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VMWare für Studentennotebook

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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VMWare für Studentennotebook

Beitragvon wurzl77 » 02.02.2009, 22:47

Hallo Leute,

ich studiere im Moment Elektrotechnik und habe mir dafür auch spezielle Software wie z.B. MathCAD, Matlab-Simulink oder auch Office 2007 als Studentenversion gekauft.

Da ich es doof finde wie solche Software manchmal lizensiert ist (also Einmal-Aktivierung wie z.B. unter Matlab) möchte ich einen Plattencrash (auch wenn dieser durch Images verhinderbar wäre) nicht in Kauf nehmen und dachte an VMWare, weil ich dann das ganze Zeug auch auf einem anderen PC betreiben kann.

Folgende Fragen für diese Sache hätte ich aber allerdings:

1. Rentiert sich für mich VMWare oder reicht auch VirtualPC, also wo wären die Vorteile von VMWare

2. Ich möchte viele Programm (auch rechenintensive wie z.B. Matlab) installieren. Taugt dafür wirklich meine Idee das unter einer VM zu machen ?

3. Um so viel wie möglich Speicher für das Hostbetriebssystem zu sparen dachte ich an Windows 2000 für dieses. Ist das Schmarrn ?..würdet ihr also eher XP empfehlen oder ist die Idee mit Hostbetriebssystem Windwos 2000 und virtuelles Betriebssystem XP unter VMWare eine gute Idee.

4. Im Prinzip müßte es doch eine gute Idee sein um Einmal-Aktiviersoftware so gut wie möglich (also auch auf anderen Rechner) zu nutzen

5. Ich habe 2GB Ram in meinem Notebook...denkt ihr, daß das unter Host 2000 bzw. XP für eine virtuelle XP mit vielen Programmen, auch rechenintensiven eine gute Performance gibt

6. Würdet ihr mir also raten das mit einer VM zu machen, oder doch besser fest installieren und danach ein image ?

Danke für eure Antworten, ich kenn mich noch nicht so aus mit VMs auch wenn ich bereits mit VirtualPC gearbeitet habe (Windows 2000 wurde aber nie richtig heruntergefahren)

Danke und Gruß
wurzl

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Beitragvon McStarfighter » 03.02.2009, 14:37

Die Vorteile von VMware Workstation liegen unterm Strich unter anderem in der besseren Performance. Bei VirtualPC zum Beispiel kann man bis heute keine Mehrkernprozessoren ausnutzen (man kann also nur einen Kern in der VM nutzen). VMware Workstation gibt es im Gegensatz zu VirtualPC auch für Linux und macht dadurch auch dort das Nutzen der VMs möglich. VirtualPC kann kein USB durchschleifen, VMware Workstation schon (seit 6.x sogar als USB 2.0). Das mit der Aktivierung ist soweit richtig gedacht von dir, da sich innerhalb der VM die Hardware an sich nicht ändert (wobei: An Ulli & Kosorten mal ne Frage: Wie ist das bzgl. der CPU? Die wird ja kontrolliert direkt an die VM weitergegeben? Gibt das nicht Probleme bei Hardware-ID oder Computer-ID u.ä.?).
Zur Leistung innerhalb der VM: Rechenintensiv kann soweit auch möglich sein, aber wenn es grafisch aufwendig wird, kannst du ne VM abhaken, da auch die aktuelle Workstation-Version (6.5.1) zwar eine virtuelle aufgebohrte GraKa darstellen kann, diese aber nicht alles kann (es fehlen zum Beispiel einige Shaders etc.). Ich kenne mich mit CAD-Programmen nicht aus, aber denke mir, daß dort auch grafisch Anspruchsvolles von Statten geht.
Windows 2000 ist in soweit ganz nett, aber dort kannst du z.B. kein Office 2007 installieren (wird auf 2k nicht mehr supportet). Wie es mit deinen anderen Programmen aussieht, mußt du halt mal selbst in Erfahrung bringen ...

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Beitragvon continuum » 03.02.2009, 17:32

Wie ist das bzgl. der CPU? Die wird ja kontrolliert direkt an die VM weitergegeben? Gibt das nicht Probleme bei Hardware-ID oder Computer-ID u.ä.?).


AFAIK wird die CPU nur selten verwendet um Programme daran zu binden.
Vista VMs koennen wohl von Intel auf AMD verschoben werden ohne eine Neuaktivierung zu triggern - man muss aber auf die MACs der Netzwerkkarten achten ... usw ...

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Beitragvon wurzl77 » 03.02.2009, 17:40

Hallo Leute,

danke für eure Antworten.

Grafisch muß das Ding keine Meisterleistungen vollbringen. Ich benutze kein CAD Programm. MathCAD ist kein CAD Programm, sondern eine Mathematiksoftware.

Würdet ihr das also virtuell machen ? So wie es sich anhörte spricht wohl mehr dafür als dagegen.

Wieviel Leistung wird mich das wohl kosten, wenn ich XP als Host nehme, da ich schon Office 2007 benutzen möchte.

Danke für eure Antworten.

Gruß
Bernd

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Beitragvon wurzl77 » 03.02.2009, 21:17

@MCStarfighter

Ich habe gerade noch gesehen daß du mich in einer Sache mißverstanden hast.

Ich meinte vielleicht als HOST System Win2k herzunehmen (weil weniger Speicherintensiv) und darauf ein virtuelles XP laufen zu lassen.

Ist das keine gute Idee ?

Warum nicht wenn dem so ist ?

Danke schon mal wieder im Voraus !

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Beitragvon continuum » 03.02.2009, 21:35

2k als Host ist ok - 2k ist aber auch der genuegsamste Gast ueberhaupt

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Beitragvon wurzl77 » 03.02.2009, 21:52

Wie ist das da mit der Leistung (also dualcore usw.) wird das in der XP VM wirklich alles genutzt wenn der Host 2k ist ?

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Beitragvon continuum » 03.02.2009, 22:23

Am besten gibtst du deinen VMs erstmal eine CPU - das ist meistens schneller.
Nur fuer Datenbanken oder aehnlich dicke Programme lohnt sich SMP


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