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Was ist besser ? Linux on Windows oder Windows on Linux

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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Was ist besser ? Linux on Windows oder Windows on Linux

Beitragvon mapalltui » 14.10.2006, 21:58

Hallo zusammen,

nach einigen schlechten Erfahrungen mit VMWare-Server möchte ich die polarisierende Frage stellen,
welche Konfiguration die bessere Wahl darstellt.

Also, ich möchte Windows-Server + Linux + Linux auf einer Maschine betreiben.

Welche Konfiguration läuft stabiler und performanter ? Nach Euren Erfahrungen "besser" ?

Windows Server als Host und Linux als Gast

oder

Linux als Host und Windows Server als Gast ?

Ich habe bisher Linux als Host genutzt. Jedoch haben sich mittlerweile einige Probleme eingeschlichen,
sodass ich "meine" Konstellation in Frage stelle.

Ich würde gerne die Meinung der Experten und Profis erfahren.

Vielen Dank.

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Beitragvon e-e-e » 14.10.2006, 22:20

Hallo,

ich setze seit ca. 4 Jahren vmware (WS + Server) als produktives System ein, und zwar bis jetzt immer mit Linux-Host und habe jetzt mit dem Umstieg auf den Server die ersten etwas unangenehmen Beeinträchtigungen, die aber wohl auf meine speziellen Anwendungsfälle zurückzuführen sind, erlebt. Da man Linux sehr viel besser unter die Haube sehen kann und Optimierungen dadurch besser möglich sind, ziehe ich diese Variante immer vor, noch dazu wo durch den Linux-Host das ganze System viel unangreifbarer ist und du mehr RAM für deine VM´s zur Verfügung hast.
Ein Bekannter wollte mal Linux ausprobieren und so habe ich ihm heute auf einen PIII 3,0 GHz 500MB WinXP-Rechner VMware-Server installiert und als VM eine Suse 10.1. Ich war allerdings entsetzt, wie langsam die VM (bei 256MB) war (ich hatte bis vor einigen Monaten fast die gleiche Kiste) gegenüber meiner umgekehrten Anordnung.

Gruß Ronny

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Beitragvon continuum » 15.10.2006, 01:06

Da mann Windows besser tunen kann und es meistens die besseren Treiber hat wuerde ich einen Windowshost empfehlen.
Wenn 2k-server gute Treiber fuer deinen Hardware hat 2k-server - ansonsten 2k3-server.

Wenn es denn Linux sein soll - am besten eins mit 2.4 Kernel wegen den Timing-problemen bei Kernel 2.6 - etwa ein Slackware ...

Meine allerletzte Wahl waere Suse - da muss man vor jedem Update zittern

Ulli

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Beitragvon minimike » 15.10.2006, 03:57

Das mit dem Tunen ist so eine Sache...
Windows tunen kann ich überhaupt nicht gut aber an Linuxkisten basteln schon. Übrigens in Bezug auf mein Disklessprojekt der dhcpd mit tftp läuft schon und diskless VM*s sind sowas von Schick :D. Nun Windows ohne Festplatte fahren geht noch nicht aber da ich jetzt die Dateien zum Booten aus dem Netz beziehen kann hab ich eben einen Kernel compelliert mit dem 3D und damit Need 4 Speed recht ordentlich läuft. Das mit der Zeit ist recht doof und geht hier voll auf den Keks drum läuft ntpdate als Cronjob.
Zu Treibern alles was nicht exotisch ist und ein Jahr alt wird in der Regel von Linux prima unterstüzt damit meine ich aber mehr Treiber für Peripheriegeräte wie Scanner Drucker und Brenner. IDE, SATA und Netzwerktreiber sind ja oft schon zeitgleich mit Windowstreibern vorhanden. Mit Linux kann man Basteltechnisch einiges machen z.B von einem verschlüsselten LVM booten ( geht mit Windows nicht ) allerdings sollte man auf keinem Fall die Swappartition auf dem LVM anlegen ;) (ich habe den Fehler gemacht) Mit Linux bin ich meiner Meinung flexiebeler, stabieler und der Speed ist auch OK.. Wem das normale Tunen unter Linux nicht reicht der soll sich den ICC besorgen und seine Freizeit damit verplempern. Linux ist deshalb unter den Unixen so stark weil es einen weitgestreuten Hardwaresupport hat.

continuum hat geschrieben:Meine allerletzte Wahl waere Suse - da muss man vor jedem Update zittern

HiHi ich sitze gerade hinter ner SuSE, updaten funktioniert derzeit mal wieder gar nicht und ich weis ein Systemupdate wird zu 50:50 scheitern. Aber wenn dieser fette Kolloss einmal eingerichtet rennt, ist es schon fein

Letzendlich ist es eine Sache der persöhnlichen Erfahrung, der Neigung und des Geldes.

