Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!

ESXi auf Server Thomas Krenn, Alternative zu VMware Server2

Moderatoren: Dayworker, irix

Member
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2009, 23:41

ESXi auf Server Thomas Krenn, Alternative zu VMware Server2

Beitragvon sambu » 28.03.2012, 22:02

Hallo,

auf einem 4 Jahre alten Thomas Krenn Server mit einem Supermicro H8DME-2 mit einem Opteron 2378 bestückt, mit 3ware 9650, verschiedene SATA-Platten, 16GB RAM
läuft aktuell Windows 7 64 bit mit dem VMware Server 2.0. Darin 5 VMs. Wichtigste ist ein Eisfair1 Server, Linux, 32bit, 2.4er Kernel, wichtigste Komponente darin ist SAMBA. Ich hatte mich vor 3 Jahren für diese Kombination entschieden, weil ich mehr als 4GB RAM verwenden wollte und auch USB (eine Fritz USB) in der Eisfair VM brauche. Nun habe ich aber Performance-Probleme (jaja, hier ist einiges zum VMware Server diesbezüglich zu finden). Festplattenzugriff auf ein Logical Device unter Win7 mit 150-190MB/s schreibend wie lesen. Greife ich jedoch auf eine Samba-Share zu sind es noch 35 schreibend und 20 lesend. Die Eisfair-VM liegt auf dieser Platte, welche nativ die 5-8fache Geschwindigkeit hat.
Liegt das am VMware Server 2.0? Wie ist die Performance zu erwarten mit dem Player, Workstation oder welchem Profukt auch immer?
Ich bin drauf und dran den ESXi nochmal zu probieren. Habe ihn allerdings vor 3 Jahren nicht installiert bekommen (näheres weiß ich nicht mehr, Treiber, Hardwarekomponente oder was auch immer das ausschlaggebende war)
Oder ist diese Performance in der VM eine Folge meiner schlechten Konfiguration? VM hat 3GB RAM, 2 CPUs, SCSI, Buslogic-SCSI-Treiber, SMP-Kernel

Ist jetzt alles ä bissl viel, viele Schräubchen, unpräzise Angaben. Aber ich freu mich trotzdem über so ein paar ausm-Bauch-Kommentare:-)

Viele Grüße
Alex

King of the Hill
Beiträge: 13657
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 28.03.2012, 22:27

Bei VMs gilt bezüglich vRAM und vCPU immer der Grundsatz, soviel wie nötig und so wenig wie möglich. ;)

Multicore-VMs müssen auf dem Host auch die gleiche Anzahl Kerne freihaben, damit sie Rechenzeit abbekommen. Von daher sollte in den meisten Fällen immer noch ein Singlecore ausreichen und erst bei anhaltender Last sollte man über eine Dualcore-VM nachdenken.
Viel vRAM in einer VM auf VMserver, Player, Workstation und Fusion hat den gleichen Effekt wie eine Multicore-VM. Sie läuft langsamer, da ab einer je nach Produktversion etwas unterschiedlichen Grenze der vRAM bis auf einen kleinen Rest als auslagerungsfähig gekennzeichnet wird und das Host-OS dem auch umgehend nachkommt. Somit lagert das Host-OS also immer mehr VM-RAM auf die Host-Platte aus und die Performance der VM geht in den Keller.

Da VMware-VMs immer vollvirtualisiert sind, werden auch die Plattenkontroller in der VM nur in SW abgebildet. Dadurch kann es neben der Abhängigkeit von der Host- & Gastauslastung zu unvermuteten Schreibengpässen kommen. Unter dem VMserver sehe ich daher Schreibwerte zwischen 20-33% der Hostnominalrate als völlig Normal an.

Member
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2009, 23:41

ESXi5 auf LSI 9650 SATA-Kontroller ?

Beitragvon sambu » 30.03.2012, 14:45

wird dieser Kontroller problemlos erkannt?
Versehe ich es richtig, dass idealerweise ESXi auf einem USB-Stick installiert werden sollte und ein Logical device eines RAID-Controllers für die VMs?



