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VMware Server 1.0.4: VMs frieren ständig ein

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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VMware Server 1.0.4: VMs frieren ständig ein

Beitragvon Manu1984 » 21.01.2008, 17:52

Hallo Halli,

ich habe hier einen neuen Dell PowerEdge 2950 mit Intel Xeon E5335 Quad Core CPU 2,0 GHz, 8 GB RAM, 2x 80 GB SATA (RAID 1), 4x 250 GB SATA (RAID5) und 4 NICs mit Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition.

Das Problem ist, dass die VMs (2x Windows Server 2003 Standard Edition) nach einer Laufzeit von ca. 2-7 Min. immer einfrieren und der VMware Server nicht mehr reagiert. Als Ausweg bleibt lediglich der Neustart des Hostsystems, wobei das auch nicht immer funktioniert.

Im Hostsystem wurde auch schon CPU und Mainboard getauscht. Sämtliche Diagnosen und Stress-Tests bescheinigen ein rundum "gesundes" System. Auch der RAM ist in Ordnung.


- das Aktivieren/Deaktivieren der Intel Virtualization Technology der CPU brachte keinen Erfolg
- das Deaktivieren von PAE brachte keinen Erfolg
- Windows Server 2003 x64 Standard Edition als Hostsystem brachte keinen Erfolg
- VMs sowohl mit 32 als auch mit 64 Bit OS getestet ohne Erfolg

Weder in den Event Logs des Hostsystems noch in den Logs der VMs ist eine Unauffälligkeit zu sehen.

Hat jemand von Euch noch eine Idee bzw. Ähnliches schon beobachtet?


Danke schon einmal für Eure Hilfe!
Manu

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Beitragvon MSueper » 21.01.2008, 21:38

Hallo,
wieviel RAM haben die Gäste, welche Netzkarte nutzen sie und hast Du die VMWare-Tools installiert?
Poste mal die vmx-Datei
Martin

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Beitragvon Manu1984 » 22.01.2008, 10:44

Hallo Martin,

den VMs habe ich 512 bzw. 1024 MB zugeteilt. Die VMware Tools hatte ich auch installiert, aber das Problem bleibt das gleiche.

Hier der Inhalt der VMX Dateien:

Code: Alles auswählen

# testvm1
config.version = "8"
virtualHW.version = "4"
scsi0.present = "TRUE"
scsi0.virtualDev = "lsilogic"
memsize = "1024"
scsi0:0.present = "TRUE"
scsi0:0.fileName = "hdd_system\referenzvm32_hdd_systen.vmdk"
ide1:0.present = "TRUE"
ide1:0.fileName = "auto detect"
ide1:0.deviceType = "cdrom-raw"
floppy0.present = "FALSE"
Ethernet0.present = "TRUE"
displayName = "testvm1"
guestOS = "winnetstandard"
autostop = "softpoweroff"
priority.grabbed = "normal"
priority.ungrabbed = "normal"

Ethernet0.connectionType = "custom"
Ethernet0.vnet = "VMnet2"
workingDir = "."

scsi0:0.redo = ""
ethernet0.addressType = "generated"
uuid.location = "56 4d 96 4b 6e 45 59 c4-b8 48 28 e1 6c 54 1b 7c"
uuid.bios = "56 4d 96 4b 6e 45 59 c4-b8 48 28 e1 6c 54 1b 7c"
ethernet0.generatedAddress = "00:0c:29:54:1b:7c"
ethernet0.generatedAddressOffset = "0"

ide1:0.autodetect = "TRUE"

ide1:0.startConnected = "TRUE"
tools.syncTime = "FALSE"


Die Konfigurationen unterscheiden sich lediglich im Namen der VM, aber der Vollständigkeit wegen...

