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Allgemeine Frage zum ESXi-Server

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Allgemeine Frage zum ESXi-Server

Beitragvon m2k » 11.04.2012, 08:20

hallo liebe foren-gemeinde :)

ich hab da mal eine frage zum thema esxi-server in bezug auf linux.

folgendes szenario: 1 server auf dem das esxi 5 schon läuft.. ich kann diesen auch ansteuern (auch über ssh)

meine frage: kann man den vmware vsphere client auch direkt auf den server installieren, bzw. den server direkt anhand der konsole steuern? quasi das gleiche, als wenn ich virtuelle maschinen unter dem vsphere-client für windows erstellen / verwalten würde?

entschuldigt für die dumme frage, aber vmware ist für mich noch absolutes neuland :(
ihr würdet mir da sehr helfen!!

vielen dank schon mal!

gruß, m2k

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Beitragvon PeterDA » 11.04.2012, 08:46

Hi,
du kannst auf einem ESXi nichts installieren und schon gar keinen VI Client. Den gibt es auch nicht für Linux!

Was du machen nkannst ist den vCenter auf dem Host als VM zu installieren, entweder als Windows VM oder als Appliance. Damit kannst du dan mehrere Hosts aus einem VI Client oder per Webinterface verwalten. Das hat allerdings einen Hacken: Du brauchst für die ESXi Hosts und den vCenter eine Lizenz!

Gruß Peter

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Beitragvon m2k » 11.04.2012, 09:42

najut.. dann muss ich mir da wohl was anderes einfallen lassen :/ aber trotzdem vielen dank für deine schnelle antwort :)

gruß, m2k

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Beitragvon nadsas » 11.04.2012, 10:05

gib doch einfach im vsphere Client den du irgendwo installiert hast (PC, oder ähnliches) die IP deines ESX Servers an, dann kannst Du diesen managen. Halt eben nur diesen und keine Farm. VMotion etc ist natürlich auch nicht verfügbar. Aber wenigstens kannst Du die VMs managen und Servereinstellungen vornehmen.

Gruss
Sascha

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Beitragvon PeterDA » 11.04.2012, 10:47

Hi,
was hast du denn eigendlich vor, bzw. was willst du machen?

Gruß Peter

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Beitragvon m2k » 11.04.2012, 12:21

ich möchte einen virtuellen server betreiben, auf dem ein ganz klassischer und einfach gehaltener linux-mailserver läuft :) und fertich!

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Beitragvon PeterDA » 11.04.2012, 12:31

Hi,
na dann einfach einne VMware Hypervisor (ESXi Free) installieren. Auf einer Windows Arbeitsstation den VI Client und dann den Mailserver auf den ESXi in einer VM installieren.

Fertig wo ist da das Problem bzw. warum willst du den VI Client dann auf dem ESXi installieren?

Gruß Peter

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Beitragvon nadsas » 11.04.2012, 14:59

lade dir vmware player runter und mach ne VM, fertich.....
ESX brauchst Du für sowas ja nicht...

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Beitragvon PeterDA » 11.04.2012, 15:40

Hi,
lade dir vmware player runter und mach ne VM, fertich.....
ESX brauchst Du für sowas ja nicht...


Wenn es ein produktiver Mailserver ist würde ich das auf keinen Fall so machen!

Gruß Peter

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Beitragvon nadsas » 11.04.2012, 16:29

nun bei produktiv reden wir dann auch von USV, redudantes Nerzwerk etc etc. Die Frage nach Aufwand und Ertrag ist hier zuerst zu klären

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Beitragvon Dayworker » 11.04.2012, 16:47

nadsas hat geschrieben:nun bei produktiv reden wir dann auch von USV, redudantes Nerzwerk etc etc. Die Frage nach Aufwand und Ertrag ist hier zuerst zu klären

Wenn jemand schon einen ESX(i) am laufen hat, geh ich zum einen von gemachten ESX(i)-Hausaufgaben aus und zum anderen braucht man sich dann nicht mehr mit zwei verschiedenen Produkten auseinander zu setzen.
Zum anderen ärgert man sich nicht mit dem Player rum, sondern installiert sich die Workstation (erspart Downloadärger mit den VMware-Tools) und nutzt nach Ablauf der Eval-Frist den mitinstallierten Player. Die Vorteile dieser Vorgehensweise haben wir hier schon x-mal beschrieben.

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Beitragvon nadsas » 11.04.2012, 18:43

oder macht den vcp und bekomt workstation gratis...😃😃😃

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Beitragvon weigeltchen » 11.04.2012, 22:27

Nur so am Rande erwähnt, ist der als Voraussetzung zu belegende Kurs ja wohl nicht als preiswert zu bezeichnen. Und als Neueinsteiger mit Version 5 sollten diverse Fragen zu den Neuerungen gegenüber den Vorgängerversionen bei der VCP-Prüfung eher kontraproduktiv sein. Da kann ich auch gleich 180 auf den Tisch legen und mir eine Vollversion WS kaufen.

