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Fehler>NFS>Datenspeicher voll obwohl nicht voll>VM'

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Fehler>NFS>Datenspeicher voll obwohl nicht voll>VM'

Beitragvon UrsDerBär » 16.07.2013, 13:23

Hallo Leute,

ESXi: 5.1 Build 799733

Jetzt hat es mich auch mal erwischt. Mein erstes wirkliches Problem mit VmWare.

Der Host meldete (bzw. eine VM), dass kein Speicherplatz mehr verfügbar ist. Das stimmt aber nicht wirklich, es ist noch genügend da und Snapshots werden auch keine verwendet.

Datenträger ist via NFS angebunden.

Via Retry hat es dann wieder funktioniert, in allen Einstellungen der VM's wird aber bei Festplattengrösse 0 angezeigt, anstelle der richtigen Grösse. Auch waren sie vorher ThinProvisioned (soweit ich mich erinnere) und jetzt steht da thick und lazy.

Im Datenbrowser steht bei Grösse 0 und bei bereitgestellte Grösse die korrekte Grösse.

Die VM's laufen aktuell alle noch, also nichts heruntergefahren. Fragt sich jetzt, was ich tun soll? Versuchen eine aktuelle Datensicherung aus den VM's wegzusichern?
Die NFS-Raw-Files wegkopieren?

Jemand eine Idee was da abgeschossen sein könnte?

Vielen Dank

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Beitragvon nadsas » 16.07.2013, 13:38

melden das alle VMs auf diesem Datastore oder nur die eine ?


Ich würde folgendes versuchen:

1.
deregistrieren der VM aus dem VCenter
Neu registrieren der VM

wenns nicht klappt zu Nummer 2

2.
Migrieren der VM auf einen anderen ESXHost

wenns nicht klappt zu Nummer 3

3.
Die komplette VM in einen anderen Datastore migrieren, dann wird alles neu angelegt.

Hoffe das hilft Dir

gruss
sascha

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Beitragvon UrsDerBär » 16.07.2013, 13:51

Gemeldet hat es nur eine VM. Dies auch nur einmal.

Bei den anderen wird - im Gegensatz zu den Einstellungen - noch die korrekte Grössenangabe im Datastore-Browser angezeigt. Nur bei der betroffenen VM wird ebenfals 0 angezeigt.

Zu deinen Tips: Dazu muss ich die VM aber herunterfahren oder? Das schmeckt mir eigentlich nicht soooo besonders.

Storage-VmMotion oder normales VmMotion gibts hier leider nicht. :-/

EDIT: VMSD-Files aller VM's im Datastore sind leer, die relevanten Zeilen im Log:

Code: Alles auswählen

2013-07-16T09:07:25:75z¦ vmx¦ I120: >>> Error writing log, 505 bytes discarded. Disk full?
2013-07-16T09:07:25.757¦ vmx¦12: MsgQuestion: msg.hbacommon.outofspace reply=0
2013-07-16T09:07:25:757¦ mks¦ W110: MKS REMOTE failed to complete async op for authd connection!
2013-07-16T09:07:25:757¦ mks¦ W110: MKS REMOTE failed to complete async op for authd connection!
2013-07-16T09:07:25:761z¦vmx¦ I120: Tools: tools heartbeat timeout.
2013-07-16T09:23:08.613Z¦mks¦ I120: SOCKET 5 (118) Creating VNC remote connection

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Beitragvon UrsDerBär » 16.07.2013, 14:34

Noch eine Ergänzung:
Habe eine der unkritischen VM's heruntergefahren und wieder gestartet. Die VM kommt wieder problemlos hoch, ohne Fehler. Die Anzeige dieser VM ist auch wieder korrekt.

Fragt sich nun, ob ich mit allen VM's so verfahren kann, inkl. jener die den Fehler ausgelöst hat?!?

Grüsse und Danke

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Beitragvon nadsas » 16.07.2013, 16:43

evtl mal die mgmtservices auf dem esx durchstarten

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Beitragvon Dayworker » 16.07.2013, 22:44

Urs überprüfe doch erstmal über busybox oder SSH, wieviel Platz wirklich noch frei ist. Die Angaben des DS-Browsers sind leider immer noch unbrauchbar.
Ist das NAS der alleinige Speicherort für alle VMs?
Hast du das NAS ggf noch unterteilt, um damit irgendwelche Lockings zu umgehen?

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Beitragvon UrsDerBär » 17.07.2013, 08:09

Guten Morgen zusammen,

Habe die VM erst via Windows Backup nochmals weggesichert und dann den shutdown/reboot ebenfals probiert. Hat ebenfals funktioniert.

