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Win7 64Bit(host) mit VMware 7 und Win Server 2003(guest)

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung der VMware Workstation und VMware Workstation Pro.

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Win7 64Bit(host) mit VMware 7 und Win Server 2003(guest)

Beitragvon Shifu » 25.05.2011, 13:21

Hallo Leute,

ich habe in meiner Firma die Aufgabe bekommen ein neues Serversystem zur realisieren.
Das System soll wie folgt aussehen:

- Windows 7 64 Bit als Hostsystem
- auf dem Hostsystem soll VMware 7 Workstation laufen
- als Guestsystem soll Windows Server 2003 R2 SP2 verwendet werden
- das Guestsystem soll folgende Funktionen im Netzwerk übernehmen (PDC,DNS,Drucker & Dateifreigabe, DHCP, und evtl Backuplösungen)

So nun meine Frage(n) an euch ....

1. ich hab hier schon einige male gelesen das WS 7 in Verbindung mit Win 7 64Bit zu problemen führt , sollte ich deshalb lieber Version 6.5.x nutzen?

2. was habe ich zu beachten wenn ich WS 7(bzw. 6.5.x) installiere ?

3. was habe ich zu beachten wenn ich Windows Server 2003 virtualisiere damit die geforderten Funktionen einwandfrei genutzt werden können?

4. welche Backuplösungen gibt es und welche wären vorteilhaft ?

5. wie verhält sich VWware im zusammenhang mit Kaspersky ?


Kann das gut gehen ... :)?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

MfG
Matze

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Beitragvon PeterDA » 25.05.2011, 13:44

Hi,
zu 1.
Ich habe hier auch ein Win7 64Bit mit WKS7 laufen läuft fehelrfrei, ist aber nicht das schnellste.

zu 2.
du solltest dir einfach im klaren darüber sein, dass die WKS nicht dafür gedacht ist das man hier produktive Server betreibt. Dafür gitbt es ESX(i)!

zu 3.
Du must deinen Win 2003 sauber installieren so wie eine Blechkiste auch und dafür sorgen, dass auf deinem Host ncith all zuviel Sachen laufen die den Gast bremsen.

zu 4.
wenn du hier die VM Backupen willst, so wäre mir kein 3Parity Tool bekannt das das kann. Hier hilft nur selber scripten bzw. Maschine rutnerfahren und dann Backuppen. Oder halt alternativ die Maschine mit den üblichen Backuptools sichern wie man das auch bei Blechinstallationen macht.

zu 5.
Ein Virenscanner oder Firewall auf dem Host kann immer zu Problemen führen. hier sollte man eher ausnahmen für die WKS und die VMs einrichten und dann in der VM auch einen Virenscanner laufen lassen. Das verbraucht dann aber Performance.

Gruß Peter

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Beitragvon continuum » 25.05.2011, 15:53

zu 1: kannst du nicht 2003 als Host nehmen ?
Wenn Windows7 -64bit -Sp1 als Host verwendet werden soll musst du WS 7.1.4 verwenden
Falls noch ohne Servicepack wuerde ich 6.5.5 empfehlen.

Ansonsten ist Windows 7 ein eher lausiger Workstation Host - besser waere XP 64 oder noch besser 2003 64

zu 2 -5 : den Aussagen von Peter hab ich nichts hinzu zu fuegen

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Beitragvon Shifu » 25.05.2011, 16:12

danke für die schnellen antworten...

@ Peter...

zu1. woran kann es liegen das es nicht besonders schnell läuft? also besser ohne SP1 laufen lassen und WS 6.5.5

zu2. warum sollte die Workstation dafür nicht gemacht sein? hier im unternehmen sind ca 20 rechner. welche vorteile hat ESX(i)?

zu3. auf dem Hostsystem wird nur VMware laufen und evtl. eine Antivirensoftware sonst nichts




@ continuum...

könntest du deine aussage "Ansonsten ist Windows 7 ein eher lausiger Workstation Host - besser waere XP 64 oder noch besser 2003 64 " begründen? was ist an Win7 so verkehrt?

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Beitragvon PeterDA » 25.05.2011, 16:26

Hi,
also die WKS 7 ist ziemlich lahm das leigt wohl weniger an Win 7 als vielmehr daran wie VMware die Programmiert hat. Ist klar ein Rückschritt.

