Hallo Leute,
hat schon jemand diese Kombination erfolgreich realisiert?
Habe letztes Wochenende OS 11.3 neu installiert und wollte nun auch meine bestehende VMware Workstation 6.5 noch nachziehen. Unter 11.2 war alles OK.
Die Installation bricht aber ab, da die "kernel-header" fehlen. Die kann ich aber nicht installieren. Da muß Suse wohl etwas geändert haben. Auf die 7er Version möchte ich nicht unbedingt updaten.
Any ideas? Oder muß ich wieder zurück auf OS 11.2?
Besten Dank
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
VMware Workstation 6.5 und OpenSuse 11.3???
-
quellcode70
- Member
- Beiträge: 3
- Registriert: 16.08.2010, 14:57
-
quellcode70
- Member
- Beiträge: 3
- Registriert: 16.08.2010, 14:57
continuum hat geschrieben:Wieso nimmst du den ein Linux bei dem man die kernel-header nicht installieren kann ?
da ich schon seit Urzeiten mit Suse (privat und beruflich) und derren Vorgängern arbeite und das so OK ist.
Bitte jetzt keine Diskussionen über LX-Distros anfangen.
(Kleiner Scherz am Rande -bei Suse ist das ja normal dass die header fehlen oder von einer falschen Version sind
hatte bei allen SuSE-Versionen bis jetzt keinerlei Probleme.
Mit OS 11.3 haben die Jungs wohl das Paket auch mit aufgelöst ...
Lösungsvorschläge?
-
Dayworker
- King of the Hill
- Beiträge: 13657
- Registriert: 01.10.2008, 12:54
- Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...
Für die 6.5 gibt es dort von seiten VMware höchstwahrscheinlich keine Lösung. Entweder du hilfst dir selbst mit den privat gepflegten sogenannten VMware-Any-Any-Patches, dein Distributor hat selbst was passendes programmiert oder du suchst direkt nach passenden Kernel-Patches für deine Kernel-Version. Anderfalls bleiben dir nur noch die momentan aktuelle WS7.1 oder den kostenlosen Player3.
Es ist unter Linux allgemein keine gute Idee, nicht angepaßte propitäre Software mit direkten Abhängigkeiten von einigen entscheidenden Kernelschnittstellen einzusetzen und auf die weitere Funktion dieser SW zu vertrauen. Die Kernel-Hacker haben bisher mit jeder neuen Kernel-Version diese Schnittstellen wieder umgestrickt und kein Hersteller verbrät mit dem Hinterherpatchen seiner SW sinnlos Ressourcen.
Wie von Ulli schon empfohlen, würde auch ich immer mit den Kernel-Headern anfangen und dann die Fehlermeldungen der ba$h abarbeiten.
Es ist unter Linux allgemein keine gute Idee, nicht angepaßte propitäre Software mit direkten Abhängigkeiten von einigen entscheidenden Kernelschnittstellen einzusetzen und auf die weitere Funktion dieser SW zu vertrauen. Die Kernel-Hacker haben bisher mit jeder neuen Kernel-Version diese Schnittstellen wieder umgestrickt und kein Hersteller verbrät mit dem Hinterherpatchen seiner SW sinnlos Ressourcen.
Wie von Ulli schon empfohlen, würde auch ich immer mit den Kernel-Headern anfangen und dann die Fehlermeldungen der ba$h abarbeiten.
-
quellcode70
- Member
- Beiträge: 3
- Registriert: 16.08.2010, 14:57
Dayworker hat geschrieben:Für die 6.5 gibt es dort von seiten VMware höchstwahrscheinlich keine Lösung. Entweder du hilfst dir selbst mit den privat gepflegten sogenannten VMware-Any-Any-Patches, dein Distributor hat selbst was passendes programmiert oder du suchst direkt nach passenden Kernel-Patches für deine Kernel-Version. Anderfalls bleiben dir nur noch die momentan aktuelle WS7.1 oder den kostenlosen Player3.
Es ist unter Linux allgemein keine gute Idee, nicht angepaßte propitäre Software mit direkten Abhängigkeiten von einigen entscheidenden Kernelschnittstellen einzusetzen und auf die weitere Funktion dieser SW zu vertrauen. Die Kernel-Hacker haben bisher mit jeder neuen Kernel-Version diese Schnittstellen wieder umgestrickt und kein Hersteller verbrät mit dem Hinterherpatchen seiner SW sinnlos Ressourcen.
Wie von Ulli schon empfohlen, würde auch ich immer mit den Kernel-Headern anfangen und dann die Fehlermeldungen der ba$h abarbeiten.
thx für Info. Gibst mir noch nen Tip, wo ich die her krieg? Bei Suse hab ich leider leider nix gefunden ...
Ich werde dann noch im nächsten Step die WS 7.1 als Trial testen und falls ich da keine Probleme habe doch über ein Update von 6.x auf 7.x nachdenken
Grüße
-
stefan.becker
- Guru
- Beiträge: 2237
- Registriert: 21.09.2005, 00:12
Hallo,
Ich hab's zum Laufen gekriegt: VMware WS 6.5.3 aud openSuSE 11.3
1. Ich habe auch diese (nicht richtig zu beantwortende) Frage nach den Kernel-Headers gekriegt. Das Pakete gibt's nicht mehr, alles nötige ist jedoch in Kernel Sourcen.
