Hallo,
ich habe einen Windows 2003 Standard Server auf einer Hardware, die insgesamt 8 GB Arbeitsspeicher hat. Windows kann nur 4 GB verwalten und stehen daher auch nur in den Systemeigenschaften. Nutze ich ein Systemanalysetool von einer Fremdfirma, wird mir der physikalische Speicher (8GB) auch angezeigt.
Meine Frage:
Wenn ich auf den Server als Host benutze mit einem GSX Server, auf welchen Speicher greifen die virtuellen Maschinen zu? Ausschließlich auf den von Windows verwalteten Speicher oder auch auf den "nicht verwalteten" physikalischen Speicher?
Danke
Dr. No
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Von Windows verwalteter Speicher <=> physikalischer Sp
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mister-man
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Installiere dir wie bereits mein vorgänger geschrieben hat ein 64 Bit Betriebssystem, denn dies ist in der Lage diesen Arbeitsspeicher zu verwalten.
Andernfalls musst du ein Win2k3 Server ntzen (z.B. der Datacenter), dieser kann es auch verwalten.
Ein 64 bit Betriebssystem wäre allerdings günstiger.
VM Ware Server nutzt nur den Speicher der dein Host zur verfügung steht. Wie jede andere Anwendung dies auch macht.
MfG[/code]
Andernfalls musst du ein Win2k3 Server ntzen (z.B. der Datacenter), dieser kann es auch verwalten.
Ein 64 bit Betriebssystem wäre allerdings günstiger.
VM Ware Server nutzt nur den Speicher der dein Host zur verfügung steht. Wie jede andere Anwendung dies auch macht.
MfG[/code]
Hi,
nicht nur günstiger sondern auch effektiver!
denn nur mit einem 64 Bit System kannst du mehr als 4GB Ram direkt addressieren
ein 32 Bit Windows Enterprise/Datacenter kann zwar auch mehr Speicher addressieren jedoch nur über umwegen. Praktisch das gute alte A20 Gate in neuester Version (PAE/AWE)
Gruß
fingifon
Ein 64 bit Betriebssystem wäre allerdings günstiger
nicht nur günstiger sondern auch effektiver!
denn nur mit einem 64 Bit System kannst du mehr als 4GB Ram direkt addressieren
ein 32 Bit Windows Enterprise/Datacenter kann zwar auch mehr Speicher addressieren jedoch nur über umwegen. Praktisch das gute alte A20 Gate in neuester Version (PAE/AWE)
Gruß
fingifon
Re: Von Windows verwalteter Speicher <=> physikalische
Dr. No hat geschrieben:Hallo,
ich habe einen Windows 2003 Standard Server auf einer Hardware, die insgesamt 8 GB Arbeitsspeicher hat. Windows kann nur 4 GB verwalten und stehen daher auch nur in den Systemeigenschaften. Nutze ich ein Systemanalysetool von einer Fremdfirma, wird mir der physikalische Speicher (8GB) auch angezeigt.
Meine Frage:
Wenn ich auf den Server als Host benutze mit einem GSX Server, auf welchen Speicher greifen die virtuellen Maschinen zu? Ausschließlich auf den von Windows verwalteten Speicher oder auch auf den "nicht verwalteten" physikalischen Speicher?
Danke
Dr. No
Das System zählt aber beim booten bis 8 GB hoch und im Bios wird auch nicht ein Teil des Rams für PCI etc. reserviert?
Gruß
Ein 32Bit-System kann nur auf 4GB zugreifen, mehr ist halt nicht adressierbar. PAE stellt auch nicht auf einmal die volle 8GB zur Verfügung und man kann darüber uneingeschränkt verfügen. Die Summe des Speichers steigt zwar auf das was wirklich verbaut ist, die Menge an Speicher, die pro Prozess angesprochen werden kann bleibt allerdings bei den mit 32Bit ansprechbaren 4GB.
Könnte zwar sinnvoll sein, bauen wir 10GB ein und lassen zwei VMs mit 4GB laufen, dann bekommt eine VM 4GB, die andere auch und wir hoffen, dass das Host-OS mit den restlichen 2GB auskommt, dann vermeiden wir swappen, aber trotzdem bleibt die Grenze pro Prozess (und damit pro VM) von 4GB Ansprechbarkeit.
Dass das BIOS die 8GB durchzählt liegt wohl daran, dass das BIOS eines 64Bit-Rechners auch 64Bit ist. Die Hardware (Mainboard + CPU) kann sehr wohl die vollen 8GB ansprechen. Nur eben das Host-Windows nicht.
Dass Windows XP kein PAE kann hat btw kompatiblitätsgründe und ist keine "es geht nicht"-Einschränkung. So ist auch zu erklären, warum die Systemsteuerung von den 8GB weiß, der Taskmanager aber nicht mehr als 4GB nutzt. Sehen tut das 32Bit-OS dank PAE sehr wohl, dass mehr RAM verbaut ist. Nur eben nicht nutzen, weil es zu Problemen kommen könnte. So jedenfalls die offizielle Begründung, wenn ich mich recht erinnere.
Könnte zwar sinnvoll sein, bauen wir 10GB ein und lassen zwei VMs mit 4GB laufen, dann bekommt eine VM 4GB, die andere auch und wir hoffen, dass das Host-OS mit den restlichen 2GB auskommt, dann vermeiden wir swappen, aber trotzdem bleibt die Grenze pro Prozess (und damit pro VM) von 4GB Ansprechbarkeit.
Dass das BIOS die 8GB durchzählt liegt wohl daran, dass das BIOS eines 64Bit-Rechners auch 64Bit ist. Die Hardware (Mainboard + CPU) kann sehr wohl die vollen 8GB ansprechen. Nur eben das Host-Windows nicht.
Dass Windows XP kein PAE kann hat btw kompatiblitätsgründe und ist keine "es geht nicht"-Einschränkung. So ist auch zu erklären, warum die Systemsteuerung von den 8GB weiß, der Taskmanager aber nicht mehr als 4GB nutzt. Sehen tut das 32Bit-OS dank PAE sehr wohl, dass mehr RAM verbaut ist. Nur eben nicht nutzen, weil es zu Problemen kommen könnte. So jedenfalls die offizielle Begründung, wenn ich mich recht erinnere.
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mister-man
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