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s3420gp und Megaraid 1015 slow

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s3420gp und Megaraid 1015 slow

Beitragvon migra » 13.07.2013, 11:11

Hallo

ich habe ein s3420gp Board mit 32 GB Ram und 2 Festplatten SATA dieses ist ein Testsystem. Nun habe ich mir einen Megaraid SATA 1015 gekauft und diesen in meinem ESXI 5.1 installiert. Die Festplatten sind als Raid 1 Konfiguriert und der ESXI hat diese auch erkannt und alles funktioniert soweit.

Ich habe mir davon mehr Performache versprochen, nur ist es grotten langsam ein Installation von Windows Server 2008 R2 benötigt gefühlt 2 Stunden auf dem Controller.

Ich habe noch ein SSD hier, würde da eventuell mehr raus zu holen sein falls ich diese an demn Controller hänge?

danke schon mal

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Beitragvon ~thc » 13.07.2013, 12:13

Du hast ein Testsystem mit der beschriebenen Hardware und wünscht dir hohe Performance in Bezug auf die VMs (Installieren, Booten)? Dann schließe die SSD an den onboard-SATA-Controller an und installiere darauf die VMs.

Ein RAID-Controller ist nicht für Performance zuständig, sondern für die Redundanz im Falle eines Festplattenausfalls - dazu gehört, dass ohne BBU der Write-Cache abgeschaltet ist und die Schreibperformance massiv leidet. Wenn die Datenintegrität in deinem Testsystem nicht so wichtig ist, kannst du die RAID-Caches auch ohne BBU und auf eigenes Risiko anschalten.

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Beitragvon JMcClane » 13.07.2013, 12:41

Der Controller besitzt keinen Cache. Somit wird die Performance im RAID1 nicht sehr prall sein, auch wenn der Windows Server direkt drauf installiert würde.

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Beitragvon migra » 13.07.2013, 12:53

Hallo

danke Dir erstmal also würde eine SSD auch nichst bringen Richtig?

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Beitragvon migra » 13.07.2013, 12:59

~thc hat geschrieben:Du hast ein Testsystem mit der beschriebenen Hardware und wünscht dir hohe Performance in Bezug auf die VMs (Installieren, Booten)? Dann schließe die SSD an den onboard-SATA-Controller an und installiere darauf die VMs.

Ein RAID-Controller ist nicht für Performance zuständig, sondern für die Redundanz im Falle eines Festplattenausfalls - dazu gehört, dass ohne BBU der Write-Cache abgeschaltet ist und die Schreibperformance massiv leidet. Wenn die Datenintegrität in deinem Testsystem nicht so wichtig ist, kannst du die RAID-Caches auch ohne BBU und auf eigenes Risiko anschalten.


sorry deine Antwort habe ich überlesen.

Ok ich schließe den Onboard an und installiere darauf und kann den die Vms ja rüber schieben Richtig?

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Beitragvon Dayworker » 13.07.2013, 14:02

Bei einem Raid1 kannst du, wenn überhaupt und vom jeweiligen Controler abhängig, nur eine Verbesserung in Leserichtung erwarten. Die Schreibperformance sinkt sogar etwas unterhalb der einer Einzelplatte, da der Controller ans OS erst dann Vollzug meldet, wenn beide Raidmitglieder ihrerseits Vollzug gemeldet haben.

Einstiegs-Raidcontroller sind bekannt dafür, daß sämtliche Schreibaktionen wesentlich länger dauern, da es bei ihnen keinen Schreibcache gibt und der Plattencache aus Sicherheitsgründen abgeschaltet wird. Die Schreibschwäche betrifft dann nicht nur die Inst sondern auch das Einspielen von OS-Updates. Einige Controller gestatten es jedoch, den Plattencache wieder einzuschalten. Dadurch steigt das Risiko auf einen Daten- und vor allem Integritätsverlust extrem an, in meinem Fall ist der Server aber zumindest über eine USV abgesichert. Aber sobald man über den Raideinsatz nachdenkt, sollte einem auch die Notwendigkeit einer USV bewußt sein.

Die SSD würde ich nicht unbedingt an den MB-Controller hängen. Einige Controller erkennen SSD und könnten dann entweder TRIM ausführen, falls das OS dazu nicht in der Lage ist oder die SSD als Schreibcache einbinden.

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Beitragvon migra » 13.07.2013, 14:27

Hallo

danke Dir erstmal für deine sehr gute Aufklärung zum Thema Raidcontroller. Ich habe schon gelesen das der Controller dieses nicht unterstützt, eine SSD als Cache zu nutzen. So seht es hier jedenfalls http://www.xtremesystems.org/forums/showthread.php?282904-SSD-Caching-on-M1015

Na ja hätte ich mich vorher informiert und so hätte ich für 100€ mehr einen bekommen mit 512KB Cache :( ist halt Lehrgeld.

