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VMWare Workstation - Sichern von VMs

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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VMWare Workstation - Sichern von VMs

Beitragvon Gawan » 05.04.2014, 20:59

Hallo,

ich habe eine Firmenlizent für VMWare Workstation 9 und habe 6 VMs auf einem kleinen Server unter Windows 7 laufen.

Zum Sichern mache ich im Moment 1:1 Kopien der laufenden VMs mit TrueImage 2013.
Dabei sichere ich einfach den kompletten VM-Ordner ohne die VM herunterzufahren.

Dazu habe ich jetzt einige Fragen:

Ist das grundsätzlich eine gute Lösung einfach alles zu sichern ? Oder gibt es eine bessere Möglichkeit eine laufende VM zu sichern ? Abdrehen und sichern kann ich die VMs leider nicht, weil sie produktiv rund um die Uhr in Verwendung sind.

Muss ich immer alle Files sichern, oder kann ich z.B. die VMEM-Datei ausnehmen um Platz zu sparen ?

Gibt es eine bessere Software für diesen Zweck oder ist TrueImage soweit schon in Ordnung ?

lG
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Re: VMWare Workstation - Sichern von VMs

Beitragvon mbreidenbach » 05.04.2014, 22:00

Man könnte stattdessen auch was richtiges machen.

Workstation ist für Test und Entwicklung gedacht. Sichern laufender VMs ist hier nicht wirklich vorgesehen. Wenn man die nichtproduktiven VMs runterfährt kann man die prima sichern.

Für Produktivumgebungen gibt es ESXi und vSphere.

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Beitragvon Gawan » 05.04.2014, 22:23

Und mit Sexismus bzw. vespere kann man dann im Betrieb sichern ?

Gibt es da zusatzsoftware ?

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Beitragvon mbreidenbach » 05.04.2014, 22:35

Da gibts dann Backupsoftware bei der die Hersteller meinen das könnte tatsächlich funktionieren.

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Beitragvon Gawan » 05.04.2014, 23:05

Und wie kann ich das jetzt verstehen ?

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Beitragvon irix » 06.04.2014, 01:08

VMware VDP, Veeam, vRanger, sowie die klassischen mit Support fuer VMware vSphere.

Gruss
Joerg

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Beitragvon bits75 » 06.04.2014, 17:04

Du machst also ein ein Fullbackup Deines Hosts?
Das klappt auch wenn die VM´s noch laufen?
Ich habe mich das bislang nicht richtig getraut ;)

Was passiert mit den laufenen VMs ... bemerkt man das nicht? Frieren die nicht ein?
Hast du schonmal versucht eine VM aus dem von Acronis erstellen Backup wieder ans laufen zu bekommen?

Liebe Grüße
Seb

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Beitragvon irix » 06.04.2014, 17:43

Die Wege waeren eigentlich die gleiche wie auch unter vSphere. Man muss einen VM Snapshot erstellen der Konsistenz schafft und hat dadurch einen Dateistand welcher sich nicht aendert.

Ich kenne aber kein Produkt welches das fuer VMware Workstation so macht. Wie schon angemerkt ist es ja nicht der Einsatzweck.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Dayworker » 06.04.2014, 18:55

Mir ist für die WS ebenfalls kein Produkt bekannt. Man kann das nur manuell scripten, sprich Snapshot per "vmrun" anlegen, daß gute alte "ntbackup" oder ein Produkt nach Wahl drüberjagen und dann den Snapshot wieder einpflegen.

Das Fullimage ist dank Schattenkopien zumindest ab WinXP als Host-OS oder einem beliebigen Copy-on-Write-Dateisystem unter Linux nicht das Problem. Die VM läuft während dessen wirklich weiter oder zumindest solange genügend freier Platz vorhanden ist, um alle sich ändernden Sektoren aufnehmen zu können. Problematisch wird es erst beim Wiederherstellen, denn dann ist die VM ja aus und beim Starten beschweren sich zumindest Win-VMs, daß sie nicht sauber heruntergefahren wurden und per Scandisk verarztet werden wollen. Wenn in der VM eine DB lief, dürfte diese dann mit grosser Sicherheit auch unvollständige Datensätze enthalten und selbst ohne DB sind Inkonsistenzen beim Datenbestand zu erwarten. Im Prinzip hast du es dann hier mit denselben Folgen zu tun, die dir auch auf jedem anderen Rechner blühen würden, wenn unvermittelt der Strom ausfällt oder die Reset-Taste gedrückt wurde.

Alles in allem würde ich daher von einem Komplettimage bei laufenden VMs abraten.

