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Fehler beim Konsolidieren der Festplatten (input/output error)

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Fehler beim Konsolidieren der Festplatten (input/output error)

Beitragvon Super Mario » 03.05.2019, 15:20

Hi,

ich habe aktuell das Problem dass meine VM mehrere Snapshots hat welche sich nicht konsolidieren lassen.
Das Ganze war wie folgt. Nach einem Neustart der VM kam diese mit einem "missing OS" nicht mehr hoch.
Also haben wir den MBR repariert.
Danach startete die Maschine. Lief ein wenig und ging dann aus.
VMWare hat dann wegen Redo Protokollen gemeckert.

Mit einem Rechtsklick auf die VM waren unter "Snapshots" auch welche vorhanden. Zwar kryptisch bezeichnet, aber was Acronis halt so macht...
Wir haben dann einen neuen Snapshot erfolgreich erstellt und dann über "alle löschen" alle gelöscht.
Danach wollte noch die Konsolidierung durchgeführt werden und genau hier gibt es Probleme.

Die Konsolidierung läuft ca. bis zur Hälfte und fällt dann auf die Nase mit "Fehler beim Konsolidieren der Festplatten 5(input/output error)"
Darauf hin haben wir versucht mit VMWare Converter die Maschine zu konvertieren -> Bricht auch bei der Hälfte ab.
Die VM in einen zweiten Datastore kopieren und dort zu konsolidieren klappt auch nicht -> gleicher Fehler.

Ich kann die VM aktuell starten und sie läuft aber lassen will ich das natürlich nicht so.

Kann mir jemand sagen wie ich die Platte von den Snapshots befreien kann? Oder Hat jemand eine andere Lösung?

Besten Dank.

IO Fehler.PNG

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Re: Fehler beim Konsolidieren der Festplatten (input/output error)

Beitragvon JustMe » 03.05.2019, 15:58

Ich persoenlich wuerde zunaechst einmal versuchen herauszufinden, welche der Dateien den I/O-Error hat.
Dazu die Dateien einzeln auf der Kommandozeile (und keinesfalls im Datastore Browser) in einen anderen Datastore kopieren.
Danach weiss man, ob die Basis-Datei (_1-flat.vmdk) oder eine der Snapshotdateien (_1-00000x-delta.vmdk) den Fehler hat.
Daraufhin untersucht man die Snapshot-Reihenfolge (Basis->1->3->5, oder vielleicht doch anders).

Ab hier gibt's dann zuviele alternative Fakten, aeh, Wege, wie man weiter vorgehen sollte, als dass ich die hier zum jetzigen Zeitpunkt einzeln beschreiben wollte :-)

Vielleicht nur als Stichpunkte:
- auf einen der Snapshots verzichten
- per ddrescue versuchen, zu retten, was zu retten ist
- continuum kontaktieren
- ...

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Re: Fehler beim Konsolidieren der Festplatten (input/output error)

Beitragvon Super Mario » 03.05.2019, 16:48

Hi,

puhh... deine Antwort wirft bei mir mehr Fragen auf als Sie beantwortet :grin:

Wie verzichte ich denn auf einen Snapshot? Die hängen doch voneinander ab!?
Ich mache nun erstmal ein Backup der ausgeschalteten Maschine (kann nicht schaden)

Gibt es nicht die Möglichkeit per vmkfstools die Dateien zu reparieren?

Grüße

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Re: Fehler beim Konsolidieren der Festplatten (input/output error)

Beitragvon JustMe » 03.05.2019, 17:09

Ja, die Snapshots haengen voneinander ab. Aber nicht komplett kreuzweise, sondern in einer Kette. Und wenn z.B. ein Kettenglied defekt sein sollte, dann kann man versuchen, die Kette durch Entfernen des Gliedes zu reparieren, denn die anderen Glieder der Kette sind ja (meistens...) nicht defekt.

Ein Backup wird voraussichtlich leider auch scheitern, aber der Versuch sollte nicht schaden.

Denn: Weder das Backup noch vmkfstools koennen physische Fehler des Datentraegers (aka I/O Errors) reparieren. Leider...

Solange die VM noch (bzw. wieder) laeuft, koenntest Du auch versuchen, die (wichtigen) Daten aus der VM heraus per Netzwerk irgendwo anders hin zu kopieren.

PS:
Mir kam gerade in den Kopf beim Reflektieren Deiner bisherigen Einlassungen hier im Thread:
Um es ganz deutlich zu schreiben: Der I/O-Error deutet klar wie dicke Tinte auf den erwaehnten physischen Fehler des Datentraegers hin, und nicht auf einen "logischen" Fehler der Snapshot-Verwaltung, den man durch irgendwelche Konfigurierung verschwinden lassen koennte.

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Re: Fehler beim Konsolidieren der Festplatten (input/output error)

Beitragvon continuum » 03.05.2019, 18:19

Hallo
Bei I/O errors kann man in der Regel alle Verfahren die der ESXi selber anbietet vergessen - die werden alle fehlschlagen sobald sie auf die Stelle mit dem I/O error treffen.
Da du die VM aber noch selber starten kannst empfehle ich dringend folgendes Verfahren:
Gib der VM eine weitere Festplatte - genau so gross wie die bereits vorhandene.
Dann bootest du die VM in eine Linux LiveCD und clonst Platte zu Platte mit ddrescue. Ganz wichtig dabei ist mit ddrescue ein copy.log anzulegen.
Der Befehl sieht dann in etwa so aus: (vorhandene Platte wird als /dev/sda und die neue als /dev/sdb erkannt - sollte per fdisk -l verifiziert werden !!!
ddrescue /dev/sda /dev/sdb /tmp/copy.log
Wenn alles klappt ist die zweite Platte eine funktionierende Kopie der VM - allerdings mit konsolidiertem Snapshot.
Wenn das fehlschlaegt, sollten dabei nur kleine Fehlerstellen auftreten - so dass die gesamte VM trotzdem nutzbar bleibt.
Ich hab das schon zigmal gemacht - meiner Meinung nach ist das DIE Methode fuer deinen Fall.
Warte damit nicht unnoetig - I/O errors auf VMFS-basis neigen zur unkontrollierten Vermehrung = besser wird es von selbst nicht !

Falls du dich nicht selber ran traust - ruf einfach an.


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