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NFS auf Sun Solaris

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NFS auf Sun Solaris

Beitragvon schmu007 » 26.10.2011, 00:05

Hi Forum !
Habe ein Problem mit esx 5 und einer sun solaris nas . Der Zugriff von vS 5 auf die NAS auf einen NFS Share ist extrem langsam. Mit einem Windows Rechner habe ich einen Datendurchsatz von ca. 100mbit auf die Samba-Shares. vS 5 bringt es auf satte 10mbit als angebundener Datastore per NFS. Wie kann das sein. Ist das ein Buck in der Version 5 ?

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Beitragvon irix » 26.10.2011, 00:21

Was hat Windows mit CIFS und ESXi mit NFS zutun?

Der NFS Client verwendet sync und performen tuts mit NetAPP ansonsten sind die Resultate sehr durchwachsen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Wirrkopf » 26.10.2011, 10:35

ich verwende die Solaris Variante OpenIndiana 151A mit ZFS als Filesystem und der Durchsatz als NFS Share in ESXi5 ist deutlich schneller als 10 Mb/s. Über den virtuellen ESXi Switch bis zu 150 mB/s. Extern begrenzt die 1 GB Anbindung auf ca. 100 MB/s.

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Beitragvon schmu007 » 27.10.2011, 23:20

@ irix
was macht der Herr Netapp den anders an einem NFS Share als ein Sun Solaris ?
Da steht der Vmware Client doch auch auf Sync .

@ Wirkoph
Habe auch ein ZFS auf Solaris laufen. Kann es sein das nur das kopieren einer Vm von dem lokalen Datastore zum Nfs Datastore über den vSphereClient mega langsam ist ? Du hasst aber das OpenIndiana als Vmware laufen oder ? Weil hier auch schon jemand in dem Forum das selbe Problem wie ich hatte. Aus einer Vm war der Zugriff auf das externe Nfs schnell , nur der Esx Host ist extrem lahm.

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Beitragvon Wirrkopf » 28.10.2011, 12:44

schmu007 hat geschrieben:...Kann es sein das nur das kopieren einer Vm von dem lokalen Datastore zum Nfs Datastore über den vSphereClient mega langsam ist ?...

Das ist auch bei mir gefühlt sehr langsam. Aber das ist es es auch wenn ich Dateien über den VClient auf einen WindowsClient runterlade oder hochlade. Ich glaube das liegt nicht am NFS sondern da ist der ESCi / VI Client einfach so lahm.

Du kannst doch aber auch eine parallele SMB Freigabe auf dem ZFS machen so das Du Vms ganz einfach ohne den ESXi hochladen, kopieren, runterladen kannst. Das ist viel bequemer als sowas über den VIClient zu machen. Und das geht bei mir auch bis zum1 GB Limit. Also so mit ca. 100 MB/s.

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Beitragvon schmu007 » 28.10.2011, 20:47

Wirrkopf hat geschrieben:
schmu007 hat geschrieben:...Kann es sein das nur das kopieren einer Vm von dem lokalen Datastore zum Nfs Datastore über den vSphereClient mega langsam ist ?...

Das ist auch bei mir gefühlt sehr langsam. Aber das ist es es auch wenn ich Dateien über den VClient auf einen WindowsClient runterlade oder hochlade. Ich glaube das liegt nicht am NFS sondern da ist der ESCi / VI Client einfach so lahm.

Du kannst doch aber auch eine parallele SMB Freigabe auf dem ZFS machen so das Du Vms ganz einfach ohne den ESXi hochladen, kopieren, runterladen kannst. Das ist viel bequemer als sowas über den VIClient zu machen. Und das geht bei mir auch bis zum1 GB Limit. Also so mit ca. 100 MB/s.


Das mit dem SMB & Nfs werde ich gleich mal ausprobieren. Habe aber heute 3 Ocz Ssd im Raid 5 in den Esx Server gebaut und nun ist der Upload über den Client auch schnell :-) ? mir ist zwar klar das Ssd oder Sas Platten einen shnelleren Datenzugriff haben , aber es ist wohl das Problem des Vmfs in Verbindung mit Sata Platten. Das mit den Sata' s war eh nur ein Test aber Sata und Vmfs geht wohl nicht zusammen . Ich werde es in den nächsten Tagen mal mit 3 Sas 15k testen, obwohl die Ssd das Maß aller Dinge sind . Eine Windows 2008 R2 Installation aus einem Iso hat 10 Min gedauert:-)))

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Beitragvon SchaubFD » 04.03.2012, 21:42

Ich kämpfe hier auch schon ewig damit herum, dass NFS scheinbar langsam sein soll und das iSCSI besser sein soll. Ich habe hier derzeit zwei Systeme stehen, eine Netapp 3240 8GB RAM, 512GB PAM und eine Sun7420 128GB RAM, 512GB Readcache, 18GB Write SSD. Die Netapp hat 42 FC Platten in drei Platteneinheiten jeweils als RaidDP. Die Sun ist mit 40 SAS Platten bestückt und läuft mit Mirrored Raid Pool.

Das Ergebnis (10GBit Ethernet von 6 Dual Hexacore ESXi5 Servern):

Lesend ca. 700MB/s von der Sun, ca. 500MB/s von der Netapp
Schreibend ca. 175MB/s aus die Sun, ca. 300MB/s auf die Netapp

Warum ein Mirrored Pool aus 19*2 Platten langsamer sein soll, als ein Raid4 welches 6*6 oder 3*13 Platten ansteuert, ist mir ein Rätsel. 175MB/s bei 19 Platten sind nicht mal 10MB/s je Platte. Das hatte ich in 1992 schon von einer 1GB SCSI Platte.

Ich diskutiere an diesem Thema schon Monate herum. Niemand nimmt sich diesem Problem innerhalb der ESXi 5 Umgebung mal an. Von den Netzwerkern höre ich ewig, ja ISO 7 Schichten Model und Paketierung innerhalb der Schichten etc. Das passt mir aber alles nicht von der Logik und Physik.

Die Netapp ist übrigens bei obigen Werten ziemlich auf Anschlag. 92% CPU und 80% HD Auslastung.

Wo ist also der Flaschenhals im Zusammenhang schreiben auf die Sun? Ich habe nicht mal 16% HD Auslastung und keine 8% CPU auf der Sun! iSCSI ist gegenüber NFS auf der Sun 5-10% langsamer. CIFS als zusätzlicher Test, brachte auch keine wesentlich besseren Werte.

Würde mich da gerne mal mit euch weiter austauschen, schließlich wollen wir alle schnelle Systeme haben!


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