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virtuelle Festplatte vergrössern

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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virtuelle Festplatte vergrössern

Beitragvon Streetch » 14.12.2003, 00:53

Moin,
ist sowas möglich?
Denn kurzsichtig wie ich war hab ich die Festplatte auf 4 GB begrentzt.
Oder kann ich auch Dateien die ich unter Mandrake erstelle oder Downloade auch auf einer NTFS Platte abspeichern?

Gibt es da Wege dass Mandrake nicht so eine Insel bleibt?
Ach ja....über eine Netzwerkverbindung den Datentransfer zu machen wäre ungünstig, am besten wäre es wenn ich direkt von Konqueror oder gFTP auf eine NTFS Partition speichern könnte.

Oder wäre das vielleicht eher möglich wenn ich eine FAT32 Partition erstelle?

mfg
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virtuelle festplatten

Beitragvon looping » 14.12.2003, 01:28

das thema "vergrößerung virtueller festplatten" ist inzwischen ermüdent oft behandelt worden - sei mir nicht böse wenn ich dir sage: oben links, zwischen faq und mitgliederliste gibt es einen knopf mit lupe. der heißt suchen. und wer sucht findet meist auch was.

mandrake (mdk) kann wie jedes andere linux ntfs lesen und eingeschränkt schreiben (da ms die ntfs-sourcen nicht freigibt, kann es beim schreiben zu inkonsistenzen im dateisystem kommen, was dann häufig den totalverlust aller daten der betroffenen partition bedeutet - deshalb werden ntfs datenträger normalerweise ro -- read-only -- gemountet)

vmware ist kein emulator, sondern eine virtuelle maschine. diese arbeitet in einer sogenanten sandbox - einem geschlossenem raum, aus dem es kein entkommen gibt - so, wie es halt bei einem real-rechner auch ist. wie soll man in einen real-rechner eine partition eines anderen real-rechners einbinden können? genau, das geht nur über eine netzwerkverbindung. also ist das auch der weg den du bei den virtuellen maschinen gehen musst. soll diese verbindung noch dazu mit einem windows-rechner erstellt werden, solltest du auf deiner mdk-box den samba-server und client installieren. als gui für den sambaclient kann ich dir LinNeighbourhood empfehlen.

mfg

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Beitragvon continuum » 14.12.2003, 01:39

Hi
folgende Moeglichkeiten hast du:
eine zusaetzliche virt. Platte einbauen und Downloads da speichern - einfachste Variante

eine freie Partition des Hosts mit Fat32 formatieren und diese als raw.disk deiner Maschine zum direkten Beschreiben geben - vorsicht - wenn du nicht weisst wie das geht frag lieber nochmal - schnellste Variante

auf dem Host einen ssh oder ftp-Server installieren und deine Downloads per gftp auf den Host laden - sicherste Variante

ueber Netzwerkfreigaben direkt auf das Hostdateisystem schreiben - du brauchst hierfuer auf dem Mandrake einen smb-client und kannst dann im Controlcenter einen smb-mount-point bestimmen - einen smb-client hast du sehr wahrscheinlich schon mitinstalliert - komfortabelste Variante

ueber shared-folders direkt auf das Hostdateisystem schreiben - nur der Vollstaendigkeit halber - ich benutze dass selber nicht und empfehle es auch nicht

Gruss Continuum

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Beitragvon Streetch » 14.12.2003, 23:24

danke für die schöne Übersicht....ich denke 2 Möglichkeiten fallen in die engere Wahl.
-Die Fat32 Partition
-Die Netzwerkumgebung
allerdings bin ich beim Weg über die Netzwerkumgebung nicht sehr weit gekommen. Samba Server und Client installiert, aber im Kontrollzentrum findet er keine server. Also unter dem Punkt "Einhängepunkte suchen".

Die Sache mit der Fat Partition weiss ich nicht wie, aber wäre ja ohnehin nicht notwendig wenn das funktionieren sollte mit Samba....aber falls nicht wäre das sicherlich eine gute Lösung.

