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Wie überzeugen? - bitte um Hilfe

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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Wie überzeugen? - bitte um Hilfe

Beitragvon 2search » 18.11.2005, 07:48

Hallo Leute,

also, ich arbeite in einer IT Abteilung mit ca. 30 Leuten, abgesehen von den Aussenmitarbeitern...mit VMWare Workstation hab ich soweit beste Erfahrungen gemacht und möchte nun mit Hilfe eines ESX Servers (oder mehrerer) zumindest eine Testumgebung (und evtl. spätere Einbindung in den Produktionsbetrieb) aufbauen; hab auch schon mit meinem Abteilungsleiter gesprochen, der momentan auch nicht so ganz von dem überzeugt ist(weil er sich mit sowas noch nie auseinander setzte) und er meinte ich solle es wäre am klügsten mit ner Präsentation die Möglichkeiten die uns ESX bietet, den Leuten schmackhaft zu machen. Deshalb würde ich euch um Ratschläge bitten; hat sowas vielleicht schon mal jemand gemacht?

Warum habt ihr in eurem Bereich ESX eingeführt? Was sind die großen Vorteile gegenüber normalen systemen? Bzgl. Ausfallsicherheit, warum ist ESX besser als normale Systeme?

etc. etc. etc.....

vielen dank für eure Hilfe,
der *hoffentlichbaldmitESXarbeitende*2search

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Beitragvon Mandox » 18.11.2005, 07:54

Es ist recht einfach jemanden einen ESX Server schmackhaft zu machen.
Die ganze sache läuft "ähnlich" wie bei Citrix.
Du sparrst ungemeine Kosten, doch niemand kennt sich am Anfang mit aus. :-)

ESX lohnt sich, wenn ihr Server habt, die eine Auslastung nur in der Nacht haben, der andere eine Auslastung am Mittag und der andere am Morgen.

So ungefähr mal das Beispiel. So, was kosten 3 Server?
Was kostet ein ESX Server?

So fängt alles an... und das mal hoch gerechnet....
Google einfach auch mal unter dem Begriff TCO (was ja für die meisten ausschlaggebend ist)

Ps. was seit ihr denn für ein IT-Dienstleister?

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Beitragvon 2search » 18.11.2005, 08:59

Hi,

ich arbeite in der EDV Abteilung einer Lehranstalt - sprich wir haben derzeit jede Menge Server, die Auslastung vieler ist jedoch nicht immer vorraussehbar, weil die Server manchmal auch über Nacht bzw. am wochenende arbeiten müssen - mal lungern die einfach nur so rum, dann müssen sie wieder voll ackern - man will quasi immer gewisse Sicherheitsgrenzen in der auslastung miteinberechnet lassen....

Ich sah meine momentane Chance mehr darin, das wir als Testgeräte fast keine Hardware zur Verfügung haben - und wenn, dann is die a) immer vergriffen oder b) so veraltet, das sie unter jeglicher Spezifikation der zugehörigen Anwendung ist....

Deshalb dachte ich an einen ESX - 4 CPU min. ???? Max Ram, usw....is natürlich ne Frage der Kosten - wobei es momentan an der Überzeugung der Kollegen liegt, um das Geld mach ich mir vorerst noch keine Gedanken...

Bzgl. der Auslastung dachte ich evtl. an die Möglichkeiten der Virtual Center Software im Zusammenhang mit mehreren ESX - soweit ich das verstanden habe, kann diese doch innerhalb von kürzester Zeit die stark ausgelastete VM auf einen anderen ESX verschieben, um den vorherigen ESX zu entlasten - richtig?

mfg,
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Beitragvon joe.hidden » 18.11.2005, 13:35

was das vrschieben angeht:

entscheiden und anstossen musst du das noch selber (ändert sich aber mit VC 2.0 ab nächstem jahr). verschieben geht dann automatisch.

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Beitragvon Tschoergez » 18.11.2005, 13:51

Gerade was eine Testumgebung angeht, bietet VMware Vorteile. Es können in minuteschnelle fertige Virtuelle Maschinen bereitgestellt werden, ohne dass Du neue Hardware brauchst.

Und Du kannst schon fertige Vorlagen machen, also bspw. ein Linux-Server mit Debian, oder Windows Rechner, die mit Sysprep zum kopieren vorbereitet wurden.

Bei uns an der Hochschule war das das auschlaggebende Argument, weil so Projektgruppen mit (virtuellen) Rechnern versorgt werden konnten, ohne zusätzliche Kosten.

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Beitragvon Herbert » 18.11.2005, 17:20

Testumgebung, ein optimaler Einsatzfall für VMware:

+ schnelle Bereitstellung von Testmaschinen über Schablonen
+ einfache Sicherung der Testmaschinen
+ einfache Rücksprungmöglichkeit nach fehlerhaften Tests / Installationen
+ ausreichende Leistung, weil eben keine Produktionslast drüber läuft
+ Einsparung von Investitionskosten (mehrere Maschinen auf einem Server, Infrastruktur)
+ Einsparung von Unterhaltskosten (Hardwarewartung, -betriebskosten)
- Single Point of Failure

Sicher gibts noch einige weitere Argumente. In unserer Test- und Entwicklungsumgebung hat VMware jedenfalls voll eingeschlagen: Start des Einsatzes 2003, zur Zeit ca. 120 VMs auf 5 Servern, ein sechster wird gerade bestellt. Mittlerweile findet VMware auch auf Produktivsystemen Einsatz.

Gruss
Herbert

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Beitragvon delta » 20.11.2005, 16:04

HALLO;

nur ne blöde Frage, täts nicht für den Anfang ein GSX , da ist der Anschafungswiederstand nicht so hoch .

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Beitragvon 2search » 21.11.2005, 08:45

hi,

danke schon mal für eure Tipps ;)

bzgl. GSX - ich bin (bald) VMTN Subscriber - darin ist eine ESX Lizenz enthalten - die würde ich verwenden - es geht in erster Linie darum das ich die nötigen Mittel für die Hardware zur Verfügung gestellt bekomme....

mfg,
2search

P.S: Bin für weitere Argumente natürlich noch immer sehr dankbar ;)

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Beitragvon USBoverIP » 24.11.2005, 21:00

habe gerade mit den vmtn lizenzen angefangen, es genügt völlig einen recht einfachen server zu kaufen, ich bin äußerst angenehm überrascht wie WENIG CPU der esx braucht.

Habe zum testen eine Dell 2850 mit 2x2.8 GHz PIV und 4 GB RAM und eine zweiten Dual-Port Intelkarte beschafft.

Kosten: gerade 2,5k EUR incl 2x 146 GB Platten und 3 Jahren Business Vor-Ort Service.

Gut, ich hatte noch 4x146 GB liegen, die habe ich dann da reingesetzt, brauche die aber nicht wirklich im moment...

Das sind nicht wirklich große kosten, und Du hast dann auch 4 logische CPU (geht mit der VMTN.Lizenz, die ist auf 2 phys. CPUs beschränkt..)

7 Windows 2003 Server kein Problem... einer davon schaufelt im Moment 100 MBit Dauerlast ins Netz....

Kurzum ICH BIN BEGEISTERT! obwohl manche der server recht spartanische Speicherausstattungen haben. Aber es ist ja halt auch kein Produktivsystem auf dem 50 oder 100 User arbeiten...


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