Datenbank scheint auch in Ordnung zu sein. Ein Check + Test hat nix zu Tage gefördert. Seltsame finde ich das aber nach wie vor. ;)


Betreffend Platz: Ja der Store hatte definitiv mehr als genügend Platz. Selbst wenn ich alle Brutto-Gewichte zusammengezählt hatte war de ned mal die Hälfte voll. Gleiches Bild ergab sich direkt auf dem NFS.

Dankeschön und schönen Tag ;)

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Beitragvon Dayworker » 17.07.2013, 12:29

Ist über NFS eigentlich auch VMFS in Funktion? Falls ja und der DS von einem VMFSv3 mit seiner anderen Blocksize upgraded wurde, könnte da auch noch das Problem sein.

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Beitragvon UrsDerBär » 17.07.2013, 14:07

Nope unter NFS ist VMFS nicht aktiv.

NFS wird via NTFS auf Server 2012 zu Verfügung gestellt.

Den Verursacher habe ich auch herausgefunden. Der Server hatte auf C zu wenig Speicher aufgrund vieler eingespielter Updates (was da auch immer Ko-Gespeichert wird... unglaublich). Da hatte er keinen Platz mehr für die Vergrösserung der Pagefile. *oops*
Hatte aber scheinbar keinerlei Auswirkungen auf die Datenintegrität.
Hach ich liebe NTFS, ein VMFS wäre nun wohl am Arsch. :grin:

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Beitragvon Dayworker » 17.07.2013, 16:03

Bezüglich der Updates und wenn es den Ordner unter Server2k12 noch gibt, schau dir mal im Win-Ordner das Verzeichnis "SoftwareDistribution" und dort den Download-Ordner an. Je nach OS sammeln sich dort die Updates enbloc. Wir hatten auf Arbeit mal einen XP-Rechner, der mit XPSP2 aufgesetzt wurde und bis zum Schluß inklu SP3 durchgepatcht war, bei dem dieser Ordner mehrere Gigabyte Platz benötigte.
Die unter XP übliche Lösung dafür, den Dienst M$-Updates anhalten und dann den kompletten SoftwareDistribution-Ordner löschen, könnte auch unter 2k12 noch funktionieren.

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Beitragvon UrsDerBär » 17.07.2013, 16:19

Nope, unter 2012 bzw. seit 2008 R2 ist das verhalten mit Systemfiles wie den Windows Updates etwas anders. Man kann da schon in einem Ordner rumlöschen, das ist aber nur im Download-Ordner ratsam um erneutes übertragen der Updatedateien bei fehlerhafter Installation zu erzwingen. Der Grossteil der alten Dateien verbleibt nach der Installation trotzdem im System, was man zu Gesicht bekommt sind Hardlinks. Bringt nicht wirklich etwas diese zu löschen, gibt nur Ärger. Dafür ist das System dadurch wohl etwas stabiler.

Ist mir auch wurscht, ob C nun 40 oder 30 GB gross ist , ist ja eh ne VM. Nur bemerken muss ich es wenn sie voll läuft. Bin aber immer noch Fassungslos wie krank der Speicherbedarf verglichen mit Server 2003 ist. Ohne wesentliches Funktionszuwachs (von Powershell-Applets mal abgesehen, die aber nicht viel Platz brauchen dürften).

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Beitragvon Dayworker » 17.07.2013, 17:12

Richtig krank wird die Geschichte aber, wenn man sich den Post eines M$-Mitarbeiters mal durchliest, in dem dieser die Programmierzustände bei M$ beschreibt. Ich spiele hier auf die beschränkte Funktionalität der CMD an. Laut der Programmiereraussage hätte man eher die Powershell dazugestrickt, anstatt einfach die CMD zu erweitern. Und so ähnlich läuft es ja auch mit Win8, welches sich intern immer noch mit Windows 6.2 meldet...

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Beitragvon UrsDerBär » 17.07.2013, 17:36

Auch wenn das etwas abdriftet:
Win 7 und 8 sind technisch gesehen auch eher Bugfixes/SP's von Vista :D
Klar es kommen ein paar GUI-Features und auch technische Neuerungen (v.a. Storage Spaces) dazu, aber sonst ist da technisch kein wesentlicher Unterschied/Fortschritt. Das ist zumindest meine Meinung wenn man das kritisch hinterfragt.

Zur Powershell:
Powershell ist grundsätzlich meines Wissens eigenständig und meiner Meinung nach nicht verkehrt. Wurde ja immer und ewig rumgejammert, das MS mit seiner CMD so unflexibel sei gegenüber Linux usw. Problem ist nur, dass das Teil unendlich langsam ist, vor allem die GUI welcher darüber gebastelt wurde. Dafür lassen sich aber auch alle GUI-Kommandos in der Powershell gleicher oder gar detailierter umsetzen. Also nicht per se verkehrt.

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Beitragvon Dayworker » 17.07.2013, 18:22

Da du den Thread aufgemacht hast, darfst du auch abdriften...


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