MSDOS 6.22 als virtuelle Maschine und von dort auf Netware-Server zugreifen
Hallo Forum,
wir betreiben einen Netware 4.11 server, die clients sind Win98SE oder XP.
Jetzt will ich auf den XP-clients eine VM mit DOS 6.22 bauen.
Darauf soll ein DOS-Programm (dBase 4.0) laufen, was auf den Novell-Server zugreifen kann.
Ich habe bereits:
- VMWare Workstation auf dem XP-PC installiert
- physikal. Floppy-Laufwerk nachgerüstet
- nen Satz MSDOS-Disketten bereitgelegt.
Und nun?
Weiter unten im Forum den Thread habe ich gelesen, nicht alles verstanden, außerdem gibts da mehrere Varianten ('Du kannst auch...').
Kann mir bitte jemand bitte sagen wies geht, woher auch zB die Novell-DOS-Treiber kommen?
Ich habe auch schon eine Win98SE-VM gemacht, mit Netware-client, und dort im DOS-Fenster läuft meine DOS-Applikation auch. Ist aber keine Lösung weil die Performance zu schlecht ist, auch auf einem 2x3 GHz dual core.
...oder HAT evtl. jemand so eine VM? Ich könnte ja (per Foto?) beweisen, daß ich tatsächlich MSDOS-Disketten habe, dann dürfte die Weitergabe auch kein lizenzrechtliches Problem darstellen.
Achja, gedruckt wird nachher auf LPT1:, der im Moment (ohne VM) auf der Kommandozeilenebe mit CAPTURE... auf die verschiedenen vorhandenen Netware-Druckerqueues umgeschaltet wird. Da wird wohl auch in der VM gehen.
Vielen DANK!
Volkmar
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
MSDOS 6.22 als VM und damit auf Netware-Server zugreifen
- continuum
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Ich habe auch schon eine Win98SE-VM gemacht, mit Netware-client, und dort im DOS-Fenster läuft meine DOS-Applikation auch. Ist aber keine Lösung weil die Performance zu schlecht ist, auch auf einem 2x3 GHz dual core.
Wieso denkst du das das besser wird mit einer DOS-VM ?
Wie sieht es denn aus wenn du die Win98 VM direkt ins DOS-bootest - laeuft deine Softweare dann ?
-
Dayworker
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Die Performance wird unter reinem DOS auch nicht besser
Der PC läuft wegen DOS auch prinzipiell unter Volllast, solange du nicht mit einigen Hilfsprogrammen wie DOS-Idle nachhilfst oder falls du nichts funktionierendes findest, zumindest die VM an einen Kern bindest. Der bleibt dann zwar immer noch unter Volllast, aber ein Kern deines Dualcores steht dann für andere Dinge bereit.
@conti: wird sie nicht, denn dann hab ich ja keinen Netware-Client, komme also nicht auf den Server.
@dayw: ob der PC unter DOS unter Vollast läuft oder nicht ist ein anderes Thema. Mir im Moment egal. Tatsache ist aber, daß die Anwendung im DOS-Fenster von Win98 in der VM einfach viel langsamer läuft als auf deutlich langsameren PCs ohne die VM. Und das ist mein Problem.
Ich vermute nun, daß das zwischengeschaltete Win98 Rechenleistung frißt. Deshalb: eine neue VM direkt mit DOS6.22, ohne Win98-overhead.
Was die 2 Kerne angeht, aber das ist wohl eine andere Geschichte: ich hab die Win98-VM auch schon auf einem langsameren XP-Host betrieben. Nur ein Core, 1,8 GHz oder so. Und festgestellt, auf der Dual-Core-Kiste läuft sie auch nicht viel schneller, obwohl der PC diese Hardware-Beschleunigung hat (wie heißt die gleich).
Auf beidem PCs läuft die DOS-Applikation in der Win98-VM etwa 5x langsamer als auf einem stinknormalen Win98 Office-PC mit 1,?? GHz und 256MB RAM.
Wie gesagt, wohl eine andere Geschichte.
Danke!
Volkmar
@dayw: ob der PC unter DOS unter Vollast läuft oder nicht ist ein anderes Thema. Mir im Moment egal. Tatsache ist aber, daß die Anwendung im DOS-Fenster von Win98 in der VM einfach viel langsamer läuft als auf deutlich langsameren PCs ohne die VM. Und das ist mein Problem.
