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Linux-Filesystem, beste Methode

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware GSX Server und VMware Server 1.

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Linux-Filesystem, beste Methode

Beitragvon jochenthomas » 21.02.2006, 09:59

Hallo,
ich bin ein wenig unsicher.
Für einen Linux-basierten Messageserver suchen wir eine Lösung, die die User-Daten vom eigentlichen Host separieren (wegen einfachen Backups usw.).
Im Einsatz ist als Guest CentOS auf einem Windows2003-ServerHost mit typischen Windows-Partionen (HPFS/NTFS).

Der Support des Message-Systems schrieb in Bezug auf virtual Servers:
because of the unique way we architect our message store, file locking must be working on the underlying filesystem - this might cause issues with some network-based filesystem technologies, e.g. early versions of the NFS client in the 2.6 kernel series did not support locking in a correct, failsafe and performant way.

Meine Frage ist nun, wie ich eine sinnvolle Storage-Umgebung herstellen kann, die das absichert.
a) ich könnte einfach eine Linux-Partition erstellen
-- in diesem Fall kann ich diese aber nicht unkompliziert sichern
-- es wäre aber wohl sehr sicher und schnell
b) ich könnte eine neue virtuelle Linux-Festplatte kreieren
-- lässt sich wunderbar sichern (da nur eine Datei in der Windows-Umgebung)
-- aber wohl Performance-Probleme

Gibt es ein Mittelweg?
Ich suche irgendwas, wie eine virtuelle Festplatte, welche mit Windows-Backup-Methoden gesichert werden kann aber eigentlich ein hardwarebasiertes Linux-Filesystem darstellt.

Und auch eine generelle Frage, gibt es soetwas wie eine Performance-Berechnung für VM's? Beispiel: Wenn man unter W2003-Server eine GSX installiert und keine wesentlichen Dienste laufen hat, beträgt der Performance-Verlust für das Guest-BS nur xxx Prozent...

Vielen Dank für einige Ratschläge.
jochen

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Beitragvon minimike » 21.02.2006, 15:51

Als Dateisystem wäre XFS zu empfehlen. Die Hilfsprogramme (xfsprogs) bieten von Haus aus ausgezeichnete Backupmöglichkeiten. Ansonsten gibt es noch Produkte wie Arconis oder Arcenea oder wenn es kostenlos sein soll Backula...
Damit lassen sich Backups auch per Cronjob auf einen NFS oder SMB Share auf dem Windowshost ablegen. Ab Windows 2000 kann der NFS Server im SFU Packet von Microsoft nachinstalliert werden. Weiteres auf der Homepage bei Microsoft, Stichwort SFU. Oder SMB/CIFS im Windows Netzwerk. Eine weitere Alternative wäre natürlch das das Benutzerverzeichniss in einer Netzwerfreigabe zu stellen

Die virtuellen Platten können auch aufgeteilt erzeugt werden z.B. 4,7 GB pro Datei (default ist 2 GB). Wenn mann sich die Mühe macht lässt sich das auf RW DVD`s brennen.

Von Kernel 2.6.0 bis 2.6.11 hatte sich wahnsinnig viel im Kernel geändert, das Auftreten eines schwer wiegenden Fehlers bei NFS führte zur Einführung des vier stelligen Minorsystems bei Kernel 2.6.8 auf 2.6.8.1. Mittlerweile dominiert aber die Produktpflege du kannst ohne weiteres einen aktuellen 2.6er Kernel einsetzen. Alternativ kannst du ja auch noch einen 2.4er Kernel installieren. NFS 3 ist für beide Kernel stabiel, optional gibts es NFS 4 für Kernel 2.6.xx was aber noch experimentell ist, NFS 4 ist offiziell, soweit ich informiert bin immer noch nicht fertig


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