Viele Grüße
Sambu

King of the Hill
Beiträge: 13657
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 30.03.2012, 18:00

Gute Frage, was steht dazu in der VMware-HCL?
Bei vSphere4 mußtest du dafür noch einen Treiber nachträglich einspielen, damit fiel dieser Controller als Bootdevice raus.

Member
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2009, 23:41

3ware vorhanden, aber nur für 5, nicht für 5 update 1

Beitragvon sambu » 22.04.2012, 01:00

kann ich den Treiber für ESXi5 auch auf dem ESXi5 update 1 verwenden?
bzw. tut es jemand?

King of the Hill
Beiträge: 13657
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 22.04.2012, 14:57

Der Treiber wurde für vSphere5 freigegeben und sollte daher auch mit dem Update 1 zusammenspielen.

Member
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2009, 23:41

Tests vor Umstieg auf ESXi5

Beitragvon sambu » 22.04.2012, 21:39

Hi,

danke. Bin gerade dabei den Treiber zu installieren. Ich habe auf meinem laufenden VMware Server 2.0 eine VM eingerichtet und dort drin ESXi5 installiert. Nur zum Probieren! Testweiser Umzug von VMs mittels Standalone Converter hat geklappt usw.
So einen wirklichen Haken, der mich noch vom Umstieg abhalten sollte sehe ich bisher nicht. Einzig: gibt es in Sachen Platte bzw. LUNs eine Beschränkung im ESXi? Würde den ESXi auf einem USB-Stick installieren und 1 RAID1 sowie 2 einzelne Discs als Datastore verwenden wollen. Geht das? Ich dachte irgendwo mal was von max 2 LUNs gelesen zu haben, finde aber grad nix.

Bin sehr auf die Performance gespannt. (nachher, wirklich baremetal installiert und nicht nur als VM hoch2....

Hab jetzt nochmal was anderes getestet, was ich aber nicht wirklich versteht: hab einfach mal ne 60GB SSD reingesteckt. Ich sprech jetzt wieder vom Win7 mit Server 2.0, also völlig unabhängig vom ESXi! Auf der SSD hab ich eine disc generiert und in eine der VMs (Eisfair) eingehängt. Unter Windows auf die Disc zugegriffen habe ich mittels HD Tune ca. 100MB/s Schreibend und Lesend. Wenn ich die Disc dort dann im virtualisierten Eisfair einbinde und die Performance auf die dann freigegebene Samba-share messe, dann komm ich noch auf 20MB/s. Würde mich doch sehr interessieren was hier der Flaschenhals ist. RAM/Prozessor sind dabei kaum ausgelastet. Auch ist sonst auf dem Host nichts anderes belastendes am Laufen. Oder ist der Server 2.0 einfach so lahm?

Grüße
Alex

King of the Hill
Beiträge: 13657
Registriert: 01.10.2008, 12:54
Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...

Beitragvon Dayworker » 23.04.2012, 18:09

Die Bremse ist in diesem Fall der virtualisierte Plattencontroller in der VM und betrifft somit sämtliche VMware-Produkte. Allerdings kommt im ESX(i) mehr Prozessorleistung an und der VMware Hypervisor ist auch wesentlich schlanker als jedes Linux oder Windows.
VMware setzt auf vollständig virtualisierte VM-HW und die Gäste sind dadurch zwischen sämtlichen aktuellen Produkten tauschbar. Selbst die Desktop-Produkte unter Linux oder Windows machen eigentlich keine Probleme, wenn man die Unterschiede im Linux/Windows-Dateisystem beachtet und passende VMX-Dateien für beide Betriebssysteme vorhält.

Member
Beiträge: 57
Registriert: 22.01.2009, 23:41

welchen Plattencontroller

Beitragvon sambu » 23.04.2012, 18:21

Welchen Plattencontroller empfiehlst Du?
IDE oder SCSI, Buslogic oder LSI, LSI SAS?
Split, Independend, Optimized for performance.....?


Zurück zu „vSphere 5 / ESXi 5 und 5.1“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 32 Gäste