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Beitragvon Gawan » 07.04.2014, 10:24

OK, ist mir soweit klar ... aber ich hab derzeit nunmal VMWare Workstation 9 laufen und darin ein paar VMs.

Wie kann ich die am saubersten backupen ?

Mit "vmrun snapshot" in einem "Backup"-Subfolder der VM einen Snapshot ablegen und diesen im Anschluss sichern ?
Da sichere ich dann ja nur die Platte, oder ? Keine VMEM-File ...

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Beitragvon irix » 07.04.2014, 10:31

Gawan hat geschrieben:OK, ist mir soweit klar ... aber ich hab derzeit nunmal VMWare Workstation 9 laufen und darin ein paar VMs.

Wie kann ich die am saubersten backupen ?

Mit "vmrun snapshot" in einem "Backup"-Subfolder der VM einen Snapshot ablegen und diesen im Anschluss sichern ?


Nein. Snapshot der VM machen und dann die Basis Platte sichern. Im VMware Umfeld muss man sich vorher einigen was man mit Snapshot genau mein bzws. wissen das die Snapshotdatei die lfd. Aenderungen aufnimmt und diese somit gerade nicht gesichert werden kann.

Da sichere ich dann ja nur die Platte, oder ? Keine VMEM-File ...


Haeh? Du sicherst was immer du deinem Backupprogramm sagst. Ansonsten kann ich nur sagen das die VMEM unwichtig ist.

Gruss
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Beitragvon Gawan » 07.04.2014, 10:55

Wenn ich einen "Snapshot" mache, dann erstelle ich ein zusätzliches File in dem die laufenden Änderungen abgelegt werden und parallel dazu kann ich die Original-Platte sichern ?
Gut ... aber wie sage ich dem vmrun, dass ich mit dem Backup fertig bin und er das snapshoten wieder beenden kann und die Änderungen ins Original übernehmen ?


Ich dachte mir, ich sichere nur die Snapshotplatte, aber wenn das anders läuft ist die Frage wohl hinfällig.

Trotzdem ... es reicht die Basisplatte VMDX (oder so) zu sichern, die VMEM brauch ich gar nicht ?

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Beitragvon irix » 07.04.2014, 11:08

Gawan hat geschrieben:Wenn ich einen "Snapshot" mache, dann erstelle ich ein zusätzliches File in dem die laufenden Änderungen abgelegt werden und parallel dazu kann ich die Original-Platte sichern ?


Ja du sichertst NUR die Original Platte und nicht die "Delta", so wollen wir sie mal nennen, da diese sich ja Fortlaufend veraendert.

Gut ... aber wie sage ich dem vmrun, dass ich mit dem Backup fertig bin und er das snapshoten wieder beenden kann und die Änderungen ins Original übernehmen ?


Na einfach wieder aufrufen und ihm sagen das er den Snapshot "loeschen" soll.


Ich dachte mir, ich sichere nur die Snapshotplatte, aber wenn das anders läuft ist die Frage wohl hinfällig.

Trotzdem ... es reicht die Basisplatte VMDX (oder so) zu sichern, die VMEM brauch ich gar nicht ?


*.vmdk (aber nicht die Delta)
*.vmx
*.nvram *1
*.log *1

Die *1 sind schoen wenn man sie hat aber nicht Kriegsentscheidend. Die VMEM enthaelt den lft. Arbeitsspeicher und der ist bei einem Restore nun weniger wichtig.

Sind die VMs irgendwie wichtig ausser das sie 24/7 im Betrieb sein muessen? Falls ja nochmal der Hinweis das es ganz falsch umgesetzt wurde. Du hast Desktop Hard- und Software sowie Produkte welche sich nicht extrem gut Automatisieren lassen bzw. du must selber etwas Scripten weil es dafuer keine vorgefertige Loesung gibt.
Im geschaeftlichen Umfeld kenne ich nur Leute welche sich nicht taeglich mit ihrem Backup beschaeftigen wollen. Regelmaessige (Test) Restores und das moeglichst Einfach und Zuverlaessig.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Gawan » 07.04.2014, 11:17

Ok, das werd ich dann mal testen ...


Ja, eine VM ist absolut produktionskritisch, ich hab eine HP Workstation mit VMWare Workstation 9 drauf.
Leider ist unser IT Dienstleister so sch***, dass wir innerhalb von 6 Monaten keinen Produktivserver bekommen, daher muss ich immer wieder mal auf sowas ausweichen ...

