Hallo,
ich hab vor einen SQL Server 2005 unterm GSX/ESX Server zu betreiben.
Nun stellt sich mir die Frage wohin ich die Daten und Transaction -Log Dateien schreiben soll:
Innerhalb der VM ? (was aber wenn die VM vom Plattenplatz her nicht ausreicht und ich vergroessern muss ? Wie geht ihr hier vor ?)
Auf eine physikalische Disk ? (noch nie probiert, aber scheint mir von der Ueberlegung her von der Performance das beste zu sein)
Auf eine eigene VM-Disk ?
Vielleicht habt ihr ja da schon Erfahrungen gesammelt und koennt mir hier ein paar Tips geben oder auch Vorteile/Nachteile nennen.
Vielen Dank schonmal.
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
VMWare & Datenbankserver
Also wir betreiben ein paar SQL Server virtuell. Ich habe alle Datenbanken und auch die Transaktionslogs auf virtual disks liegen. Den Platz dafür mußt Du ohnehin bereitstellen. Was ich allerdings gemacht habe: logische Trennung von DB und LOG, also auf separater Physik, um im Desaster - Fall einer Physik entweder noch eine aktuelle DB oder ein aktuelles LOG zu haben, womit ich dann mit dem Backup zusammen keinen Datenverlust erleide.
Hinsichtlich der Performance ist der Unterschied zwischen physischer und virtueller Disk meines Erachtens eher vernachlässigbar. Da mußt Du Dich eher drum kümmern, dass das Plattensystem zu Deinen Anforderungen passt.
Grüße
Chrishi
Hinsichtlich der Performance ist der Unterschied zwischen physischer und virtueller Disk meines Erachtens eher vernachlässigbar. Da mußt Du Dich eher drum kümmern, dass das Plattensystem zu Deinen Anforderungen passt.
Grüße
Chrishi
Ich würde den SQL grundsätzlich so aufsetzen, als ob es eine physikalische Maschine wäre, nur daß die Platten eben virtuell sind. Also Datenbanken und Logs auf unterschiedliche (virtuelle) Platten, wobei diese möglichst auf unterschiedlichen physikalischen Platten an unterschiedlichen Controllern liegen sollten.
Soweit ich die Diskussionen verfolgt habe und auch meinen eigenen Benchmark mit Iometer zufolge bringen Raw Devices (ich denke, das ist das, was Du mit "physikalischen Platten" meinst) keinen Performance-Gewinn. Ein Vorteil mit einer solchen Lösung besteht darin, solche Platten notfalls auch physikalischen Maschinen unterjubeln zu können.
Wenn der Plattenplatz nicht aussreicht: ESX erlaubt es, virutelle Platten zu vergrößern, und unter Windows können dynamische Volumes ebenso vergrößert werden. Mit Fileservern habe ich so etwas schon gemacht, mit Datenbank-Servern nicht.
Grüße, Georg.
Soweit ich die Diskussionen verfolgt habe und auch meinen eigenen Benchmark mit Iometer zufolge bringen Raw Devices (ich denke, das ist das, was Du mit "physikalischen Platten" meinst) keinen Performance-Gewinn. Ein Vorteil mit einer solchen Lösung besteht darin, solche Platten notfalls auch physikalischen Maschinen unterjubeln zu können.
Wenn der Plattenplatz nicht aussreicht: ESX erlaubt es, virutelle Platten zu vergrößern, und unter Windows können dynamische Volumes ebenso vergrößert werden. Mit Fileservern habe ich so etwas schon gemacht, mit Datenbank-Servern nicht.
Grüße, Georg.
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