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Workstation vs Server in Bezug auf einige konkrete Merkmale

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Workstation vs Server in Bezug auf einige konkrete Merkmale

Beitragvon ibu » 02.05.2008, 09:53

Vor einigen Wochen gab es eine Heise Meldung, dass bei einer neuen Version von VMware Workstation Fenster des Gastsystems sich "nahtlos" in die Fensterreihe des Gastgebersystem einreihen.

Verstehe ich es richtig, dass es dann entfallen kann (hier läuft z.Zt. VMW Server, Details siehe Sig), einem Anwendungsfenster des Gastsystem explizit per Tastenkürzel den Vollbildmodus zu geben?

Ich navigiere durch die offenen Fenster des Gastgebersystem typischerweise per Tastenkürzel ALT-TAB.

Verstehe ich es richtig, dass in der neuen Version der VMWWorkstation dann in dieser Liste eine Anwendung des Gastsystems auftaucht?

Da ich nur eine einzige virtuelle Maschine nutzen möchte, wäre es mir lieb, wenn die grafische Schnittstelle zu VMware typischerweise nie in Erscheinung tritt. Ich benötige sie nur selten zur Konfiguration.

Würd' mich freuen, wenn jemand, der Workstation nutzt, dazu was sagen könnte.

Ist eigentlich in Workstation ein "Teilen von Verzeichnissen" integriert?
In Server muss das aufwändig per Samba-Server erledigt werden.


Danke.

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Beitragvon continuum » 02.05.2008, 12:52

Versuch macht klug!

WS 6.5 gibt es im Moment als Beta Test - probier es einfach aus.
Derzeit ist 'Unity' noch etwas hakelig 8)

Ist eigentlich in Workstation ein "Teilen von Verzeichnissen" integriert?


Oh weia - VMware haette nie damit anfangen sollen das GUI einzudeutschen.
Ich denke mal du sprichst von dem "shared folders" feature ?

Bei mir stell ich das immer komplett ab - seit WS 4 poste ich in VMTN den Feature - request endlich mit dem "shared folders" quatsch aufzuhoeren.
Kurz gesagt - nimm Samba - dann weisst du was passiert.
Shared folders sind buggy - niemand den ich kenne verwendet sie noch ...

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Beitragvon ibu » 02.05.2008, 13:14

@continuum

Klar könnte ich es versuchen, aber meine Erfahrung mit der Administration von Linux im Allgemeinen und VMware im Speziellen ist bisher minimal.

Mir ist auch alleine nicht gelungen, VMwareServer und Samba lauffähig einzurichten, nur mit fremder Hilfe.

Meine Migrationsbaustelle ist zudem noch riesig, da ist es hilfreich, wenn ich ohne selber zu testen erfahre, was zur Zeit geht/ nicht geht.

Möchtest Du oder jemand sonst hier vielleicht noch ein paar Worte zur Funktionalität von "Unity" schreiben.

Würde mich jedenfalls sehr interessieren.

Zum den "shared folders":
Danke für den wertvollen Hinweis.
Dann vergesse ich die Sache.

Samba scheint hier leider noch nicht korrekt konfiguriert zu sein.
FTP-Uploads von Dateien des per Samba verfügbaren Verzeichnisses beispielsweise, die vom Gastsystem durchgeführt werden, sind extrem langsam. Derart langsam, dass es so unbenutzbar ist.

Aus Nutzersicht ist es bedauerlich, dass "Shared Folders" nicht sauber funktioniert. Die Usability würde meiner bescheidenen Ansicht nach stark gewinnen, wenn ein Nutzer ganz einfach ein Verzeichnis des Gastgebersystems angeben könnte, welches auch vom Gastsystem nutzbar sein soll.

Darf ich noch eine grundlegende Frage zu Workstation stellen?

Kurz nach Erscheinen einer neuen Version meiner Distribution Kubuntu ist erfahrungsgemäß noch kein VMwareServer-Paket im Repository verfügbar. Das dauert immer eine Weile.

Wie sieht es Eurer Erfahrung nach mit Workstation aus? Werden da überhaupt Pakete für Kubuntu erstellt oder muss man Workstation stets "manuell" installieren?

Eurer subjektive Empfehlung würde mich sehr interessieren: Lohnt sich die Lizenz für Workstation? Wenn ja, warum?

Danke.

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Beitragvon continuum » 02.05.2008, 14:22

Hi Ibu

shared folders / SAMBA :

normaler weise sind shared folders langsamer als SAMBA - auch gibt es bei shared-folders Probleme mit Datei-attributen die seit Jahren nicht behoben werden - es soll zB nicht moeglich sein Office-dokumente per shared-folders sauber zu speichern.

Die Leute von VMware sagen selber, das VMserver keine shared-folders anbietet, weil shared-folders nicht in einer Serverumgebung verwendet werden sollten - alles klar ?


Unity:
ich habe die WS 6.5 beta jetzt seit einigen Monaten und habe das Unity feature bis jetzt einmal verwendet - ich kann ehrlich gesagt den Hype darum nicht nachvollziehen.
Unity - na und ?


VMware + neueste Linux-distributionen
wer was solides haben will - nimmt unterstuetzte Distributionen - ansonsten gilt:
Vorsicht bei Kernel-updates - es ist nicht gesagt dass VMware nach einem Update noch laeuft.

Ich wuerde grundsaetzlich nur manuell installieren - also per tarball


lohnt sich Workstation ?:

meiner Ansicht ja:
USB 2
bessere virtuelle Hardware
Snapshots
IMHO ust die WS schneller

Die Frage WS versus VMserver koennte sich aber auch bald erledigen: es koennte sein, dass es bald nur noch VMserver 2 gibt - womit dann IMHO alle Gruende wegfallen die fuer VMserver sprechen

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Beitragvon ibu » 02.05.2008, 14:34

@continuum

Danke für Deine ausführliche Antwort :)

Du schreibst, dass Du die manuelle Installation per tarball empfiehlst.

Ist denn nicht die stabilste Installation stets diejenige aus dem Repository der Distribution?
Und kurz nochmal nachgehakt:
Gab es je für Kubuntu die VMWWS als Paket?

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Beitragvon ibu » 02.05.2008, 15:18

continuum hat geschrieben:Die Frage WS versus VMserver koennte sich aber auch bald erledigen: es koennte sein, dass es bald nur noch VMserver 2 gibt - womit dann IMHO alle Gruende wegfallen die fuer VMserver sprechen

Angenommen ich wechsele jetzt schon auf VMWWS:
Kann ich dann die alte virtuelle Maschine, also die gesamte Gastsysteminstallation weiter verwenden oder muss ich das Gastsystem neu installieren?

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Beitragvon franzkat » 02.05.2008, 18:40

Gab es je für Kubuntu die VMWWS als Paket?


Als Paket gibt's die WS nicht.VMs, die auf der Server-Variante erstellt worden sind, können aber natürlich auch unter der WS genutzt werden.


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