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Virtualisierung SBS 2003

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Virtualisierung SBS 2003

Beitragvon manuel-33 » 01.12.2011, 16:16

Hallo,

ich darf in einigen Wochen einen bestehenden SBS 2003 Server virtualisieren.

Empfohlen wird ja, einen DC nicht zu virtualisieren bzw. spezielle Dienste auf einen anderen Server zu verschieben, Active-Directory zu entfernen, zu virtualisieren usw.

Das kann ich ja so bei einem SBS nicht durchführen.
Was wäre Eure vorgehensweise hierzu?

Eine Möglichkeit wäre ja eine Offline-Virtualisierung (Cold-Clone).
Bei VMWare kann man zwar Standalone Converter herunterladen, aber die sind ja zur Installation auf einem Server gedacht, richtig?


Für Ratschläge und Tipps bin ich sehr dankbar.

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Beitragvon Nukite2007 » 01.12.2011, 16:30

Hi,

aus meiner Sicht gibt es mehrer Möglichkeiten:

1.) ColdClone CD @Ulli fragen MOA
2.) Acronis CD einlegen, booten und Image ziehen - VM anlegen - Image in der VM zurückladen

3.) VMConverter installieren, vor der Virtualisierung alle Dienste betreffend Exchange SQL, etc beenden

Lauffähig und ohne Probleme waren bisher alle Varianten - da selber getestet und in Betrieb genommen.

Zum Schluß halt noch alle Herstellertreiberpakete in der VM deinstallieren.

VG
Peter

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Beitragvon Namewarvergeben » 01.12.2011, 16:34

Meines Wissens nach kann man den VMWare Converter auf jede Maschine Installieren.
Ich habe es beriets auf WIn XP und Win 7 installiert und eingesetzt.
Die Serverversionen nicht mitbeachtet.

Wichtig dabei ist es das sich die Maschinen im selben Netz befinden.
Der VMWare Converter kann auch von Maschine A Server B auf ESXi C konvertieren.

Leider habe ich gerade noch keinen SBS konvertiert, werde es aber die nächsten Wochen selbst machen müssen.

Ich würde dir empfehlen das ganze einfach zu testen indem ich die Maschine mit dem VMWare Converter Konvertiere und dann ohne Netzwerkanbindung laufen lassen.
Dabei mal nachschauen was er macht, ob er fehler bringt und mal die Logs checken ob etwas auffällig ist.

Mit freundlichen Grüßen

Namewarvergeben

Sry, zu langsam

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Beitragvon PeterDA » 01.12.2011, 16:54

Hi,
würde gerade wenn auf der Maschine DC, SQL und/oder Exchange laufen auf jeden Fall den Weg per cold Clone gehen. Sonst besteht immer das Problem das du Unklare Zustände bekommst. Für DC könne cold Clone ein Problem sein, wenn ein zweiter DC im Einsatz ist.

Gruß Peter

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Beitragvon ch-hunn » 01.12.2011, 18:26

PeterDA hat geschrieben:Hi,
würde gerade wenn auf der Maschine DC, SQL und/oder Exchange laufen auf jeden Fall den Weg per cold Clone gehen. Sonst besteht immer das Problem das du Unklare Zustände bekommst. Für DC könne cold Clone ein Problem sein, wenn ein zweiter DC im Einsatz ist.

Gruß Peter


Hmm. DC und P2V ist immer schlecht. Allerdings ist ein Coldclone eines DC der beste Weg. Da wird ja der DC sauber heruntergefahren und somit kann sich die ntds.dit nicht mehr ändern.
Was man aber wissen und beachten muss:
Der virtualisierte DC darf auf KEINEN FALL Kontakt zu anderen DCs bekommen, bis man 10000%ig sicher ist, dass er sauber läuft. Also zuerst alle NICs in ein isoliertes Netz schalten, VMware Tools installieren, Hardware bereinigen etc pp. Der Phys DC darf auch nicht wieder eingeschaltet werden.
(Hatte die VM bis jetzt noch keinen Kontakt zu anderen DCs, kann im Fall dass die VM nicht richtig funktioniert, diese gelöscht werden und der Phys DC wieder in Betrieb genommen werden.)
Erst dann die VM wieder ans Netz bringen und alten DC wegsperren bzw vernichten.
Wenn man dies berücksichtigt, also Cold Clone und Isolation, kann eigentlich nichts schief gehen.