Wie gesagt ich schalte die SSD nun erstmal an den 1050 an und schaue ob ich damit etwas mehr Performacnce bekomme und installieren tut man ja auch nicht immer zu.
Ich habe den ESXI auf einen USB Stick installiert, gibt es da noch etwas zu beachten?

Gruß

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Beitragvon Dayworker » 13.07.2013, 15:09

Der M1015 wird eigentlich hauptsächlich als HBA genutzt oder auf den IT-Mode umgeflasht, damit man viele einzelne Platten an ein OS wie Solaris, Nexenta etc oder allgemein ZFS weiterreichen kann. Das man den ernsthaft als Raid-Controller in Erwägung zieht, ist mir neu...

Wie bereits gesagt betrifft die Schreibschwäche ja nicht nur die Inst. Sie betrifft sämtliche Schreibaktionen und dazu zählen halt auch Updates. Für meinen H200-Einstiegscontroller finden sich dazu etliche Beschwerden im Web, daß selbst kleinere M$-Updates damit auch schon mal einige Stunden dauern können, obwohl sie vorher auf einem Fake-Raid (Raid vom Chipsatz nur durch Treiber abgebildet) nur wenige Minuten gedauert haben.

Wenn der M1015 keine SSDs erkennt und den Cache trotzdem abschaltet, verlieren viele SSDs noch weit mehr Performance. In diesen Fällen sollte die SSD dann doch an den MB-Controller angeschlossen werden.

Wenn der ESXi auf einem USB-Stick residiert, ist nicht viel zu beachten.
Je nach Stickgrösse wird keine Scratch-Partition angelegt, die ESXi-Logs liegen nur zu dessen Laufzeit im RAM vor, was die Fehlersuche bei Abstürzen verhindert und auf dem Stick kannst du keine VMs ablegen. Stickgrössen über 8GB machen also keinen Sinn und sind in meinen Augen nur Platzverschwendung.

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Beitragvon migra » 13.07.2013, 17:44

Hallo

danke erstmal für deine Anwort

Lt Web kann der Controller wohl Passthrough ohne das man das Gerät flasht, würde dieses was helfen?

Was würdest Du den machen? Zurückgeben kann ich den Controller nicht mehr ist schon über 14 Tage her.

danke Dir

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Beitragvon Dayworker » 13.07.2013, 21:07

Ich habe ja ebenfalls einen Controller ohne Writecache. Das der Controller als kleinstes Modell seiner Reihe über Einschränkungen verfügen würde, war mir jedoch bereits vorher klar. Die Hintergründe für meine HW-Wahl sind im Thread Hardware vs Suche nach der ''Eierlegenden Wollmilchsau'' nachzulesen.
Als Notlösung habe ich zumindest den Plattencache meiner Raid1-Kombo wieder reaktiviert, was mit der USV bei Stromversorgungsproblemen bisher auch ohne Folgen blieb. Der daraus resultierende Unterschied im Schreibdurchsatz ist weniger im Durchsatz an sich als vielmehr dessen Konstanz und vor allem wesentlich zügiger Reaktion auf weitere Schreibaktionen sichtbar. Meine Erfahrungen zu meinem H200-Controller habe ich im Thread Dell T110 II (11.Generation) mal aufgeschrieben.

Zwischen Passthrough bzw bei vielen Controllern dann auch als JBOD bezeichnet im IT- und IR-Mode gibt es keinen mir bekannten Unterschied. Im IT-Mode wird aber sämtliche Raid-Funktionalität komplett rausgeworfen und ein OS kommt dann halt auch nicht mehr auf die Idee, irgendein Raid aufbauen zu wollen.

Wenn dein MB genügend PEG- bzw PCIe_x16- oder zumindest PCIe_x8-Steckplätze hat und sowohl Chipsatz als auch verbaute CPU das Feature VT-d unterstützen und du auch in ECC-RAM investiert hast, könntest du auch über den Aufbau eines ZFS-Server als ultimatives Datensilo nachdenken und über dessen eingebautes iSCSI deinem ESXi ein - dann natürlich mit mehr Platten auszustattendes - sehr performantes Storage anbieten.

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Beitragvon migra » 14.07.2013, 11:20

Hallo Dayworker,

ich habe hier noch eine Qnap stehen 659 Pro und diese mal per NFS gemountet und dort eine VM erstellt, der Unterschied ist enorm um nicht zu sagen Turbo.

Mein Board Intel S3420gp unterstützt VT-D Xeon prozessor und ist auch wird auch in der HCL gelistet, nur halt funktioniert die Raidfunktionalität nicht in diesem Board unter ESXI. Ich bin davon ausgegangen das es mit dem Kontroller funktioniert, was ja auch geht, halt nur an den Cache habe ich nicht gedacht :(

3 Möglichekiten bleiben mir nun:

1 Kontroller ausbauen verkaufen und einen mit Cache kaufen.

2. Möglichekt wäre das von Dir benannte ZFS Server installieren, mehr Festplatten rein um somit einen Store bereitzustellen.

