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VMWare Tools und Linux Suse 11.3

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VMWare Tools und Linux Suse 11.3

Beitragvon Hakam » 09.11.2010, 07:13

Hallo an Alle!
Ich hoffe, das Thema existiert noch nicht! Ich muss zugeben, ich habe nur kurz gesucht und dann nichts gefunden.
Ich habe folgendes Problem Ich habe Linux Suse 11.3 als VM unter ESX 4 i (4.0.0) laufen. Nun wollte ich die VMWare Tools installieren. Die virtuelle CD konnte ich aktivieren und die Tools extrahieren. Auch die Installation funktionierte noch. Erst beim Aufruf der Konfigurationsroutine der Tools kamen die Probleme. Die PL-Datei startete und gab nach kurzer Zeit an, dass der Linux-Kernel "rebuildet" werden muss, da eine bestimmte Datei (ich glaube "version.h") nicht gefunden wurde.
Im Linux-Forum erhielt ich keine Auskunft, wie dieser Fehler zu beheben ist.
Meine Frage:
Gibt es VMWare-Tools (z.B. als download), die nicht auf diesen Fehler zulaufen? Am besten wäre da wohl ein rpm-Paket, das man mit Yast mühelos installieren könnte.
Wenn nicht, was ist in meinem Fall zu tun?
Für zielführende Zuschriften bedanke ich mich schon im Voraus.
Grüße:
Hakam
P.S. Solltet Ihr noch genauere Informationen benötigen, dann lasst mich das wissen. (z.B. genauere Fehlermeldungen beim Konfigurationsprozess usw...)

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Re: VMWare Tools und Linux Suse 11.3

Beitragvon rprengel » 09.11.2010, 07:25

Hakam hat geschrieben:Hallo an Alle!
Ich hoffe, das Thema existiert noch nicht! Ich muss zugeben, ich habe nur kurz gesucht und dann nichts gefunden.
Ich habe folgendes Problem Ich habe Linux Suse 11.3 als VM unter ESX 4 i (4.0.0) laufen. Nun wollte ich die VMWare Tools installieren. Die virtuelle CD konnte ich aktivieren und die Tools extrahieren. Auch die Installation funktionierte noch. Erst beim Aufruf der Konfigurationsroutine der Tools kamen die Probleme. Die PL-Datei startete und gab nach kurzer Zeit an, dass der Linux-Kernel "rebuildet" werden muss, da eine bestimmte Datei (ich glaube "version.h") nicht gefunden wurde.
Im Linux-Forum erhielt ich keine Auskunft, wie dieser Fehler zu beheben ist.
Meine Frage:
Gibt es VMWare-Tools (z.B. als download), die nicht auf diesen Fehler zulaufen? Am besten wäre da wohl ein rpm-Paket, das man mit Yast mühelos installieren könnte.
Wenn nicht, was ist in meinem Fall zu tun?
Für zielführende Zuschriften bedanke ich mich schon im Voraus.
Grüße:
Hakam
P.S. Solltet Ihr noch genauere Informationen benötigen, dann lasst mich das wissen. (z.B. genauere Fehlermeldungen beim Konfigurationsprozess usw...)


Es fehlen die Kernel-Header (eigenes Suse-Paket) oder aber du kompilierst den Kernel einmal komplett durch. Letzteres hat aus meiner Sicht den Vorteil das du dann auch für andere Anwendungen alles vorbereites hast.
Wichtig ist das die laufende Version (uname -a eingeben) und die Versionsangaben des gebauten Kernels identisch sind.
Es kann da Differenzen geben wenn z.B. nach einem Kernlupdate noch nicht gebootet wurde.

Gruß

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Beitragvon simcemilia » 09.11.2010, 10:17

Damit die VMware Tools von VMware unter einen Opensuse 11.3 laufen, müssen die Kernel Module der VMware Tools kompiliert werden.

Dafür müssen folgende Pakete und deren Abhängigkeiten installiert sein:
kernel-devel (muss zur laufenden Kernel Version passen!)
make
gcc-c++

Wenn diese Pakete installiert sind wird man vom Konfigurationsscript der VMware Tools gefragt, ob die die Module kompilieren möchte.
Diese werden dann passend zum laufenden Kernel übersetzt und anschließend ist ein Reboot erforderlich.

Ein Neukompilieren des ganzen Kernels ist weder erforderlich noch empfehlenswert!

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Was ist mit den in Linux integrierten VMWare-Tools?

