Nachem ich jetzt meine ersten VM am Laufen habe, SUN ebenfalls fertig ist (ja ich weis sowas ist nie fertig), möchte ich in den nächsten Tagen einfach mal die Leistung überwachen.
Welche Leistungsparamter sollte ich beobachten, bzw. welche Werte sollten nicht überschritten werden. Es sollte einfach sein, ich will keine Wissenschaft zu Beginn daraus machen.
Schönen Sonntag
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Einfache Leistungsüberwachung - wie ?
System negativ beeinflusst
Das ist schon klar.
Bei einer "normalen Nutzung" (10-15 User), Office Anwendungen, bisschen SQL, Exchange usw.
Klar ist mir auch dass bei einem Kopiervorgang von 300 GB die Last nach oben geht.
Aber im "normalen Betrieb" sollten welche Werte im "Durchschnitt" welchen Bereich einfach halten oder unterschreiten.
Bei einer "normalen Nutzung" (10-15 User), Office Anwendungen, bisschen SQL, Exchange usw.
Klar ist mir auch dass bei einem Kopiervorgang von 300 GB die Last nach oben geht.
Aber im "normalen Betrieb" sollten welche Werte im "Durchschnitt" welchen Bereich einfach halten oder unterschreiten.
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Dayworker
- King of the Hill
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- Registriert: 01.10.2008, 12:54
- Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...
Das ist immer in Abhängigkeit zur Host-HW und den laufenden VMs bzw deren konfigurierter vHW sowie dem vorhandenen Storage zu sehen. Daher gibt es da keine feststehenden Grenzen.
Dazu kommt, daß du mit SQL und im Endeffekt auch Exchange Datenbanken im Einsatz hast, die ihren RAM als Daten-Cache nutzen. Wenn also IO-Zugriffe erfolgen, werden das meist kleine und über die gesamte DB ergo Platte verteilte IO-Zugriffe sein. Sowas läßt sich nur über viele Spindeln abfedern, damit sich die Zugriffszeiten zwischen RAM- und Platten-getätigter Abfragen nicht zu sehr unterscheiden und eine gleichmäßige Latenz erreichst.
Wenn es auf hohe Leseleistung bei geringen Schreibzugriffen und geringem Plattenverschnitt ankommt, bist du wahrscheinlich mit einem Raid5 über 6 oder mehr Platten gut bedient. Falls du jedoch auch hohe Schreibraten garantieren mußt, würde ich eher zu einem Raid10 über mindestens 8 Platten tendieren und den unter einem Raid10 üblichen Verschnitt von 50% in Kauf nehmen.
Daran siehst du schon, welche Anforderungen es vor Kauf eines SANs zu bedenken gilt, damit du nachher keine unvermuteten Performanceeinbrüche erklären mußt.
Dazu kommt, daß du mit SQL und im Endeffekt auch Exchange Datenbanken im Einsatz hast, die ihren RAM als Daten-Cache nutzen. Wenn also IO-Zugriffe erfolgen, werden das meist kleine und über die gesamte DB ergo Platte verteilte IO-Zugriffe sein. Sowas läßt sich nur über viele Spindeln abfedern, damit sich die Zugriffszeiten zwischen RAM- und Platten-getätigter Abfragen nicht zu sehr unterscheiden und eine gleichmäßige Latenz erreichst.
Wenn es auf hohe Leseleistung bei geringen Schreibzugriffen und geringem Plattenverschnitt ankommt, bist du wahrscheinlich mit einem Raid5 über 6 oder mehr Platten gut bedient. Falls du jedoch auch hohe Schreibraten garantieren mußt, würde ich eher zu einem Raid10 über mindestens 8 Platten tendieren und den unter einem Raid10 üblichen Verschnitt von 50% in Kauf nehmen.
Daran siehst du schon, welche Anforderungen es vor Kauf eines SANs zu bedenken gilt, damit du nachher keine unvermuteten Performanceeinbrüche erklären mußt.
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