Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Guest Partition nicht erreichbar nach Reboot (via Converter)
Guest Partition nicht erreichbar nach Reboot (via Converter)
Hallo,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich Schwierigkeiten mit der Live Kopie eines SLES Systems auf VSphere Hypervisor habe.
Die Kopie habe ich nach einigen Fehlversuchen geschafft, aber sobald ich die VMWare tools eingespielt habe und einen Reboot mache, findet der Gast seine Partition nicht mehr.
Meldung: Waiting for device /dev/sda1 to appear: ...... not found -- exiting to /bin/sh
Konfiguration Host:
PowerEdge310, DAS, mirrored
VMWare ESXi, 4.1.0, 348481 aus -4.1.0-Update1-348481-Dell-A05-Installable.iso
Gast:
SLES 10 SP2 ungepatched.
Ein identisches System läuft bereits auf dem Host aus einer Konvertierung von vmserver 1.xy und macht keine Probleme.
Meine Kenntnisse im Bereich Virtualisierung sind noch sehr mager.
Eigentlich müsste doch die Bereitstellung der Partitionen immer gleich sein oder?
Was hat vmware tools mit dem Problem zu tun? Mittlerweile frage ich mich, ob es überhaupt daran liegt. Würde ich ohne VMware tools install ein Reboot machen, wäre es vielleicht genauso?
Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben
Grüße und vielen Dank!
vm where
P.S: Ich bin mir nich mal ganz sicher, ob das nun im richtigen Unterforum gelandet ist, Hypervisor, VSphere, ESX(i), ... Die Namensgebung bei VMWare habe ich noch nie verstanden.
ich habe mich hier angemeldet, weil ich Schwierigkeiten mit der Live Kopie eines SLES Systems auf VSphere Hypervisor habe.
Die Kopie habe ich nach einigen Fehlversuchen geschafft, aber sobald ich die VMWare tools eingespielt habe und einen Reboot mache, findet der Gast seine Partition nicht mehr.
Meldung: Waiting for device /dev/sda1 to appear: ...... not found -- exiting to /bin/sh
Konfiguration Host:
PowerEdge310, DAS, mirrored
VMWare ESXi, 4.1.0, 348481 aus -4.1.0-Update1-348481-Dell-A05-Installable.iso
Gast:
SLES 10 SP2 ungepatched.
Ein identisches System läuft bereits auf dem Host aus einer Konvertierung von vmserver 1.xy und macht keine Probleme.
Meine Kenntnisse im Bereich Virtualisierung sind noch sehr mager.
Eigentlich müsste doch die Bereitstellung der Partitionen immer gleich sein oder?
Was hat vmware tools mit dem Problem zu tun? Mittlerweile frage ich mich, ob es überhaupt daran liegt. Würde ich ohne VMware tools install ein Reboot machen, wäre es vielleicht genauso?
Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben
Grüße und vielen Dank!
vm where
P.S: Ich bin mir nich mal ganz sicher, ob das nun im richtigen Unterforum gelandet ist, Hypervisor, VSphere, ESX(i), ... Die Namensgebung bei VMWare habe ich noch nie verstanden.
-
mbreidenbach
- Experte
- Beiträge: 1006
- Registriert: 30.10.2004, 12:41
So, ich habe etwas rumprobiert.
Wenn ich mit der Installations CD boote, habe ich im Partitioner ein
/dev/sda als VMWare virtual disk
root partition ist /dev/sda1
Sieht eigentlich ganz ok aus.
Außerdem kann ich von der CD in das installierte System booten und es auch ändern.
Wenn ich aber über den yast boot loader grub eine neue Konfiguration suchen lasse, trägt er zwar alles schön ins Menu ein, nämlich "root=/dev/sda1", aber beim reboot kommt nur ein Teil des neuen Menus an (Floppy und Kernel 2.6... bigsmp). Das war vorher gar nicht da.
Ja, eigentlich kann ich mir nur vorstellen, dass die Boot CD passendere Treiber mitbringt. Aber ich hab kein Plan, wie ich das prüfe oder ändere.
Dagegen spricht, dass ich ja einmal nach dem Clonen das System hochfahren kann.
Bei der Arbeit lokal an der Console ist mir noch aufgefallen, dass das CDROM / DVD nicht erkannt wird, kein CDROM, kein /dev/sr0.
