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[OBSOLETE] ESXi 4.1 hängt im Startprozess

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[OBSOLETE] ESXi 4.1 hängt im Startprozess

Beitragvon suntoucher » 11.11.2010, 12:09

Hallo zusammen!

Update 3:
    Nach erfolgreichem Hypervisor-Boot vom USB-Stick und anschließend möglichem Zugriff auf das RAID-DataStore habe ich entschieden, das in diesem Thread beschriebene Problem vorerst nicht weiterzuverfolgen.
    Es besteht jedoch definitiv fort, der Thread kann also nicht wirklich als SOLVED gekennzeichnet werden, weshalb ich ihn stattdessen (zumindest vorläufig) als OBSOLETE kennzeichnen werde.
    Weitere Inputs zum Thema sind aber absolut willkommen!


Hat jemand schon einmal folgende Situation erfolgreich bewältigt und würde seine Erfahrungen teilen?

Vorfall: Nach einem Plattenfehler im RAID 5 (Controller: Adaptec RAID 3405) unseres Virtualisierungs-Servers (CPU Intel Xeon X3360 2.8 GHz, 8 GiB RAM) ist offenbar der Hypervisor (ESXi v4.1.0, Kernel Build 260247) in Mitleidenschaft gezogen worden.

Es war heute Morgen per vSphere Client kein Zugriff mehr möglich, ich konnte aber an der Konsole per F11-Taste einen sauberen Neustart bewirken.

Aktueller Stand: Nach dem Rebuild des degradierten RAIDs per Adaptec RAID Boot-Utility mit anschließendem Status OPTIMAL hängt nun der Hypervisor ziemlich gegen Ende des Boot-Vorgangs. Die letzte Boot-Meldung auf der Konsole lautet ›cbt loaded successfully‹.

Alle 4 RAID-Platten zeigen seither (ca. 2,5 Stunden) heftige Aktivität, was mir zunächst ein klein wenig Hoffnung machte. Aber ansonsten tut sich überhaupt nichts mehr.

Update:
    Zwischenzeitlich war für etwa 30 Minuten Ruhe eingekehrt, was die Plattenzugriffe anging. Jetzt herrscht wieder hohe Aktivität. Es ist zu vermuten, dass das durch einen weiteren automatischen RAID-Rebuild im Hintergrund ausgelöst wird, also gar nicht vom Hypervisor kommt. Auf dem Konsolenbildschirm steht unverändert die letzte Bootmeldung …

Update 2:
    Es hat sich der Verdacht bestätigt, dass die heftige Plattenaktivität durch ein fortwährendes automatisches RAID-Rebuild im Hintergrund ausgelöst wurde, weil die eingesetzte Platte einen Hau hatte. Nach einem brutalen Hardware-Reset habe ich inzwischen die defekte Ersatzplatte wieder ausgetauscht, mit einer frischen Platte einen überwachten Vordergrund-Rebuild durchgeführt und mit OPTIMAL ausgewiesenem RAID den Hypervisor abermals booten lassen. Leider hat sich -- außer der nun dauerhaft ruhigen Festplatten-LEDs -- nichts am bislang beschriebenen Endresultat geändert …
    Morgen versuche ich es mit dem ESXi auf dem USB-Stick -- das Booten davon hat auf einem Testrechner schon auf Anhieb geklappt.



Was die Sache dramatisiert: Die Katastrophe ist leider mitten in der Nacht während der Backup-Phase passiert und eines der wichtigsten differentiellen Backups konnte nicht vollendet werden, bevor die VM des Windows Server 2008 R2 gestorben ist.

Meine konkreten Fragen:
o Ist nach meiner obigen Beschreibung wohl damit zu rechnen, dass noch irgend etwas passiert? Wie lang sollte ich noch abwarten? Wie gesagt: die Platten zeigen jede Menge Aktivität, irgendein Prozess scheint also noch zu leben …

o Gäbe es eine Möglichkeit, nach einem Reset sich während des Neustarts mehr Informationen auf die Konsole zu zaubern?

o Wie -- wenn überhaupt -- kann man im Worst Case den Hypervisor von außen reparieren oder neu aufsetzen, ohne dass dabei die VMs über den Jordan gehen?

Für Antworten, Hinweise und Ratschläge vielen Dank im Voraus!

Gruß,
//suntoucher

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Re: ESXi 4.1 hängt im Startprozess

Beitragvon irix » 11.11.2010, 12:14

suntoucher hat geschrieben:..
o Wie -- wenn überhaupt -- kann man im Worst Case den Hypervisor von außen reparieren oder neu aufsetzen, ohne dass dabei die VMs über den Jordan gehen?


