Hi,
ich stehe wieder mal vor einer Entscheidung:
Was mache ich mit meinem physischen Dateiserver???
Soll ich dazu eine neue VM erstellen und dann Festplatten aus dem Storage einhängen soviel wie ich halt brauche?
Oder lege ich mir eine neue Hardware zu, bau mir Qlogic´s iSCSI-HBA´s ein und gehe mit dem SANSurfer auf die LUN´s am Storage.
Es geht um ca. 1 TB an Daten und ca. 300-500 Sessions der User.
Was meint Ihr dazu? Wer hat welche Erfahrungen mit Dateiserver gemacht?
Gruß
Mull
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Dateiserver als VM
ich würde evtl sogar einen ganz anderen Weg gehen.
Was spricht gegen ein NAS Gateway? Das ist eine Hardwarekiste, die vorne CIFS/NFS ausgibt und hinten beliebigen FC-Speicher verwaltet.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der ONStor Bobcat bzw. Cougar Serie gemacht. Diese Boxen funktionieren ähnlich wie VMWare, man kann "virtuelle Server" erstellen, die aber kein OS (-> keine Lizenzen, keine Updates, keine Viren) haben sondern nur einen DNS Namen, eine IP und eine MAC und darüber Freigaben bereitstellt. Die virtuellen Server sind AD integriert und können per MMC verwaltet werden, oder auch per Webinterface.
Da diese Boxen rein für Filesharing ausgelegt sind, sind diese Boxen extrem schnell und gehen nicht in die Knie wenn mehrere User gleichzeitig zugreifen.
Nas Gateways können noch wesentlich mehr z.b. Snapshots (Windows integriert) Replication, Global Namespace usw.
Ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Wenn du näheres interesse hast dann bitte eine PN an mich dann kann ich dir den gesamten Funktionsumfang erklären.
Sebastian
Was spricht gegen ein NAS Gateway? Das ist eine Hardwarekiste, die vorne CIFS/NFS ausgibt und hinten beliebigen FC-Speicher verwaltet.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der ONStor Bobcat bzw. Cougar Serie gemacht. Diese Boxen funktionieren ähnlich wie VMWare, man kann "virtuelle Server" erstellen, die aber kein OS (-> keine Lizenzen, keine Updates, keine Viren) haben sondern nur einen DNS Namen, eine IP und eine MAC und darüber Freigaben bereitstellt. Die virtuellen Server sind AD integriert und können per MMC verwaltet werden, oder auch per Webinterface.
Da diese Boxen rein für Filesharing ausgelegt sind, sind diese Boxen extrem schnell und gehen nicht in die Knie wenn mehrere User gleichzeitig zugreifen.
Nas Gateways können noch wesentlich mehr z.b. Snapshots (Windows integriert) Replication, Global Namespace usw.
Ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Wenn du näheres interesse hast dann bitte eine PN an mich dann kann ich dir den gesamten Funktionsumfang erklären.
Sebastian
Hi bauers,
auch ein guter Ansatz. Ich weiß! Aber irgendwie will ich die Daten alle auf dem Storage haben, nicht wieder ausgelagert auf einer anderen "Appliance". Wir haben uns jetzt ganz dem iSCSI verschrieben und wollen den Weg weiter gehen. Dazu soll die HP MSA2012i dienen. Wir haben jetzt ein Shelf mit den Controllern und werden nächstes Jahr erweitern um 2 Shelf mit jeweils 12x 750GB.
Am liebsten wäre uns eine Netapp gewesen, da spielte aber das Budget nicht mit. Da hätte man dann auch mit OnTap CIFS machen können! Das wärs gewesen. So suchen wir jetzt einen anderen Weg.
Wir haben ausschließlich HP Hardware im RZ und werden auch weiterhin HP haben.
Na ja, ich denke es wird ein HP DL360G5 mit einem Dual-HBA von Qlogic.
Mal sehen...
Danke für die Anregungen...
auch ein guter Ansatz. Ich weiß! Aber irgendwie will ich die Daten alle auf dem Storage haben, nicht wieder ausgelagert auf einer anderen "Appliance". Wir haben uns jetzt ganz dem iSCSI verschrieben und wollen den Weg weiter gehen. Dazu soll die HP MSA2012i dienen. Wir haben jetzt ein Shelf mit den Controllern und werden nächstes Jahr erweitern um 2 Shelf mit jeweils 12x 750GB.
Am liebsten wäre uns eine Netapp gewesen, da spielte aber das Budget nicht mit. Da hätte man dann auch mit OnTap CIFS machen können! Das wärs gewesen. So suchen wir jetzt einen anderen Weg.
Wir haben ausschließlich HP Hardware im RZ und werden auch weiterhin HP haben.
Na ja, ich denke es wird ein HP DL360G5 mit einem Dual-HBA von Qlogic.
Mal sehen...
Danke für die Anregungen...
Hi,
meinst Du die Windows Storage Server?
Wir wollen ja weniger Maschinen haben, anstatt jetzt wieder in Hardware zu investieren. Wir haben nicht mal 1TB an Produktivdaten am Fileserver. Da wird doch iSCSI über die HP MSA oder ein Fileserver auf der Vmware reichen.
Wenn dann der Storage Server mit Anschluss ans SAN und dann kann ich gleich wieder den "normalen" Server verwenden. Die Zusatzfeatures, z. B. DeDuplication ist nicht notwendig.
Danke.
Mull
meinst Du die Windows Storage Server?
Wir wollen ja weniger Maschinen haben, anstatt jetzt wieder in Hardware zu investieren. Wir haben nicht mal 1TB an Produktivdaten am Fileserver. Da wird doch iSCSI über die HP MSA oder ein Fileserver auf der Vmware reichen.