Wenn ich mit der Installations CD boote, habe ich im Partitioner ein
/dev/sda als VMWare virtual disk
root partition ist /dev/sda1
Sieht eigentlich ganz ok aus.
Außerdem kann ich von der CD in das installierte System booten und es auch ändern.
Wenn ich aber über den yast boot loader grub eine neue Konfiguration suchen lasse, trägt er zwar alles schön ins Menu ein, nämlich "root=/dev/sda1", aber beim reboot kommt nur ein Teil des neuen Menus an (Floppy und Kernel 2.6... bigsmp). Das war vorher gar nicht da.
Ja, eigentlich kann ich mir nur vorstellen, dass die Boot CD passendere Treiber mitbringt. Aber ich hab kein Plan, wie ich das prüfe oder ändere.
Dagegen spricht, dass ich ja einmal nach dem Clonen das System hochfahren kann.
Bei der Arbeit lokal an der Console ist mir noch aufgefallen, dass das CDROM / DVD nicht erkannt wird, kein CDROM, kein /dev/sr0.
Mmh, ich weiß leider nicht was Du damit meinst.
Ich hab mal danach gegoogled. Hier im Forum findet die Suche durch die Punktnotation nichts, bzw. viel zu viel.
In der VMX Datei des defekten Gastsystems finde ich folgendes:
scsi0.virtualDev = "lsisas1068"
Zuvor hatte ich aber im VSphere Client bereits den Controler Typ umgestellt, das ist also vermutlich nicht mehr original.
Ich hab leider beim Clonen nicht drauf geachtet.
Beide SLES 10 hatten aber anfangs "LSI Logix Parallel" unter Hardware SCSI Controler eingetragen.
Nach meinem Rumprobieren zeigt der defekte Guest nun, LSI Logix SAS, was vermutlich
scsi0.virtualDev = "lsisas1068" entspricht oder?
Der Converter zeigt beim Konfigurieren einer Kopie des alten Laufs:
Festplatten-Controller: Automatische Auswahl.
Ich hab mal danach gegoogled. Hier im Forum findet die Suche durch die Punktnotation nichts, bzw. viel zu viel.
In der VMX Datei des defekten Gastsystems finde ich folgendes:
scsi0.virtualDev = "lsisas1068"
Zuvor hatte ich aber im VSphere Client bereits den Controler Typ umgestellt, das ist also vermutlich nicht mehr original.
Ich hab leider beim Clonen nicht drauf geachtet.
Beide SLES 10 hatten aber anfangs "LSI Logix Parallel" unter Hardware SCSI Controler eingetragen.
Nach meinem Rumprobieren zeigt der defekte Guest nun, LSI Logix SAS, was vermutlich
scsi0.virtualDev = "lsisas1068" entspricht oder?
Der Converter zeigt beim Konfigurieren einer Kopie des alten Laufs:
Festplatten-Controller: Automatische Auswahl.
Könnte ich versuchen, aber der Output, also das neu gebaute Bootmenu, von GRUB wird ja jetzt schon nur zur Hälfte angezeigt.
Angenommen, ich starte gleich einen neuen HOT Clone Lauf, gibt es da Dinge, die ich beachten soll, um so ein Durcheinander zu vermeiden?
Ich versteh leider zu wenig davon. Ich krieg nicht mal einsortiert, ob das nun ein Host oder ein Guest Problem ist. Da es mit CD Boot klappt, tendiere ich zu einem Treiberproblem im Guest.
Dann würde GRUB neu auch nichts nützen oder?
Angenommen, ich starte gleich einen neuen HOT Clone Lauf, gibt es da Dinge, die ich beachten soll, um so ein Durcheinander zu vermeiden?
Ich versteh leider zu wenig davon. Ich krieg nicht mal einsortiert, ob das nun ein Host oder ein Guest Problem ist. Da es mit CD Boot klappt, tendiere ich zu einem Treiberproblem im Guest.
Dann würde GRUB neu auch nichts nützen oder?
Die Installations CD von SLES kann nach der Auswaahl "Installation" über "others" menu dazu gebracht werden, das installierte System von der Platte zu booten.
Von dort kann ich ganz normal arbeiten und mit Yast das Boot menu ändern oder den Loader umbauen usw.,.
Ich habe auf dem Weg bereits den DB Start abgestellt.
Die manuelle Angabe "root=/dev/sda1" im normalen GRUB menu trage ich ein, weil die "restlichen" Optionen gar nicht mehr passen.
