Hallo, plane unsere bisherigen Server auf VM-Ware umzustellen. Um nicht bereits bei der Planung Fehler zu machen, bitte ich Euch um Euren Rat. Bin ein wenig in Eile, da der alte DomainController den Geist aufgegeben hat und jetzt eine lahme Ersatzmaschine ihren Dienst tut.
Geplant ist:
ein Server (Dell mit 2 Xeons/2 GB) mit VMs für:
- Win2k3 als Domain Controller mit AD
- WinXP Pro für Fax und Email-Server (kein Exchange)
- WinXP Pro für Zeiterfassungsserver-Lösung
und wenn das gut läuft, soll der bisherige Terminalserver (Win2k-Server) auch unter VM-Ware laufen (Zukunft)
Nun zu den Fragen:
1. Host-Betriebssystem:
reicht auch XP Pro oder muss es schon die 2k3 Server Variante sein.
Mittelfristig möchte ich weg von Win als Host-Betriebssystem und auf Linux gehen. Doch da muss ich erst noch etwas fitter werden.
2. Backup des ersten Servers mit mehreren VMs
Habe ein internes Bandlaufwerk im ersten Server.
Die Frage ist nun, wie kann ich die VMs und hier v.a. den DC mit Fileserver sichern. Klar ich kann die vmdsk-Files auf dem Host wegsichern (vorher suspend). Aber wie bekomme ich von dieser Sicherung denn jemals wieder nur ein einziges File wieder zurückgesichert? Z.B. wenn ein User eine Word-Datei auf dem Fileserver gelöscht hat?
Den Einsatz einer Profi-Backup-Software möchte ich vermeiden. Würde gerne mit Win-Backup (ntbackup.exe) sichern.
Habe auch schon überlegt, die Files einfach per incrementellem copy jede Nacht von den VMs auf den Host zu übertragen und dann dort zu sichern. Aber dann habe ich ja alle Files doppelt auf den Platten, sprich: ich benötige den doppelten Plattenplatz.
Ideal wäre doch, es gäbe ein Utilty von VMWare, mit dem man auf einzelne Dateien von weggesicherten vmdsk-Files zugreifen kann. Oder? Gibts das?
Alternativ, muss die VMWare das Sicherungsband "im Kreis" herumreichen. D.h. zuerst bekommts die erste VM, dann die zweite, dann die dritte. Und alle Sichern mit ntbackup direkt von der VM per ntbackup aufs Band?
Wie sichert Ihr? V.a. den Fileserver, der ja x-tausend kleine Dateien hat, die auch einzeln wieder zurück müssen.
Bin auf Euer Tipps gespannt,
Micha
[/b]
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Planungsfragen für Neuling - v.a. Backup
-
123zocker456
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AgentSmith
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>>Hallo, plane unsere bisherigen Server auf VM-Ware umzustellen
Fein!
>>Geplant ist:
>>- WinXP Pro für Fax und Email-Server (kein Exchange)
nur so am Rande - dafür brauchst Du einen virtual CAPI (z.B. KEN! oder
ELSA), da VMware keine ISDN-Karte direkt unterstützt
>>1. Host-Betriebssystem:
>>reicht auch XP Pro oder muss es schon die 2k3 Server Variante sein.
GSX-Server -> Windows-Server (Achtung, nur AdvancedServer kann mehr als 4GB RAM!)
VMwareWorkstation -> XP genügt
Empfohlen: GSX (Skripting, Webinterface, RemoteConsole....)
>>2. Backup des ersten Servers mit mehreren VMs
>>...wie bekomme ich von dieser Sicherung denn jemals wieder nur ein >>einziges File wieder zurückgesichert?
z.B. mit dem DiskMount-Tool von VMware. Damit kann eine v.Platte direkt am Host gemountet werden. Zur Not tut es auch eine separate VM.
>>Den Einsatz einer Profi-Backup-Software möchte ich vermeiden.
Nicht gut! Mit Agents (Seagate oder Arcserve) kannst Du komfortabel auf File-Ebene sichern und Rücksichern! Seid Ihr eine Firma? Hängt Eure Exsistenz an den Daten....
