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Neuer Server im Eigenbau

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Neuer Server im Eigenbau

Beitragvon restless100 » 06.02.2011, 17:40

Hallo,

wir würden gerne mittels VMware vSphere Hypervisor in die Virtualisierung einsteigen. Dabei wären zur Zeit 2 WinXP, und eine Win7 Maschine zu virtualisieren. Mit Luft nach oben (Ubuntu Mailserver, Remote Desktops)
An Komponenten dachten wir:
- ASUS KCMA-D8 - Motherboard
- 1 x AMD Opteron 4170 HE
- Kühler Noctua NH-U9DO A3
- 2 * Transcend - Memory - 4GB - DIMM 240-PIN - DDR3 - 1333 MHz - PC3-10600 - CL9 registriert - ECC
- Chieftec Bravo Series BH-01B-B-B - Midi Tower
- Be quiet! Straight Power BQT E8-CM-480W
- 3 * WD VelociRaptor WD1500HLFS - Festplatte - 150GB als RAID 5

Könnte sowas funktionieren ? oder muss man sich strickt an die Kompatibilitätsliste von VMWare halten?

Gruss,

restless

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Beitragvon McStarfighter » 06.02.2011, 17:45

Nun ja, die HCL hat schon ihre Daseinsberechtigung. Denn diese zeigt, für welche Devices denn überhaupt Treiber auf der Setup-Disc enthalten sind. Und wenn man nicht Hardware hat, für die der Hersteller selbst ESX-Treiber mitbringt, wirds eng. Denn ein OS kann ja nun mal nicht ohne Treiber mit dem Gerät arbeiten, gelle?!

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Beitragvon Dayworker » 06.02.2011, 20:03

Ich würde als erstes mal die Asus-QVL zum Speicher befragen und mich dann zum Plattencontroller (AMD SP5100) sowie den verbauten Nic's (2x Intel 82574L) informieren.
Bei der Nic bin ich mir noch recht sicher, daß die auf der VMware-HCL steht. Aber der Raid-Controller scheint ein Chipsatz-Controller zu sein und damit wäre das kein vollwertiger Raid-Controller sondern liefe unter dem Namen "Fake-Raid". Damit wäre ein Raid unter ESX(i) hinfällig.

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Beitragvon restless100 » 07.02.2011, 08:29

Hi,

danke erstmal. Die Speicherriegel sind auf der Asus QVL drauf. Das mit dem RAIS Controller ist ja unschön.
Auf der VMWare HCL ist das Mainboard S8226GM3NR von Tyan drauf. Allerdings ist der SATA Controller auch ein AMD SP5100. Heisst das auch hier wird RAID 5 nicht gehen?

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Beitragvon Dayworker » 07.02.2011, 09:26

Die HCL hab ich dir schon in meinem letzten Posting verlinkt, schau dort einfach nach. ;)

[add]
Allerdings würde ich mich auch gleich schlau machen, ob dieser Controller mehrere Lun's unterstützt. Den ESXi will man definitiv nicht mit im selben Datastore mit den VMs haben oder du bekommst den ESXi nicht aktualisiert, da dieser ja beim Update sein DS neu einrichten will und auch eine Blocksize von 1MB nutzt. Damit würdest du auf VMs mit max 256GByte v.Disks eingeschränkt bleiben. Der schnellste Ausweg dafür wäre, den ESXi auf einen USB-Stick auszulagern.
Dir sollte auch bewußt sein, daß VMware SATA-Platten nur für den ESX(i) selbst unterstützt. Wenn die VMs also auf SATA-Platten lagern, bekommst du dafür keinen Suport...

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Beitragvon restless100 » 07.02.2011, 10:08

Hi,

ja da schau ich ja und bin ein bischen verwirrt :-)

Suche nach SP5100 bringt mir

    Results Found: 6 Results Displayed: 1-6 [Print] [Export as CSV/Excel]
    Partner Name Model Manufacturer Device Type Supported Releases
    AMD (Advanced Micro Devices, Inc.) SP5100/SB700 SATA Controller [AHCI Mode] AMD SATA
    AMD (Advanced Micro Devices, Inc.) SP5100/SB700 SATA Controller [IDE Mode] AMD SATA
    AMD (Advanced Micro Devices, Inc.) SP5100/SB700 SATA Controller [Non-RAID5 Mode] AMD SATA
    AMD (Advanced Micro Devices, Inc.) SP5100/SB700 SATA Controller [RAID Mode] AMD SATA
    AMD (Advanced Micro Devices, Inc.) SP5100/SB700 SATA Controller [SATA and FC Enabled] AMD SATA
    AMD (Advanced Micro Devices, Inc.) SP5100/SB700/SB800 IDE Controller AMD PATA ]

Daraus lese ich das der Controller supported ist. Allerdings steht dazu
NOTE: IDE RAID and SATA RAID are not supported for the VMFS file system.

