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Installationen dauern zu lange

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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Installationen dauern zu lange

Beitragvon Jens1984 » 28.02.2006, 17:52

Hallo zusammen,

ich installiere des öffteren verschiedene VMWar´s neu, nun muss ich aber sagen, das es mir einfach immer zu lange dauert.

Nun wenn ich Windows XP installiere dauert das in der Regel 2-4 Stunden. Dabei mindestens 75 % davon im blauen Bildschirm in dem er die Datein vom Netzwerkpfad auf den Client kopiert und ins Temp-Verzeichnis.

Mein Host System hat während dessen 100 % CPU Auslastung (vorallem in der Dos Phase), woran man dann kaum noch auf dem Host System arbeiten kann :-(

Die Installation findet derzeit auf einem VM Ware GSX Server statt.

Hatt einer ne Idee, oder stimmt was bei der Konfiguration von VMWare etwas nicht?

Vielen Dank

Gruß Jens

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Re: Installationen dauern zu lange

Beitragvon rprengel » 01.03.2006, 09:12

Jens1984 hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich installiere des öffteren verschiedene VMWar´s neu, nun muss ich aber sagen, das es mir einfach immer zu lange dauert.

Nun wenn ich Windows XP installiere dauert das in der Regel 2-4 Stunden. Dabei mindestens 75 % davon im blauen Bildschirm in dem er die Datein vom Netzwerkpfad auf den Client kopiert und ins Temp-Verzeichnis.

Mein Host System hat während dessen 100 % CPU Auslastung (vorallem in der Dos Phase), woran man dann kaum noch auf dem Host System arbeiten kann :-(

Die Installation findet derzeit auf einem VM Ware GSX Server statt.

Hatt einer ne Idee, oder stimmt was bei der Konfiguration von VMWare etwas nicht?

Vielen Dank

Gruß Jens



Hast du den Host so eingestellt das verschiedene virtuelle Systeme sich den RAM teilen können.
Wenn ja teste es mal mit fest zugeteiltem RAM.
Ich kenne ähnliche Effekte wenn RAM geteilt wird.

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Beitragvon Jens1984 » 01.03.2006, 12:00

Der Server hat nur einen RAM Riegel.

Kann daher nicht einen bestimmten jeder Maschine zuordnen.

Oder meintest du eher etwas anderes :?:

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Beitragvon al!ve » 01.03.2006, 13:20

ob der rechner einen 2gb riegel oder 4 512mb riegel hat ist aus softwaresicht egal. entsprechend ist auch unerheblich, ob du bei zwei 512mb riegeln beiden vms 512 gibst oder einer 768 und einer 256.

der eigentliche punkt ist, dass ein laufendes system für diverse dinge ram braucht -- und das mehr, je aktiver es ist. wenn du nun 1024mb ram hast und zwei vms laufen. beiden vms teilst du nun 768mb zu. das host-system braucht vielleicht 200mb. dann hat jeder gast etwa 400mb für sich und weitere 350mb teilen sich die beiden gäste. dass sowas zu verzögerungen im bereich der 350 geteilten mb liegt leuchtet sicher ein.
komplexer wird die sache, wenn man weiß, dass jedes system genau soviel ram kriegt wie es braucht. also das host-system 200, jeder gast 768 und dann kein speicher fest einem system zuzuordnen ist, sondern die effektive aufteilung -- und entsprechend eine auslagerung ungenutzten aber belegten speichers auf die festplatte -- abhängig eben davon ist, ob das system den speicher gerade aktiv beackert oder einfach nur in beschlag genommen hat.

guck dir an, wieviel ram dien host-system zieht. ich würde bei nem windows xp mit 300mb anfangen, vielleicht etwas drüber. die differenz zwischen dem was du hast und dem was dein host-system brauchst kannste dann nach belieben auf die gäste verteilen. bei 512mb physischem ram solltest du also an alle deine laufenden gäste zusammen nicht mehr als 200mb verteilen.

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Beitragvon Jens1984 » 01.03.2006, 13:50

Die Testmaschine hat derzeit 512 MB Ram, und nur einen VMWare Client am laufen (Windows XP mit 128 MB Ram)

Also hat das Host Sstem ebenfalls noch 384 MB Ram dafür das es nichts tun muss auser VMWare zu Hosten.

Sollte für Test ausreichen.

Bei einem anderen VMWare welcher 4 GB Ram und 4 Prozessoren hat, haben wir das selbe Problem festgestellt.

Der Punkt ist ja auch, sobald die eigentlich Windows Installation in der VmWare startet (Hardware Erkennung, Netzwerk konfigurieren etc....) läuft alles wie gewhohnt ab. Ist auch in 30 MIn alles erledigt. Während der File Copy Phase vom Netzlaufwerk des BS auf den Client braucht etwa 2 Stunden - das läuft ja noch alles unter Dos.

Nun wenn ich das selbe am richtigen Client mache, mit nur 300 MHz und 128 MB Ram ist der Rechner in 10 Minuten mit dem kopieren fertig. Nur in der VMWare benötig das kopieren eine Ewigkeit :-(

Habe bereits was im VMWare Forum gelesen das es Probleme gibt beim Einsatz mit der Emm386.exe geben kann, welche auch bei uns verwendet wird.
Ich habe diese nun mal nicht verwendet und das Problem ist das selbe.