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Beitragvon continuum » 14.12.2003, 23:50

Hi
um einen Server zu finden muss dein Host in der selben Workgroup sein, am besten haben beide Rechner sich fegenseitig in der hosts datei eingetragen und dein Host muss natuerlich auch sichtbare Freigaben haben.

Am einfachsten zu bedienen ist Samba ueber Webmin. Das ist ein Fernwartungstool fuer Nixen das du vom Host per Brauser aufrufst durch https://w.x.y.z:10000/
Vielleicht hast du das sogar schon installiert ansonsten installier es nach.

\Wenn du da ein bisschen rumspielst muesstest du relativ schnell klar kommen.

So wie sich das anhoert, wuerd ich dir raten: Lass die Finger von der Fat32Partitions Variante.

Gruss Continuum

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Beitragvon Streetch » 15.12.2003, 00:55

webmin kann ich als root zwar ausführen, jedoch komm ich dann gleich zu einem login fenster. Da ich aber noch keine Möglichkeit hatte User einzurichten schlägt das natürlich fehl.

Dann das Problem der Netzwerkeinrichtung....hat ja soweit geklappt online gehn zu können, nun ist mir aber aufgefallen dass nie nach einer Workgroup gefragt wurde. Scheine ich im Kontrollzentrum gar nicht einstellen zu können.
Was meinst du mit Hosts Datei?
Gibts sowas unter XP ?

Ach ja...Rechnername ist klar, bei mir unverändert noch localhost, aber was ist ZeroConf Rechnername ?

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Beitragvon continuum » 15.12.2003, 01:15

Bei webmin meldest du dich als root an - wie gesagt per Brauser von einem anderen Rechner - am coolsten ist das, wenn der andere Rechner irgendwo auf den Bahamas an einem warmen Pool mit kuehlen Getraenken steht, aber ersatzweise tuts auch jeder andere. Ja du kannst dich auch per https://localhost:10000/ bei dir selber anmelden.

Die Workgroup stellst du am praktischsten mit webmin ein.

Jedes Betriebsystem ausser WeirdOS hat eine hosts Datei - in dieser Datei stehen - womit kein Mensch je gerechnet haette - Hosts und zwar alle, die dein Host persoenlich kennt - von denen er den Vornamen weiss.

Aehnlich wie in deiner Telefonliste - da stehen alle drin, die du persoenlich kennst - musst du wen anderes anrufen - fragst du die Auskunft.

Jedes Betriebsystem ausser WeirdOS speichert seine hosts Datei im Ordner etc - NTs machen dass genauso.
Eine hosts Datei oeffnet man mit einem Texteditor wie notepad und nicht mit einem Filezerhacker wie Word oder Wordpad.

Bei allen Betriebssytemen ausser WeirdOS gibt es eine Suchfunktion fuer Dateien mit unbekanntem Aufenthaltsort. Fast alle Betriebssysteme ausser WeirdOS haben ein Startmenue in das diese Suchfunktion integriert ist.

So
ich versuche es jetzt wieder mit WeirdOS

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Beitragvon Streetch » 15.12.2003, 02:00

das mit den Bahamas muss ich leider verschieben

Unter XP hab ich keine Datei gefunden in der der wortlaut host vorkommt...zumindest keine Datei des Systems.
Naja, zumindest unter Mandrake stehts nun drin.

Na dann noch viel Vergnügen mit WeirdOS....kann man das auch von den Bahamas aus Konfigurieren? :)

Beitragvon Gast » 15.12.2003, 02:07

Hi

die besagte Datei heisst "hosts" und liegt in einem Unterordner deines $windir .
Den Rest ueberlass ich deinem Spuersinn.

Zu WeirdOS: das laesst sich ausschliesslich von einem Pool aus administrieren was hattest du denn gedacht. ;-)

C.

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Beitragvon Streetch » 15.12.2003, 02:22

na zum Glück hab ich vor einiger Zeit mal eine eigene Suchroutine programmiert....sonst hätt ich die Datei jetzt nicht gefunden.
Denn die Windows-Suche umgeht die hosts Datei geschmeidig.

