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Windows Server 2008 Dateifreigabe - Speed bricht ein

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Windows Server 2008 Dateifreigabe - Speed bricht ein

Beitragvon bruegae » 09.09.2011, 22:21

Hallo,
ich habe auf meiner ESXi 4.1u1 Kiste ein WIndows Server 2008 laufen. Es ist in einer 70GB großen virtuellen Platte installiert. Das Windows stellt von dieser Partition einen Ordner per normaler Dateifreigabe zur Verfügung.
Jetzt ist das Problem, dass die ersten paar Sekunden einer Übertragung mit akzeptabler Geschwidigkeit verlaufen. Dann aber bricht die Übertragung teilweise auf bis zu 1MB/s ein. Siehe auch dieser Screenshot, übertragen wurden 3 Dateien (jeweils einzeln gestartet):
Bild

Sämtliche anderen VMs wurden ausgeschaltet, bzw. (HDD-)Last erzeugende Programme angehalten.

Gibt es Ideen, woran das liegen könnte?

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Beitragvon Dayworker » 10.09.2011, 03:19

Ist das die einzigste VM auf dem ESX(i)?
Welche Storageanbindung bzw Raidlevel im ESX(i)?
TSO in W2k8 aktiviert?

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Beitragvon bruegae » 10.09.2011, 10:46

Es laufen noch 2 Debian VMs darauf. Eine davon war aber zum Zeitpunkt des Screenshots heruntergefahren und auf der anderen das einzige Last erzeugende Programm angehalten.

In der Kiste steckt nur eine einzelne Platte die direkt ans Mainboard angeschlossen ist. Das Raidlevel ist ensprechend garkeins.

Wenn TSO nicht standardmäßig aktiv ist, dann ist es nicht aktiv.

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Beitragvon Dayworker » 10.09.2011, 16:09

Wie siehts mit der restlichen HW aus? Hätte die genug Bums um W2k8 alleine stemmen zu können?
Welche Einstellungen (RAM und vCPU) hast du der VM mitgegeben?

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Beitragvon bruegae » 10.09.2011, 17:10

Also im Prinzip ist die Hardware mein alter Desktop Rechner, auf dem auch WIndows 7 immer super lief:

CPU: Intel Q6600 mit 4x2,4ghz
MB: weiß nicht mehr, aber hat vor 3,5 Jahren 200€ gekostet
und natürlich ne Intel pro1000 Netzwarkkarte eingebaut

Die W2k8 VM hat einen CPU-Kern und 2gb Ram zugewiesen bekommen. Der Taskmanager sagt, die CPU ist praktisch immer am idlen und der Ram wird nur zu 600Mb verwendet.

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Beitragvon Dayworker » 10.09.2011, 17:19

Was der Taskmanager innerhalb einer VM sagt, ist bei allen virtualisierten Systemen immer murks...
Der Grund dafür ist bedingt durch die Rechenzeitverteilung in der variablen Zeit im Gast zu suchen und aus genau demselben Grund sind Geschwindigkeitsmessungen zu IO von vDisk und Netzwerk innerhalb einer VM wenig aussagekräftig.
Wenn du handfeste Werte haben willst, mußt du direkt auf dem Host nachschauen und 'esxtop' müßte dort dein Mittel der Wahl sein.

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Beitragvon bruegae » 10.09.2011, 17:59

Tatsache! Teilweise steigt die Auslastung der W2k8 VM auf 99% an! Also ist der eine Kern bis zum Anschlag ausgelastet. (Idle ist 300%, also die restlichen 3 Kerne)
Was soll den der Mist, ich hab ja noch nie gesehen, dass die CPU dicht ist wenn man Dateien übers Netz kopiert!

edit: aktuell ist die Auslastung bei 30% und die Übertragung langsam...

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Beitragvon bruegae » 11.09.2011, 12:21

Also ich hab eben noch etwas gelesen, dass extreme Perfomanceeinbrüche auch dadurch zustande kommen können, das insg. mehr Ram an VMs zugewiesen wurde als tatsächlich verfügbar ist (weil ESX dann anfangen muss auf der Platte rumzuswappen). Das war bei mir nicht der Fall, es waren noch über 150MB frei laut vSphere.
Ich hab trotzdem den Ram für Win2k8 auf 1,5gb zurückgesetzt. Jetzt hab ich ziemlich konstant meine 40mb/s was in etwa dem entsprechen könnte, was die Platte leisten kann... (die Platte ist schon etwas älteren Datums)

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Beitragvon Dayworker » 11.09.2011, 16:47

vSphere4 läßt sich nur auf Systemen mit mindestens 2GB RAM installieren.
Der ESXi4 will diese Menge zwar auch haben, kann damit aber im Gegensatz zum ESX4 zumindest noch eine normale XPSP3-VM ausführen...
Leider hast du bisher nichts zur RAM-Grösse des Hosts mitgeteilt.

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Beitragvon bruegae » 11.09.2011, 16:54

Insgesamt hat der Host 4gb. 1gb für das eine laufende Debian und 2gb für Win2k8. Damit hätte ESX noch 1gb "zum spielen" gehabt. Ich hätte gedacht das reicht dann auch für die Ram-Overheadnutzung, aber hats wohl doch nicht.
Jetzt hat ESX 2gb zum spielen, und bis jetzt läuft alles super. Die Bedienung von Win2k8 über Remotedesktop ist sogar flüssiger geworden.

Weniger Ram = Mehr Perfomance. Wenns doch immer so rum wäre :grin:


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