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SUN-Server: sehr langsame Schreibzugriffe auf lokale Platten

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SUN-Server: sehr langsame Schreibzugriffe auf lokale Platten

Beitragvon AlbertMinrich » 30.07.2010, 15:18

Hallo,

wir haben 3 Server Sun Fire X4140.
Zwei davon haben wir schon länger, die sind absolut identisch.
Einer ist ganz neu, der hat ein wenig schnellere CPU´s mit mehr Kernen.
Der neue hat diesen RAID-Controller: "LSI-Adapter, SAS 3000-Serie, 8-Port mit 1068E"
Den RAID-Controller der alten weiss ich leider nicht, siehe dazu auch meinen anderen Beitrag http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=20933

Jetzt ist es so, dass der neue sehr langsam auf seine lokalen Festplatten schreibt. Lesezugriffe sind ca. 20% schneller als auf bei den alten Servern, Schreibzugriffe aber ca. um 70%-95% langsamer, je nachdem, ob man sequentiell oder random schreibt, wobei sequentiell seltsamerweise am langsamsten ist.
Ich hab das getestet mit dem Tool Iometer, da kann man ja alles ganz genau einstellen.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Platten im RAID1 laufen oder ohne RAID.
Ebenso macht es keinen Unterschied, ob ich das ganze aus einer VM teste, deren vmdk-Datei auf den lokalen Platten liegt oder mit einem auf dem SUN-Server installiertem Windows 2008.

Könnte das evtl. an einem nicht vorhandenen RAID-Cache liegen? Ich weiss im Moment weder, ob die alten noch ob der neue Server einen RAID-Cache haben/hat. Beim neuen kann man auf jeden Fall im RAID-Konfigurationsmenü keinerlei Cache-Einstellungen sehen oder vornehmen. Bei den alten hatte ich noch keine Gelegenheit, einen Reboot durchzuführen um das zu überprüfen.

Aber generell wäre die Frage, ob dieses langsame Schreiben an einem fehlenden Cache liegen könnte und wenn nicht, woran sonst?

Danke
Martin

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Beitragvon irix » 30.07.2010, 15:23

Ja das liegt am fehlenden Cache und selbst wenn der vorhanden waere an einer fehlenden BBU. Die guten Kontroller deaktiveren den Cache dann naehmlich.

Gruss
Joerg

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Beitragvon AlbertMinrich » 30.07.2010, 17:57

Danke für die schnelle Antwort.
Da ergibt sich gleich die nächte Frage:
Die VM´s liegen normalerweise im SAN. Die lokalen Platten wären ein Ausweichspeicherplatz. Wäre also nicht so schlimm, wenn´s da nicht so schnell gehen würde. Aber wie schaut´s aus mit der Performance des ESX-Servers selbst? Der ist lokal installiert. Wäre es alleine dafür empfehlenswert, einen Cache zu haben?

Danke
Martin

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Beitragvon irix » 30.07.2010, 18:22

Nein fuer den ESX spielt das keine Rolle. Obwohl die SC aus einem ganzen RedHat Linux besteht haelt sich die Disk IO sehr in Grenzen.

Denk nur mal an einen ESXi welcher von USB/SD startet.

Gruss
Joerg

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Beitragvon AlbertMinrich » 02.08.2010, 11:17

OK, danke für die Antworten.

Gruss
Martin

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Beitragvon minimike » 02.08.2010, 16:31

Versuch das mal, ich hoffe das klappt

http://www.eisscholle.net/linux/22-lsi- ... ivate.html


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