtschaftlich nicht mehr, weil zu teuer.
Daher ist der GSX für Client-Betriebssysteme und XP erste Wahl,
und der ESX für unternehmenskritische Anwendnen wie Citrix, SAP, Exchange, SQL usw. die richtige Entscheidung.
Zumindest nach meiner Auffassung.
als ich den Bericht eingestellt habe, hat der ESX noch kein XP unterstützt.
Daher mein Hinweis, wenn Du XP deployen willst, nimm den GSX.
Nunmehr unterstützt der ESX aber auch XP, daher die Klarstellung.
Ich sehe den Einsatz von GSX oder ESX nur unter Kostengesichtspunkten.
Rechne mal aus, was Dich eine XP Workstation auf dem ESX kostet.
Das lohnt sich betriebswirtschaftlich nicht mehr, weil zu teuer.
Daher ist der GSX für Client-Betriebssysteme und XP erste Wahl,
und der ESX für unternehmenskritische Anwendnen wie Citrix, SAP, Exchange, SQL usw. die richtige Entscheidung.
Zumindest nach meiner Auffassung.
Hallo und danke für die antworten
ich verstehe was ihr mit ressourcenverschwendung meint.... es gibt in unserer firma nun schon einen esx, den ich im augenblick zum testen zur verfügung habe. auf einer ähnlichen hardware werden wir später auch arbeiten.
auf dem system werden schon noch andere sachen laufen .... es sollen eben zu testzwecken noch jedes OS vergehalten werden, das schnell zur verfügung steht.
Gruß Thomas
ich verstehe was ihr mit ressourcenverschwendung meint.... es gibt in unserer firma nun schon einen esx, den ich im augenblick zum testen zur verfügung habe. auf einer ähnlichen hardware werden wir später auch arbeiten.
auf dem system werden schon noch andere sachen laufen .... es sollen eben zu testzwecken noch jedes OS vergehalten werden, das schnell zur verfügung steht.
Gruß Thomas
Re: Quo Vadis GSX versus ESX
Hallo,
habe diesen artikel gelesen und mich etwas umgesehen. Ich wundere mich etwas ueber diese preise.
wo stammen die her? 32GB Ram bekommt man bei herstellern wie hp, dell oder ibm zu diesen preisen kaum.
hast du da quellen zu hardware die dieser preisklasse entspricht?
gruss, sts.
habe diesen artikel gelesen und mich etwas umgesehen. Ich wundere mich etwas ueber diese preise.
HartmutSchaumburg hat geschrieben:....
Nun kommen wir zur Zahl der Prozessoer im Rechner.
Je nachdem, ob Du 2, 4 oder 8 Prozessoren einsetzen willst, kostet ein StandardServer mit 32 GB RAM (geschätzt):
2 XEON-Prozessoren, 32 GB RAM, 6*72 GB HDD 20.000 €
4 XEON-Prozessoren, 32 GB RAM, 6*72 GB HDD 40.000 €
8 XEON-Prozessoren, 32 GB RAM, 6*72 GB HDD 60.000 €
...
wo stammen die her? 32GB Ram bekommt man bei herstellern wie hp, dell oder ibm zu diesen preisen kaum.
hast du da quellen zu hardware die dieser preisklasse entspricht?
gruss, sts.
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