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ESXi auf Fujitsu Siemens CELSIUS W350 installieren

ESX(i)-taugliche Hardware, HCL .....

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ESXi auf Fujitsu Siemens CELSIUS W350 installieren

Beitragvon spooner » 19.03.2011, 21:31

Hallo Zusammen,
ich möchte gerne meinen Server (ich weiß es nicht eine Workstation) virtualisieren.
Leider konnte ich bisher nicht herausfinden ob meine Hardware für den ESXi geeignet ist.

Meine Hardware:
Fujitsu Siemens Computer CELSIUS W350
Intel Pentium 4 Prozessor 541 HT, EM64T (3,2 GHz Prozessor, 800 MHz FSB, 1 MB L2 Cache)
8GB MB DDR2-667 SDRAM Hauptspeicher
Intel Raid Controller: 4 x 250 GB SATA II Festplatte, 7.200 U/Min (2 x Raid1)
Intel Q965 Chipsatz
NVidia GeForce 7300 LE 256MB Grafikkarte
Broadcom BCM5721

Kann ich auf dieser Hardware einen ESXi installieren?

Danke im Voraus.

Gruß spooner

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Beitragvon e-e-e » 19.03.2011, 21:50

Hallo,

leg' einfach eine Inst-CD in das Laufwerk, stöpsel' einen USB-Stick an, und versuch' den ESXi auf den Stick zu installieren - wirst schon seh'n ob's klappt. Ist die einfachste und zuverlässigste Methode! Wenn er dann noch alle HDDs "sieht" ist alles OK.

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Beitragvon spooner » 19.03.2011, 22:06

Das Problem dabei ist, dass mein aktueller Server noch auf der läuft.
Den brauche ich noch zur Migration.
Meinst du wenn ich das auf einen Stick versuche, dann verliere ich keine Daten auf den Festplatten?

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Beitragvon Dayworker » 20.03.2011, 03:03

Wie Ronny schon sagte mach es dir einfach. Entweder du installierst den ESXi4 auf einen USB-Stick oder bringst diesen direkt per Anleitung Wichtig: ESXi 4 auf einen USB Stick installieren auf den Stick.
Falls du jedoch auch 64bit-OS als VM laufen lassen willst, hast du mit deiner P4-CPU wohl leider Pech. 64bit-Gäste benötigen immer eine 64bit-fähige Host-CPU und zumindest bei allen Intel-CPU vom Stande pre-Nehalem prinzipiell Virtualisierungsunterstützung in HW, da diese CPUs sonst keine "Segmentation-Unterstützung" im "Long mode" anbieten. Bei AMD war dies meines Wissens nach seit der Integration der Speicherkontroller in die CPU möglich, aber hüben wie drüben will VMware bei 64bit-Gästen immer VT sehen und spätestens seit dem Nehalem ist VT so performant geworden, daß sich damit wesentlich mehr VMs pro CPU-Kern ausführen lassen.
Neben der CPU solltest du auch deinen Plattencontroller auf Kompatibilität überprüfen. Software- wie Fake-Raids auf dem Host werden vom ESX(i) nicht unterstützt, da es dafür kein Treiber gibt und die CPU sich um wichtigere Dinge als die Plattenverwaltung kümmern soll.

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Beitragvon spooner » 20.03.2011, 09:53

mmh, ja, richtig, sieht eher schlecht aus auf Grund der CPU.

Die kann kein VT.
Es ist ein Intel Raid Controller, der müsste ja unterstützt werden.

Dann muss ich mich mal nach einer anderen Hardware umsehen.

Danke, Gruß spooner

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Beitragvon Dayworker » 20.03.2011, 13:20

spooner hat geschrieben:Es ist ein Intel Raid Controller, der müsste ja unterstützt werden.

Dieser Controller sagt mir überhaupt nichts. Wäre also gut möglich, daß dieser Controller sein Raid nur unter Windows als sogenanntes Fake-Raid aufbauen kann.
Ob deine HW unterstützt wird, findest du über die VMware-HCL heraus.

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Beitragvon spooner » 20.03.2011, 14:15

es ist ein Intel ICH8R/ICH9R Raid Controller verbaut.
Dieser sollte ein Update für den ESXi 3.5 unterstützt werden, also sollte es beim aktuellen ESXi 4 auch keine Probleme geben.

Hab mal nach geschaut. Hab ja eigentlich noch die Möglichkeit den Prozessor zu tauschen. Hab ein Mainboard mit Intel Q965 Express Chipsat und LGA775 Socket. Da könnte ich doch z.B. eine Intel Core2Quad Prozessor Q8400 (FC-LGA4, Yorkfield) mit 4 x 2,666GHz einsetzen.

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Beitragvon Dayworker » 20.03.2011, 16:31

Ich will dich wirklich nicht ärgern, aber:
  • Intels ICHx-Controller sind alles keine richtigen Raid-Controller, denn sie benötigen Treiber dafür. Trotzdem funktionieren sie zumindest im Singledisk-Betrieb.
  • Bei der Quad8000-Reihe kommt es auch wieder auf die sSPEC bzw das Herstellungsdatum an, da Intel erst später bei einigen Vertretern dieser CPU-Reihe Virtualisierungsfunktionen freigeschaltet hat.
  • Der P/G/Q965-Chipsatz unterstützt von Hause aus nur FSB1066-CPUs mit ganzzahligem Multiplikator. Damit fällt deine FSB1333-CPU schon mal raus bzw macht keinen Sinn, da sie entweder mit 266x8=2133MHz untertaktet wird bzw überfährst du die Southbridge, da diese meines Wissens nach direkt mit am FSB-Takt hängt. Plattenfehler sind dort also vorprogrammiert. Mit hoher Sicherheit brauchst du sicherlich auch schon ein Bios-Update, damit diese 45nm-CPU überhaupt erkannt wird.


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