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Treiber für ESXi 4.1 compilieren?

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Treiber für ESXi 4.1 compilieren?

Beitragvon JoeCool25 » 22.04.2011, 22:33

Hallo,
die Netzwerkkarte (82579LM) meines Intel DQ67SW Mainboards wird leider nicht von ESXi 4.1 U1 unterstützt, deshalb suche ich nun nach einer Möglichkeit die Karte doch noch zum Laufen zu bringen. Ich habe bereits einiges über die oem.tgz gelesen, aber wie erstelle ich den passenden Treiber dafür?
Hat jemand evtl. ein gutes HowTo Step-by-step für mich? Was genau brauche ich zum Compilieren von Treibern für ESXi 4.1 U1 CentOS x.x)? Den Linux Treiber findet man übrigens hier:

http://downloadcenter.intel.com/Detail_ ... Treiber%0A

Danke!

Mfg Oliver

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Beitragvon Dayworker » 22.04.2011, 22:52

Keine Ahnung, was du beim ESX(i) kompilieren willst, aber die sind Closed Source und haben mit Linux absolut nichts gemeinsam.

Wenn du dich trotzdem ans Patchen machen willst, sieh dir http://vm-help.com und dort die Rubrik "ESXi Tips and Tricks" an. Sei aber vorgewarnt, es kann und muß nicht funktionieren. Wenn du also Probleme bekommst, mußt du dort im Forum posten.

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Beitragvon continuum » 22.04.2011, 22:59

Kauf dir andere Netzwerkkarten und fertig.

ESXi ist kein Linux mehr - die beiden haben nur gemeinsame Vorfahren

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Beitragvon minimike » 23.04.2011, 07:42

Dayworker hat geschrieben:Keine Ahnung, was du beim ESX(i) kompilieren willst, aber die sind Closed Source und haben mit Linux absolut nichts gemeinsam.

Wenn du dich trotzdem ans Patchen machen willst, sieh dir http://vm-help.com und dort die Rubrik "ESXi Tips and Tricks" an. Sei aber vorgewarnt, es kann und muß nicht funktionieren. Wenn du also Probleme bekommst, mußt du dort im Forum posten.

Soweit ich mal vor ner Weile gesehen habe bietet VMware den gepatchten Kernel zum Download an.
Inwieweit da alles vorhanden ist muss mal ausprobiert werden. Zudem wenn VMware den Kernel patcht und das Binary distrubiert müssen absolut die Bedingungen der GPLv2 eingehalten werden. Ansonsten wäre jede ESX Installation illegal.

Aus dem Grund werden nette Dinge wie die VMwaretreiber, DTrace oder ZFS unter Linux auf ewig third partie sein und immer gegen den Kernel kompiliert werden müssen.

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Beitragvon McStarfighter » 23.04.2011, 12:44

Ich bezweifle, daß VMware den VMkernel frei anbietet, von den ESXi-Discs mal abgesehen ...

Es geht hier ja darum, das der TE meinte, Linux-Sourcen gegen ESXi kompilieren zu können, also den VMkernel ... ;)

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Beitragvon Dayworker » 23.04.2011, 13:31

Das VMware für seine Produkte auch die Sourcen bereitstellt, bedeutet aber nicht, daß sich diese auch direkt in ein funktionales Programm mit all seinen Funktionen ummünzen läßt.
Erschwerend kommt noch hinzu, daß die Sourcen meist schon älteren Datums sind und daher wohl kaum noch verwertbar sein werden.

Eventuell enthalten die Sourcen auch nur ein Gerüst mit interessantem Programm-Code. Damit dort keiner Schindluder treiben kann, fehlen möglicherweise zum Beispiel wie bei http://Distributed.net der Code für Dateizugriff und Netzwerksocketkommunikation oder möglicherweise die Microcode-Anpassungen für die verschiedenen Prozessoren. Zumindest Intel unterhält dort sehr genaue Erratum-Listen, die auch diverse Probleme mit der VT-Funktionalität offen legen.

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Beitragvon continuum » 23.04.2011, 14:28

wie lange würde man wohl dafür brauchen ?

sagen wir mal über den Daumen 5 - 10 stunden - incl. testen , einbinden in das esxi image usw.
Nach dem näachsten Update geht es dann wahrscheinlich schneller - und man braucht nur die Hälfte derZeit.
Beim übernächsten update geht es dann vielleicht schon gar nicht mehr ...

Naja ... wägen wir mal ab : Aufwand gegen Preis einer funktionierenden UND supporteten Karte .... gibt es ab 30 Euro ....