Es sind nur übergangslösungen, aber ich bin trotzdem darauf angewiesen dass das Zeug läuft - Standzeiten bis max. 4 Stunden sind im Rahmen, darüber nicht mehr

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Beitragvon irix » 07.04.2014, 11:23

Wenn du nun gesagt haettest das die GF nichts bewilligt bzw. sich uneinsichtig zeigt haette ich das ja verstanden aber das es am IT Dienstleister liegen soll ist eine Begrundig welche man eher selten hoert.

Wenn die VM permanent in einem Snapshot laufen wuerde* und man zur Sicherung einen neuen erstellt dann koenntest du den "alten" Quasi sichern und haettest eine Inkrementelle Sicherung. Aber bis du das alles gescriptet, getestet hast vergeht einige Zeit.

* Man moechte das aber nicht.

Nun gut. Es sollte nun alles gesagt sein.

Gruss
Joerg

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Beitragvon continuum » 07.04.2014, 11:41

rollingTier0.uid = "1"
rollingTier0.interval = "Wert"
rollingTier0.maximum = "1"
rollingTier0.live = "false"
rollingTier0.clientFlags = "8"
rollingTier0.displayName = "AutoProtect Snapshot"
snapshot.numRollingTiers = "1"

die Einstellungen ergeben einen rollenden Snapshot - mann kann dann die Base-vmdk praktisch immer weg kopieren.

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Beitragvon Gawan » 09.04.2014, 15:25

Danke für die Info .... aber wie und wo baue ich diese Parameter ein ? :)

Derzeit startet nach dem Hochfahren des Servers dieses Skript die VM "C:\`..... \"vmrun -t ws start "e:\WorkingDir\vm\db-server\db-server.vmx"

Kann ich die Parameter da irgendwo einbauen oder wo ghören die hin ?

lG
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Beitragvon irix » 09.04.2014, 15:27

Die wuerden in die *.vmx gehoeren.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Gawan » 23.04.2014, 08:41

Hallo,

ich hab die Zeilen jetzt einfach in die VMX ganz unten unter "usb_xhci:4.parent = "1"" reinkopiert und versucht die VM zu starten.

Dann kommt allerdings gleich ein Popup mit: Configuration file problem

Hab ich was falsch gemacht ?

lG
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Beitragvon irix » 23.04.2014, 08:50

Was soll die Anweisung denn machen und wo ist der Zusammenhang mit deinem Backup?

Gruss
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Beitragvon Gawan » 23.04.2014, 09:03

Hallo,

laut continuum nachen diese Einträge folgendes:

"die Einstellungen ergeben einen rollenden Snapshot - mann kann dann die Base-vmdk praktisch immer weg kopieren."

Das Ziel ist so einen rollenden Snapshot zu erstellen und einmal täglich die VMDK wegzusichern ...

lG
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Beitragvon continuum » 23.04.2014, 10:40

Hallo Jörg

die vmx-Parameter beschreiben eine pfiffige Autoprotect-Konfig.
Die habe ich mir mal ausgetüfftelt als ich einen Verriss von Autoprotect im VMTN posten wollte.

Die VM hat dann genau einen Snapshot - nur eiinmall pro Zeitintervall gibt es kurzfristig noch einen zweiten zur Konsolidierung.

Wenn man das konsequent so laufen lässt kann man sicher sein, dass die Snapshots nie zu viele werden und alle scön klein bleiben.
Die Basisplatte wiederum ist kopierbar während des ganzen Intervalls.
Nur während der kurzen Konsolidierungsphase sollte man sie nicht weg sichern.

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Beitragvon Gawan » 23.04.2014, 14:36

und warum bekomme ich dann einen Fehler beim Starten der VM ? :)

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Beitragvon Dayworker » 23.04.2014, 15:57

Wird beim VM-Start bereits ein "vmware.log" angelegt?
Falls ja, verlinke dieses bitte auf einen Freehoster (unser Forum gestattet keine Anhänge mehr) und falls nein, poste mal den kompletten Inhalt der VMX-Datei.

Womit hattest du eigentlich die VMX-Datei editiert?
Hoffentlich mit einem reinen ASCII-Editor wie Notepad++. Anderfalls hat dein verwendeter Editor irgendwelche Formatanweisungen mit in die VMX-Datei geschrieben und die gehören da nicht rein.

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Beitragvon Gawan » 23.04.2014, 21:27

Hallo,

ja es wird sofort eine 270 KB große vmware.log erstellt - die sieht so aus:

http://ul.to/cp2m4cv7

Die VMX editiere ich immer nur mit dem windows eigenen ASCII-Editor


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