In dem man eine kleine Boot LUN mit ein paar GBs im RAID Controller als Volume definiert haette wohin man die Kisten dann installiert. Muss man das mal Neuinstallieren bleiben die Datenvolumes unberuehrt.

Ist einem auch obiges zuviel betreibt man seinen ESXi von einem USB Stick/SD Karte. Das kann man auch als Rettungssystem verwenden.

Zu deinem eigentlichen Problem kann ich nichts sagen und ich wuerde mich an den VMware Support wenden.

Gruss
Joerg

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Re: ESXi 4.1 hängt im Startprozess

Beitragvon suntoucher » 11.11.2010, 12:21

[quote="irix"]
(…)
Ist einem auch obiges zuviel betreibt man seinen ESXi von einem USB Stick/SD Karte. Das kann man auch als Rettungssystem verwenden.
[/quote]

Danke irix.

Würde das evtl. auch im Nachhinein funktionieren, indem man den Data Storage im RAID dem Rettungssystem auf dem Stick zuordnet?

//suntoucher

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Beitragvon Nukite2007 » 11.11.2010, 12:40

Hallo suntoucher,

hier mal der Link bzgl. ESXi 4 auf USB Stick

http://vmware-forum.de/viewtopic.php?p=83224

Wenn Du von Stick bootest musst Du natürlich Deinen ESX einrichten. IP, DNS, Hostname etc..

Dann solltest Du Dich auch mit dem ViCLient verbinden können. Unter Konfiguration, Speicher solltest Du auch Dein Datastor finden und dann kannst Du die VM´s registrieren (in die Bestandliste aufnehmen)

Viele Grüße
Peter

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Beitragvon suntoucher » 11.11.2010, 13:35

Nukite2007 hat geschrieben:Wenn Du von Stick bootest musst Du natürlich Deinen ESX einrichten. IP, DNS, Hostname etc..

Dann solltest Du Dich auch mit dem ViCLient verbinden können. Unter Konfiguration, Speicher solltest Du auch Dein Datastor finden und dann kannst Du die VM´s registrieren (in die Bestandliste aufnehmen)


Hej Peter, danke dir!

Ja, das klingt recht vielversprechend. Ich habe die Möglichkeit der USB-Stick-Installation vor Jörgs Antwort ehrlich gesagt noch gar nicht gekannt, hatte aber vor deiner Antwort bereits denselben statischen Topic im ESX 4 i-Portal entdeckt und mich eingelesen.

Werde das jetzt mal in Angriff nehmen.

//suntoucher

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Beitragvon Nukite2007 » 11.11.2010, 13:52

ok, na dann viel Glück.

Berichte wie es gelaufen ist.

Grüße
Peter

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Beitragvon suntoucher » 12.11.2010, 11:14

Nukite2007 hat geschrieben:ok, na dann viel Glück.

Berichte wie es gelaufen ist.


Hallo *!

Die Einrichtung des USB-Sticks, Booten davon und abschließend die Aufnahme der VMs auf dem RAID-DataStore in die Bestandsliste hat tadellos geklappt.

Zunächst hatte ich nur einen arg trägen USB-Stick zur Hand, der auf jedem Bit einzeln herumgekaut hat, sodass das Booten bange 6 Minuten in Anspruch nahm. Nach der ESXi-Konfiguration konnte ich den Hypervisor problemlos mittels VSphere Client konnektieren und als erstes feststellen, dass das DataStore auf dem RAID offensichtlich unbeschädigt war.

Anschließend habe ich den Hypervisor-Boot-Stick per Clonezilla erst mal auf ein schnelleres Modell transplantiert, jetzt geht der Bootvorgang fast so schnell wie vorher vom RAID.

Ich bin gleichermaßen begeistert wie erleichtert! Danke für eure wertvollen Hinweise und Tipps bis hierher. Und fürs Daumendrücken, Peter! :grin:

Ein neues Problem stellt jetzt die Wiederherstellung der ESXi-Konfiguration mittels ›vicfg-cfgbackup.pl‹ bzw. ›esxcfg-cfgbackup.pl‹ dar. Dafür eröffne ich aber einen frischen Thread.

Gruß,
//suntoucher

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Beitragvon Nukite2007 » 12.11.2010, 11:23

@suntoucher

na das freut mich, dass alles geklappt hat.

Schönes WE

Grüße
Peter


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