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MSCS unter ESXi 5.0

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MSCS unter ESXi 5.0

Beitragvon LangerSN » 25.04.2012, 14:10

Hallo zusammen,
auch wenn ich VMware HA im Einsatz habe, möchte ich dennoch einen Microsoft Failover Cluster virtuell installieren. Ich möchte nach Möglichkeit nicht mit einem RAW Device arbeiten sondern ich habe jetzt gehört man kann den MSCS auch mit einer Independend Disk realisieren.

Gibt es dazu Best Practice Erfahrungen bei Euch? Eine Independend Disk würde ich persönlich favorisieren, weil ich dann im Ergebnis ja wieder eine VMDK Datei habe die ich als komplette Datei sichern kann. Dies würde besser in unsere geplante Backup Strategie passen.

Wie sind Eure Erfahrungen in Produktivumgebungen? Gibt es zu erwartende Performance Unterschiede zu den unterschiedlichen Disks für den MSCS?

Danke für weitere Hilfe.

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Beitragvon mbreidenbach » 25.04.2012, 17:12

Ich würde mich daran halten:

http://kb.vmware.com/kb/1004617

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Beitragvon LangerSN » 26.04.2012, 08:57

In der Anleitung steht es bei einem RAW Device beschrieben. Kann ich auf diesem RAW Device dann auch eine VMDK Datei ablegen oder werden dort dann die Daten direkt rauf geschrieben.

Ich möchte gern von der Sicherung eine große Datei sichern damit das Backup schneller wird.

Danke für weitere Tips.

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Beitragvon PeterDA » 26.04.2012, 09:09

Hi,
bei einem RDM hast keine VMDK, sonst wäre es ja kein RDM. Ich würde mich auch an den Link halten.

Gruß Peter

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Beitragvon LangerSN » 26.04.2012, 13:37

Das heißt aber für mich ich hätte keinen Vorteil bei der Sicherung meiner Daten. Ich wollte ja ein VMDK File haben welches ich dann bei Backup schneller sichern kann und im Falle von einem Restore auch schneller wiederherstellen kann!

Oder habe ich da jetzt einen Denkfehler?

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Beitragvon mbreidenbach » 26.04.2012, 14:24

Wenn mehrere Systeme auf eine gemeinsame Platte zugreifen dann muß das irgendwie koordiniert werden.

Cluster machen das üblicherweise über SCSI Befehle. Und die gehen nur mit physikalischen RDMs.

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Beitragvon PeterDA » 26.04.2012, 14:29

Nur mal so, hast du mal daran gedacht vieleicht doch Abschied vom MS Cluster zu nehmen und dir FT angeschaut.

Ich weiss ist nicht das selbe und hat klare Einschränkungen, aber vieleicht passt es ja!

Gruß Peter

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Beitragvon LangerSN » 26.04.2012, 15:02

Man überlegt halt hin und her. Reicht das vSphere HA aus oder setzt man doch wieder auf das vertraute. Nutzt man FT oder nicht. Bei unserer Lizenz ist es noch nicht mit dabei. (Essentials Plus)

Ich habe es jetzt in einer Testumgebung wie folgt konfiguriert:

Anleitung laut: http://usefulglyphs.wordpress.com/2010/ ... n-vsphere/

Habe mir 2 virtuelle Maschinen erstellt: (Windows Server 2008 R2)

Dann habe ich ich eine zusätzliche virtuelle Disk erzeugt die ich mit Thick Provision Eager Zeroed erstellt habe. Desweiteren habe ich die Disk auf Independent und persistent gestellt. Als SCSI Bus habe ich scsi1:0 ausgewählt und den neu erstellten SCSI Controller auf SCSI Bus Sharing auf Physical konfiguriert.

Das gleiche habe ich dann auch bei meiner zweiten VM gemacht nur das ich dann die vorhandene *.vmdk Datei ausgewählt habe bei der Erstellung der virtuellen Disk. Den SCSI Bus habe ich auch wieder mit scsi1:0 benannt. SCSI Bus Sharing ebenfalls wieder auf Physical.

In beiden VMs konnte ich jetzt einen neuen Datenträger sehen. Diesen habe ich dann initialisiert und beim MSCS mit als Storage aufgenommen. Je nachdem welcher der aktive Knoten ist sieht jetzt das Laufwerk und kann darauf schreiben.

Wenn ich den Clusterdienst auf einem Node beende wird die Ressource sauber auf den anderen Node geschwenkt.

Sollte also so erstmal sauber laufen. Cluster Wizard von MS lief auch sauber durch ohne einen Fehler zu bringen!

Gibt es zu dieser Konfiguration irrgendwelche bedenken. Den großen Vorteil den ich eigentlich daraus ziehen will ist eigentlich das ich die VMDK Datei als große Datei sichern könnte.

Danke für weitere Ratschläge!

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Beitragvon JMcClane » 26.04.2012, 16:19

Was es zu bedenken gibt: Du kannst keine Sicherung von persistenten Disks über die VMWare Backup-API machen. Und ich vermute mal das du die VM nicht zum Sichern herunterfahren möchtest.

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Beitragvon LangerSN » 26.04.2012, 20:21

Die Sicherung würde ich sowieso über ein Third Party Backup Programm machen. Angedacht ist dort eigentlich Symantec Backup Exec. Oder läßt sich damit auch keine Sicherung der Disk machen?

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Beitragvon JMcClane » 26.04.2012, 20:29

Sofern es eine "normale" Sicherung über einen Agenten in der VM ist, hat es ja nichts mit der Virtualisierung zu tun.

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Beitragvon PeterDA » 26.04.2012, 21:41

Hi,
Mit Backup EXEC kannst du die Daten genauso sichern wie du das auf einem "normalen" MS Cluster machen würdest.

Gruß Peter

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Beitragvon LangerSN » 27.04.2012, 09:18

Das heißt ich könnte mit Backup Exec nicht die vmdk Datei sichern? Soll sich nicht das Backup Exec mit dem vCenter verbinden und man kann dann direkt die virtuellen Festplatten sichern? Danke für weitere Unterstützung und Diskussion!

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Beitragvon irix » 27.04.2012, 10:43

LangerSN hat geschrieben:Das heißt ich könnte mit Backup Exec nicht die vmdk Datei sichern? Soll sich nicht das Backup Exec mit dem vCenter verbinden und man kann dann direkt die virtuellen Festplatten sichern? Danke für weitere Unterstützung und Diskussion!


Dazu muss es aber einen Snapshot erstellen koennen und je nach Tech. Umsetzung ist das nicht moeglich.

Gruss
Joerg

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Beitragvon PeterDA » 27.04.2012, 12:05

Hi,
doch mit dem VMware Agent kannst du ganze VMs VMDKs sichern. Ein RAW Device ist aber ja keine VMDK! Und da geht auch kein Snapshot. Die musst du dann über den normalen Weg (Backup Agent in der VM installieren) sichern.

Gruß Peter


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