Hallo zusammen,
ich habe vor das vmsnap.pl Skript zum Backup der VMs zu nutzen. Hierzu möchte ich gerne eine SAN-LUN von unserer IBM FASTT 700 nutzen. Da ich diese ja nicht als VMFS Volume benutzen kann (vmsnap legt Unterverzeichnisse an) muss ich es als ext3 anlegen. Hier beginnen meine Probleme, wie mache ich das..
Kann mir da jemand eine Schritt für Schritt Anleitung geben???
Vielen Dank schon mal,
Carsten
P.S.: ESX Server 2.5.1 auf einer IBM X445 mit 8 Prozessoren, 22Gig Ram und IBM FAStT 700.
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Wie stelle ich eine LUN auf dem ESX als ext3 ur Verfügung??
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stgepopp
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Wie stelle ich eine LUN auf dem ESX als ext3 ur Verfügung??
Hallo cadman,
theoretisch müsstest Du erst mal rausfinden, wie der Linux-Name der SAN-LUN lautet:
# vmkpcidivy -q vmhba_devs
Dann könntest Du diese SAN-LUN partitionieren:
# fdisk /dev/sd??? (siehe oben)
Damit solltest Du sicher auch eine ext3-Partition anlegen können. Formatieren, Labeln und in die /etc/fstab eintragen:
# mkfs -t ext3 /dev/sd??? (Partitions-Nr)
# e2label /dev/sd??? /vmsnap
# vi /etc/fstab
LABEL=/vmsnap /vmsnap ext3 defaults 1 2
Ich habe aber großen Zweifel, dass diese Partition ohne den Haken "Shared mit Service Console" mountbar ist. Da dieser Haken für den ganzen FC-HBA, d.h. alle dort angeschlossenen SAN-LUNs gilt würde ich dies nicht tun.
Als Alternative könntest du einen zus. FC-HBA nur der Service-Console zuordnen und der WWPN dieses HBA diese SAN-LUN zuweisen. Dies sollte funkionieren (vorrausgesetzt es gibt einen passenden Redhat 7.2. Treiber in der Service Console).
Erich
theoretisch müsstest Du erst mal rausfinden, wie der Linux-Name der SAN-LUN lautet:
# vmkpcidivy -q vmhba_devs
Dann könntest Du diese SAN-LUN partitionieren:
# fdisk /dev/sd??? (siehe oben)
Damit solltest Du sicher auch eine ext3-Partition anlegen können. Formatieren, Labeln und in die /etc/fstab eintragen:
# mkfs -t ext3 /dev/sd??? (Partitions-Nr)
# e2label /dev/sd??? /vmsnap
# vi /etc/fstab
LABEL=/vmsnap /vmsnap ext3 defaults 1 2
Ich habe aber großen Zweifel, dass diese Partition ohne den Haken "Shared mit Service Console" mountbar ist. Da dieser Haken für den ganzen FC-HBA, d.h. alle dort angeschlossenen SAN-LUNs gilt würde ich dies nicht tun.
Als Alternative könntest du einen zus. FC-HBA nur der Service-Console zuordnen und der WWPN dieses HBA diese SAN-LUN zuweisen. Dies sollte funkionieren (vorrausgesetzt es gibt einen passenden Redhat 7.2. Treiber in der Service Console).
Erich
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stgepopp
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Wie stelle ich eine LUN auf dem ESX als ext3 ur Verfügung??
Hallo Cadman,
ich hab's mal ausprobiert:
statt mkfs -t ext3 musst du mkfs -t ext2 ausführen und falls gewünscht hinterher mit tune2fs -j /dev/sd??? in ext3 umwandeln.
Der FC-HBA ist NICHT shared!
Das Exportieren einer vmdk-Datei in diese Partition hat mit dem File-Manager funktioniert, ziehe also insofern einen Teil meiner gestrigen Aussagen zurück.
Erich
ich hab's mal ausprobiert:
statt mkfs -t ext3 musst du mkfs -t ext2 ausführen und falls gewünscht hinterher mit tune2fs -j /dev/sd??? in ext3 umwandeln.
Der FC-HBA ist NICHT shared!
Das Exportieren einer vmdk-Datei in diese Partition hat mit dem File-Manager funktioniert, ziehe also insofern einen Teil meiner gestrigen Aussagen zurück.
Erich
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stgepopp
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Hallo cadman,
angenommen die Disk heisst /dev/sdf:
# fdisk /dev/sdf
-> p (Diskpartitionen ausgeben, nur zur Vorsicht)
Wenn leer oder löschbar:
-> n
Dann Primäre Partition, Partitionsnummer (-> 1), Startzylinder, Endezylinder oder Kapazität angeben
-> w
damit wird die Partitionstabelle geschrieben und fdisk verlassen. Normalerweise muss man jetzt booten, bei mir hat es ohne Boot funktioniert.
Dann geht es weiter mit:
# mkfs -t ext2 /dev/sdf1 (Partitionsnr. 1)
# tune2fs -j /dev/sdf1
# e2label /dev/sdf1 /vmsnap
Und das Label in eine neue Zeile in der /etc/fstab eintragen. Vorher mit:
# mkdir /vmsnap
# mount /dev/sdf1 /vmsnap
ein Verzeichnis /vmsnap anlegen und das neue Dateisystem mounten.
Vorsicht aber beim fdisk. Die Daten sind weg, wenn Du die falsche SAN-LUN verwendest.
Erich
angenommen die Disk heisst /dev/sdf:
# fdisk /dev/sdf
-> p (Diskpartitionen ausgeben, nur zur Vorsicht)
Wenn leer oder löschbar:
-> n
Dann Primäre Partition, Partitionsnummer (-> 1), Startzylinder, Endezylinder oder Kapazität angeben
-> w
damit wird die Partitionstabelle geschrieben und fdisk verlassen. Normalerweise muss man jetzt booten, bei mir hat es ohne Boot funktioniert.
Dann geht es weiter mit:
# mkfs -t ext2 /dev/sdf1 (Partitionsnr. 1)
# tune2fs -j /dev/sdf1
# e2label /dev/sdf1 /vmsnap
Und das Label in eine neue Zeile in der /etc/fstab eintragen. Vorher mit:
# mkdir /vmsnap
# mount /dev/sdf1 /vmsnap
ein Verzeichnis /vmsnap anlegen und das neue Dateisystem mounten.
Vorsicht aber beim fdisk. Die Daten sind weg, wenn Du die falsche SAN-LUN verwendest.
Erich
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