Aber das die nichts taugt hab ich nun endgültig oft genug erfahren :evil:

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dateiverwaltung

Beitragvon looping » 15.12.2003, 10:49

zur dateiverwaltung unter ms betriebssystemen empfehle ich warmherzig den totalcommanden (ehemals wincommander) - der bietet vernünftige suchroutinen, mehrfach umbennenen-tools, archivierung, ftp, ... und vieles mehr (es gibt plugins für aes-verschlüsselung, ext2/3 und reiserfs (ro), iso's ...).

@ continuum:

der zeroconf rechnername ist halt nicht der fqdn (full qualified domain name) zb. mars.solarsystem.universum , sondern nur mars (ohne den trennenden punkt)

mfg

looping

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Beitragvon continuum » 15.12.2003, 15:45

Hi
Streetch - wie schaffst du es nur mit der Windows-Suchfunktion die hosts Datei nicht zu finden?
Ich habe eben auch mal versucht sie NICHT zu finden, habe es aber nicht geschafft.


@looping - sind die ext2/3 Plugins brauchbar ?

Gruss Continuum

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re : ext2/3 und reiserfs-plugin

Beitragvon looping » 15.12.2003, 16:45

ja, arbeiten bei mir korreckt. mit im packet kommt ein reiserfs-plugin, auch das arbeitet ordentlich. natürlich arbeiten alle plugins nur -ro. der autor meint auf seiner homepage allerdings das das reiserfs-plugin durchaus auch auf -rw aufgebohrt werden könnte - allerdings hätte ich dazu ebensoviel zutrauen, wie zu linux-ntfs - nämlich garkeins.

mfg

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Beitragvon Streetch » 17.12.2003, 23:55

ich kriegs zwar so weit hin dass ich den samba server von den XP Rechnern aus sehe und drauf zugreifen kann, aber im Kontrollzentrum findet Mandrake unter Einhängepunkte nur 2 Samba Server, sich selbst und noch einen anderen XP Rechner. Die anderen beiden XP Rechner, wovon einer der Host von Mandrake ist, findet er aber nicht.

Dabei war der XP Rechner den er findet, der einzige der nicht in der hosts Datei gelistet war. Also hab ich die anderen beiden wieder rausgelöscht, aber er findet sie trotz Neustart immer noch nicht.

Muss man bei XP auch irgendwas machen/installieren, einen Service oder sowas??
Also wie gesagt, der Rechner den er findet, der wurde in keinster Weise auf Kontakt mit Mandrake vorbereitet.

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to-do

Beitragvon looping » 18.12.2003, 00:18

nein, xp musst du eigendlich nicht besonders anpassen. es sind nur die entsprechenden freigaben, die dazu erforderlichen berechtigungen, und der netzwerkkontakt nötig.

halt mich bitte nicht für schulmeisterlich - ich übersehe auch oft die offensichtlichen dinge - deshalb überprüfe bitte nochmal:


alle hosts in einem subnetz?
lassen sich alle hosts anpingen?
alle hosts in einer workgroup? (nicht zwingend erforderlich, hilft aber)
auf allen hosts entsprechende freigaben mit entsprechenden berechtigungen eingerichtet?
firewalls aus-, bzw. freigeschaltet?
wenn du die verbindung nicht mit hilfe des kontrollzentrums, sondern mit LinNeighbourhood erstellst, kannst du dort einen user und ein passwort angeben mit dem du das netzwerk und die rechner browsen willst - wenn du hier einen entsprechenden, auf einer xp-maschine eingerichteten user+passwort angibst, hast du unter umständen weniger probleme falls du die zugriffsberechtigungen nicht für "jeden", sondern für den entsprechenden bekannten user angepasst hast.

mfg

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Beitragvon Streetch » 18.12.2003, 00:34

also die 3 XP Rechner sind in einem Netzwerk und können alle untereinander zugreifen.
Auch von Mandrake aus kann ich alle 3 anpingen. Workgroup und Subnet sind (selbstverständlich) alle gleich.
Ich kann auch problemlos von jedem XP Rechner auf die Mandrake VM zugreifen, nur ungekehrt findet Mandrake nur einen der 3 XP Rechner als server....und das ist eben nicht einmal der host (wegen dem ich das alles mache)

ach ja....wie erstelle ich denn eine neue virtuelle Platte um sie bei Mandrake einzubinden? Unter neu seh ich nur virtual Maschine oder Window

