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iSCSI oder SAS (Server Attached Storage) Anbindung
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aaronspost
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iSCSI oder SAS (Server Attached Storage) Anbindung
Hallo wir beabsichtigen unsere Server zu virtualisieren, sind uns in der Storage Anbindung an die Server aber noch nicht schlüssig.
Wir möchten 2 VMware Server auf vSphere Essentials PLUS Basis (ESXi) an ein gemeinsames Storage anschliessen (12x600 GB SAS 15k Raid5) entweder per iSCSI oder direkt mit SAS
Welche Vor bzw. Nachteile haben iSCSI bzw. SAS Anbindung an das Storage?
Ziel ist, dass sich beide Server untereinander „vertreten können“, da sie einen gemeinsamen Speicher teilen. Und eine VM von einem anderen Server aus gestartet werden kann.
Hat jemand Erfahrungen mit SAS, zum Beispiel, dem MD3200 von Dell?
Vielen Dank
Wir möchten 2 VMware Server auf vSphere Essentials PLUS Basis (ESXi) an ein gemeinsames Storage anschliessen (12x600 GB SAS 15k Raid5) entweder per iSCSI oder direkt mit SAS
Welche Vor bzw. Nachteile haben iSCSI bzw. SAS Anbindung an das Storage?
Ziel ist, dass sich beide Server untereinander „vertreten können“, da sie einen gemeinsamen Speicher teilen. Und eine VM von einem anderen Server aus gestartet werden kann.
Hat jemand Erfahrungen mit SAS, zum Beispiel, dem MD3200 von Dell?
Vielen Dank
Moin, moin,
hier im Forum
Du hast also folgendes geplant:
Auf Deinem ESX(i) Server läuft auch der vCenter Server als VM.
Die beiden Server können VMs des jeweils anderen Server (bei dessen Ausfall) anstarten, dank HA. Auch kannst Du die VMs per vMotion ab Version 4.1 im laufenden Betrieb umziehen.
Du solltest iSCSI einsetzen, damit ist auch der 3. ESX(i) Host, der in Deiner Lizenz beinhaltet ist, später problemlos anschaltbar.
Nur genügend NICs mußt Du zur Verfügung haben, in Summe mindestens 4, besser 6 Stück. (2xiSCSI, 1(2)xSC1+vMotion, 1(2)xSC2+VM Network)
hier im Forum
Du hast also folgendes geplant:
- ESX(i) Server1
I I
STORAGE
I I
ESX(i) Server2
Auf Deinem ESX(i) Server läuft auch der vCenter Server als VM.
Die beiden Server können VMs des jeweils anderen Server (bei dessen Ausfall) anstarten, dank HA. Auch kannst Du die VMs per vMotion ab Version 4.1 im laufenden Betrieb umziehen.
Du solltest iSCSI einsetzen, damit ist auch der 3. ESX(i) Host, der in Deiner Lizenz beinhaltet ist, später problemlos anschaltbar.
Nur genügend NICs mußt Du zur Verfügung haben, in Summe mindestens 4, besser 6 Stück. (2xiSCSI, 1(2)xSC1+vMotion, 1(2)xSC2+VM Network)
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aaronspost
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performanter ist sas - allerdings auch deutlich unflexibler.......würde ich dir von abraten
hast du mal über nen direct connected fc-storage nachgedacht? vmware supportet mittlerweile einige storage ohne fabric switches dazwischen (z.B. IBM DS3400 - leider jedoch noch nicht in den neusten ESX-Versionen - denke das kommt noch)
das wird nicht wesentlich teurer als eine iscsi lösung (zumindest nicht wenn du bei iscsi dedizierte switche verwendest) - zudem kannst du jederzeit auf eine echte fc-fabric aufrüsten
hast du mal über nen direct connected fc-storage nachgedacht? vmware supportet mittlerweile einige storage ohne fabric switches dazwischen (z.B. IBM DS3400 - leider jedoch noch nicht in den neusten ESX-Versionen - denke das kommt noch)
das wird nicht wesentlich teurer als eine iscsi lösung (zumindest nicht wenn du bei iscsi dedizierte switche verwendest) - zudem kannst du jederzeit auf eine echte fc-fabric aufrüsten
- Tschoergez
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Hi!