3. Wichtige VMs auf dem Spiegel zu belassen und es in kauf nehmen das es langsam ist, patchen tut man ja nicht jedentag. Für Vmwares die nicht wichtig sind einfach auf die vom mir benannte SSD zu packen und fertig.

Aber ich denke, die Entscheidung steht bei mir selber und da wirst Du mir nicht helfen können :(

Würde ja geren die Qnap benutzen als Datastore nur leider, ist die fast voll und ich müsste die Platten vergrössern auf 2 TB jeweils und das mal 6xmal. 24x7 platten kosten auch für die Qnap fast 130€, ich spreche hier von guten Platten.

danke Dir und Gruß aus Dortmund

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Beitragvon Dayworker » 14.07.2013, 14:31

Um deine Aussage bezüglich MB, Raid, Controller und ESXi mal gerade zu ziehen...
Der Controller unterstützt Raid, wird so auch von diesem MB unterstützt und auch vom ESXi erkannt. Lediglich der Schreibperformance ist grottig, da der beschleunigende Write-Cache nicht vorhanden ist und auch nicht nachgerüstet werden kann. Letzteres stellt aber kein Versagen sondern nur eine die Performance betreffende Einschränkung dar.

24/7-Platten haben preislich inzwischen keinen Unterschied mehr, anders sieht es mit Raid-tauglichen Platten aus und da würde ich die QNAP-Community mal durchforsten, ob der Einsatz einer teureren Raidplatte hier überhaupt Sinn macht. Meines Wissens verbastelt QNAP alle Laufwerke per SW-Raid, die Raidfunktionalität wird also nur durch das Linux der QNAP-Box gebildet, einen richtigen HW-Controller haben diese Boxen vermutlich überhaupt nicht an Bord.

Bezüglich deiner drei Möglichkeiten kann ich dir die Entscheidung wirklich nicht abnehmen, aber versprich dir nicht zuviel von dem Write-Cache. Er steigert die Performance zwar, aber auch nur solange der Cache nicht gefüllt ist und das ist je nach WB-Ausführung bereits nach 512 oder 1024MB der Fall. Es kommt allerdings auch nicht auf hohe Maximalwerte sondern eine möglichst gleichmäßige Performance an, damit die Schwuppdizität also Rückmeldung vom OS stimmt. Hier mal der Vergleich mit dem Inet. Du kannst eher damit leben, wenn die Verbindung gleichmäßig langsam ist, nur dauerhafte Latenzen von 50ms erreicht werden und ein steter Fortschritt im Up- bzw Download sichtbar ist, anstatt einer Verbindung die Latenzsprünge zwischen 10 und 1000ms aufweist oder einen Down- bzw Upload mit mehreren Megabyte/s beginnt und zwischendurch ständig auf Bytes/s zusammenbricht.

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Beitragvon migra » 15.07.2013, 08:51

Hallo DayWorker,

Ich habe dich schon verstanden und es ist ja nun auch kein Fehlverhalten des Controllers, sondern einzig und alleine meiner Unbedarftheit.

Folgendes werde ich nun machen und damit später in die Produktion übergehen bei einem Kunden:

Ausbauen der Festplatten im Server auf ein Raid 5 System mit 24x7 Platten
Datastore auf dem internen Controller für Criticel Maschinen Exchange und DC.

Exchange habe ich schon getestet mit 30 Postfächern und muss sagen lesen geht schnell Emails halten sich ja auch in Grenzen und übersteigen keine 50 MB. Dank Outlook Caching findet ja kein permanenter Zugriff statt auf die Maschinen.

2. Maschinen kommen auf die Qnap als Terminsalserver etc und sind nicht so critisch zu betrachten


Backup:

Tja da habe ich mir folgendes vorgestellt an der Qnap eine ESATA Plattte als NFS und den per GhettoVCB die Maschinen sichern. Wobei bei mir sowieso immer Drivesnapshot läuft und ich damit auch Maschinen Restoren kann. Exchange Datenbanken werden selbstverständlich auch gesichert per Windows Backup


Danke und Gruß

PS: Bist ein angenehmer Gesprächspartner findet man selten heute und ich habe viel gelernt.

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Beitragvon monster900 » 16.07.2013, 09:20

migra hat geschrieben:Hallo DayWorker,

Ausbauen der Festplatten im Server auf ein Raid 5 System mit 24x7 Platten
Datastore auf dem internen Controller für Criticel Maschinen Exchange und DC.

Exchange habe ich schon getestet mit 30 Postfächern und muss sagen lesen geht schnell Emails halten sich ja auch in Grenzen und übersteigen keine 50 MB. Dank Outlook Caching findet ja kein permanenter Zugriff statt auf die Maschinen.