Wenn dann der Storage Server mit Anschluss ans SAN und dann kann ich gleich wieder den "normalen" Server verwenden. Die Zusatzfeatures, z. B. DeDuplication ist nicht notwendig.
Danke.
Mull
Sei froh, dass du keine NetApp genommen hast
Ich will hier keine Herstellerdiskussion vom Zaun brechen aber für SAN gibt es einfach bessere Geräte als eine NetApp. Was CIFS und NFS betrifft sind sie jedoch gut aufgestellt. Es kommt natürlich immer auf die Anwendung an, aber wir haben einige Kunden, die von NetApp weg gehen, da VMWare darauf einfach zu langsam ist.
Den Fileserver virtuell zu machen ist sicher nicht die schlechteste Idee. Man bleibt flexibel und es wird funktionieren. Man darf keine Höchstleistungen für IOs erwarten, das gilt im übrigen auch fürs Backup. Ich weiß nicht mit was ihr sichert und welche Dateien Ihr habt, aus der Erfahrung heraus vermute ich, dass eine Vollsicherung bestimmt 20-30 Stunden dauert. Per Snapshot Sicherung könnte man diesen Vorgang deutlich beschleunigen, hat aber den Nachteil, dass single file restore nicht möglich bzw nur mit erhöhtem Aufwand möglich ist.
Sebastian
Ich will hier keine Herstellerdiskussion vom Zaun brechen aber für SAN gibt es einfach bessere Geräte als eine NetApp. Was CIFS und NFS betrifft sind sie jedoch gut aufgestellt. Es kommt natürlich immer auf die Anwendung an, aber wir haben einige Kunden, die von NetApp weg gehen, da VMWare darauf einfach zu langsam ist.
Den Fileserver virtuell zu machen ist sicher nicht die schlechteste Idee. Man bleibt flexibel und es wird funktionieren. Man darf keine Höchstleistungen für IOs erwarten, das gilt im übrigen auch fürs Backup. Ich weiß nicht mit was ihr sichert und welche Dateien Ihr habt, aus der Erfahrung heraus vermute ich, dass eine Vollsicherung bestimmt 20-30 Stunden dauert. Per Snapshot Sicherung könnte man diesen Vorgang deutlich beschleunigen, hat aber den Nachteil, dass single file restore nicht möglich bzw nur mit erhöhtem Aufwand möglich ist.
Sebastian
Ich hab damals mit der FAS270C begonnen die aufzubauen in meiner alten Firma. Als Fileserver war das super. Als ich dann woanders angefangen hab, haben die dort mit Virtualisierung über iSCSI angefangen und schnell festgestellt, dass das Ding zu langsam ist. Dann wurde es eine FAS2020, war auch zu langsam und zu klein und jetzt ist es irgendeine 3000er oder so.
Mir hat halt super gefallen, das ich beide Seiten bedienen kann. Sowohl Blockzugriff iSCSI als auch gleichzeitig CIFS.
Aber egal... Jetzt ist es halt eine HP MSA2012i.
Zum Thema Backup:
Wir haben ca. 1 TB an Daten zu sichern. Als Backupsoftware werden wir nächstes Jahr (wenn alle Files im Storage sind) Backup Exec 12.5 mit Vmware Infrastructure Agent verwenden zur Sicherung. Als Bandlaufwerk wird ein HP Tabe Library mit 24 Bändern und einem Laufwerk verwendet, dass an einem Backup-Server angeschlossen ist.
Die Sicherungszeit macht mir auch noch große Sorgen. Bisher sichern wir alle Dateien und auch die D:\Partitionen der Server mit 2 LTO3 Laufwerken und brauchen pro Laufwerk ca. 10 Stunden, also insgesamt 20 Std!!!
D. h. ich müsste per Agent aus dem Dateiserver ca. (aktuell) 600GB sichern.
Ich werde Anfang nächsten Jahres mal einen Test starten mit einem LTO3-Laufwerk und BackupExec 12.5. Dann einen virtuellen Server installiert mit versch. großen Dateien darauf und dann mal testen.
Wie machen das sonst andere mit iSCSI-Storage ohne NDMP, ohne FC, usw.???
Mir hat halt super gefallen, das ich beide Seiten bedienen kann. Sowohl Blockzugriff iSCSI als auch gleichzeitig CIFS.
Aber egal... Jetzt ist es halt eine HP MSA2012i.
Zum Thema Backup:
Wir haben ca. 1 TB an Daten zu sichern. Als Backupsoftware werden wir nächstes Jahr (wenn alle Files im Storage sind) Backup Exec 12.5 mit Vmware Infrastructure Agent verwenden zur Sicherung. Als Bandlaufwerk wird ein HP Tabe Library mit 24 Bändern und einem Laufwerk verwendet, dass an einem Backup-Server angeschlossen ist.
Die Sicherungszeit macht mir auch noch große Sorgen. Bisher sichern wir alle Dateien und auch die D:\Partitionen der Server mit 2 LTO3 Laufwerken und brauchen pro Laufwerk ca. 10 Stunden, also insgesamt 20 Std!!!
D. h. ich müsste per Agent aus dem Dateiserver ca. (aktuell) 600GB sichern.
Ich werde Anfang nächsten Jahres mal einen Test starten mit einem LTO3-Laufwerk und BackupExec 12.5. Dann einen virtuellen Server installiert mit versch. großen Dateien darauf und dann mal testen.
Wie machen das sonst andere mit iSCSI-Storage ohne NDMP, ohne FC, usw.???
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