Beitragvon Hakam » 10.11.2010, 07:18

Hallo an Alle!
Erst mal vielen Dank für euere Beiträge!
Als Linux-Anfänger ist für mich eine Kernel-Kompilierung ein “großes Hindernis”. Also bin ich hingegangen und habe unter “Yast - Software - Pakete suchen” den Suchbegriff “vmware” eingegeben und prompt 3 vmware-Pakete (angeblich Tools!) Gefunden. Diese habe ich auch mit Yast installiert (problemlos!)
Danach hatte ich als einziges äußere Merkmal festgestellt, dass ich beim Starten des Rechners mehrere Startoptionen hatte (default linux, pae-linux, ursprüngliche Fassung und jeweils eine failsafe-Fassung obendrein!)
Beim Bedienen des Systems habe ich von den VMWare-Tools nichts bemerkt.
Beispielsweise wollte ich die Bildschirmauflösung ändern, da der Bildschirm auf dem Laptop im 4:3-Format dargestellt wurde und so rechts und links schwarze Streifen blieben.
Eine Umstellung gelang mir nicht.
In der gesamten KDE-Umgebung fand sich kein Hinweis auf die VMWare-Tools. Was ist also von diesen integrierten “VMWare-Tools” zu halten bzw. Was ist noch zu tun, damit ich in der Rechnerumgebung die Tools auch effizient nutzen kann?
Vielen Dank für euere Zuschriften im Voraus!
Gruß Hakam!
PS.
1. Wo finde ich denn eine gute deutsche Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Kernel-Kompilierung, falls diese doch notwendig sein sollte?
2. Wo finde ich das passende Paket Kernel-devel??

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Fündig geworden

Beitragvon Hakam » 10.11.2010, 11:28

Hallo noch mal!
Ich habe die "kernel-devel" gefunden (linuxeigenes Paket) Heute Abend werde ich diese mal installieren. Make und gcc sind schon installiert. Danach starte ich erneut einen Versuch, VMWare-Tools zu installieren. Ich hoffe das klappt dann und man kann den Thread dann schließen. Danke an beide für die Tipps!
Hakam

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Hat nichts funktioniert

Beitragvon Hakam » 10.11.2010, 17:09

Trotz Installation aller vorgeschlagenen Pakete hat die konfigurationsroutine "vmware-config-tools.pl nicht funktioniert.
"vmmemctl" wurde noch erstellt, aber auf die Frage "What is the location of the directory of C header files that match your running kernel [/usr/source/linux/include] und einem anschließenden Return kommt die Meldung
The path "/usr/src/linux/include" is a kernel header file directory, but it
does not contain the file "linux/version.h" as expected. This can happen if
the kernel has never been built, or if you have invoked the "make mrproper"
command in your kernel directory. In any case, you may want to rebuild your
kernel.
und an dieser Stelle bleibt der Prozess stehen.
Was ist zu tun???
Gruß Hakam

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Beitragvon elgato319 » 11.11.2010, 13:32

Du musst folgende Pakete installieren: gcc, make, kernel-source, kernel-syms und kernel-devel


siehe hier:
http://www.opensuse-forum.de/erledigt-v ... t1575-f48/

Dir fehlen die nötigen Kernel-Dateien damit das VMware Skript die nötigen Module kompilieren kann.

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Re: Hat nichts funktioniert

Beitragvon simcemilia » 11.11.2010, 14:49

Hakam hat geschrieben:Trotz Installation aller vorgeschlagenen Pakete hat die konfigurationsroutine "vmware-config-tools.pl nicht funktioniert.
"vmmemctl" wurde noch erstellt, aber auf die Frage "What is the location of the directory of C header files that match your running kernel [/usr/source/linux/include] und einem anschließenden Return kommt die Meldung
The path "/usr/src/linux/include" is a kernel header file directory, but it
does not contain the file "linux/version.h" as expected. This can happen if
the kernel has never been built, or if you have invoked the "make mrproper"
command in your kernel directory. In any case, you may want to rebuild your
kernel.
und an dieser Stelle bleibt der Prozess stehen.
Was ist zu tun???
Gruß Hakam



Hallo,

setze mal bitte folgende Befehle im Verzeichniss /usr/src/linux ab:

make cloneconfig
make prepare

Über diese Befehle werden die Kernel-Sourcen konfiguriert.

EDIT: installliere vorher bitte auch noch das Paket kernel-source

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elgato und simcemilla

Beitragvon Hakam » 12.11.2010, 14:50

Hallo an euch!
Ich werde mir am Samstag Morgen das Problem wieder vorknöpfen und euere Vorschläge umsetzen. Melde mich dann wieder. Vorerst vielen Dank für die Tipps!!!
Hakam

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Make gelingt nicht

Beitragvon Hakam » 16.11.2010, 06:15

make cloneconfig und make prepare haben auch nichts genutzt. Die Fehlermeldung des Konfigurationsprogramms habe ich jetzt nicht vor mir (Der Server steht in einem anderen Trakt und läuft momentan nicht), jedoch sinngemäß antwortet das Programm, dass eine Inkompatibilität mit dem laufenden Kernel besteht. Ich werde die exakte Meldung zusammen mit der Kernel-Version mal senden.
Im übrigen sagt Yast, ein bestimmter Kernel (Version sende ich) sei installiert, während eine andere Kernel-Version verfügbar sei. Näheres heute Mittag!
Gruß Hakam

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Beitragvon Dayworker » 16.11.2010, 10:09

Brauchst du denn die VMware-Tools unbedingt? Wenn es dir nur um die Zeitsynchronisation geht, kannst du das auch anders lösen.
Zumal alle neueren Kernel auch schon die Open-Tools mitbringen...


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