Auf meinem freien esxi-Server habe ich einen auf dem lokalen ESXi Datastore installierten virtualisierten ZFS-Storage-NAS/SAN-Server am Laufen
(Solaris Express 11/ OpenIndiana/NexentaCore+meine freie napp-it web-GUI oder Nexentastor)
Die SAS Controller (LSI 1068 oder 2008) und die Festplatten werden per PCI-passthrough an das Storage-OS durchgereicht. Den ZFS Datenpool share ich per NFS als Datastore für alle weiteren VM's sowie per CIFS, um ganz einfach vom PC aus VM's zu verschieben, klonen oder sichern zu können. Details meiner Lösung habe ich auf meiner Homepage http://www.napp-it.org/napp-it/all-in-one abgelegt.
Snapshots mache ich momentan so, dass ich unter ESXi einen Snapshot manuell anlege, dann per ZFS einen Snapshot auf dem ZFS-NFS erstelle (ZFS Snashots sind einfach das Beste überhaupt) und anschliessend den ESXi Snapshot wieder lösche oder eben die unsaubere Art, lediglich per ZFS einen Snapshot zu erstellen. Das geht aber nicht mit allen Anwendungen gut aus.
Bei Problemen kann ich dann erst den ZFS Snashot wieder herstellen und dann per ESXI auf diesen Hot-Snap-Stand zurückgehen - alles ohne irgendeine kommerzielle Software zu benötigen-
Nun meine Frage: Gibt es eine einfache Möglichkeit, idealerweise aus einem Perl-Script heraus, ESXi Snapshots remote von einem andere Rechner aus zu erstellen bzw. zu löschen? Dies ist der einzige Punkt, der mir noch fehlt, für eine komplett freie und runde all-inclusive Lösung. (Mit diesem Aspekt von ESXi habe ich mich noch nicht beschäftigt und suche den besten Ansatz)
Gea
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
kostenloser ESXi mit integr ZFS-SAN-Server und ZFS Snapshots
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irix
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Der kostenlose Hypervisor hat ja nur die API im ReadOnly Modus aktiviert und somit hast du das Problem von aussen keine Aufgabe ausloesen zukönnen.
Hier setzten ja einige das ghettoVCB2 ein und haben auf Nachfrage bestaetigt das es auch irgendwie unter einem FreeESXi tut. Schau also damals nach wir dort ein Snapshot erstellt wird. IIRC gibts dann unter vm-help.com Anleitungen wie man dann von aussen ueber SSH Scripts anstartet.
Allerdings frage ich mich ob die Zeit dafuer nicht besser aufgebracht wird ein bisschen Geld zu verdienen und sich fuer 490.- das kleine Essential + 1Y Subscription zuholen.
Weil dann kannst du per SOAP. PowerShell und oder Perl von Linux und Windows aus Befehle senden und auch Snaps erstellen bzw. loeschen.
Gruss
Joerg
Hier setzten ja einige das ghettoVCB2 ein und haben auf Nachfrage bestaetigt das es auch irgendwie unter einem FreeESXi tut. Schau also damals nach wir dort ein Snapshot erstellt wird. IIRC gibts dann unter vm-help.com Anleitungen wie man dann von aussen ueber SSH Scripts anstartet.
Allerdings frage ich mich ob die Zeit dafuer nicht besser aufgebracht wird ein bisschen Geld zu verdienen und sich fuer 490.- das kleine Essential + 1Y Subscription zuholen.
Weil dann kannst du per SOAP. PowerShell und oder Perl von Linux und Windows aus Befehle senden und auch Snaps erstellen bzw. loeschen.
Gruss
Joerg
nochmal zum Thema
ESXi Server mit integriertem ZFS-NAS/SAN
ich habe dazu mal einen Entwurf für Teil 2 meines mini HowTo
hochgeladen. Wens interessiert, der kanns ja mal anschauen
und mir Fehler rückmelden
(ich habs in Englisch verfasst, sollte aber nicht zu schwer zum lesen sein)
Teil 2: ESXi all-in-one
http://www.napp-it.org/doc/downloads/all-in-one.pdf
Teil 1 war:
http://www.napp-it.org/doc/downloads/napp-it.pdf
Gea
ESXi Server mit integriertem ZFS-NAS/SAN
ich habe dazu mal einen Entwurf für Teil 2 meines mini HowTo
hochgeladen. Wens interessiert, der kanns ja mal anschauen
und mir Fehler rückmelden
(ich habs in Englisch verfasst, sollte aber nicht zu schwer zum lesen sein)
Teil 2: ESXi all-in-one
http://www.napp-it.org/doc/downloads/all-in-one.pdf
Teil 1 war:
http://www.napp-it.org/doc/downloads/napp-it.pdf
Gea
es geht mir um den prinzipiellen Aufbau
nicht um die Frage, ob ich ein 500 Euro Testsystem wie hier mit Quad-Xeon und 12 GB RAM
nehme oder ein Produktivsystem mit 8 Core und 48 GB RAM
(von denen ich auch mehrere einsetze), bei denen Prioritäten andesr gesetzt
können und auch mehr lesitung zur Verfügung steht.
ps wobei mir natürlich der Storage-Part bei der Machine besonders wichtig war
und ZFS immer relativ viel power braucht. es macht also wenig Sinn
die CPU Performance hier von vorneherein zu sehr zu drosseln.
