Moin,
es gibt ja ein Whitepaper für die Konfig von ESX4 für Windows2003 Terminalservern.
Gibt es ein solches Whitepaper auch für die ESX5i mit Windows2003/Windows2008 ?
Ich finde einfach nichts richtiges?
Ich hatte auch schon mal versucht eine Info von unserem Vertiebler zu bekommen im Bezug auf Verbesserungen in der 5er Version für Terminalserver W2003/2008. Da kam aber auch nix ...
Grüße
Torben
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Whitepaper Citrix TS unter ESX5i
nur vereinzelt, aber seit ESX(i) 4 nehme ich keine besonderen Anpassungen mehr vor. Das war davor notwendig um das Letzte an Performance heraus zu kitzeln. Aber seit 4 ist das eigentlich nicht mehr notwendig.
meinst du vielleicht die best-practices?
http://www.vmware.com/files/pdf/solutio ... ces-EN.pdf
meinst du vielleicht die best-practices?
http://www.vmware.com/files/pdf/solutio ... ces-EN.pdf
vor 4 war das Speichermamangent von ESX nicht wirklich kompatibel mit Presentation Server, die Perfomance Einbußen waren nicht nur Meßbar, sie waren deutlich spürbar. Ein Grund damals parallel XenServer eingeführt zu haben. Eine Entscheidung, die damals völlig ok war, ich heute aber nicht mehr treffen würde
Ein NoGo unter virtualisierten XenApps ist das CPU-Over-Commitment. Also mehr vCPUs zuzuweisen, als pCores zur Verfügung stellen. Das führt ganz schnell zu geringer Akzeptanz bei den Usern
Ein NoGo unter virtualisierten XenApps ist das CPU-Over-Commitment. Also mehr vCPUs zuzuweisen, als pCores zur Verfügung stellen. Das führt ganz schnell zu geringer Akzeptanz bei den Usern
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Dayworker
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Das CPU-Overcommitment hat in meinen Augen aber auch den Vorteil, daß die App nachher auch auf einen schmallbrüstiger ausgestatteten Rechner läuft, anstatt erst mit einer Fehlermeldung zu glänzen und dann die Funktion komplett einzustellen. Oder sehe ich das falsch?mangold hat geschrieben:Ein NoGo unter virtualisierten XenApps ist das CPU-Over-Commitment. Also mehr vCPUs zuzuweisen, als pCores zur Verfügung stellen. Das führt ganz schnell zu geringer Akzeptanz bei den Usern
Das zuweisen von VCPUs in virtuellen Umgebungen bringt immer einen gewissen Overhead mit sich. Anwendungen bzw. Systeme skalieren bei vCPUs "noch" schlechter als auf physischen Systemen mit pCPUs. Deshalb soll man sich je generell überlegen ob eine VM tatsächlich 1, 2 oder gar mehr vCPUs benötigt. Mehr ist nicht besser. Das gilt erstmal allgemein. Nun verliert der Host bei jeder Ressourcenzuweisung Leistung, die Zuweisung von CPU Zyklen zwischen den vCPUs der VM "kostet", dabei gibt es auch Latenzen. Normalerweise ist das bei der Servervirtualisierung aber völlig egal. Leider ist ein Terminal Server kein "richtiger" Server, sondern eher ein "fetter" Client. Während ein normaler Server so bis 50 Prozesse hat, hat ein TS pro User mehrere Prozesse, da kommen schnell mal 300-500 Prozesse pro TS zusammen. Diese Prozesse verursachen nun auch Taskwechsel auf der CPU. Das ganze schaukelt sich dann gern mal hoch, was am Ende dazu führt, dass ein User auf einem TS, das ganz schnell als unangenehm empfindet, weil das System nicht schnell genug reagiert. Ein TS muss nicht schnell rechnen, aber er muss sich "flüssig anfühlen".
So lange Rede kurzer Sinn, beii virtualisierten Terminal Servern kann das Over-Comitten ganz schnell nach hinten losgehen, weswegen generell davon abgeraten wird. Das muss man eben bei der Planung berücksichtigen und evtl. die Hardware danach ausrichten.
So lange Rede kurzer Sinn, beii virtualisierten Terminal Servern kann das Over-Comitten ganz schnell nach hinten losgehen, weswegen generell davon abgeraten wird. Das muss man eben bei der Planung berücksichtigen und evtl. die Hardware danach ausrichten.
jo, das war der Ansatz "früher" auch bei TS...
..nicht mehr vCPUs als pCPUs.... und das ist lt. dem "Best-Practies PDF" immer noch so.
Was sich aber geändert hat ist z.B die Einstellung von Hyper-Threading .
Hyper-Threading war bis 3.5 (oder 4.0) auch bei TS kontraproduktiv und sollte auch deaktiviert werden.
Das PDF ist ja für die ESX(i)4.1 gemach oder?
Gibt es noch unterschiebe bei den Einstellungen zur ESXi5.1 Version oder kann ich mich daran richten?
Testen werde ich so oder so ich will halt nur die groben Sachen schon einmal raus haben bzw. die Features nutzen die ich ggf. noch nicht mitbekommen habe.
..nicht mehr vCPUs als pCPUs.... und das ist lt. dem "Best-Practies PDF" immer noch so.
Was sich aber geändert hat ist z.B die Einstellung von Hyper-Threading .
Hyper-Threading war bis 3.5 (oder 4.0) auch bei TS kontraproduktiv und sollte auch deaktiviert werden.
Das PDF ist ja für die ESX(i)4.1 gemach oder?
Gibt es noch unterschiebe bei den Einstellungen zur ESXi5.1 Version oder kann ich mich daran richten?
Testen werde ich so oder so ich will halt nur die groben Sachen schon einmal raus haben bzw. die Features nutzen die ich ggf. noch nicht mitbekommen habe.
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