IMHO macht das ganze dann NULL Sinn

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Beitragvon PeterDA » 23.04.2011, 19:58

@Ulli
also 5-10 Stunden incl. testen halte ich aj für sehr optimistisch. Ich denke aber auch wie du es macht einfach NULL Sinn denn beim nächsten Release weiß man ja nicht ob es noch geht. Davon das VMware dafür sicher keinen Support machen wird mal ganz abgesehen....

Gruß Peter

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Beitragvon McStarfighter » 23.04.2011, 20:54

Hat VMware überhaupt die Spezifikationen für die Entwicklung von ESX(i)-Treibern veröffentlicht?

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Beitragvon minimike » 23.04.2011, 22:55

continuum hat geschrieben:wie lange würde man wohl dafür brauchen ?

sagen wir mal über den Daumen 5 - 10 stunden - incl. testen , einbinden in das esxi image usw.
Nach dem näachsten Update geht es dann wahrscheinlich schneller - und man braucht nur die Hälfte derZeit.
Beim übernächsten update geht es dann vielleicht schon gar nicht mehr ...

Naja ... wägen wir mal ab : Aufwand gegen Preis einer funktionierenden UND supporteten Karte .... gibt es ab 30 Euro ....

IMHO macht das ganze dann NULL Sinn

Bei einer Kiste richtig. Nur wenn ich 20 Racks ausrüste, und zwischen 2 Servern auswählen kann mit kaum wesendlichen Unterschieden, nur der eine hat ne supportete Karte ist aber 200 € teurer....
Dann macht sich das Bemerkbar. Und qualitative hochwertige Netzwerkkarten kosten im Schnitt 120 €. Für eine 4 Port Nic mit PCIe 8 habe ich sogar noch viel viel mehr gelöhnt,

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Beitragvon ch-hunn » 24.04.2011, 00:30

minimike hat geschrieben:Bei einer Kiste richtig. Nur wenn ich 20 Racks ausrüste, und zwischen 2 Servern auswählen kann mit kaum wesendlichen Unterschieden, nur der eine hat ne supportete Karte ist aber 200 € teurer....
Dann macht sich das Bemerkbar. Und qualitative hochwertige Netzwerkkarten kosten im Schnitt 120 €. Für eine 4 Port Nic mit PCIe 8 habe ich sogar noch viel viel mehr gelöhnt,


Bei 800 Servern würde ich solche Spielereien erst recht nicht machen. Zumal VMware bei solchen Frickeleien bestimmt den Support verweigern wird...

Chregu

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Beitragvon continuum » 24.04.2011, 04:13

also 5-10 Stunden incl. testen halte ich aj für sehr optimistisch


Ich auch - aber schon wenn man so einen geringen Zeitaufwand kaluliert macht der Aufwand keinen Sinn wenn man seine Zeit gegen die Kosten einer supporteten Karte rechnet

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Beitragvon Tschoergez » 26.04.2011, 09:56

Hi Leute!
Der kernel vom ESX/ESXi hat absolut gar nix mit Linux zu tun, und wird (und wurde) von VMware auch nicht veröffentlicht.

Für die alte ServiceConsole hat VMware einen angepassten RedHat-Kernel verwendet, dazu gabs dann auch die OpenSource-Teile zum Runterladen. Und nachdem vor langer Zeit (bis ESX3 glaube ich ) die Service Console zuständig fürs laden der Hardware-Treiber war, konnte man bastel-technisch dafür auch compilieren.

Beim ESX 4 wird das nicht mehr möglich sein, weil hier wirklich der vmkernel alle "Gewalt" über die Hardware hat.
VMware verwendet allerdings eine Linux-ähnliche Schnittstelle für 3rd-party-Treiber, damit die Hersteller nicht komplett von vorne anfangen müssen zu programmieren.

Wer da Interesse hat: Meldet Euch doch einfach mal beim VMware Technology Appliance Program (TAP) an (kostet nix), und schaut, wie viele Infos Ihr bekommen könnt...

Viele Grüße,
Jörg

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Tja... aber die frage ist nicht beantwortet!

Beitragvon dorian_gray » 27.04.2011, 14:39

Ich hatte heute das selbe Problem.

Hab ca. 3 Stunden gewerkelt, gegooglet usw...

http://www.vm-help.com/esx40i/customize_oem_tgz.php
Hier gibt's ne Lösung!
Das ganze ist ein wenig Tricky aber mit ein wenig Geduld durchaus umzusetzen!

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Beitragvon Dayworker » 27.04.2011, 17:16

Tja, erstens ist vm-help.com, wie ich schon früher in diesem Thread schrieb, immer mit Vorsicht zu behandeln und zweitens darfst du dann bei jedem ESXi-Update/Upgrade den "Spaß" wiederholen.
Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht, daß VMware die Intel-HW in der nächsten Version schon unterstützt oder zumindest Treiber dafür vorhält.