Ich vermute nun, daß das zwischengeschaltete Win98 Rechenleistung frißt. Deshalb: eine neue VM direkt mit DOS6.22, ohne Win98-overhead.
Was die 2 Kerne angeht, aber das ist wohl eine andere Geschichte: ich hab die Win98-VM auch schon auf einem langsameren XP-Host betrieben. Nur ein Core, 1,8 GHz oder so. Und festgestellt, auf der Dual-Core-Kiste läuft sie auch nicht viel schneller, obwohl der PC diese Hardware-Beschleunigung hat (wie heißt die gleich).
Auf beidem PCs läuft die DOS-Applikation in der Win98-VM etwa 5x langsamer als auf einem stinknormalen Win98 Office-PC mit 1,?? GHz und 256MB RAM.
Wie gesagt, wohl eine andere Geschichte.
Danke!
Volkmar
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Dayworker
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Würd ich nicht sagen. Emuliert werden müssen beide und Win98 ist nur ein DOS-Aufsatz.
Eine VM wird immer langsamer als reale Hardware sein, da sie zu einem Großteil nur emuliert wird. Es gibt Verbesserungen durch den Einsatz von VT-fähigen CPU's, aber es gibt trotzdem noch Unterschiede.
Deine vmware.log-Datei wird uns Aufschluß geben, ob du im Rahmen der VMware-Möglichkeiten und deiner Hardware das Optimum nutzt oder ob die VM etwas auf der Bremse steht.
Eine VM wird immer langsamer als reale Hardware sein, da sie zu einem Großteil nur emuliert wird. Es gibt Verbesserungen durch den Einsatz von VT-fähigen CPU's, aber es gibt trotzdem noch Unterschiede.
Deine vmware.log-Datei wird uns Aufschluß geben, ob du im Rahmen der VMware-Möglichkeiten und deiner Hardware das Optimum nutzt oder ob die VM etwas auf der Bremse steht.
Hallo,
sorry hat etwas gedauert - Hektik im Geschäft.
Anbei die VMX und ein logfile. Nein, nicht anbei weil ich keine attachments hochladen darf.... da: www.wimo.com\public\win98.zip.
ABER, Jungs!
Möglichweise findet ihr raus, warum auf dem dual-core die VM so lahm ist. Nur, daß die später auch auf langsameren Office-PCs möglichst schnell laufen soll. Und da vermute ich nach wie vor, daß eine reine DOS-VM schneller läuft als mit Win98 zwischendrin. Schon wegen der Netzwerk-Zugriffe, die alle durch dasWin98 und den Netware-client durchmüssen.
Eben hab ich noch einen Test gemacht (von 1 auf 1 Mio. hochzählen, kein Netzwerkzugriff, kein Console output):
1) älterer Office-PC mit Win98 (keine VM), dBase läuft im DOS-Fenster: 8 Sekunden
2) Dual core 2x3 GHz mit XP, VM mit Win98, dBase läuft dort im DOS-Fenster: 1,5 sekunden.
Ähnliches Verhältnis (die VM 5x schneller) mit console-output der Zahl die hochgezählt wird.
also, so lahm ist die VM garnicht wenns nur um Rechnen geht.
Dann hab ich noch auf beiden PCs im Windows ein 100MB-file übers Netz kopiert, etwa identische Laufzeit.
Mir unklar warum die dBase-Applikation in der VM so langsam läuft wie am Anfang des threads beschrieben.
Ulli: 'virtual hardware V5' hab ich nicht verstanden. Was ist das?
Danke an alle und viele Grüße!
Volkmar
sorry hat etwas gedauert - Hektik im Geschäft.
Anbei die VMX und ein logfile. Nein, nicht anbei weil ich keine attachments hochladen darf.... da: www.wimo.com\public\win98.zip.
ABER, Jungs!
Möglichweise findet ihr raus, warum auf dem dual-core die VM so lahm ist. Nur, daß die später auch auf langsameren Office-PCs möglichst schnell laufen soll. Und da vermute ich nach wie vor, daß eine reine DOS-VM schneller läuft als mit Win98 zwischendrin. Schon wegen der Netzwerk-Zugriffe, die alle durch dasWin98 und den Netware-client durchmüssen.
Eben hab ich noch einen Test gemacht (von 1 auf 1 Mio. hochzählen, kein Netzwerkzugriff, kein Console output):
1) älterer Office-PC mit Win98 (keine VM), dBase läuft im DOS-Fenster: 8 Sekunden
2) Dual core 2x3 GHz mit XP, VM mit Win98, dBase läuft dort im DOS-Fenster: 1,5 sekunden.