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Beitragvon Rene_Mhm » 12.04.2012, 11:10

Wenn wir hier gerade so nett bei ESXi-Grundlagen sind: Möchte mir gerade eine neue 'Pizza-Schachtel' (Mini-PC) holen, der dann permanent als Server laufen soll (daher wg. Stromverbrauch quasi Notebook.Hardware).
Worauf muss ich achten, damit der ESXi mir nicht die Arbeit verweigert?
Im Grunde soll es eine Kiste mit 8GB und 500er - 1T SATA werden. CPU-seitig schwanke noch zw. einem AMD E350 und einem i5 2400S. Aber ich habe noch keinen Schimmer, worauf ich bzgl. ESXi-Kompatibilität achten muss.
Bei der VM-Workstation, mit der iczh seit fast 10 Jahren arbeite, war so etwas ja immer recht egal, da hierbei sowieso immer WonDoof den Unterbau gebildet hat.

Besten Dank vorab für alle sachdienlichen Hinweise!

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Beitragvon weigeltchen » 12.04.2012, 11:43

Rene_Mhm hat geschrieben: Aber ich habe noch keinen Schimmer, worauf ich bzgl. ESXi-Kompatibilität achten muss.


Hier mal nachsehen, ob alles passt.

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Beitragvon Rene_Mhm » 12.04.2012, 17:53

Nein, es geht ja nicht um ein supportetes Markengerät, sondern nur um die allgemeinen Anforderungen. Und diese sind ja sicher deutlich weiter gesteckt, als die am Ende supportete Liste.

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Beitragvon mbreidenbach » 12.04.2012, 19:25

Ja. Die sind daß man ausprobiert obs geht und wenn nicht dann ein Problem hat. Für alles andere gibts die Hardwarekompatibilitätsliste.

Es gibt im Internet ein paar Webseiten mit 'Whitelists' also Listen von offiziell nicht unterstützten Systemen auf denen irgendjemand ESX(i) zum Laufen bekommen hat.

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Beitragvon Dayworker » 12.04.2012, 20:41

Ein Beispiel für einen Mini-PC wäre der HP Proliant N36L Microserver. Der läuft mit dem ESXi5.

Von Stromspar-CPUs halte ich inzwischen nicht mehr viel. Die machen nur unter Dauerlast einen Sinn und die Nominaltaktraten sind wesentlich niedriger angesetzt. Normale Sandy Bridge CPUs brauchen aber vom Pentium bis zum Core i7 alle im Leerlauf um 30W inklu SSD, 8GB DDR3-RAM, DVD und Maus/Keyboard über USB.

Falls der Server nachher also nicht unter Dauerlast betrieben wird, Beispiel Primezahlberechnung etc, bekommst du den CPU-Mehrpreis gegenüber den eingesparten Stromkosten nie wieder rein.
Falls du auch noch ein zu groß dimensioniertes Netzteil einsetzt, sind sämtliche Sparmaßnahmen eh für die Katz...

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Beitragvon Rene_Mhm » 12.04.2012, 20:51

Tja, wenn ich ehrlich bin, dachte ich an irgend etwas von http://www.ebay.de/itm/AMD-E350-Zacate-8GB-RAM-1000GB-HDD-USB-3-0-M-Style-/330610166726?pt=DE_Technik_Computer_Peripherieger%C3%A4te_PC_Systeme&hash=item4cf9e6cbc6
bis
http://www.ebay.de/itm/120880867110?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649
Dieser hier http://www.ebay.de/itm/360436237118?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649 wäre mir schon wieder zu stromgefräßig.

Wollte heute mal 3.5 oder 4.1 testweise auf zwei älteren PCs installieren, wobei mir aber vom 3.5 jeweils freundlich mitgeteit wurde, dass keine Platte zu finden war (stinknormale ATA-Platte, ganz normal im BIOS zu sehen), und das 4.1 sich gleich ganz weg gehängt hat.
Gut, die neuen Kisten haben alle SATA, aber kommt der ESXer denn damit immer klar?

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Beitragvon mangold » 13.04.2012, 10:05

wenn man so was basteln muss und keine von VMWare unterstützte HW zur Verfügung hat und es letztendlich wurscht ist, welchen Hypervisor man nehmen möchte...dann bietet sich der MS Hyper-V an. Obwohl ich in einem RZ Betrieb immer den ESXi oder den XenServer vorziehen würde, für zu Hause sind die beiden eher mit Kanonen auf Spatzen...

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Beitragvon Rene_Mhm » 13.04.2012, 10:17

MS HV ist doch nun wirklich Grütze. Da bekomme ich ja nicht eimmal 'nen COM für den Alarmmelder durchgeschleift, über USB reden wir mal gar nicht, und habe dann den ganzen 08R2-Quatsch noch unten laufen.
Dann wurde ich im Zweifel eher eine alte XP WS aufsetzen und darauf den Player laufen lassen. Wäre dafür x-mal besser, als HV.
Wir haben HV ja auf dem Firmenserver und bei vielen Kunden im Einsatz. Aber an zwei Stellen laufen draußen auch ESXi, so dass ich so eine Kiste auch selbst hier haben möchte, um mal etwas 'spielen' zu können.

