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VM auf VMFS sicher löschen?

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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VM auf VMFS sicher löschen?

Beitragvon adeba » 26.10.2011, 14:25

hallo,

hat einer von euch schon mal das "problem" gehabt, mit so hochwichtigen daten zu hantieren, das der kunde verlangt diese daten wirklich sicher und zertifiziert zu löschen? ich kann ja nicht das ganze vmfs 12 mal formatieren. gibt es so eine boot cd, die ich in die vm einlege, die alle daten sicher löscht und am besten noch einen report ausgibt? diese cd müsste natürlich die richtigen treiber für die vmware platten an board haben.

mfg

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Beitragvon irix » 26.10.2011, 15:09

Mir ist sowas nicht bekannt und je nach Umgebung machts auch keinen Sinn. Ja du koenntest eine neue VM/VMDK im EagerZeroThink Format anlegen und er wuerde jeden Block anfassen und mit einer NULL beschreiben. In einer nicht VAAI Umgebung dauert das dann entsprechend lange und alle Bloecke sind ueberschrieben.

Warum ich das Vorgehen aber in Frage stelle:
- Je nach RAID/SAN oder zusaetzlichen Virtualisierungsschichten kann nicht sichergestellt werden das genau DIESE Bloecke ueberschrieben wurde, wo vorher die Kundendaten lagen
- Loesch ihr jetzt auch alle Backups (Tapes)?

Hat der Kunde zur Laufzeit schon auf ein verschluesseltes FS gesetzt gehabt und wenn nein warum nicht?

Ich kenne Umgebungen da wird fuer jeden Kunden eine LUN gemacht welche "ihm" gehoert.

Gruss
Joerg

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Beitragvon adeba » 26.10.2011, 15:13

also der kunde verlangt das zertifizierte löschen seiner festplatten. bei physikalischen servern haben wir ein bsi zertifiziertes tool, welches von diskette startet und einen report ausgibt. jetzt ist halt die frage wie das bei den vms laufen soll. derzeit sind halt mehrere vms auf einer lun.

also keine chance? (grüße aus hannover)

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Beitragvon continuum » 26.10.2011, 15:19

dann nimm doch das selbe tool auch in der VM und schick dem Kunden den Report

von den Zweifeln wie sinnig das ganze ist brauchst du ja nicht unbedingt zu erzaehlen

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Beitragvon adeba » 26.10.2011, 15:24

könnt ihr mir die unsinnigkeit nochmal genau erkären? wenn ich die vm damit booten könnte (was ja leider nicht geht), dann würden doch genau die blöcke, welche auch die vm auf dem vmfs benutzt gelöscht werden? oder sehe ich das falsch? was wäre daran so unsinnig?

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Beitragvon irix » 26.10.2011, 15:29

Du kannst doch dein Programm auf eine *.flp und oder ISO schieben und die VM damit booten und es ausfuehren genau so wie in der Physik. Immer unter der Annahme das du die VM noch nicht geloescht oder sonst wie bewegt hast.

Was und in welcher Form war Backup denn im Serviceumfang enthalten?

Gruss
Joerg

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Beitragvon adeba » 26.10.2011, 15:35

nagut ich werde mal schauen. ist halt die frage ob die diskette die passenden treiber für die virtuellen platten dabei hat.

das backup-konzept besteht aus neuinstallation :) (kickstart)

aber interessanter gedanke, was mit den backup daten auf z.b. einem tsm server passieren sollte...


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