Hallo zusammen
Ich stehe vor folgendem Problem:
RAID 6 mit 5 x 750 GB, ergibt exakt die maximalen 2 TB, die in ESXi mit Blockgrösse 8 MB möglich sind. Nun sehe ich, dass der ESXi den Datenstore mit 2 TB korrekt angibt, es sind aber nur 60 GB verfügbar.
Kann es sein, dass ich beim Erstellen des RAIDs eine andere StripeSize angeben müsste? Momentan sind 8 MB drin, ich dachte, aus Performancegründen wäre dies das beste.
Any Hints?
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Stripesize beim RAID - welche Grösse soll ich nehmen?
Es ist in der Tat etwas mehr, wobei das hier die Rundungsdifferenzen sind, die zu Buche schlagen. Ich muss vielleicht noch hinzufügen, dass ich diese Konfiguration schon des öfteren mit Erfolg gefahren bin und so die maximale mögliche Grösse für einen Datastore voll ausnutzen konnte.
Nur dieses Mal meldet mir der ESXi, es seihen nur die erwähnen 60 GB (ein paar zerquetschte weniger) frei.
Nur dieses Mal meldet mir der ESXi, es seihen nur die erwähnen 60 GB (ein paar zerquetschte weniger) frei.
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irix
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Auch fuer dich gilt die max. Grenze von 2TB-512 Bytes und ich bezweifle das du es mit dieser Hardware schon mal erfolgreich umsetzen konntest. Was durchaus sein kann ist das Festplatten von einem anderen Hersteller und oder Modell eine geringere Nettokapazitaet hatten und du somit under der Grenze geblieben bist bei 3x750GB.
Aber ein einziger Datastore taugt doch eh nicht... besonders wenn da auch noch die ESX Installation drauf ist. Sieh zu das du in dem RAID mehre Volumes definiert bekommst und dann bleibst du auch unter der Grenze.
Gruss
Joerg
Aber ein einziger Datastore taugt doch eh nicht... besonders wenn da auch noch die ESX Installation drauf ist. Sieh zu das du in dem RAID mehre Volumes definiert bekommst und dann bleibst du auch unter der Grenze.
Gruss
Joerg
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irix
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e-e-e hat geschrieben:Hallo,
tangiert das überhaupt andere Dateisysteme, falls diese nicht ihre eigenen Beschränkungen haben. Die 2 TB-Grenze ist doch VMFS-spezifisch - anderes FS - andere Beschränkungen.
Das es nicht am Filesystem liegt sieht man daran das VMFS 64TB supportet. Das Problem ist das VMware SCSI2 spricht.
Gruss
Joerg
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Dayworker
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@Ronny
Auch NTFS kann mehr als 2TB addressieren, allerdings ist der MBR nur 32bittig und daher bei einer Sektorgröße von 512Byte auf 2TB begrenzt. Damit du dort Platten >2TB nutzen kannst, stellte bisher GPT die einzigste Möglichkeit dar. Inzwischen wird jedoch mit der Sektorgrössenumstellung auf 4KByte experimentiert. Keine Ahnung weshalb man jetzt diesen Murks macht, GPT wird seit W2k3-SP1vollständig unterstützt und ist meines Wissens nach seitdem bei allen OS on Board. Die geänderte Sektorgröße und das damit ebenfalls eingeführte Alignment für den Partitionsbeginn verursacht größere Schmerzen und nicht jedes OS kann entsprechende Partitionen anlegen oder sogar davon booten.
Auf der anderen Seite sind 2TB-Platten sowieso ein Alptraum für jedes Backup...
Auch NTFS kann mehr als 2TB addressieren, allerdings ist der MBR nur 32bittig und daher bei einer Sektorgröße von 512Byte auf 2TB begrenzt. Damit du dort Platten >2TB nutzen kannst, stellte bisher GPT die einzigste Möglichkeit dar. Inzwischen wird jedoch mit der Sektorgrössenumstellung auf 4KByte experimentiert. Keine Ahnung weshalb man jetzt diesen Murks macht, GPT wird seit W2k3-SP1vollständig unterstützt und ist meines Wissens nach seitdem bei allen OS on Board. Die geänderte Sektorgröße und das damit ebenfalls eingeführte Alignment für den Partitionsbeginn verursacht größere Schmerzen und nicht jedes OS kann entsprechende Partitionen anlegen oder sogar davon booten.
Auf der anderen Seite sind 2TB-Platten sowieso ein Alptraum für jedes Backup...
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