2. Maschinen kommen auf die Qnap als Terminsalserver etc und sind nicht so critisch zu betrachten


Backup:

Tja da habe ich mir folgendes vorgestellt an der Qnap eine ESATA Plattte als NFS und den per GhettoVCB die Maschinen sichern. Wobei bei mir sowieso immer Drivesnapshot läuft und ich damit auch Maschinen Restoren kann. Exchange Datenbanken werden selbstverständlich auch gesichert per Windows Backup


Danke und Gruß

PS: Bist ein angenehmer Gesprächspartner findet man selten heute und ich habe viel gelernt.


Hallo Migra,
hört sich für mich nach dem üblichen SBS-Szenario an. Und dem kostenlosen ESXi :grin:
Habe bei mehreren Kunden gute Erfahrungen mit kleineren Dell Servern T300/310/320 gemacht. Interner SAS Raid5-Controller mit 512 MB Cache und BBU und 3-4 Platten.
Je nach Anforderungen kannst Du auf einem solchen System locker 3-4 virtuelle Server laufen lassen (SBS 2011, SQL, TS). Habe damit Umgebungen bis zu 20 Usern realisiert.
Von der produktiven Verwendung einer QNAP als iSCSI-Device bin ich nicht so überzeugt.

Als Backupsoftware für solche Umgebungen paßt der Trilead VM Explorer sehr gut, da die SW auch mit dem kostenlosen ESXi läuft. Trilead kann man auch gut auf einer einzelnen Workstation als Backupserver laufen lassen :)
Sicherung i.d.R. auf NAS. Aber bitte auch an ein evtl Langzeitbackup denken, dass außerhalb des Standortes gelagert wird (z.B. RD-1000 Laufwerk)

Ach ja, DriveSnapshot ist eine geile kleine Software. DS kann einen Exchange-Server auch richtig sichern (siehe Doku). Dann braucht man nicht noch eine extra Sicherung per Windows-Backup zu machen!
Habe selbst schon mehrfach Rücksicherungen von SBS-Servern gemacht, die mit DS gesichert wurden (ungewollt). Hat immer problemlos funktioniert. :D
Einzig, wenn Du in der SBS-Umgebung noch einen 2 DC hast, mußt Du aufpassen.

Gruß
Dirk

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Beitragvon Dayworker » 16.07.2013, 22:26

migra hat geschrieben:Ausbauen der Festplatten im Server auf ein Raid 5 System mit 24x7 Platten
Datastore auf dem internen Controller für Criticel Maschinen Exchange und DC.

Exchange habe ich schon getestet mit 30 Postfächern und muss sagen lesen geht schnell Emails halten sich ja auch in Grenzen und übersteigen keine 50 MB. Dank Outlook Caching findet ja kein permanenter Zugriff statt auf die Maschinen.
Wolltest du das Raid5 auf dem M1015-Controller aufsetzen oder hattest du die Hoffnung auf dem internen Controller (Chipsatz) ein Raid bauen zu können?
Ersteres würde vermutlich gehen, hängt vom M1015-Featureset ab, würde aber eine noch schlechtere Performance verursachen, da neben dem fehlenden Write-Cache auch noch die Schreibschwäche jedes Raid5 zu beachten ist. Mehr als 25% der Einzelplattenschreibleistung sind im Raid5 ja nicht möglich. Bezüglich Chipsatz-Controller sieht der ESXi daran nur Einzellaufwerke, da das Fake-Raid nur über einen Treiber realisiert wird. Auch wenn Linux inzwischen den Umgang mit solchen Fake-Raids gelernt hat, hilft dir das beim ESXi nicht weiter, da dieser kein Linux ist.

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Beitragvon migra » 17.07.2013, 10:21

Hallo

@monster900

den Server den ich habe ist ein Intel Server und auch von Vmware Supported steht also in der HCL daher danke für deinen Tip

@Dayworker

ich habe jetzt verschiedene Test's gemacht und bleibe bei meiner Lösung

Datstore kommt auf die Qnap mit 6xmal 2TB Festplatten diese wird auch noch als Fileserver genommen. An der Qnapt wird eine externe Festplatte per Esata oder besser 2 als Esata angeschlossen und darauf die Backups gezogen.

Da der Kunde noch einen alten Server hat habe ich diesen mal angeschlossen ESXI installiert und das Szenario durchgespielt als wenn der ESXI1 defekt wäre und die maschien dem anderen ESXI zugeordnet hat wunderbar geklappt.

Somit bin ich mit meiner Lösung sehr zufrieden und kann damit leben.

Den Megaraid habe ich nun mal gekauft und mal sehen was ich damit mache :) Wird mir scon noch was einfallen zum rumspielen.

Danke euch


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