Macht man es falsch, darf man sich mit DC im USN Rollbackmodus herumschlagen.

Meiner meinung nach Best Practise: Neue VM installieren, mit dcpromo promoten, FSMO schieben, alten phys DC mit dcpromo demoten.

Gruss
Chregu

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Beitragvon manuel-33 » 01.12.2011, 23:27

Danke für die Nachrichten.

Da es sich hierbei um einen SBS handelt klappt das mit dem verschieben der entsprechenden Rollen nicht.

Was gibt es speziell von VMWare für Cold Cloning?

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Beitragvon Dayworker » 01.12.2011, 23:53

Für die Enterprise-Plus-Version von vSphere4 gab es mal eine Cold-Clone-CD von Vmware. Die dürfte aber inzwischen aufgrund deren Alters komplett unbrauchbar sein...
Bastel dir also einfach was aktuelles auf BartPE-Basis wie MOA und konvertiere darüber dann.

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Beitragvon Nukite2007 » 02.12.2011, 08:42


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Beitragvon irix » 02.12.2011, 09:40

Dayworker hat geschrieben:Für die Enterprise-Plus-Version von vSphere4 gab es mal eine Cold-Clone-CD von Vmware. Die dürfte aber inzwischen aufgrund deren Alters komplett unbrauchbar sein....


Und somit fuer einen alten 2003 Server genau das Richtige. Zumind. funktioniert die alte 3er Coldclone sehr gut.

Gruss
Joerg

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Beitragvon Dayworker » 02.12.2011, 12:01

irix hat geschrieben:
Dayworker hat geschrieben:Für die Enterprise-Plus-Version von vSphere4 gab es mal eine Cold-Clone-CD von Vmware. Die dürfte aber inzwischen aufgrund deren Alters komplett unbrauchbar sein....


Und somit fuer einen alten 2003 Server genau das Richtige. Zumind. funktioniert die alte 3er Coldclone sehr gut.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß dir die uralte Coldclone-CD auf recht aktueller HW noch etwas bringen könnte. Soweit ich weiß, lies sich diese ja nicht wie MOA um neuere HW-Treiber aktualisieren. Da die Treiber-EW unter Linux & Co jedoch meist nur im Rahmen der Kernel-EW stattfindet und sich auch nicht alle Treiber für ältere Kernel-Versionen backporten lassen, dürfte er je nach vorhandener HW also vor einen Problem stehen oder hat VMware die CD zwischendurch immer wieder aktualisiert?

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Beitragvon irix » 02.12.2011, 13:07

Also wer ein W2k3 vorfindet hat dann ja auch nicht die "neuste" Hardware. Des weiteren ueberall wo mein ein W2k3 zum Laufen bekommen wurde da tut der Converter auch weil der auf W2k3 basiert. Die Treiber fuer Storage und Netzwerk konnte und musste man schon immer nachtraeglich hinzufuegen. Aus diesem Grunde lag ein kleinen CMD bei mit dem man Treiber integrieren konnte. War sehr einfach (Von gforce Geschichten mal abgesehen)

Gruss
Joerg

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Beitragvon mangold » 02.12.2011, 14:52

mal was generelles zu den virtualisierten DCs. Die Aussage man solle keine DCs virtualisieren ist so nicht mehr richtig, es gibt von MS selbst einen Leitfaden dazu

http://technet.microsoft.com/de-de/libr ... 10%29.aspx

Bei der Virtualisierung von DCs sollte man eben nur ein paar Dinge beachten, z.T. gelten die aber eh für Virtualisierungen.

Es gibt z.B. die Empfehlung, einen physischen DC vorzuhalten, damit Störungen am DC (bewirkt durch Störungen des Hostes) nicht dazu führen, dass man z.B. nicht mehr administrieren kann. Das andere Problem betrifft auch die Zeitsynchronisierung der gesamten Domäne in Verbindung mit der Host Zeitsync. Funktion.

Desweiteren muss man sich darüber im klaren sein, dass der Hypervisor Admin mit Zugang zu den vDisks (und damit auch physischen Zugang zum DC/AD) damit Zugang zu den zentralen Sicherheitssystemen hat. In bestimmten Bereichen möchte man das nicht, weil das ein Sicherheitsproblem darstellen kann.

Ist aber im Link nachzulesen.


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