2. Auf "http://spininfo.homelinux.com/news/VMware_Workstation_6.5/2010/07/31/VMware_7_on_openSuSE_11.3" gibt es eine Anleitung, die (fast) funktioniert:
2.1 Man muss noch einen symlink zu "autoconf.h" im richtigen Kernel Source Verzeichnis erstellen, bei mir in "/usr/src/linux-2.6.34-12-obj/x86_64/desktop/include/linux":
#cd /usr/src/linux-2.6.34-12-obj/x86_64/desktop/include/linux
#ln -s ../generated/autoconf.h autoconf.h
2.2 Danach die Anleitung in 2. befolgen; Achtung: beim "find"-Kommando ging am Schluss das "\" verloren:
# find /usr/lib/vmware/modules/source -name "*.tar" -exec tar xf '{}' \;
Script attached, bzw siehe folgende Zeilen: Als root laufen lassen, da kopieren in /lib/modules root-rechte benötigt
#!/bin/bash
#
# credit: http://spininfo.homelinux.com/news/VMwa ... .5/2010/07
# /31/VMware_7_on_openSuSE_11.3
#
# Check for stupid "autoconf.h" symlink
if [ ! -h /usr/src/$(uname -r)-obj/x86_64/desktop/include/linux/autoconf.h ]; then
cd /usr/src/$(uname -r)-obj/x86_64/desktop/include/linux
ln -s ../generated/autoconf.h autoconf.h
fi
# Prepare personal build area
cd ~
if [ -d vmware-modules ]; then
rm -rf vmware-modules
fi
mkdir vmware-modules
cd vmware-modules
# Get VMware module archives
find /usr/lib/vmware/modules/source -name "*.tar" -exec tar xf '{}' \;
# preapare kernel module destination
mkdir -p /lib/modules/`uname -r`/misc
# delete all possible existing kernel modules
rm -f /lib/modules/`uname -r`/misc/{vmblock.ko,vmci.ko,vmmon.ko,vmnet.ko,vsock.ko}
# Start compiling kernel modules
cd vmblock-only; make; cd ..; cp -p vmblock.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmblock.ko
cd vmci-only; make; cd ..; cp -p vmci.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmci.ko
cd vmmon-only; make; cd ..; cp -p vmmon.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmmon.ko
cd vmnet-only; make; cd ..; cp -p vmnet.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmnet.ko
#cd vmppuser-only; make; cd ..; cp -p vmppuser.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmppuser.ko
cd vsock-only; make; cd ..; cp -p vsock.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vsock.ko
# Update dependencies
depmod -a
# Afterwards, run vmware....
Ich hoffe es hilft,
Gruss
Ich hab's zum Laufen gekriegt: VMware WS 6.5.3 aud openSuSE 11.3
1. Ich habe auch diese (nicht richtig zu beantwortende) Frage nach den Kernel-Headers gekriegt. Das Pakete gibt's nicht mehr, alles nötige ist jedoch in Kernel Sourcen.
2. Auf "http://spininfo.homelinux.com/news/VMware_Workstation_6.5/2010/07/31/VMware_7_on_openSuSE_11.3" gibt es eine Anleitung, die (fast) funktioniert:
2.1 Man muss noch einen symlink zu "autoconf.h" im richtigen Kernel Source Verzeichnis erstellen, bei mir in "/usr/src/linux-2.6.34-12-obj/x86_64/desktop/include/linux":
#cd /usr/src/linux-2.6.34-12-obj/x86_64/desktop/include/linux
#ln -s ../generated/autoconf.h autoconf.h
2.2 Danach die Anleitung in 2. befolgen; Achtung: beim "find"-Kommando ging am Schluss das "\" verloren:
# find /usr/lib/vmware/modules/source -name "*.tar" -exec tar xf '{}' \;
Script attached, bzw siehe folgende Zeilen: Als root laufen lassen, da kopieren in /lib/modules root-rechte benötigt
#!/bin/bash
#
# credit: http://spininfo.homelinux.com/news/VMwa ... .5/2010/07
# /31/VMware_7_on_openSuSE_11.3
#
# Check for stupid "autoconf.h" symlink
if [ ! -h /usr/src/$(uname -r)-obj/x86_64/desktop/include/linux/autoconf.h ]; then
cd /usr/src/$(uname -r)-obj/x86_64/desktop/include/linux
ln -s ../generated/autoconf.h autoconf.h
fi
# Prepare personal build area
cd ~
if [ -d vmware-modules ]; then
rm -rf vmware-modules
fi
mkdir vmware-modules
cd vmware-modules
# Get VMware module archives
find /usr/lib/vmware/modules/source -name "*.tar" -exec tar xf '{}' \;
# preapare kernel module destination
mkdir -p /lib/modules/`uname -r`/misc
# delete all possible existing kernel modules
rm -f /lib/modules/`uname -r`/misc/{vmblock.ko,vmci.ko,vmmon.ko,vmnet.ko,vsock.ko}
# Start compiling kernel modules
cd vmblock-only; make; cd ..; cp -p vmblock.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmblock.ko
cd vmci-only; make; cd ..; cp -p vmci.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmci.ko
cd vmmon-only; make; cd ..; cp -p vmmon.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmmon.ko
cd vmnet-only; make; cd ..; cp -p vmnet.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmnet.ko
#cd vmppuser-only; make; cd ..; cp -p vmppuser.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vmppuser.ko
cd vsock-only; make; cd ..; cp -p vsock.o /lib/modules/`uname -r`/misc/vsock.ko
# Update dependencies
depmod -a
# Afterwards, run vmware....
Ich hoffe es hilft,
Gruss
Zurück zu „VMware Workstation und VMware Workstation Pro“
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste
