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VMware Storage Appliance

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VMware Storage Appliance

Beitragvon brave_snoopy » 12.06.2013, 20:52

Hallo,

wir überlegen 2 neue Server anzuschaffen mit schnellem lokalen Speicher. Also RAID 10 mit 600er SAS Festplatten.
Dazu dann die VMWare Essentials Plus Lizenz. Diese beinhaltet ja die Storage Appliance.

Hiermit möchten wir gerne das lokale Storage zwischen den Nodes synchron replizieren.

Die Hosts stehen in unterschiedlichen Brand Abschnitten. Für die Replizierung möchte ich eine dedizierte 10 GBit Ethernet Karte nutzen.
Die VM's werden dann auf den bereitgestellten NFS Speicher platziert und unter HA gesetzt.

Gibt es bei der Storage Appliance in dieser Konstellation etwas wichtiges zu beachten was man nicht in den Marketing Artikeln findet? ;)
Dass das vCenter auf einen extra Host gehört ist mir bekannt. Nur was ist, wenn der Brandabschnitt, wo das vCenter steht abbrennt? Steht dann damit der gesamte Storage Cluster? Oder ist der Storage Cluster nicht vom vCenter abhängig?(HA von den ESXi Servern ist ja ebenfalls nicht abhängig vom vCenter)

Ist die Leistung durch den synchronen Spiegel eingeschränkt?(Bei einer 10GBit Verbindung)

Habt ihr solch ein Szenario bereits aufgebaut? Wie sind eure Erfahrungen?

Wie sieht es mit direct Attached Storage Enclosures (per SAS angebunden) aus? Werden diese unterstützt?

PS: Als Hardware kommen entweder zertifizierte HP oder Dell Server zum Einsatz. Und ein SAN wollen wir aufgrund der deutlich höheren Kosten nicht.

Vielen Dank für eure Hilfe.

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Beitragvon bla!zilla » 12.06.2013, 21:32

Das VSA Cluster ist quorumbasiert, es entscheiden also Mehrheitsverhältnisse darüber, ob das Cluster im Fehlerfall online bleibt oder nicht. Ein VSA Cluster muss aus zwei oder drei VSAs bestehen. Wenn du nur zwei VSAs hast, dann brauchst du einen Tie-Breaker. Diese Aufgabe übernimmt der standardmäßig mitinstallierte VSA Cluster Service. Dieser wird automatisch mitinstalliert, wenn du den VSA Installer verwendet.

In deinem Fall hättest du dann zwei VSA und den VSACS. Eine VSA und der VSACS reichen aus um das Cluster online zu halten. In deinem konkreten Fall bleibt das Cluster so lange online, wie zwei VSAs oder eine VSA und der VSACS online sind. Wenn du drei Server hättest, dann könntest du drei VSAs implementieren, wobei ein Datastore immer nur eine Kopie hat, nicht zwei (wie man bei drei VSAs vermuten könnte).

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Beitragvon irix » 12.06.2013, 21:50

Ergaenzend zu Patricks Erklaerungen glaube ich das du noch ein falsches Verstaendnis hast fuer die VMware VSA.

Diese nimmt lokalen Storage um diesem ueber NFS zu exportieren um ihn den ESXi Hosts des Clusters zu praesentieren. Dieses wird ueber die Frontends Ports gemacht. Die Backend Ports werden fuer die Replikation verwendet.

Der Spass beginnt mit 4 pNICs welcher aber schon ein Kompromiss darstellt da sich sich hier vMotion Traffic oder aber MGMT und VM Traffic einen Port teilen. Spaetestens bei einem Ausfall ist dies der Fall. Man tut gut dran die Anzahl auf 8 oder mehr zu erhoehen.

Eine technisch supportete Umsetzung enthaelt immer Switche und keine Direkt Verbindung. Letzteres wuerde sich automatisch ergeben wenn die bevorzugte 3 Hosts VSA Umsetzung realisiert wird.

Gruss
Joerg

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Beitragvon brave_snoopy » 13.06.2013, 09:45

Hallo, danke schon einmal für eure Hilfe.

D.h. habe ich in einem Brandabschnitt eine VSA und den VSACS und im Abschnitt 2 nur eine VSA, und der Abschnitt1 fällt aus, ist auch der gesamte VSA Cluster down. Richtig? Also sollte ich gut tun und den VSACS in einen 3. Abschnitt setzen.

Bzgl. der VSA. Ich wollte diese nun bei mir testweise implementieren. Leider fiel er schon auf die nase, dass ich nicht genügend Nics habe. Lässt sich dies umgehen(Für testzwecke)?

Zweiter Step war, dass ich zuviele Data Stores habe. Kann ich hier nicht einfach einen DataStore auswählen, den ich "hoch Verfügbar" haben möchte?


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