>>Ideal wäre doch, es gäbe ein Utilty von VMWare, mit dem man auf >>einzelne Dateien von weggesicherten vmdsk-Files zugreifen kann. >>Oder? Gibts das?
sh. oben: vm-diskmount. Beschreibung hier:
http://www.vmaschinen.de/download/vm_mount.pdf
Nachteile:
Wegen einem Worddokument muss die gesamte Datei vom Band auf den Host...
Kratzer auf dem Band - Datei an der Stelle defekt - evtl. ganze VMDK im A....
..........
>>Wie sichert Ihr? V.a. den Fileserver, der ja x-tausend kleine Dateien >>hat, die auch einzeln wieder zurück müssen.
Entweder: dedizierter Backup-Server
oder: Streamer im Host
oder: VM mit Generic-SCSI-Device
Mittelding zwischen Preiswert, schnell und sicher ist wohl Streamer im Host. Dazu nehmen wir meist Arcserve, manchmal BackupExec mit Agents in den einzelnen VMs.
Tip! VMs sollten unbedingt getrennte System und Datenplatten haben. Systemplatten werden einmal die Woche als VMDK mitgesichert zur schnellen Systemwiederherstellung. Daten nur mit Backupsoftware.
Sven Ahnert
------------------------
www.vmaschinen.de
------------------------
Fein!
>>Geplant ist:
>>- WinXP Pro für Fax und Email-Server (kein Exchange)
nur so am Rande - dafür brauchst Du einen virtual CAPI (z.B. KEN! oder
ELSA), da VMware keine ISDN-Karte direkt unterstützt
>>1. Host-Betriebssystem:
>>reicht auch XP Pro oder muss es schon die 2k3 Server Variante sein.
GSX-Server -> Windows-Server (Achtung, nur AdvancedServer kann mehr als 4GB RAM!)
VMwareWorkstation -> XP genügt
Empfohlen: GSX (Skripting, Webinterface, RemoteConsole....)
>>2. Backup des ersten Servers mit mehreren VMs
>>...wie bekomme ich von dieser Sicherung denn jemals wieder nur ein >>einziges File wieder zurückgesichert?
z.B. mit dem DiskMount-Tool von VMware. Damit kann eine v.Platte direkt am Host gemountet werden. Zur Not tut es auch eine separate VM.
>>Den Einsatz einer Profi-Backup-Software möchte ich vermeiden.
Nicht gut! Mit Agents (Seagate oder Arcserve) kannst Du komfortabel auf File-Ebene sichern und Rücksichern! Seid Ihr eine Firma? Hängt Eure Exsistenz an den Daten....
>>Ideal wäre doch, es gäbe ein Utilty von VMWare, mit dem man auf >>einzelne Dateien von weggesicherten vmdsk-Files zugreifen kann. >>Oder? Gibts das?
sh. oben: vm-diskmount. Beschreibung hier:
http://www.vmaschinen.de/download/vm_mount.pdf
Nachteile:
Wegen einem Worddokument muss die gesamte Datei vom Band auf den Host...
Kratzer auf dem Band - Datei an der Stelle defekt - evtl. ganze VMDK im A....
..........
>>Wie sichert Ihr? V.a. den Fileserver, der ja x-tausend kleine Dateien >>hat, die auch einzeln wieder zurück müssen.
Entweder: dedizierter Backup-Server
oder: Streamer im Host
oder: VM mit Generic-SCSI-Device
Mittelding zwischen Preiswert, schnell und sicher ist wohl Streamer im Host. Dazu nehmen wir meist Arcserve, manchmal BackupExec mit Agents in den einzelnen VMs.
Tip! VMs sollten unbedingt getrennte System und Datenplatten haben. Systemplatten werden einmal die Woche als VMDK mitgesichert zur schnellen Systemwiederherstellung. Daten nur mit Backupsoftware.
Sven Ahnert
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123zocker456
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Was haltet Ihr davon:
Hallo Sven, danke für die Antwort und den Hinweis auf vm-diskmount. Habs gleich probiert. Funktioniert bei mir. Allerdings müsste ich ja dann jede Nacht die VMs runterfahren um die Disks an den Host zu hängen und zu sichern. Daher habe ich mir folgendes überlegt:
1. Sicherung Datenplatten:
Ich hänge an meinen Server (Host) eine grosse USB Platte.