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Beitragvon continuum » 15.10.2006, 06:37

und diskless VM*s sind sowas von Schick



Geht auch mit Windows wenn du willst

Lade dir ueber pxe meine Moa 2k3 CD in den RAM und lass VMs vom Netzwerk laufen...

Das knowhow ist erprobt - ich habe es zwar selber noch nicht gemacht - bei mir liegt es aber daran dass ich mir noch keinen tftp aufgesetzt habe ...

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Beitragvon minimike » 15.10.2006, 11:20

Solltest du mal Interesse am tftp haben...
Der normale tftp läuft nicht mit dem pxe von VMware, du benötigst den tftp-hpa. Dieser geht anstandslos

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Beitragvon mapalltui » 15.10.2006, 16:34

Hi,

ich hatte jahrelang einen Linuxserver unter Debian in Betrieb.
Hat auch wunderbar funktioniert. Bis auf den Tag als ich mich
entschlossen habe meinen zweiten Server unter W2k3 zu
virtualiseren und in VMWare unter Linux laufen zulassen.

Seitdem habe ich erhebliche Probleme mit VMware und/oder Linux.

Klar, kann ich unter Linux vieles machen was unter Windows
nicht geht. Aber darum geht es mir im Moment gar nicht.

Ich würde eher wissen wollen, welche Konstellation stabiler
und sicherer läuft.

Seit dem Einsatz von VMWare unter Linux habe ich regelmässige
Abstürze erlebt, die ich bis dato nicht kannte.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass VMWare unter
Ubuntu 6.06 Server mit einem 2.6 er Kernel läuft.

Ach übrigens, das mit dem tftp hatte ich bereits mti einem
Touchscreen ausprobiert.

Hatte mir damals ein 14" TFT-Touchscreen irgendwo günstig gekauft
und festgestellt, dass der Bildschirm noch eine Card-PC hatte.
Sprich ein lauffähiger Computer mit allen Anschlüssen und einem
Disk-on-Chip BIOS mit 4 MB auf einer Platine. Natürlich alles passiv gekühlt.

Ich wollte ursprünglich einen Media-PC ohne Laufwerke mit
Touchscreen bauen. Das war vor etlichen Jahren ( 3-4 ).

Nun sitze ich an diesem blöden Problem mit dem VMware -Server und
weiss nicht so recht ob es an VMWare oder Linux oder Hardware liegt.

Alles begann ja, als ich versuchte lediglich den Prozessor gegen einen schnelleren auszutauschen.
Ein P3 666 sollte durch einen P3 866 und später als das nicht klappte
gegen P3 933 ersetzt werden.

So , das musste jetzt mal raus. Sorry wegen dem langen Text. Falls Du bisher gelesen hast,
so bedanke ich mich bei Dir und hoffe auf weitere Anregungen.

Schöne Grüße

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Beitragvon Mauze » 16.10.2006, 11:30

Hallo zusammen

Es mag zwar eine polarisierende Frage sein, welche Kombination besser ist. Meiner Erfahrung nach würde ich auf jeden Fall ein LINUX als Host benutzen. Dies hat den Vorteil, das man unter LINUX z.B. ein RAID-System geschenkt bekommt. Unter Windows muss man hier spezielle Controller bzw. Hardware einsetzen, wenn man auch die Systemplatte gespiegelt haben möchte. LINUX-Server laufen wesentlich stabiler als WINDOWS-Server und haben geringere Anforderungen an die Hardware. Windows-System verhalten sich nach einem Betriebssystemupdate manchmal sehr eigenmächtig und verändern Einstellungen, die man lieber nicht geändert haben möchte.

Wenn man VMware-Workstation auf einen LINUX-Server benutzt, dann sollte man dies in einer eigenen zusätzlichen X-Session z.B. auf F8 laufen lassen.

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Beitragvon e-e-e » 16.10.2006, 13:44

Hallo,

ich muß mich nochmal kurz melden, da der Fragesteller bei diesem Thema sich gerade Luft gemacht hat und seine Probleme auf den Linux-Host zurückgeführt hat. Wie sich in dem Thread http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=6789 in diesem Forum fast zeitgleich herausgestellt hat, war wohl die Hardware der Übeltäter.

Gruß Ronny

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Beitragvon GTMK » 16.10.2006, 14:57

LINUX-Server laufen wesentlich stabiler als WINDOWS-Server

Möglicherweise... wegen der monatlichen Patchday-Orgie. Aber die ist auf einem Server, auf dem niemand den IE, Media Player etc. startet, auch nicht jeden Monat erforderlich.

Windows-System verhalten sich nach einem Betriebssystemupdate manchmal sehr eigenmächtig und verändern Einstellungen, die man lieber nicht geändert haben möchte.