Flexibler (meine: skalierbarer) sind mit Sicherheit FC und iSCSI-Lösungen.
Wenn Du mit der maximalen Anzahl an 4 Servern leben kannst in den nächsten Jahren, spricht meines Erachtens viel für direct-attached SAS:
- gute Performance (nominal besser als iSCSI, vergleichbar mit FC, wobei meist die Spindeln der Engpass sind und nicht die Technik/Protokoll dazwischen)
- einfache Einrichtung: Anschließen, fertig
Du musst Dich nicht mit iSCSI- oder FC-Eigenheiten, mapping, zoning, multipathing usw. rumschlagen.
ABER: Schau genau nach, ob die geplante Kombination aus Server und Storage auf von VMware und dem Storage-Hersteller zertifiziert sind! Sonst wirds schwer bei support-Fällen.
Viele Grüße,
Jörg
Flexibler (meine: skalierbarer) sind mit Sicherheit FC und iSCSI-Lösungen.
Wenn Du mit der maximalen Anzahl an 4 Servern leben kannst in den nächsten Jahren, spricht meines Erachtens viel für direct-attached SAS:
- gute Performance (nominal besser als iSCSI, vergleichbar mit FC, wobei meist die Spindeln der Engpass sind und nicht die Technik/Protokoll dazwischen)
- einfache Einrichtung: Anschließen, fertig
ABER: Schau genau nach, ob die geplante Kombination aus Server und Storage auf von VMware und dem Storage-Hersteller zertifiziert sind! Sonst wirds schwer bei support-Fällen.
Viele Grüße,
Jörg
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aaronspost
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Es wird wahrscheinlich bei den beiden Servern bleiben. Evtl. kommt in ein paar Jahren ein dritter hinzu. Mit den Essentials kann man ja nur max. 3 Server verwalten von daher ist man hinsichtlich der Flexibilität schon dort eingeschränkt.
Wie sieht es mit der 2 TB Grenze aus, mit 12x600 GB kommt man da ja deutlich darüber. Am sinvollsten wäre dann eine Aufteilung von mehreren RAIDs unter 2 TB im Storage zu verwalten oder liege ich da falsch?
Können dann beide Server gemeinsam auf den gesamten Speicher der SAS Storage zugreifen, um das Feature High Availability von VMware Essentials Plus zu nutzen
Wie sieht es mit der 2 TB Grenze aus, mit 12x600 GB kommt man da ja deutlich darüber. Am sinvollsten wäre dann eine Aufteilung von mehreren RAIDs unter 2 TB im Storage zu verwalten oder liege ich da falsch?
Können dann beide Server gemeinsam auf den gesamten Speicher der SAS Storage zugreifen, um das Feature High Availability von VMware Essentials Plus zu nutzen
aaronspost hat geschrieben:Wie sieht es mit der 2 TB Grenze aus, mit 12x600 GB kommt man da ja deutlich darüber. Am sinvollsten wäre dann eine Aufteilung von mehreren RAIDs unter 2 TB im Storage zu verwalten oder liege ich da falsch?
da wird eine mischung aus mehrere arrays und luns am besten sein.
könnte z.b. so aussehen:
12HHDs gesamt
- 1 Hotspare
6x600GB RAID10 Array=1800GB LUN
5x600GB RAID5 Array = 2x 1200GB LUN
Können dann beide Server gemeinsam auf den gesamten Speicher der SAS Storage zugreifen, um das Feature High Availability von VMware Essentials Plus zu nutzen
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aaronspost
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aaronspost hat geschrieben:Hab mir gedacht, ein RAID 5 Array, mit 11 Platten zu machen, wären ca. 6 TB, würde dann 3 LUNS mit ca. 2 TB erstellen wollen, was Sagt Ihr dazu?
kommt sehr stark auf den einsatzzweck an. bei vielen kleinen vms kann das sinnvoll sein. wenn du allerdings sql-server einsetzt die io verursachen würde ich zumindest den db und log zugriff separieren
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aaronspost
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Ist es denn sinnvoll für jede VM eine eigene LUN anzulegen oder mehrere VMs in eine große LUN?