Nun kopiere ich jede Nacht alle Daten-Files per Netz von den VMs auf den Host. Damit das ganze nicht die halbe Nacht läuft, kopiere ich nur die geänderten Dateien. Hierfür setze ich Unison ein (hat die c´t mal getestet und empfohlen). Das ist so eine Art rsync für Windows.
Am Host hängt mein Bandlaufwerk und damit sichere ich alle Datenfiles per ntbackup aufs Band.
Dies mache ich jeden Werktag.
2. Sicherung Systemplatten umd vmdk-Files
Am Wochenende kann ich in der Nacht die VM runterfahren. Dann sichere ich alle vmdk-Files der VMs aufs Band. Damit habe ich die Daten quasi doppelt gesichert (als einzelne Files und als vmdk). Zudem einmal die Woche auch die Systemplatte - aber da sollte sich ja sogut wie nie was ändern.
Und falls ich mal eine größere Aktion / Änderung durchführe, sichere ich auch zuvor die vmdk-Files auf die externe Platte.
Was haltet Ihr davon?
Einziges Bedenken das ich habe: Ist eine USB-Platte an einem Server eine gute Idee? Klar, ist nicht super schnell. Aber ich nutze die Platte ja nur als Zwischenspeicher zw. Daten der VMs und Band. Und noch um ein paar vmdk-Files in verschiedenen Versionen vorzuhalten.
Und mit SCSI kriege ich nicht so einfach und billig 250GB.
Grüße,
Micha
1. Sicherung Datenplatten:
Ich hänge an meinen Server (Host) eine grosse USB Platte.
Nun kopiere ich jede Nacht alle Daten-Files per Netz von den VMs auf den Host. Damit das ganze nicht die halbe Nacht läuft, kopiere ich nur die geänderten Dateien. Hierfür setze ich Unison ein (hat die c´t mal getestet und empfohlen). Das ist so eine Art rsync für Windows.
Am Host hängt mein Bandlaufwerk und damit sichere ich alle Datenfiles per ntbackup aufs Band.
Dies mache ich jeden Werktag.
2. Sicherung Systemplatten umd vmdk-Files
Am Wochenende kann ich in der Nacht die VM runterfahren. Dann sichere ich alle vmdk-Files der VMs aufs Band. Damit habe ich die Daten quasi doppelt gesichert (als einzelne Files und als vmdk). Zudem einmal die Woche auch die Systemplatte - aber da sollte sich ja sogut wie nie was ändern.
Und falls ich mal eine größere Aktion / Änderung durchführe, sichere ich auch zuvor die vmdk-Files auf die externe Platte.
Was haltet Ihr davon?
Einziges Bedenken das ich habe: Ist eine USB-Platte an einem Server eine gute Idee? Klar, ist nicht super schnell. Aber ich nutze die Platte ja nur als Zwischenspeicher zw. Daten der VMs und Band. Und noch um ein paar vmdk-Files in verschiedenen Versionen vorzuhalten.
Und mit SCSI kriege ich nicht so einfach und billig 250GB.
Grüße,
Micha
-
AgentSmith
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[quote]
ich hänge an meinen Server (Host) eine grosse USB Platte.
Nun kopiere ich jede Nacht alle Daten-Files per Netz von den VMs auf den Host.
[/quote]
Kannst Du nicht gleich eine Freigabe in der VM auf dem Host mappen und davon direkt sichern?
[quote]Was haltet Ihr davon?
[/quote]
Mhhhh....
[quote]Einziges Bedenken das ich habe: Ist eine USB-Platte an einem Server eine gute Idee?[/quote]
Viel scheint Euch nicht an Euren Daten zu liegen? ;-)
Funktioniert sicher, ist aber die billigste Lösung (nicht zu verwechseln mit Preiswert!)
Was machst Du, wenn Deine USB-Platte hunzt und just am Tag darauf ein Nutzer Daten vom Vortag wiederherstellen lassen will? Es gibt weitere Nachteile: Du hast ohne Klimmzüge keinen Vergleich am Ende des Backups usw.