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re : neue platte

Beitragvon looping » 18.12.2003, 01:04

wenn die virtuelle maschine aus ist, klickst du auf "edit virtual ...", und dann unter dem linken fenster "add"

hast du bei den xp-maschinen vielleicht unterschiedlich viele patches, bzw unterschiedliche service-packs installiert? oder andersrum - was hat der eine xp-rechner denn, was die anderen nicht haben (oder was hat er nicht)? irgendeine andere netzwerkeinstellung, vielleicht bei den anderen mal irgendeinen dienst ausgeschaltet - bin selbst schon nur am raten - naja, vielleicht fällt dir/mir/continuum in den nächsten tagen die lösung ein - ich sag erstmal gute nacht.

mfg

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Beitragvon continuum » 18.12.2003, 18:02

Hi
wie looping schon sagt muss bei den XPs irgebdein Unterschied in den Einstellungen sein.

Wie findet man sowas heraus?
Entweder geht man selber alle Einstellungen durch - ha ha -sehr witzig - oder man laesst jemand gucken der was davon versteht.
Bei FreeBSD wuerde ich "nbaudit", "nessus" oder etwas aehnliches nehmen.
Bei Windows empfehle ich dir Superscan 4
http://www.sofotex.com/SuperScan-download_L14815.html
Bei Linux gibt es vielleicht auch nbaudit - aber vielleicht weiss looping da mehr. Nessus gibt es auch fuer Mandrake - aber ich weiss jetzt nicht, wie gut das vorkonfiguriert ist.

Im Prinzip geht es immer um das selbe. Du machst einen Portscan aller XPs und vergleichst die Ergebnisse. Programme wie Superscan 4 oder Nessus koennen aber noch viel mehr. Diese machen auch Verbindungsversuche zu deinen SMB-Servern, versuchen sich anzumelden usw.

Wenn du Superscan 4 mal auf deinen Host hetzt wirst du wahrscheinlich erst einmal einen Schrecken kriegen - so viel hat er ueber dich herausgefunden. Das schoene an Superscan 4 ist, das er das Ergebnis in einer html-Datei speichern kann.

Wenn du von jedem XP aus mal dein komplettes Netz scannen laesst und die Ergebnisse nachher vergleichst, koennte es gut sein, das auf einen Schlag alles klar ist.

Superscan hat soviele Scan-Optionen (tcp,udp, netbios ...) das du nicht erwarten solltest, direkt beim ersten Versuch klare Ergebnisse zu sehen. Spiel mal ein bisschen damit herum - wenn du mit solchen Programmen klarkommst, wird Netzwerk-debugging um vieles leichter.


Ein weiteres Programm, welches Ich fuer solche Zwecke supergenial finde - ist "etherape".
Dieses gibt es auch als rpm fuer Mandrake. Benoetigt root-Rechte da die Netzwerkkarten auf promiscous-mode gestellt werden muessen.
promiscous bei Menschen : ich schlafe mit jedem
promiscous bei Netzwerkkarten : ich hoere auf alles

Wenn du dies auf Mandrake installiert hast und es laufen laesst zeigt es dir, wenn ein XP auf das andere zugreift eine bunte Linie zwischen den beiden Rechnern. Je nach Farbe kannst du sehen welches Protokoll da benutzt wurde.
Ich packe spaeter mal nen link zu einem screenshot an diese Stelle.

Gruss Continuum

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superscan

Beitragvon looping » 18.12.2003, 21:47

für linux kenne ich keine weiteren tools - aber für windows gibt es noch ari (advanced remote info) und lannetscan - beide gibt es als sharewareversion, lannetscan bietet dir tiefe einblicke in das gescannte system (insbesondere wenn du als admin scannst bekommst du da einblicke, die du im xp alleine so - zumindest so zusammengefasst - nie bekommst)

mfg

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superscan

Beitragvon looping » 18.12.2003, 22:46

hey, sauber, kannte bis eben nur superscan - superscan 4 ist aber wirklich die "voll krasse" weiterentwicklung und ein supertip!

mfg

looping

ps: gute nacht!


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