Hallo,
beschäftige mich gerade etwas mit dem ESXi 4.1 auf meinem Heimserver. Nun stehe ich vor der Problematik wie ich den Storage/Festplatten einteile. Eine der 500GB Platten ist als Datstore konfiguriert.
Was passiert nun im Hintergrund mit der Platte, ist sie durch die Einrichtung automatisch mit dem vmfs Dateisystem formatiert?
Ich möchte vermeiden, dass die Dateien meiner VM gekapselt im vmdk Format vorliegen.
Aber gerade dass würde doch wenn passieren wenn ich eine VM erstelle und 50GB Speicherplatz zuweise?
Meine Idee war es, die Platte in Partition zu teilen und eine Partition als Datatore einzurichten und die andere per Raw Device Mapping in eine VM einzubinden. Mit Vmware Server 2 hatte ich das bisher so gelöst. Funktioniert das auch im ESXi?
Kann man auf der ESXi Konsole die Platten partitionieren?
Grüße franz
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
ESXi 4.1: Datastore und Partitionen
- continuum
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Kann man auf der ESXi Konsole die Platten partitionieren?
Ja - per fdisk
Ich möchte vermeiden, dass die Dateien meiner VM gekapselt im vmdk Format vorliegen.
Wieso denn ? - was spricht denn dagegen ?
Was passiert nun im Hintergrund mit der Platte, ist sie durch die Einrichtung automatisch mit dem vmfs Dateisystem formatiert?
Ja
Wieso denn ? - was spricht denn dagegen ?
Ich möchte die Dateien die nicht zum Betriebssystem gehören separat haben. Angenommen die Dateien müssen umgezogen werden, dann könnte ich eine Standard ext3, ntfs oder sonstwas Partition in jedem beliebigen Rechner hängen. Im vmdk müsste ich erst die VM starten.
Außerdem wird die VM zum sichern viel kleiner da nur mehr Programme und Windows im vmdk Format vorliegen.
Erkennt der vSphere Client die Partitionierung beim Erstellen eines Datastores?
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irix
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Du darst gerne mehrere VMDKs erstellen und zwar eine fuer jedes Laufwerk was das der Gast dann haben soll. Damit trennt man OS von Daten.
Wenn du der virtuelle Welt nicht traust dann mach das was alles tun. Mappe ein Laufwerk von einem Fileserver/NAS bzw. weiteren Quelle. Die restliche Welt verwendet dafuer natuerlich eine VM als Fileserver oder aber auch NetAPP Filer, aber in deine Fall darfs gerne was physisches sein.
Aber nun mal im ernst. Einer der Vorteile der virtualisierung ist doch die Kapselung bzw. Abstraktion. Allein nur schon der Gedanke wie schoen sich so ein Container sichern und transportieren laesst.....
Zu deiner letzten Frage... alles was der ESX auf einer Partition findes wird geloescht weil er dort selber sein VMFS anlegt.
Gruss
Joerg
Wenn du der virtuelle Welt nicht traust dann mach das was alles tun. Mappe ein Laufwerk von einem Fileserver/NAS bzw. weiteren Quelle. Die restliche Welt verwendet dafuer natuerlich eine VM als Fileserver oder aber auch NetAPP Filer, aber in deine Fall darfs gerne was physisches sein.
Aber nun mal im ernst. Einer der Vorteile der virtualisierung ist doch die Kapselung bzw. Abstraktion. Allein nur schon der Gedanke wie schoen sich so ein Container sichern und transportieren laesst.....
Zu deiner letzten Frage... alles was der ESX auf einer Partition findes wird geloescht weil er dort selber sein VMFS anlegt.
Gruss
Joerg
Zwei Container für OS und Daten sind ein Argument. Was passiert denn wenn der Daten Container flöten geht, kann ich die VM ohne den zweiten starten? Möchte nur ungern in der .vmx rumfrimeln müssen...
Ne VM als Fileserver hatte ich auch schon mal in Betracht gezogen. Bisher dachte ich aber OpenNAS etc. wäre in einer VM wäre eher ein No Go.... Die Performance ist eine andere Sache aber da sollte der Sever an sich ausschlaggebend sein.
Wie funktioniert denn das RDM in ESXi? In VMware Server musste ich mühsam .vmx Dateien per Hand editieren
Spätestens bei einer NAS VM ist mein Vertrauen in Sachen Datenkapselung erschöpft
Ne VM als Fileserver hatte ich auch schon mal in Betracht gezogen. Bisher dachte ich aber OpenNAS etc. wäre in einer VM wäre eher ein No Go.... Die Performance ist eine andere Sache aber da sollte der Sever an sich ausschlaggebend sein.
Wie funktioniert denn das RDM in ESXi? In VMware Server musste ich mühsam .vmx Dateien per Hand editieren
Spätestens bei einer NAS VM ist mein Vertrauen in Sachen Datenkapselung erschöpft
Wenn Laufwerk d: weg ist und dein OS verwendet als Systemlaufwerk c: was soll denn da passieren? Es startet ohne Probleme.
Auf einem physikalischen System passiert nichts, richtig!
Das da der vSphere Client nicht meckert wenn ich eine VM starte bei der mal zugewiesene
zweite Container fehlt, war mir so nicht klar...
Kann mich jemand zwecks ESXi RDM aufklären?
Hi,
das mit dem RDM geht wie mit dem Anlegen einer vDisk. Einfach beim anlegen einer neuen vDisk sagen das es sich um ein RDM handelt und dann die entsprechende LUN auswählen.
Macht aber einfach keinen Sinn! RDM macht meiner Meinung nach nur in ganz wenigen Situationen Sinn. z.B. Laufwerke jenseits der 2 TB, spezielle Oracle Konfigurationen....