VMware Workstation ist einfahc nicht für die Servervirtualisierung von Produktivsystemen gedacht. Kein automatishce anstarten nach reboot, kein kontrollierter Shutdown beim Shutdown des Hosts und und und....

Wenn auf den Kisten eh nur die WKS läuft würde ich eher mal testen ob der ESXi alias VMware Hypervisor darauf nicht auch läuft und im Zweifelsfall die Kisten so aufrüsten das es geht.

Gruß Peter

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Beitragvon Dayworker » 25.05.2011, 16:50

W7 ist als Desktop-OS mit allerhand Grafik-Blödsinn überfrachtet. Das SP1 von W7 und speziell die 64bit-Version zieht die Sicherheitsmechanismen noch einmal ein ganzes Stück weiter an.
M$ ist seit längerem der Komfort nicht mehr so wichtig wie früher, dort wurden einige Probleme wegen dem gewöhnten Look&Feel nicht gefixt und dafür stand M$ jahrelang am Pranger. Seit Vista und seiner UAC hat sich das jedoch grundlegend. Sicherheit steht jetzt vorne an und wenn dafür Kompatibilitätsbrücken geopfert werden müssen, wird das auch getan. Inzwischen sind daher die M$-Produkte sicherer als viele sonstige Anwendungen wie Flash-Player, PDF-Reader oder die DLL-Injektion für Media-Dateien vieler Browser.

Die Workstation bietet als Desktop-Produkt von sich aus keinen automatischen VM-Start/Stop bei Host-Start/Stop. Denn VM-Start ohne Anmeldung kannst du scripten, beim Shutdown hast du aber Pech. Das hat selbst VMware sang und klanglos aufgegeben.

Der ESXi bietet eine wesentlich bessere Ausnutzung der Host-Leistung, da es bei ihm nur einen minimalen Unterbau für die rudimentären Funktionen gibt. Damit stehen 95% aller Systemressourcen für die VM bereit.

XP64 und W2k3-64 sind fast eineiige Zwingelinge und lassen sich daher kaum unterscheiden. Während XP64 der erste Versuch war, ein Desktop-OS in 64bit herauszubringen und an fehlenden 64bit-Treibern scheiterte, war W2k3-64 als Server-OS auf ebensolcher HW nicht nur teurer, sondern die HW-Hersteller waren dafür auch eher bereit, entsprechende Treiber zu programmieren. Daher läuft auf beiden OS auch nicht jede HW.
Das sich die Treiber bisher zwischen allen 64bit-Windows austauschen liessen, hat sich mit dem SP1 von W7/W2k8-R2 oder SP2 für Vista/W2k8 für einige Geräte geändert. M$ hat einige grundlegende Änderungen im Design vorgenommen. Bei W7/W2k8-R2 kommt hinzu, daß diese als VM-Host bzw die VMware-Bridge sehr instabil werden, wenn du mehr als 30% des installierten Host-RAMs an die Gäste vergibst. Ulli hat dazu hier schon einiges geschrieben.

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Beitragvon omicronont » 25.05.2011, 17:31

Shifu hat geschrieben:zu2. warum sollte die Workstation dafür nicht gemacht sein? hier im unternehmen sind ca 20 rechner. welche vorteile hat ESX(i)?


Neben den Erklärungen von PeterDA und Dayworker vielleicht mal ein ganz profaner Vergleich: Mit einem Smart findest Du wunderbar in der Stadt einen Parkplatz, hast aber Deine Schwierigkeiten, mal etwas größeres zu transportieren oder gar einen Anhänger zu ziehen. Dafür kann beispielsweise ein Traktor bei (fast) jedem Wetter und auch völlig "offroad" eingesetzt werden, ist aber im Parkhaus in der Stadt völlig fehl am Platz.

Damit meine ich: Jedes Ding für seinen Zweck. Die Workstation ist wunderbar, um eine VM zu betreiben, darin etwas auszuprobieren oder diese zu präsentieren. Aber sie ist nicht auf "Robustheit" und "Stabilität" optimiert.

Genau das ist bei ESXi eben anders.

Gruß,

Knut


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