Können beide Server auf dem SAS Storage, auf jede LUN zugreifen oder muss man die LUNs auf einzelne Server reservieren. Es soll nämlich, wenn ein Server ausfallen sollte, die VMs auf dem anderen Server per VMware HA neugestartet werden. geht das?
Können beide Server auf dem SAS Storage, auf jede LUN zugreifen oder muss man die LUNs auf einzelne Server reservieren. Es soll nämlich, wenn ein Server ausfallen sollte, die VMs auf dem anderen Server per VMware HA neugestartet werden. geht das?
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irix
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aaronspost hat geschrieben:Ist es denn sinnvoll für jede VM eine eigene LUN anzulegen oder mehrere VMs in eine große LUN?
Im Normalfall legt man eine groessere LUN fuer mehre VMs an. Ansonsten hast du ja grossen Verschnitt da ja Platz fuer Wachstum/Snapshots du sonst auf jeder LUN einplanen must. Dein Monitoring findet das nicht schoen wenn alles bei 90/95% immer leuchtet.
Können beide Server auf dem SAS Storage, auf jede LUN zugreifen oder muss man die LUNs auf einzelne Server reservieren. Es soll nämlich, wenn ein Server ausfallen sollte, die VMs auf dem anderen Server per VMware HA neugestartet werden. geht das?
Ob es supportet und technisch ueberhaupt funktioniert das 2 Server auf die gleiche LUN zugreifen bei deinem per SAS angeschlossenem Storage must du den Hersteller und auch VMware fragen. Der ESX muss halt hinterher die LUN als SharedStorage erkennen sonst laest er immer nur einen ESX ran.
Gruss
Joerg
Die 2TB Begrenzung hat nix mit dem SCSI Layer zu tun - weis der Teufel wer das in die Welt gesetzt hat - sonder nur mit dem alten Standard der Partitionstabelle.
Eine VM eine LUN ist keine gute Idee, hat man zuviel Last füllt man die Qeue des Storageports und man hat zuviel Verschnitt und ist unflexibel. 2 - 3 Hosts schaffen keine aktuelle Storage mit Reservierungen in die Knie. Die alte Faustformel war max 8 Hosts - max 16 VMs - max 500GB per LUN. mehr als 32 virtuelle Platten würde ich nicht drauflegen.
Eine VM eine LUN ist keine gute Idee, hat man zuviel Last füllt man die Qeue des Storageports und man hat zuviel Verschnitt und ist unflexibel. 2 - 3 Hosts schaffen keine aktuelle Storage mit Reservierungen in die Knie. Die alte Faustformel war max 8 Hosts - max 16 VMs - max 500GB per LUN. mehr als 32 virtuelle Platten würde ich nicht drauflegen.
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irix
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Saturnous hat geschrieben:Die 2TB Begrenzung hat nix mit dem SCSI Layer zu tun - weis der Teufel wer das in die Welt gesetzt hat - sonder nur mit dem alten Standard der Partitionstabelle.
Nein,
die hinterlegte Groesse einer Platte ist im SCSI2 basierend auf einem READ_CAPACITY Zugriff nunmal in einem 10Byte.
Gruss
Joerg
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aaronspost
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aaronspost hat geschrieben:Ist es eigentlich möglich VMware HA und vMotion mit 2 Servern und einer SAS Storage zu betreiben oder funktioniert das nur mit iSCSI Storage????
das kann man pauschal nicht sagen. kommt aufs storage an. such ein storage raus und guk in die hcl was dann unterstützt wird.
das sas storage muss die gleichen luns 2 servern gleichzeitig präsentieren können
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