Ähnliches Verhältnis (die VM 5x schneller) mit console-output der Zahl die hochgezählt wird.
also, so lahm ist die VM garnicht wenns nur um Rechnen geht.
Dann hab ich noch auf beiden PCs im Windows ein 100MB-file übers Netz kopiert, etwa identische Laufzeit.
Mir unklar warum die dBase-Applikation in der VM so langsam läuft wie am Anfang des threads beschrieben.
Ulli: 'virtual hardware V5' hab ich nicht verstanden. Was ist das?
Danke an alle und viele Grüße!
Volkmar
- Dateianhänge
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- Windows 98.vmx
- (1.38 KiB) 43-mal heruntergeladen
wenn du eine VM erstellst mit der workstation kommt ein auswahlfenster welche kompatiblität du haben möchtest entweder zu VMware workstation 5.x oder 6.x...das meint er...
übrigens gibt es doch noch "dosbox" und "freedos"...mit dem dosbox kannst du es ja mal versuchen, ansonsten VM mit freedos
beides übrigens freeware
übrigens gibt es doch noch "dosbox" und "freedos"...mit dem dosbox kannst du es ja mal versuchen, ansonsten VM mit freedos
beides übrigens freeware
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Dayworker
- King of the Hill
- Beiträge: 13657
- Registriert: 01.10.2008, 12:54
- Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...
...
Eben hab ich noch einen Test gemacht (von 1 auf 1 Mio. hochzählen, kein Netzwerkzugriff, kein Console output):
1) älterer Office-PC mit Win98 (keine VM), dBase läuft im DOS-Fenster: 8 Sekunden
2) Dual core 2x3 GHz mit XP, VM mit Win98, dBase läuft dort im DOS-Fenster: 1,5 sekunden.
Ähnliches Verhältnis (die VM 5x schneller) mit console-output der Zahl die hochgezählt wird.
also, so lahm ist die VM garnicht wenns nur um Rechnen geht.
Dann hab ich noch auf beiden PCs im Windows ein 100MB-file übers Netz kopiert, etwa identische Laufzeit.
Mir unklar warum die dBase-Applikation in der VM so langsam läuft wie am Anfang des threads beschrieben.
...
dBase ist eine Datenbank und greift daher immer wieder in kleinen Häppchen auf verschiedene Bereiche der VM-HDD zu. Leider ist die I/O-Leistung einer VM relativ begrenzt und hinkt realer Hardware um Meilen hinterher.
Meiner Meinung nach sollte man deshalb auch darauf verzichten, reine Datensilo-VM's aufzusetzen. Es ist zwar problemlos machbar, aber eine Performance ist kaum vorhanden.
@MatZ: stimmt, es gibt dosbox und freedos, aber ich HAB MSDOS-Disketten, warum also mit den anderen probieren und sich evtl. irgendwelchen Treiberzirkus einhandeln.
@dayw: stimmt schon. Ich habe aber auf einigen der PCs leider keine andere Möglichkeit. Außer es kann mir jemand sagen, wie man dBase im DOS-Fenster von XP dazu bringt, nicht dauernd die Index-Dateien zu zerschießen.
Ihr wißt es auch nicht, oder? [ich spendiere mindestens einen Sixpack Sekt für den der das Problem löst].
Und deshalb, warum nicht mit VM probieren.
Und bitte Jungs, zurück zur ursprünglichen Frage: wie mache ich eine MSDOS-VM die auf einen Novell-Server zugreifen kann, und hoffentlich schneller läuft als eine Win98-VM mit DOS-Fenster.
Schönen So. noch - hier Sonne!
Volkmar
@dayw: stimmt schon. Ich habe aber auf einigen der PCs leider keine andere Möglichkeit. Außer es kann mir jemand sagen, wie man dBase im DOS-Fenster von XP dazu bringt, nicht dauernd die Index-Dateien zu zerschießen.
Ihr wißt es auch nicht, oder? [ich spendiere mindestens einen Sixpack Sekt für den der das Problem löst].
Und deshalb, warum nicht mit VM probieren.
Und bitte Jungs, zurück zur ursprünglichen Frage: wie mache ich eine MSDOS-VM die auf einen Novell-Server zugreifen kann, und hoffentlich schneller läuft als eine Win98-VM mit DOS-Fenster.
Schönen So. noch - hier Sonne!
Volkmar
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