Code: Alles auswählen

# testvm2
config.version = "8"
virtualHW.version = "4"
scsi0.present = "TRUE"
scsi0.virtualDev = "lsilogic"
memsize = "1024"
scsi0:0.present = "TRUE"
scsi0:0.fileName = "hdd_system\referenzvm32_hdd_systen.vmdk"
ide1:0.present = "TRUE"
ide1:0.fileName = "auto detect"
ide1:0.deviceType = "cdrom-raw"
floppy0.present = "FALSE"
Ethernet0.present = "TRUE"
displayName = "testvm2"
guestOS = "winnetstandard"
autostop = "softpoweroff"
priority.grabbed = "normal"
priority.ungrabbed = "normal"

Ethernet0.connectionType = "custom"
Ethernet0.vnet = "VMnet2"
workingDir = "."

scsi0:0.redo = ""
ethernet0.addressType = "generated"
uuid.location = "56 4d cb 72 77 ba 35 5a-fe 9a ad 53 c2 00 d1 71"
uuid.bios = "56 4d cb 72 77 ba 35 5a-fe 9a ad 53 c2 00 d1 71"
ethernet0.generatedAddress = "00:0c:29:00:d1:71"
ethernet0.generatedAddressOffset = "0"

ide1:0.autodetect = "TRUE"

ide1:0.startConnected = "TRUE"
tools.syncTime = "FALSE"


Die Logs der VM bis zum Zeitpunkt des Einfrierens hab ich mal mit angehangen.


Schöne Grüße,
Manu
Dateianhänge
testvm1_vmware.log.txt
Log von testvm1
(19.19 KiB) 45-mal heruntergeladen
testvm2_vmware.log.txt
Log von testvm2
(16.85 KiB) 47-mal heruntergeladen

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Beitragvon e-e-e » 08.02.2008, 00:25

Hallo,

hatte anfangs auch dieses Problem, bis ich gelesen habe, dass die eingeschaltete Energiesparoption des OS mit der im Prozessor hardwaremäßig vorhandenen (neuen) Energiesparfunktion von Intel kollidiert. Versuch´ deshalb den Rechner ohne VM und ohne Last einige Zeit laufen zu lassen, bis er in den Ruhezustand geht bzw. runtertaktet. Sollte der Rechner wieder einfrieren, nimm´ einfach die Energiesparfunktion des OS raus und überlasse die Taktung der CPU.

Gruß

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Beitragvon Manu1984 » 12.02.2008, 10:13

Hallo,

vielen Dank für den Tipp, aber leider läuft das Host OS ohne Last und VMs einwandfrei - auch mehrere Tage - durch... :-(

Hat noch jemand Vorschläge?

Danke und Gruß,
Manu

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Beitragvon saxa » 12.02.2008, 18:28

Manu1984 hat geschrieben:Hat noch jemand Vorschläge?


Hallo Manu,

installiere bitte iometer auf dem Host und lass es auf den RAIDs laufen. Bitte auf jedem Array mindestens eine Stunde lang. Die VMs müssen dabei ausgeschaltet sein.

Beobachte dabei die Performance des Prozesses "dynamo.exe". Wenn du es kannst - mit WMI. Aber der Process Expolrer von Mark Russinovich wird's auch tun.

Teile uns mit, ob du was besonderes siehst.

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Beitragvon Manu1984 » 12.02.2008, 21:51

Hallo,

ich danke Dir für Deine Antwort.

Kannst Du mir noch ein paar Hinweise bezüglich iometer geben? Bin ein wenig ratlos, was ich in der Fülle an Optionen und Tests letztendlich verwenden soll...

Soll ich beim Process Explorer lediglich den Performance Graph der dynamo.exe im Auge behalten oder noch weitere Einstellungen/Aufzeichnungen vornehmen?

Dankeschön und Gruß,
Manu

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Beitragvon saxa » 13.02.2008, 02:05

Erstmal brauchste auf jeder zu prüfenden Platte eine Datei namens iobw.tst. Diese muss groß genug sein. Im Idealfall - die gesamte Festplattengröße. In der Praxis benutze ich die 36 bis 72 GB große Datei - je nach Größe der Festplatte.

Der Inhalt der Datei ist unwichtig. Du kannst diese Datei auf die Schnelle auch mit dem iometer "basteln" können:

Programm starten, einen "Worker" anklicken (Worker = CPU-Core), in der Lasche Disk Targets eine Disk auswählen. Die Lasche "Access Specifications" - in der rechten Helfte egal welche Spezifikation auswählen, "Add" sagen, und oben die grüne Fanne anklicken. Wo du "results" speicherst, ist unwichtig. Nun, je länger das Dynamo läuft, desto größer wird die Datei.

Nun zum echten Test. Du musst dazu iometer erstmal schließen und wieder starten. Folge einfach den Screenshots...

Bild

Hier musst du eine neue "Access Specification" spezifizieren ;) Bitte genauso wie meine.

