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Snapshot löschen dauert

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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Snapshot löschen dauert

Beitragvon Magicans » 25.05.2011, 10:52

Hi zusammen,

das Snapshot löschen dauert sehr lange bei zwei Maschinen.

Die eine Maschine ist insg. 550GB groß.

Die Snapshots (drei an der Zahl) habe ich vor ca 2,5 Stunden gelöscht.
Das löschen hängt bei 95% fest.
Im Datastore habe ich gesehen, dass die Files (vmname_1-0001.vmdk - vmname_1_004.vmdk)immer größer werden.
Eigentlich ist doch bei ESX 4.1 so, dass die Snapshots nicht mehr zusammengeführt werden und dann auf die eigentliche .vmdk gelegt werden.

Das Storage, worauf die VM liegt, ist nicht ansatzweise ausgelastet, schwankt zwischen 30% - 35%.

Was würde passieren, wenn ich die VM während des löschens herunterfahren würde?
Ginge der Vorgang dann ggf. schneller?

Oder gibt es andere Tips dazu?

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Beitragvon Tschoergez » 25.05.2011, 11:28

Hi!
Der mechanismus fängt leider erst bei der Anzeige von 95% mit der eigentlichen arbeit (dem Mergen der Delta-Blöcke) an => Geduld.
Je nachdem, wie groß die Snapshots waren, kann das durchaus auch ein paar Stunden dauern.

Die VM runterfahren "könnte" helfen, allerdings wohl nur, wenn sonst viel IO-last aus der VM passiert. Wenn sie eh im leerlauf ist, bringts wohl keine Vorteile.

Zu den genauen Mechanismen:
www.sanbarrow.com

Viele Grüße,
jörg

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Beitragvon ch-hunn » 25.05.2011, 11:32

Lass den Server seinen Snapshot comitten. Das dauert je nach grösse des Snapshots schon mal einige Stunden und die Anzeige bleibt dann auch bei 95% stehen.
Geh jetzt was Essen und am Nachmittag ins Schwimmbad, wir wollen Ulli ja auch seine Ruhe gönnen :grin: (Nicht dass er bei diesem Wetter korrupte Snapshotketten und vdmks wieder geradebiegen muss)

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Beitragvon Magicans » 25.05.2011, 12:07

Das Problem ist, dass der Server komplett nicht zu gebrauchen ist, da er sich selber auslastet.

Den Task kann ich so eh nicht abbrechen, zumindest vom vCenter aus nicht?
Mit Rechtsklick -> Cancel ist es zumindest nicht möglich, da das ausgegraut ist.

Auch die VM hart zu stoppen geht nicht da die Optionen alle ausgegraut sind.


Die Frage ist, ob es funktioniert die vm über rpd und shutdown aus zu bekommen...

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Beitragvon sirrossi » 25.05.2011, 12:22

Wenn Du einen Snapshot löscht, solltest auch immer dessen Größe in Betracht ziehen. Und wenn Du mehrere Snapshots hast, lösche diese Einzeln, die schnellere Rückmeldung über die erfolgreiche Löschung beruhigt das eigene Gewissen ungemein ;)

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Beitragvon Magicans » 25.05.2011, 13:08

Ein Teil der Snapshots war grademal 30 - 50 MB groß und hat auch über 2 Std gedauert.

Vielleicht wäre das einzelnt löschen tatsächlich besser gewesen..

Mittlerweile ist das ganze auch abgeschlossen.
Aber er hat tatsächlich für insg. 6 GB Snapshots von 8:30 uhr bis ca 12:45 gebraucht...

Dabei war konstant kein großartiger I/O aus dem Storage und laut Performance Monitor auch keine überwältigende Auslastung auf dem ESX Hosts

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Beitragvon Dayworker » 25.05.2011, 17:19

Ein Snapshot enthält ja nur die ab einem bestimmten Zeitpunkt angefallenen Schreibänderungen. Beim Comitten eines Snaps werden beide VMDKs in eine neue VMDK-Datei zusammengeführt und die alte VMDK dann restlos gelöscht. Je nach Storage oder lokaler Plattenperformance ist das dann mit einigen Behinderungen verbunden. Daher comittet man entweder zu ungenutzter Zeit (Nachts) oder nur in kleinen Schritten.

Ich würde aber prinzipiell vom Einsatz von Snapshots absehen. Neben einigen Einschränkung (vergrößern der VMDK) sind diese keine Backups sondern nur Mittel zum Zweck und verringern beträchtlich die Schreib-Performance innerhalb der VM.

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Beitragvon Magicans » 26.05.2011, 13:27

Die Snapshots wurden automatisch von der Backupsoftware (Simpana CommVault) erstellt und nach abbruch des Backup Jobs nicht automatisch wieder gelöscht.

Von Hand existieren keine Snapshots bei uns


Das Storage war definitiv nicht der limitierende Faktor

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Beitragvon Martin » 26.05.2011, 13:47

Snapshots löschen/zusammenführen ist eine Aktion des vmkernels, die per Design absichtlich nur begrenzte Ressourcen nutzt, um den Betrieb der (anderen) VMs nicht allzu stark zu beeinflussen.

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Beitragvon Dayworker » 26.05.2011, 17:39

Magicans hat geschrieben:Die Snapshots wurden automatisch von der Backupsoftware (Simpana CommVault) erstellt und nach abbruch des Backup Jobs nicht automatisch wieder gelöscht.
Das scheint ein häufiges Problem zu sein. Da bleibt in meinen Augen nur wenn möglich im vCenter einen Alarm zu setzen oder beim Auftauchen einer Backup-Abbruchmeldung immer das Storage zu sichten.

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bei mir ging das ganz gut

Beitragvon whackmann » 25.09.2011, 21:44

Hi all,

ich bin auf diesen Thread gestoßen, weil ich mich zunächst auch gewundert habe, dass das löschen meiner beiden Snapshots länger dauert. Ich hatte aber auch nicht geahnt, dass es sich dabei um ca. 700 GB Daten handelte, die wieder in das original vmdk eingearbeitet werden mussten. Dieser Vorgang hat ca. 3,5 Stunden gedauert, was ich völlig ok finde.

Bei dem Vorgang habe ich folgendes beobachtet:
- HDD Transferrate im vCenter = ca. 120 MB/sek
- Load auf dem Host = GENAU 1,00

LG
Carsten

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Beitragvon continuum » 25.09.2011, 23:14

Loeschen von snapshots bei 700 Gb grossen deltas ???

mutig, mutig kann ich da nur sagen

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Beitragvon deathrow » 27.09.2011, 15:57

Oder 700 Deltas??

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Beitragvon PeterDA » 27.09.2011, 16:35

Beides wäre für mich eher ein nogo um die Snaps klassich zusammen zuführen. Würde hier wohl eher ein Clone erstellen. Dann hat man die Snaps ja auch los.

Gruß Peter


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