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Beitragvon dorian_gray » 27.04.2011, 17:19

Dayworker hat geschrieben:Tja, erstens ist vm-help.com, wie ich schon früher in diesem Thread schrieb, immer mit Vorsicht zu behandeln und zweitens darfst du dann bei jedem ESXi-Update/Upgrade den "Spaß" wiederholen.
Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht, daß VMware die Intel-HW in der nächsten Version schon unterstützt oder zumindest Treiber dafür vorhält.


Ich hab allerdings keine zeit um zu warten bis VMware eine neue Version herausbringt...
Und NEIN den "Spaß" musste ich nicht wiederhohlen! (hab schon updates) gemacht.

Wenn man mir allerdings ne bessere Lösung bietet als nur "zu warten" bin ich natürlich dazu bereit mit mir reden zu lassen!!!

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Beitragvon Dayworker » 27.04.2011, 17:28

Was du letztendlich machst, ist dein Problem. Support von VMware brauchst du jedenfalls mit unsupporteter HW nicht erwarten.
Vielleicht mußt du es beim Update noch nicht machen, aber spätestens beim Upgrade wird das ESXi-Image wieder neu auf Platte/USB-Stick geschrieben und die Nic ist wieder weg.
Hast du mal bei Intel nachgesehen?

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Beitragvon dorian_gray » 28.04.2011, 09:05

Dayworker hat geschrieben:Was du letztendlich machst, ist dein Problem. Support von VMware brauchst du jedenfalls mit unsupporteter HW nicht erwarten.
Vielleicht mußt du es beim Update noch nicht machen, aber spätestens beim Upgrade wird das ESXi-Image wieder neu auf Platte/USB-Stick geschrieben und die Nic ist wieder weg.
Hast du mal bei Intel nachgesehen?


Stell dir mal vor... es gibt noch nerds die ohne Support auskommen *lol*

Und da lt. dir beim nächsten Upgrade der NIC eh unterstützt wird muss ich mir da keine sorgen machen, oder?

Warum sollte ich jetzt noch suchen? Hab ja alles was ich brauche!

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Beitragvon bla!zilla » 28.04.2011, 09:10

Produktive Installationen ohne Support? Wer macht denn sowas?

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Beitragvon dorian_gray » 28.04.2011, 09:13

bla!zilla hat geschrieben:Produktive Installationen ohne Support? Wer macht denn sowas?


z.B. jemand der das nicht benötigt -> weil er genügend grips hat!
Oder auch jemand der nicht für Support bezahlen will!

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Beitragvon PeterDA » 28.04.2011, 09:24

Nur mal so zum nachdenken:
Du bezeichnest hier gerade min. 80% von uns als Deppen.

Ich kann dazu nur sagen wer ein Produktivsystem ohne Support betreibt, hat entweder eh keine wichtigen Daten oder es fehlt im Grips an dem Bereich der für SLAs und Complienc zuständig ist.

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Beitragvon e-e-e » 28.04.2011, 09:33

Hallo,

Nur mal so zum nachdenken:
Du bezeichnest hier gerade min. 80% von uns als Deppen.

Ich kann dazu nur sagen wer ein Produktivsystem ohne Support betreibt, hat entweder eh keine wichtigen Daten oder es fehlt im Grips an dem Bereich der für SLAs und Complienc zuständig ist.

Grus Peter


.... ganz ruhig Brauner....
mit solchen Leuten habe ich täglich zu tun, deren Meining ändert sich schlagartig, wenn das erste große Disaster den Arbeitsplatz gekostet hat :lol: ;)

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Beitragvon bla!zilla » 28.04.2011, 09:43

Eher jemand der unprofessionell arbeitet und offenbar auch nicht verstanden hat wozu Support gut ist, dafür aber operationelle Risiken pflegt. Na ja, wer's mag.

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Beitragvon irix » 28.04.2011, 10:07

Zuruck zum Thema.....
im IIRC war jemand welcher nen Intel Treiber kompiliert hat und nicht nur den PCIID Hack im oem.tgz gemacht hat. Hatte mir auch sein Blog angeschaut bzw. den Thread im VMTN. Wenn ich die URL nochmal finde kann ich sie posten.

Ich kann nicht erkennen das hier einer gesagt hat das diese pNIC in Zukunft supportet wird. Solange das oem.tgz bei einem Update/Patch nicht angetastet wird ist ja alles i.O. Ansonnsten muss man halt wieder ran.

Gruss
Joerg


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