Ketzerische Frage: Welche denn? Okay, es gab gelegentlich mal Probleme mit Patches, aber gab es die unter Linux nie? Ich muß sagen, daß das Einspielen eines Service Packs auf einem Windows-Server bei mir in der Regel wesentlich streßfreier war als etwa ein Upgrade von Suse x.y auf x.y+1

Georg.

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Beitragvon e-e-e » 16.10.2006, 15:10

Hallo zusammen,

ich bin zwar Sonntagskind, aber wenn man Euch so hört, hat man den Eindruck, man braucht mehr als sehr viel Schwein, wenn Suse ohne Probleme laufen soll. Ich mache regelmäßig meine Updates, was man natürlich bei Linux genauso, wie mein verehrter Vorredner bei Windows (mit den genannten oder ähnlichen Einschränkungen), lassen kann, und er läuft und läuft und läuft......

Gruß Ronny

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Beitragvon minimike » 16.10.2006, 16:12

Die Sticheleien von SuSE vs Debian sind ein alter Krieg. Debian ist so ausgelegt das garantiert wird das das System nach einem Update incl. allen Konfigurationsdateien anstandslos weiterhin funktioniert. Der Zustand Stable wird darauf begründet das alle installierbaren Pakete miteinander funktionieren bzw das sich kollidierende Softwarepackete nicht ohne weiteres installieren lassen. Natürlich legt man auch Wert auf fehlerbereinigte Software sollten aber denoch in einem produktiven Relaise nun Fehler gefunden werden legt man dann aber nicht eine neue Softwareversion nach sondern behebt den Fehler im ausgelieferten Programmpaket. Und das beim gesammten Umfang (das ist einiges) von Debian auf allen unterstützeten Architekturen (das sind einige). Bei so einem Vorhaben bleiben Inovation und aktualität von Software auf der Strecke.
SuSE geht da andere Wege, stets ein wenig auf cutting Eye aber mit den neusten Inovationen und aufregenden neuen Schlüsseltechnologieen im Wind. Klar das einiges nicht einige Jahre lang getestet wurde bei halbjährlichen Relaisezyklen. Der neue Updateservice Zend in SuSE 10.1 z.B. war so ein Schlag in den Magen. SuSE ist alles neu und aktuell dafür ein wenig kontrolliert Instabiel und Debian ist eine fortwährend funktionierende Mumie. Ubuntu ist der Versuch die Vorteile von SuSE und Debian zu kombinieren. Meiner Meinung nach mit mässigen Erfolg. All diese Implementierungen vom GNU Betriebsystem haben ihre Zielgruppen von Käufern. Man geht dabei unterschiedliche Wege aber auf einem Produktivserver verwende ich deswegen lieber Debian denn ich installiere einen Server nicht für 6 Monate sondern brauche etwas was über Jahre funktioniert. Ein GNU System ist dem von einem Windows in Sachen Funktionalität, Skalierbarkeit, Lizenzbedingungen deutlich Überlegen. Es ist halt eher eine Sache von Neigung, Wissen und Anforderungen was man verwendet. Derjenige der ein GNU System nicht administrieren kann erweist sich dann bei der Wahl von Linux auf einem Produktivsystem einen Bärendienst. Er muss dann halt Abstriche bei Leistungen, Lizenzbedingungen und dabei entstehenden Mehrkosten akzeptieren können und Windows kaufen. Darüberhinaus ist er dann von Microsoft abhängig und eben auf diesen thirdparty Player in seinem Buisness angewiesen. Money talks and works.. Wenn mir Novel nicht passt gehe ich eben zu Redhat oder umgekehrt. Bei individuellen Lösungen hole ich mir weitere Anbieter in Boot oder schmeiss die schnell raus wenn ich mir dein einen € sparen kann

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Beitragvon asterixer » 24.11.2006, 11:25

Also soviel ich weiss ist VMWare auf Debian auch nicht supportet. Ich habe hier ca. die gleiche Config am Laufen wie du allerdings Laeuft mein 1. VM-Ware Server auf Suse 10.0 mit den letzten Patches. Bis jetzt voellig problemlos.
Mein zweiter laeuft unter Suse 9.2 (ohne X): Auch keine Probleme.
Debian hab ich mich nicht getraut da von VMWare nicht supporetet.

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Beitragvon klausil8 » 29.11.2006, 10:32

Wir haben schon lange Linux (Red Hat) als Host im Einsatz, und haben keine Probleme.
Ich glaube das Linux die bessere Wahl ist, warum hätte wohl der ESX auch ein Linux unter der Haube?

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Beitragvon GTMK » 29.11.2006, 13:21

<Besserwisserei> ESX hat m.W. kein Linux unter der Haube. Es sieht nur so aus, weil die Service Console eines hat. Aber SC und vmkernel sind unterschiedliche Dinge. </Besserwisserei>

Ich betreibe ernsthaft nur noch ESX, aber bis dahin lief bei mir GSX unter Windows. Auch ohne Probleme.


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