Also dann lieber einen Hardware Controller dazu kaufen.
Die Idee mit dem USB Stick ist auch reizvoll. Wäre es da sinnvoll die VM´s auf einem NAS mit iSCSI (QNAP 459 pro) abzulegen ?

[/list]

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Beitragvon Dayworker » 09.02.2011, 20:44

Daraus lese ich das der Controller supported ist. Allerdings steht dazu
NOTE: IDE RAID and SATA RAID are not supported for the VMFS file system.

Also dann lieber einen Hardware Controller dazu kaufen.

Jep, VMware supportet nur den ESX(i) selbst auf IDE/SATA-Raid. Für die VMs sind entweder SAS-Platten am Raid-Controller notwendig oder der Storageanbieter steht für sein Produkt grade. Deshalb können dort aus Kostengründen trotzdem noch SATA-Platten verbaut sein...

Die Idee mit dem USB Stick ist auch reizvoll. Wäre es da sinnvoll die VM´s auf einem NAS mit iSCSI (QNAP 459 pro) abzulegen ?

Kannst du auch machen und wie du den ESXi auf einen Stick bekommst, findest du in den Sticky-Postings. Allerdings klingt NAS mir zu sehr nach Consumer-Lösung und damit wirst du performancemäßig sicher nicht glücklich werden. Ein kleines SAN dürfte dir dort wesentlich bessere Dienste leisten und du ersparst dir damit auch diese ganze Featureschlacht heutiger NAS.

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Beitragvon andreaswa » 01.06.2011, 07:33

Die Idee mit dem USB Stick ist auch reizvoll. Wäre es da sinnvoll die VM´s auf einem NAS mit iSCSI (QNAP 459 pro) abzulegen ?

Kannst du auch machen und wie du den ESXi auf einen Stick bekommst, findest du in den Sticky-Postings. Allerdings klingt NAS mir zu sehr nach Consumer-Lösung und damit wirst du performancemäßig sicher nicht glücklich werden. Ein kleines SAN dürfte dir dort wesentlich bessere Dienste leisten und du ersparst dir damit auch diese ganze Featureschlacht heutiger NAS.


Hm, das habe ich probiert, aber wenn SATA-HDD's im KCMA-D8 stecken, ist es dem offenbar egal, was im BIOS eingetragen ist, dann startet er immer von HDD. Oder versucht es jedenfalls.

Gruß,
Andreas.

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Beitragvon ideFix » 01.06.2011, 08:28

USB Ports auch aktiviert?
Hab schon BIOSe gehabt die haben den USB Stick, als USB-FDD, USB-HDD, USB-Other... erkannt.
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen das du nicht vom Stick booten kannst.

Außer.... der ist nicht richtig gebaut und wird dadurch nicht als bootbar erkannt.
Dann springt das BIOS zum nächsten Boot-device :D

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Beitragvon PeterDA » 01.06.2011, 09:45

Hi,
ich möchte hier nur mal estwas einwerfen, du überlegst dir ja diese Komponenten anzuschaffen, wenn cih das richtig verstanden habe. Wenn du also eh schon Geld in die Hand nihmst, warum schaust du dich nicht nach einem Supporteten Server um wie z.B. DELL PE 110 II diese Kiste sind von den Kosten sehr überschaubar und du ahst eine supportete Kiste und musst dich dann ncith darum kümmern ob alle Komponenten auch wirklich funktionieren.

Gruß Peter

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Kiste selber bauen

Beitragvon Torsten.E » 02.06.2011, 14:57

Ich hatte ein ähnliches Problem. Wollte eine Kiste, die zwar nicht VM "zertifiziert" ist, aber problemlos kompatibel läuft.

Also einfach bei den unterschiedlichen Herstellern geschaut, welche fertig gebaute Kisten liefern und dort die Spezifikationen "abgeguckt".

Ich hab zwar meine fertig gekauft mit der Vorgabe dass sie vm kompatibel gebaut wird, aber im Prinzip funktioniert es so.


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