Aber das ergibt dann trotzdem den Fehler, dass er sich tot wartet und aussteigt, weil die Partition nicht verfügbar ist.
Ich schau mal nach dem Boot Flag.
Von dort kann ich ganz normal arbeiten und mit Yast das Boot menu ändern oder den Loader umbauen usw.,.
Ich habe auf dem Weg bereits den DB Start abgestellt.
Die manuelle Angabe "root=/dev/sda1" im normalen GRUB menu trage ich ein, weil die "restlichen" Optionen gar nicht mehr passen.
Aber das ergibt dann trotzdem den Fehler, dass er sich tot wartet und aussteigt, weil die Partition nicht verfügbar ist.
Ich schau mal nach dem Boot Flag.
Ich bin ein kleines Stück weiter. Grub Config über Yast hat irgendwie Blödsinn gemacht.
Jetzt wird der Gast per default wieder von dort gebootet, wo er auch steht (hoffe ich).
Ich bekomme dann folgende Meldung:
initrd habe ich zuvor neu erzeugt, inkl. mptspi mptbase
die vmx hat als device
Bei der ganzen Sache ist mir noch folgendes aufgefallen.
Wenn ich mir die Partitionierung ansehe, wird zu sda1(root) und sda2(extended) eine seltsame Meldung angezei gt:
Ich fürchte, das kommt vom Verkleinern der Partitionen beim Cloning.
Das soll man ja wohl nicht machen, aber ohne bekomme ich Timeouts beim Cloning oder er will erst gar nicht.
Jetzt wird der Gast per default wieder von dort gebootet, wo er auch steht (hoffe ich).
Ich bekomme dann folgende Meldung:
Code: Alles auswählen
root (hd0,1)
Filesystem type unknown, partition type 0x5
kernel /boot/vmlinuz-2.6.16.60-0.21-bismp root=/dev/sda1 vga=0x332 resume=/dec/sda7 splash=silent
Error 17: Cannot mount selected partition
press any key ...
initrd habe ich zuvor neu erzeugt, inkl. mptspi mptbase
die vmx hat als device
Code: Alles auswählen
scsi0.virtualDev = "lsilogic"Bei der ganzen Sache ist mir noch folgendes aufgefallen.
Wenn ich mir die Partitionierung ansehe, wird zu sda1(root) und sda2(extended) eine seltsame Meldung angezei gt:
Code: Alles auswählen
fdisk -l
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 * 1 5222 41943040 83 Linux
Partition 1 does not end on cylinder boundary.
/dev/sda2 * 1 5222 134274560 5 Linux
Partition 2 does not end on cylinder boundary.
/dev/sda5 * 5222 5229 51200 83 Linux
/dev/sda6 * 5229 7838 20971520 83 Linux
usw..Ich fürchte, das kommt vom Verkleinern der Partitionen beim Cloning.
Das soll man ja wohl nicht machen, aber ohne bekomme ich Timeouts beim Cloning oder er will erst gar nicht.
gelöst
Vermutlich gibt es 2 Ursachen für das Problem:
Verkleinern der Partitionen beim Hot Cloning und
eine der Partitionen war eine "erweiterte Partition"
(siehe "Partition 1 does not end on cylinder boundary. "
Dies führt jedenfalls dazu, dass die VMFS Treiber nicht (richtig) im Bootloader eingebunden werden.
Genaue Zusammenhänge sind mir allerdings nicht klar.
Kurzfassung:
Ich habe jedenfalls auf der Kopie sämtliche Partitionen zu einer zusammengefasst (es war zum Glück genug "Luft"), in der Kernelconfig erneut die bootloader module eingetragen und damit einen neuen Bootloader installiert.
Am Ende noch mal VMWare Tools reinstalliert.
Verkleinern der Partitionen beim Hot Cloning und
eine der Partitionen war eine "erweiterte Partition"
(siehe "Partition 1 does not end on cylinder boundary. "
Dies führt jedenfalls dazu, dass die VMFS Treiber nicht (richtig) im Bootloader eingebunden werden.
Genaue Zusammenhänge sind mir allerdings nicht klar.
Kurzfassung:
Ich habe jedenfalls auf der Kopie sämtliche Partitionen zu einer zusammengefasst (es war zum Glück genug "Luft"), in der Kernelconfig erneut die bootloader module eingetragen und damit einen neuen Bootloader installiert.
Am Ende noch mal VMWare Tools reinstalliert.
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