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Sicherheitsnachweis Parallelbetrieb VM's

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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Sicherheitsnachweis Parallelbetrieb VM's

Beitragvon Christian L. » 06.06.2006, 08:01

Hallo Leute,

mal eine eher allgemeinere Frage zu den VMware Produkten.
Kann man irgendwie nachweisen, dass nebeneinander betriebene VM sich nicht gegenseitig beeinflussen können? Bzw. wenn eine abstürzt, nur diese betroffen ist?

Hintergrund sind verschiedene Anwendungen mit unterschiedlichen Safety Integrity Leveln (SIL). Derzeit müssen alle Anwendungen den Level der Anwendung mit der höchsten Sicherheitsanforderung haben.
Bsp. im Stellwerksbereich hat man eine wichtige Logiksteuerung (Schienen ...) und eine eher unwichtigere Anwendung, die die Bahnhosbeleuchtung regelt.
Würde sich ja anbieten, 2 VM's zu erstellen, in denen beide unabhängig betrieben würden.

Danke für mögliche Ideen und Anregungen :grin:

Christian

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Re: Sicherheitsnachweis Parallelbetrieb VM's

Beitragvon rprengel » 06.06.2006, 14:32

Christian L. hat geschrieben:Hallo Leute,

mal eine eher allgemeinere Frage zu den VMware Produkten.
Kann man irgendwie nachweisen, dass nebeneinander betriebene VM sich nicht gegenseitig beeinflussen können? Bzw. wenn eine abstürzt, nur diese betroffen ist?

Hintergrund sind verschiedene Anwendungen mit unterschiedlichen Safety Integrity Leveln (SIL). Derzeit müssen alle Anwendungen den Level der Anwendung mit der höchsten Sicherheitsanforderung haben.
Bsp. im Stellwerksbereich hat man eine wichtige Logiksteuerung (Schienen ...) und eine eher unwichtigere Anwendung, die die Bahnhosbeleuchtung regelt.
Würde sich ja anbieten, 2 VM's zu erstellen, in denen beide unabhängig betrieben würden.

Danke für mögliche Ideen und Anregungen :grin:

Christian


Alle Aussagen für Host = Linux


Meine Erfahrung ist bisher das sich die VMware-Ssessions nicht gegenseitig beinflussen sofern sie sauber konfiguriert sind und der Speicher getrennt wird. Hat allerdings der Host ein Problem bzw. gibt es einen Bug im einem VMware-Modul so schlägt das natürlich direkt komplett durch.
Allerdings dürfte für kritische Systeme eher ESX angesagt sein.

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Beitragvon Christian L. » 06.06.2006, 14:59

Danke für die schnelle Antwort.

Das Problem bei ESX-Server ist, dass es ja sein eigenes BS mitbringt und dieses für den Anwendungsfall eher ungeeignet wäre.
Als Grundlage wäre halt ein Host mit Linux vorhanden, womit aus dieser Richtung keine Fehler zu erwarten sind (muss alles zertifiziert, geprüft ... sein).

Um bei Absturz einer VM den Betrieb der anderen zu gewähleisten, müsste man die Verteilung der Ressourcen(CPU) festlegen können und das geht nur bei ESX Server? Denke da so an eine 100% Auslastung im Fehlerfall einer VM.

Ansonsten läuft die Kommunikation mit den VM's nur über TCP/IP. Gibt es hier (bis auf die Bandbreite) auch gegenseitige Beeinflussung bei Verwendung nur einer Netzwerkkarte?
Oder können Deadlocks auftreten, wenn eine Ressource von einer VM nicht mehr freigegeben wird? (meine jetzt nicht Wechsel-Datenträger oder serielle Schnittstelle, sondern irgendwelche Ressourcen, die vom Virtual Machine Monitor direkt verwaltet werden)

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Beitragvon Tschoergez » 06.06.2006, 15:31

Hallo Christian,

sollen denn auf dem Host neben dem VMware Server noch andere Dienste laufen?

Ansonsten ist der ESX wohl wirklich geeigneter. Dort kannst Du Ressourcen im laufenden Betrieb zuweisen, und wenn eine VM hängt (=100%-CPU-Auslastung INNERHALB der VM) stört das die anderen nicht wirklich.

Außerdem gibts für den ESX schön zertifizierte Hardware, für die Du auf jeden Fall Support von VMware bekommst.

Von der Sicherheit her sind die einzelnen VMs auf jeden Fall komplettt getrennt. Außnahmen (Zugriffsmöglichkeit auf den Host aus einer VM heraus o.ä) gibts nur bei Bugs in der VMware-Software.

Beim Netzwerk kann man die Bandbreite beim ESX regeln, ansonsten gibt es keine Wechselwirkungen.

Auch bei den sonstigen Ressourcen treten keine Deadlocks auf, denn das ist ja gerade die Aufgabe der Virtualisierungssoftware.

Viele Grüße,
Jörg


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