Grundsätzlich funktioniert es sicherlich, aber bedenke immer, dass Du als Admin den A...tritt bekommst, wenn Daten nicht wiederherstellbar sind. Komischerweise erinnert sich dann auch niemand mehr daran, dass Du der Firma Kosten mit Deiner Bastelei beim Backup gespart hast.
mfg
Sven
PS.: Und wenn ich mal Zeit habe probiere ich auch noch aus, wie das mit dem [quote] hier im Forum funktioniert! ;-)
[/quote]
ich hänge an meinen Server (Host) eine grosse USB Platte.
Nun kopiere ich jede Nacht alle Daten-Files per Netz von den VMs auf den Host.
[/quote]
Kannst Du nicht gleich eine Freigabe in der VM auf dem Host mappen und davon direkt sichern?
[quote]Was haltet Ihr davon?
[/quote]
Mhhhh....
[quote]Einziges Bedenken das ich habe: Ist eine USB-Platte an einem Server eine gute Idee?[/quote]
Viel scheint Euch nicht an Euren Daten zu liegen? ;-)
Funktioniert sicher, ist aber die billigste Lösung (nicht zu verwechseln mit Preiswert!)
Was machst Du, wenn Deine USB-Platte hunzt und just am Tag darauf ein Nutzer Daten vom Vortag wiederherstellen lassen will? Es gibt weitere Nachteile: Du hast ohne Klimmzüge keinen Vergleich am Ende des Backups usw.
Grundsätzlich funktioniert es sicherlich, aber bedenke immer, dass Du als Admin den A...tritt bekommst, wenn Daten nicht wiederherstellbar sind. Komischerweise erinnert sich dann auch niemand mehr daran, dass Du der Firma Kosten mit Deiner Bastelei beim Backup gespart hast.
mfg
Sven
PS.: Und wenn ich mal Zeit habe probiere ich auch noch aus, wie das mit dem [quote] hier im Forum funktioniert! ;-)
[/quote]
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123zocker456
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- Registriert: 07.12.2004, 11:10
Hallo Sven,
Gute Idee - werde ich so machen.
Du hast mich falsch verstanden: Ich sicher ALLE Dateien jeden Tag auf Band. Und nach dem Sichern vergleiche ich die Bandsicherung. Jetzt, nach Deinem Vorschlag, sichere ich per Freigabe. Meine Idee war, ich kopiere die Dateien von der VM auf die USB-Platte und dann von dort aufs Band. Die USB Platte wäre nur ein Zwischenspeicher gewesen. Wenns die zerlegt, hole ich die Daten vom Band zurück.
Ich finde, dass mein Vorschlag sehr viel Sicherheit beinhaltet:
1.) vmdks sind auf Band gesichert (einmal die Woche)
2.) Daten liegen unabhängig von vmdk auf der USB-Platte
3.) mehrere Generationen von 1+2 auf Bändern
was will man mehr?
Gruss,
Micha
Kannst Du nicht gleich eine Freigabe in der VM auf dem Host mappen und davon direkt sichern?
Gute Idee - werde ich so machen.
Was machst Du, wenn Deine USB-Platte hunzt und just am Tag darauf ein Nutzer Daten vom Vortag wiederherstellen lassen will? Es gibt weitere Nachteile: Du hast ohne Klimmzüge keinen Vergleich am Ende des Backups usw.
Du hast mich falsch verstanden: Ich sicher ALLE Dateien jeden Tag auf Band. Und nach dem Sichern vergleiche ich die Bandsicherung. Jetzt, nach Deinem Vorschlag, sichere ich per Freigabe. Meine Idee war, ich kopiere die Dateien von der VM auf die USB-Platte und dann von dort aufs Band. Die USB Platte wäre nur ein Zwischenspeicher gewesen. Wenns die zerlegt, hole ich die Daten vom Band zurück.
Ich finde, dass mein Vorschlag sehr viel Sicherheit beinhaltet:
1.) vmdks sind auf Band gesichert (einmal die Woche)
2.) Daten liegen unabhängig von vmdk auf der USB-Platte
3.) mehrere Generationen von 1+2 auf Bändern
was will man mehr?
Gruss,
Micha
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AgentSmith
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