Wir sind jetzt aber von der Frage nach den tatsächlichen HW-Voraussetzungen, wobei hier ja z.B. die Platten-Controller ein Knackpunkt zu sein scheinen, eher in Richtung Grundsatzfragen abgedriftet. Daher wäre ich sehr dankbar, wenn noch jemand Hinweise zur Ausgangsfrage hätte. Denn ich glaube ja nicht, dass alle nur freigegebene Systeme einsetzen, oder?

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Beitragvon continuum » 13.04.2012, 10:29

... bzw. den server direkt anhand der konsole steuern?


Ja - im prinzip geht das. Ist aber sehr muehsam.

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Beitragvon irix » 13.04.2012, 10:36

Dann gehe ich noch mal auf einige der Ausgangsfragen ein:
- Der ESXi hat eine Konsole mit der man Rudimentaer die VMs steuern kann (Hoch- und Runter fahren) und mit ein bisschen Goodwill auch konfigurieren kann
- Die ESXi Console hat einen ssh Client mit dem du in deinen Linux Guest hinkommst

Aber Spass macht es erst wenn der ESXi ohne Monitor in der Ecke steht und man ihn per Remote vom Laptop/$whatever managed genau wie die VMs.

Was die Hardware angeht so kann ich nun leider nicht viel beitragen. Eine alte PE860 oder auch R210 kostet in der Bucht 100-150 EUR und manchmal gibts auch eine PE1950 dafuer. Letztere haette den Vorteil das sie bis zu 8 DIMM Slots hat und der Speicher dafuer durchaus bezahlbar ist wenn man die kleinen Module sucht. Aber ob man ein 19" zu Hause haben moechte steht auf einem anderen Blatt. Ansonsten mal nach einem T110 gucken.

Die ESXi Whitelist zeigt doch welche Boards gehen und zeigen auf ob der Kontroller erkannt wird. Den zweiten Knackpunkt kann man mit dem Kauf einer INTEL Dual Netzwerkkarte einfach loesen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Rene_Mhm » 13.04.2012, 11:14

irix hat geschrieben:Aber Spass macht es erst wenn der ESXi ohne Monitor in der Ecke steht und man ihn per Remote vom Laptop/$whatever managed genau wie die VMs.
Jou, das sehe ich absolut ebenso.
irix hat geschrieben:Die ESXi Whitelist zeigt doch welche Boards gehen und zeigen auf ob der Kontroller erkannt wird.
Da werde ich mich wohl noch mal durcharbeiten müssen. Gab es nicht noch irgendwo eine 'inoffizielle' Liste (geht, wird aber nicht supportet)?
irix hat geschrieben:Den zweiten Knackpunkt kann man mit dem Kauf einer INTEL Dual Netzwerkkarte einfach loesen.
Bei den eigentlich angedachten Pizza-Schachteln ehlt dazu oft schon der Steckplatz. Aber von den Hütten muss ich ja wohl ohnehin weg.

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Beitragvon mangold » 13.04.2012, 11:15

Rene_Mhm hat geschrieben:MS HV ist doch nun wirklich Grütze. Da bekomme ich ja nicht eimmal 'nen COM für den Alarmmelder durchgeschleift, über USB reden wir mal gar nicht, und habe dann den ganzen 08R2-Quatsch noch unten laufen.
Dann wurde ich im Zweifel eher eine alte XP WS aufsetzen und darauf den Player laufen lassen. Wäre dafür x-mal besser, als HV.
Wir haben HV ja auf dem Firmenserver und bei vielen Kunden im Einsatz. Aber an zwei Stellen laufen draußen auch ESXi, so dass ich so eine Kiste auch selbst hier haben möchte, um mal etwas 'spielen' zu können.

Wir sind jetzt aber von der Frage nach den tatsächlichen HW-Voraussetzungen, wobei hier ja z.B. die Platten-Controller ein Knackpunkt zu sein scheinen, eher in Richtung Grundsatzfragen abgedriftet. Daher wäre ich sehr dankbar, wenn noch jemand Hinweise zur Ausgangsfrage hätte. Denn ich glaube ja nicht, dass alle nur freigegebene Systeme einsetzen, oder?
ja aber wenn man nun wirklich ein NoGo wie einen SATA Controller einsetzen muss, dann bleibt einem keine Wahl. Und so wie sich das anhört will er / oder auch du / ein oder zwei VMs mehr "zum Spaß" betreiben. Da kann man natürlich bei ESXi hängen bleiben oder einfach mal machen und den Hyper V installieren :D Das ist dann ja keine Grundsatzfrage sondern eine Empfehlung die auf die vorhandenen Dinge eingeht.


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