Ich hätte da allerdings eine Frage warum willst du keine VDMK Dateien? Wenn ich die nicht will kann ich das ganze ja doch gleich wieder auf Blech installieren.
Gruß Peter
das mit dem RDM geht wie mit dem Anlegen einer vDisk. Einfach beim anlegen einer neuen vDisk sagen das es sich um ein RDM handelt und dann die entsprechende LUN auswählen.
Macht aber einfach keinen Sinn! RDM macht meiner Meinung nach nur in ganz wenigen Situationen Sinn. z.B. Laufwerke jenseits der 2 TB, spezielle Oracle Konfigurationen....
Ich hätte da allerdings eine Frage warum willst du keine VDMK Dateien? Wenn ich die nicht will kann ich das ganze ja doch gleich wieder auf Blech installieren.
Gruß Peter
Etwas verspätete Antwort...
Also ich möchte einfach meine "normalen" Daten wie Word Dokumente nicht in einer vmdk Datei haben. Ich habe mit dem Format an sich kein Problem, es geht halt um den Worst Case Fall dass durch irgendeinen Defekt die Struktur dieses Containers unlesbar wird.
Der ESXi kann das Teil dann nicht mehr einbinden und ich stehe mit Datenverlust da obwohl meine Platte nicht defekt ist
Sicherlich gibt es Möglichkeiten und Tools aus dem Container wieder was rauszufischen, aber soweit will ich es gar nicht kommen lassen.
Ist meine Argumentation für Profis wie euch nachzuvollziehen?
Ein anderes Problem: Eine Festplatte möchte ich gerade als Datastore einrichten, auf dieser wurde wohl einmal ein ESXi installiert und dann nicht formatiert . Unter den Datastores wird die Platte jedenfalls als fertig eingerichteter Datastore angezeigt obwohl nicht nichts daran gemacht habe. Nun will ich das Teil sauber löschen und neu formatieren/einrichten.
Löschversuche habe folgende Fehlermeldung zur Folge:
Aufruf von "HostDatastoreSystem.RemoveDatastore" für Objekt "ha-datastoresystem" auf ESXi "192.168.0.26" ist fehlgeschlagen.
Per fdisk kann ich das Teil auch nicht formatieren, scheinbar ist dieses ESXi fdisk kastriert?!
Oder bin ich einfach zu doof?
Also ich möchte einfach meine "normalen" Daten wie Word Dokumente nicht in einer vmdk Datei haben. Ich habe mit dem Format an sich kein Problem, es geht halt um den Worst Case Fall dass durch irgendeinen Defekt die Struktur dieses Containers unlesbar wird.
Der ESXi kann das Teil dann nicht mehr einbinden und ich stehe mit Datenverlust da obwohl meine Platte nicht defekt ist
Sicherlich gibt es Möglichkeiten und Tools aus dem Container wieder was rauszufischen, aber soweit will ich es gar nicht kommen lassen.
Ist meine Argumentation für Profis wie euch nachzuvollziehen?
Ein anderes Problem: Eine Festplatte möchte ich gerade als Datastore einrichten, auf dieser wurde wohl einmal ein ESXi installiert und dann nicht formatiert . Unter den Datastores wird die Platte jedenfalls als fertig eingerichteter Datastore angezeigt obwohl nicht nichts daran gemacht habe. Nun will ich das Teil sauber löschen und neu formatieren/einrichten.
Löschversuche habe folgende Fehlermeldung zur Folge:
Aufruf von "HostDatastoreSystem.RemoveDatastore" für Objekt "ha-datastoresystem" auf ESXi "192.168.0.26" ist fehlgeschlagen.
Per fdisk kann ich das Teil auch nicht formatieren, scheinbar ist dieses ESXi fdisk kastriert?!
Oder bin ich einfach zu doof?
- continuum
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Ist meine Argumentation für Profis wie euch nachzuvollziehen?
Klar - es ist wirklich sehr nervig Daten aus kaputten VMDKs vom VMFS auszulesen - meistens geht das auch nicht ... oder man zahlt Ontrack 5stellige Betraege.
Andererseits kommt das sehr selten vor - und fast immer nur nach User-fehlern - Hauptsache vollgelaufene Platten beim ESXi
Ueberleg dir einfach:
passe ich genau auf dass mein ESXi nicht voll-laeuft ?
wenn ja - dann spar dir diese Umstaende - mach ein regelmaessiges backup und gut ...
wenn nein ... man koennte zB ueber Starwind zB eine NTFS-platte eines Windows-fileservers direkt an die VM einbinden usw ... Windows-fileshares ... Varianten gibt es da viele ... das meiste ist dann aber auch fummelig ...
Per fdisk kann ich das Teil auch nicht formatieren, scheinbar ist dieses ESXi fdisk kastriert?!
Oder bin ich einfach zu doof?
nicht unbedingt ... es koennte auch ein extrem kaputter MBR vorliegen so dass mit fsdisk wirklich nichts zu machen ist.
Die Stumpf-ist Trumpf Methode mit Knoppix sollte aber eigentlich immer gehen.
- ESXi runterfahren
- Server mit Knoppix booten
- sicher stellen dass man die richtige Platte aussucht !!!
- mit gparted alle Partitionen entfernen - und MBR neuschreiben oder - besser - wipen
- wieder in ESXi booten
- alles weitere mit viclient
ahh, also ais der iScsi LUN-1 die ich als 300GB Datastore-1 hinzugefügt habe soll ich dann 2 eigene iScsi LUNs erstellen und z.B. die iScsi-LUN88 mit 50GB als VMDK-Festplattendatei nehmen um das Betriebssystem (Linux) zu installieren und den restlichen Bereich als iScsi-LUN99 mit 250GB nehmen um es als raw-Device mit RDM zu nutzen (für die Oracle-DB)?
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