Bei rechenintensiven Sachen kann hier sicher anderes eingestellt werden
oder bestehen prinzipielle Bedenken, einer besonders wichtigen VM von vorneherein
4 Kerne bei einem Quad zu geben?
Ich lasse mich da gerne belehren.
Gea
nicht um die Frage, ob ich ein 500 Euro Testsystem wie hier mit Quad-Xeon und 12 GB RAM
nehme oder ein Produktivsystem mit 8 Core und 48 GB RAM
(von denen ich auch mehrere einsetze), bei denen Prioritäten andesr gesetzt
können und auch mehr lesitung zur Verfügung steht.
ps wobei mir natürlich der Storage-Part bei der Machine besonders wichtig war
und ZFS immer relativ viel power braucht. es macht also wenig Sinn
die CPU Performance hier von vorneherein zu sehr zu drosseln.
Bei rechenintensiven Sachen kann hier sicher anderes eingestellt werden
oder bestehen prinzipielle Bedenken, einer besonders wichtigen VM von vorneherein
4 Kerne bei einem Quad zu geben?
Ich lasse mich da gerne belehren.
Gea
Nach dem Prinzip wie der ESXi die Rechenzeit an die vCPUs verteilt macht es keinen Sinn einer VM vier vCPUs zu vergeben, besonders nicht bei einem Quad. Zur Vergabestrategie gibt es einige Posts und Erläuterungen hier im Forum. Performancetechnisch sollten daher immer so wenig wie möglich vCPUs verwendet werden, was auch viele Erfahrungen hier belegen. Es stimmt natürlich, dass ZFS sehr hungrig ist daher kann es vielleicht bei Produktivsystemen auch von Vorteil sein, dies auf dediziertem Echt-Blech zu betreiben.
Es ist immer eine Sache der Abwägung aber auf jeden Fall würde ich mal testen wie sich das System bei weniger vCPUs performancetechnisch verhält. Wenn ich sehe wie mein ZFS Datengrab hier auf einer dedizierten Maschine sehe und es mit dedup, encryption und compression zwei pCPUs auf Vollanschlag bringt, dann würde ich mir da Gedanken machen...
Es ist immer eine Sache der Abwägung aber auf jeden Fall würde ich mal testen wie sich das System bei weniger vCPUs performancetechnisch verhält. Wenn ich sehe wie mein ZFS Datengrab hier auf einer dedizierten Maschine sehe und es mit dedup, encryption und compression zwei pCPUs auf Vollanschlag bringt, dann würde ich mir da Gedanken machen...
ZFS nimmt halt was es kriegen kann.
Ich hatte bis letztes Jahr die ZFS-NFS-Storagesysteme (Nexentastor) separat
und mit 10 GBe direkt an ESXi angebunden und muss sagen, dass ich jetzt
mit All-In-One nur noch halb soviele Maschinen habe und die sind sogar schneller.
Die internen vmxnet3 Links sind wirklich gut
ps
ich habe einen Hinweis zu den Cores angebracht
und die empfohlene Anzahl auf zwei reduziert
Gea
Ich hatte bis letztes Jahr die ZFS-NFS-Storagesysteme (Nexentastor) separat
und mit 10 GBe direkt an ESXi angebunden und muss sagen, dass ich jetzt
mit All-In-One nur noch halb soviele Maschinen habe und die sind sogar schneller.
Die internen vmxnet3 Links sind wirklich gut
ps
ich habe einen Hinweis zu den Cores angebracht
und die empfohlene Anzahl auf zwei reduziert
Gea
bla!zilla hat geschrieben:gea hat geschrieben:ZFS nimmt halt was es kriegen kann
Kannst du diese Pauschalaussage belegen?
Ich will die Aussage gerne präzisieren:
Zumindest für OpenSolaris-basierte Systeme gilt, dass die Performance sehr vieler
Funktionen unter Last vom zur Verfügung stehendem RAM und der CPU Leistung abhängt.
Beispiel Deduplizierung:
Dafür sollten gut 2 GB pro TB Daten zusätzlich zur Verfügung stehen, damit die
Deduplizierung im RAM stattfinden kann. Ansonsten kann das Löschen eines
Snapshots auch mal Tage dauern.
Darüberhinaus wird jeglicher RAM zum Cachen benutzt. ZFS Server mit richtig viel RAM sind nicht so selten.
Meine Produktivsysteme haben alle 12GB - 24 GB und ich benutze keine Deduplizierung.
Auch für die CPU gibt es Funktionen, die richtig Leistung kosten.
Das sind neben Software Raid-Z vor allem Komprimierung und Verschlüsselung.
Statt
ZFS nimmt halt was es kriegen kann,
muss also daher eher heißen:
Wenn ich will, dass es schnell ist, muss ich geben was geht
Gea
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