Bild

und diese deinem Test hinzufügen:

Bild

Achte hier auf "Update Frequency":

Bild

Grüne Fanne und beobachten:

Bild

Wenn du hier die Unterbrechungen siehst, so wie bei mir, kommen wir der Sache vielleicht näher ;)

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Beitragvon Manu1984 » 15.02.2008, 10:19

Hallo,

ich danke Dir für die ausführliche Beschreibung und Bebilderung der Einstellungen. Ich habe die Tests auf dem System laufen lassen und folgende Ergebnisse:

Festplatte C, RAID 1, 2x 80 GB SATA:
Bild

Festplatte D, RAID 5, 4x 250 GB SATA:
Bild

Im Vergleich zu Deinem Screenshot sind bei mir im Verlauf viele Spitzen zu sehen. Bringt uns das dem Problem auch näher?

Schöne Grüße,
Manu

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Beitragvon Nightmare » 15.02.2008, 12:28

Hallo Zusammen,
ich habe nur mal eine kurze Frage zwischendurch..;-)
Was für ein Programm verwendet Ihr denn da zum Anzeigen der Performance der Dynamo.exe?

Gruss

Nightmare

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Beitragvon Nightmare » 15.02.2008, 12:30

alles klar hab gepennt wer lesen kann ist klar im vorteil..............!!!

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Beitragvon saxa » 15.02.2008, 13:07

>>Im Vergleich zu Deinem Screenshot sind bei mir im Verlauf viele Spitzen zu sehen. Bringt uns das dem Problem auch näher?

Leider kommen wir dem Problem nicht näher und sorry dafür. Wenn du richtige Aussetzer hättest...

Deine Abbildungen kann man in ein Lehrbuch übernehmen: die erste ist typisch für ein RAID1, die zweite - für RAID5. Solche Form der Spitzen ist in beiden Fällen normal: genauso müssen diese RAIDs beim Schreiben die Daten aufnehmen.

(Auf meinen Screenshots habe ich eine Einzelplatte gequält).

Sorry, dass ich dir nicht helfen konnte...

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monitoren & hw

Beitragvon claus-dieter » 19.02.2008, 13:10

wenn die vms 2+ Minuten laufen, ist ja Zeit zum monitoren

was passiert "nah" vor dem crash? - ok ist schwierig zu monitoren ... aber vielleicht kristallisiert sich etwas heraus wie "fast" immer "start net" start usb? , ...???, was sagen filemon, regmon? sind ALLE services gestartet und dann crash?

- ich hatte 1x ein netzwerk-kartentreiber-problem --> frostschaden
... - host +vm.s mal ohne netcard betreiben
- ich hatte 1x ein ram problem, obwohl alle tests sagten: "ok"
das war ein doppel opteron mit 4GB 2003-r2-server und NUR bei server2003 als vm!
mit 4 GB RAM auch crash? dell memory raus - kingston, siemens rein ...?

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Beitragvon wilhelm.moser@demos.at » 02.03.2008, 11:26

Habe hier ein ähnliches Problem:

AMD 3800+ DualCore 8GB RAM - server 1.0.4-56528
Architektur CentOS4.7 Basisserver md0 ist definiert aber nicht eingehängt
vmware-tools sind instaliert melden aber so was Undurchsichtiges wie
not licensed ... taints kernel.. bei vmnet.

Hauptserver CentOS5.1 Virtualisier mit Durchgriff auf /sdd & sde -> /md0

PROBLEM: Wenn vom Basisserver mit samba oder nfs auf den virtuellen Server kopiert wird stirbt vmware, die virtuelle maschine friert ein und die verbindung mit der vmware-console bricht dann nach einiger zeit ebenfalls ab´. dh. der vmware-server ist schwer mit sich selbst beschäftigt.

Herunterfahren des Basisservers bedeutet dass der vmware Server das Gastsystem nicht mehr herunterfahren kann. Dann hilft nur mehr Strom aus.

Ich kann das Problem einfach nicht lokalisiereun - googeln hat auch nicht viel gebracht.

Danke für eure Hilfe.

lg wili

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Beitragvon Snipey » 03.03.2008, 11:53

Hi,

ich arbiete gerade in einem anderen Threat an einem Problem, das vieleicht das gleiche ist. http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=11269. Auch hier frieren VMs ein. Vielicht kann Dir das weiterhelfen. Wir haben allerdings auch noch keine echte Lösung.


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