Gruß Jens

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Beitragvon Jens1984 » 01.03.2006, 14:34

Hallo zusammen,

so habe mal nen Screen erstellt in welchem der Kopiervorgang sehr lange dauert.

Das Problem ist aber nicht die Datei :D, sondern bei allen von 0 - 100 %

Das ganze dauert im Schnitt 2 Stunden.

Das Hostsystem ist während dessen mit 100 % CPU Auslastung beschäfitg. Sobald er dort fertig ist, haben wir wieder gewohnte 10 - 20 % auf dem Server.

Also arbeiten auf dem Server ist fast aussichtslos :-(

Gruß Jens
Dateianhänge
Screen.GIF
Screen des Kopiervorganges
Screen.GIF (10.08 KiB) 2011 mal betrachtet

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Beitragvon al!ve » 01.03.2006, 15:23

ich würde vermuten, dass windows wärend der installation die netzwerkkarte mit minimalkonfiguration fährt. 10mbit simplex oder sowas. zudem kommt eine recht unwirtschaftliche aufgabe: daten von einer festplatte lesen, durchs netzwerk schleusen und wieder auf dieselbe festplatte schreiben -- physisch ist es nämlich genau dieses vorgehen. Ich würde ihnen empfehlen, die installation von einer cd durchzuführen. um für spätere tests nicht ein komplettes system exakt so zu installieren wie das letzte -- da in der vm weitgehend dieselbe hardware zur verfügung steht wird es bis zum ersten windows-start nämlich auf genau das rauslaufen -- würde ich die vm nach dem ersten start herunterfahren und die vmdk-datei sichern. je nachdem wie "tief" oder "oberflächlich" ihre tests sind könnten sie die sicherung der vmdk-files auch erst auf die zeit nach der treiberinstallation und windows-aktivierung verschieben, dann fallen diese schritte biem nächsten mal auch weg.
um eine neue vm aufzusetzen nun einfach im vmwäre-menü eine neue vm erstellen und anstatt eine neuen festplatte anzulegen eine kopie der gesicherten vmdk-files einbinden.

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Beitragvon Jens1984 » 01.03.2006, 16:09

al!ve hat geschrieben:ich würde vermuten, dass windows wärend der installation die netzwerkkarte mit minimalkonfiguration fährt. 10mbit simplex oder sowas. zudem kommt eine recht unwirtschaftliche aufgabe: daten von einer festplatte lesen, durchs netzwerk schleusen und wieder auf dieselbe festplatte schreiben -- physisch ist es nämlich genau dieses vorgehen. Ich würde ihnen empfehlen, die installation von einer cd durchzuführen. um für spätere tests nicht ein komplettes system exakt so zu installieren wie das letzte -- da in der vm weitgehend dieselbe hardware zur verfügung steht wird es bis zum ersten windows-start nämlich auf genau das rauslaufen -- würde ich die vm nach dem ersten start herunterfahren und die vmdk-datei sichern. je nachdem wie "tief" oder "oberflächlich" ihre tests sind könnten sie die sicherung der vmdk-files auch erst auf die zeit nach der treiberinstallation und windows-aktivierung verschieben, dann fallen diese schritte biem nächsten mal auch weg.
um eine neue vm aufzusetzen nun einfach im vmwäre-menü eine neue vm erstellen und anstatt eine neuen festplatte anzulegen eine kopie der gesicherten vmdk-files einbinden.


Das schreiben sollten dennoch schnell genug gehen, den sonst ist wohl eine 4 Prozessoren Maschine mit 4 GB Ram nicht das Geld wert.

Warum tritt das Problem dann nur in dieser Dos Phase auf? Warum nicht auch unter Windows wenn ich vom einen VMWare CLient etwas auf den anderen kopiere?

Da ich auch verschiede VMWare neu installieren muss, da ich Anpassungen an der Windows Konfigurationen vornehme, welche bei uns über eine Softwareverteilung verteilt werden, sind Images hierbei Tabu. Daher ich nutze VmWare um Konfigurationen Software etc... zu testen um diese später Reibungslos ins Produktivnetz zu integrieren.

Das Problem besteht ja nur in der File Copy Phase!

Gruß Jens

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Beitragvon al!ve » 01.03.2006, 17:41

wie schon gesagt. wenn das die zeit ist, in der sich das setup-system die daten aus dem netzwerk holt und für diese zeit nur 10mbit zur verfügung stehen weil windows den richtigen treiber nicht kennt kann das n quad xeon mit 16gb ram sein, es wird nicht schneller gehen als 10mbit. 75mb pro minuten im berstfall, eher die hälfte bis drunter.

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Beitragvon Jens1984 » 01.03.2006, 19:13

Selbst bei 10 MBit währen die 532 MB schnell kopiert :D

Das würde keine 2 Stunden dauern :D

Also kann ich mir dies nicht wirklich als Fehler vorstellen, da es vorallem bei allen normalen Fat Clients bei über 800 unterschiedlicher Typen und auch verschiedener Server nicht gibt. Nur bei VMWare :D


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