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ESX4i Platte in Linux oder Windows mounten und auslesen?

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ESX4i Platte in Linux oder Windows mounten und auslesen?

Beitragvon rprengel » 03.06.2010, 09:05

Hallo,

grosses Kino und Dank Feiertag in NRW viel Zeit und Ruhe:

Bei einer Platte in einem ESX-Gerät sind die Stecker beschädigt worden. Die letzten Backups sind damit auch hin. DD ist schon gelaufen aber die Daten sind nicht alle ok. Ich würde die Platte jetzt gerne in ein Linux-System hängen um dann noch mal zu versuchen zu retten was zu retten ist.
Dummerweise erkennt der Standard-Mount die Platte nicht.
Kann mir dazu jemand was sagen?

Gruß

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Beitragvon e-e-e » 03.06.2010, 09:32

Hallo,

vielleicht hilft Dir das hier: http://blog.verfriemelt.com/index.php/2009/11/open-source-vmfs-treiber/.
ansonsten kann ich Dir nur dd_rescue (http://www.linux-user.de/ausgabe/2004/08/048-dd-rescue/) statt dd empfehlen (liest bei Fehlern in immer kleineren Blöcken weiter und gibt nicht so schnell auf)

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Beitragvon e-e-e » 03.06.2010, 09:37

... oder vielleicht: http://www.mygeekproject.com/?p=672

P.S.: Mit einem ZFS kann man genau diese Fehler verhindern.

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Beitragvon Dayworker » 03.06.2010, 10:13

Ich würd einfach mal auf Antwort von Ulli aka continuum warten. Er hat schon öfter Daten retten können.

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Beitragvon rprengel » 03.06.2010, 11:09

Dayworker hat geschrieben:Ich würd einfach mal auf Antwort von Ulli aka continuum warten. Er hat schon öfter Daten retten können.


Ist ein definitiv physikalisches Problem.
Ich habe jetzt fix einen neuen ESX-Server aufgesetzt und die beschädigte Platte (die Sata-Datenkabel-Anschlußbuchse ist angebrochen) noch mal als zusätzliche angeschlossen und die Kabel/ Buchse fixiert.
ESX hat die Platte gefunden und eingebunden. Mittel cp ziehe ich jetzt hoffentlich alle Daten auf die andere Platte. 10 % der Daten (50GB) sind kopiert.

Schaun wir mal.
Gut das es heute ruhig ist.

Gruß

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Beitragvon e-e-e » 03.06.2010, 11:33

Da kann man nur hoffen, dass der Fehler nicht schon beim Schreiben der Daten auf die Platte vorhanden war. Viel Glück.

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Beitragvon McStarfighter » 03.06.2010, 13:22

BTW: Danke an e-e-e für den Link zum Ubuntu FUSE-Treiber für VMFS. Kannte ich bisher nicht ... ;)

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Beitragvon rprengel » 03.06.2010, 17:40

McStarfighter hat geschrieben:BTW: Danke an e-e-e für den Link zum Ubuntu FUSE-Treiber für VMFS. Kannte ich bisher nicht ... ;)


Gibt es da auch was für Suse?
So wie es aussieht bekomme ich bis auf 1 System alle ausgelesen.
Das letzte wird mit 20 GB angezeigt aber bei 11Gb ist Ende mit kopieren.

Gruß

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Beitragvon e-e-e » 03.06.2010, 18:16

Warum sollte das für Suse nicht funktionieren?
http://sourceforge.net/projects/fuse/files/fuse-2.X/
Bis jetzt habe ich fast alles auch unter Suse in die Gänge bekommen. Vielleicht muss halt die Verzeichnisstruktur angepasst werden bzw. Pakete nachinstalliert werden.

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Beitragvon Dayworker » 03.06.2010, 18:18

Dann dürfte Ronny Recht behalten haben und die Daten-Strukturen sind schon beim Schreiben in Mitleidenschaft gezogen worden. Jetzt dürfte die große Stunde von "dd-rescue" geschlagen haben, um zu Retten was noch möglich ist.

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Beitragvon rprengel » 03.06.2010, 19:08

Dayworker hat geschrieben:Dann dürfte Ronny Recht behalten haben und die Daten-Strukturen sind schon beim Schreiben in Mitleidenschaft gezogen worden. Jetzt dürfte die große Stunde von "dd-rescue" geschlagen haben, um zu Retten was noch möglich ist.



dd-rescue setzte ich morgen auch noch mal auf die Platte an aber ich fürchte das da eher was in den Verwaltungsinfomationen des Filesystems hin ist.
Ich setzte daher meine Hoffnung eher in Richtung Tools für das Filesystem.

Ich werde berichten.


Gruß

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Beitragvon Dayworker » 03.06.2010, 21:50

Schon möglich, trotzdem würde ich in solchen Fällen immer erstmal alles versuchen zu retten und dann mit der dd-rescue-Kopie weiterarbeiten. Mit etwas Glück bekommst du die Kopie Partitionstechnisch ja wieder hin und kannst dann nochmal dein Glück am Original versuchen.

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Beitragvon rprengel » 03.06.2010, 22:06

Dayworker hat geschrieben:Schon möglich, trotzdem würde ich in solchen Fällen immer erstmal alles versuchen zu retten und dann mit der dd-rescue-Kopie weiterarbeiten. Mit etwas Glück bekommst du die Kopie Partitionstechnisch ja wieder hin und kannst dann nochmal dein Glück am Original versuchen.


eine Kopie der Platte habe ich ja schon vorab erstellt.
Schaun wir morgen mal weiter.

Gruß

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Re: ESX4i Platte in Linux oder Windows mounten und auslesen?

Beitragvon rprengel » 07.06.2010, 06:11

rprengel hat geschrieben:Hallo,

grosses Kino und Dank Feiertag in NRW viel Zeit und Ruhe:

Bei einer Platte in einem ESX-Gerät sind die Stecker beschädigt worden. Die letzten Backups sind damit auch hin. DD ist schon gelaufen aber die Daten sind nicht alle ok. Ich würde die Platte jetzt gerne in ein Linux-System hängen um dann noch mal zu versuchen zu retten was zu retten ist.
Dummerweise erkennt der Standard-Mount die Platte nicht.
Kann mir dazu jemand was sagen?

Gruß


So,

der Drops ist halbwegs gelutscht.
1)
Platte mit dd_rescue noch einmal komplett gesichert.
2)
Die Kopie in einen ESX4i Server eingebaut und die Platte eingebunden.
3)
Die Ordner mit den virtuellen Systemen auf den Arbeits-ESX4i Server kopiert.

Letzlich alles nur sehr zeitaufwändig aber lösbat wenn man mit Linux ein wenig vertraut ist.
Der Hinweis hier im Tread auf Ubuntu hat nichts gebracht. Die Partition mit den virtuellen Systemen wird nicht erkannt (alle anderen schon).
Eine Rettungs-Cd die die Datenpartitionen erkennt hätte aus meiner Sicht schon einen gewissen Charme.

Gruß


Gruß und Dank für alle Tips.


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